22. Jan.
Rating:4

Die Menschheit lebt eingepfercht in eine namenlosen Stadt. Und nur in dieser Stadt sind sie geschützt vor der Sonne im Ödland. In einer Stadt, in der man sich Rechte erkaufen muss und sich der Ekstase hingibt. Auch Serena McCallen lebt dort. Sie ist eine hochintelligente, aber auch neurotische, Hackerin und arbeitet als Ingenieurin für Menschenrechtsportfolios - sie stellt Rechte für die Bürger der Stadt zusammen. Und dann wäre da noch Nika.Sie ist die einzige Person, die Serena an sich heranlässt. Doch als sie einen Fehler macht und Nika daraufhin auch noch spurlos verschwunden ist. Serena macht sich auf die Suche nach ihr und trifft auf eine fortschrittliche KI - „project no_face“. Plötzlich muss sie erkennen, dass das Leben in der Stadt anders ist, als es zu sein scheint, und sie begiebt sich auf eine Reise quer durchs Ödland... „Project no_face“ ist eine sehr interessante Dystopie, der es bestimmt nicht an Spannung gefehlt hat. Für mich war der Inhalt etwas komplett Neues. Ich konnte schnell mit den Charakteren mitfiebern und habe nicht allzu lange gebraucht mich zurechtzufinden. Ein Pluspunkt war, dass die Hauptfiguren alle nicht „0815“ waren, sondern ihre Eigenheiten hatten, wie z.B. Serena mit ihren Neurosen. Dennoch fand ich den Roman an einigen Stellen ein wenig zu technisch und manchmal etwas kompliziert, was eben zum einen daran lag, dass Serena nunmal eine Hackerin und project no_face eine fortschrittliche KI sind. Insgesamt kann ich dem Buch gute 4 Sterne geben und ich glaube es ist auf jeden Fall ein gutes Buch für alle, die gerne Science Fiction und „extreme“ Dystopien lesen und sich für Technik und Computer interessieren.

project no_face (Tumor-Reihe, Band 3)
project no_face (Tumor-Reihe, Band 3)by Dominik A. MeierIndependently published