Eigentlich lese ich keine Krimis mehr und auch Spionage/Geheimdienst- Geschichten sind nicht so meins. Da mir "Die Aufführung" von Janice Hallett aber so gut gefallen hat, habe ich mich auch an den Twyford Code gemacht und wurde absolut belohnt. Die Geschichte ist erzählt mittels Transkripten von Audiodateien, bei denen es manchmal akkustische Ungenauigkeiten gibr, was mich als Leserin anfangs noch gefordert hat, später jedoch kein Problem mehr war. Steven ist nach 11 Jahren aus dem Gefängnis frei und macht sich auf die Suche nach seiner Lieblingslehrerin aus der Schule, die über 30 Jahre zuvor bei einem Schulausflug verschollen ist, nachdem sie in einem der Bücher von Edith Twyford (Ähnlichkeiten mit Enid Blyton waren glaube ich beabsichtigt und machen beim Lesen besonders Spaß) einen Geheimcode gefunden zu haben glaubte. Was ist mit ihr geschehen und kann Steve gemeinsam mit seinen ehemaligen Schulkamerad*innen aus der Lese-Rechtschreib-Förderklasse den Code knacken und einen riesigen Schatz finden? Angelehnt an die Historischen Begebenheiten rund um die Operation Fish im Jahre 1942 entwickelt Hallett eine originelle, spannende und sympathische Geschichte mit überraschenden Wendungen. Großartig!
28. Jan.Jan 28, 2026
The Twyford Code: The Sunday Times bestseller from the author of The Appealby Janice HallettPROFILE BOOKS

