Finale mit Gefühl und Feuer
Liria und Thrakon konnten aus Myolis flüchtet und haben ihr gemeinsames Glück gefunden. Doch leider wird es immer offensichtlicher, dass Ignos und der Hohepriester die Clans niemals in Frieden lassen werden. Und ohne eine feste Bleibe wird das Leben in der Wüste zum aussichtslosen Überlebenskampf. Also setzt Thrakon alles auf eine Karte. Die große Frage: Kann Liebe gegen so viel Hass bestehen? Der finale Band der Naliri-Saga fährt ordentlich schwere Geschütze auf – hohe Einsätze, viel Gefühl und ja, die Tränendrüse bekommt auch ihr Fett weg. Kein literarisches Hochglanzprojekt, aber genau diese schnörkellose, direkte Art hat mich gepackt. Kleine, fokussierte Welt, klare Figuren, nachvollziehbare Ziele – kein Magie-Overload, keine Fabelwesen, kein unnötiger Schnickschnack. Und genau das macht’s besonders: Eine Geschichte, die komplett von einer Liebe getragen wird, die sich einfach nicht unterkriegen lässt. Ich geb’s zu – ein bisschen wehmütig bin ich schon, Liria, Thrakon und die Thokori ziehen zu lassen. (Sorrea, du fehlst jetzt schon.) Ein rundum gelungener, würdiger Abschluss.


