Mich hat es besonders interessiert wie ein ehemaliger Präsident einen polit Thriller schreibt. Die positiven Erwartungen haben sich erfüllt, es ist an vielen Stellen sehr emotional. Das Abwägen zwischen Alternativen, die Zweifel werden so gut heraus gestellt wie es nur jemand kann der selbst ähnliche Situationen erlebt hat. Dabei ist alles in die spannende, fiktive Handlung eingebettet. Unbedingt empfehlenswert!
Es dauert etwas, bis die Geschichte fahrt aufnimmt, dann wird es aber richtig spannend und auch nie langweilig oder langatmig sondern ein richtiger Pageturner. So gilt es, die Anhörung zu beginn durchzustehen und kann sich dann auf den Patterson-Teil freuen
We often tend to forget the dangers of the digital world we live in. This book frighteningly sheds a light on a scenario that probably no one wants to see happening. And since everything happens within the course of pretty much two days there’s not much room for boredom. I just have to say that I expected something completely different from both the book title and blurb.
Wow! Ein Buch wie ein Action-Film. Nach den ersten 50 - 60 Seiten, die, zugegebenermaßen, etwas zäh waren, nimmt der Plot rasant an Fahrt auf und das ganze entwickelt sich zum absoluten Pageturner. Absolute Leseempfehlung!
Nach 150 Seiten wurde das Buch spannend und ich könnte es fast nicht mehr aus der Hand lesen. Das Setting ist mal ein anderes als sonst. Die Auflösung hab ich so nicht erwartet. Trotzdem war mir das Ende zu langatmig.
Wow. Sehr, sehr spannend. Aber auch zum Nachdenken anregend. Und der Schluss berührt.
US-Präsident Jonathan Duncan muss sich als Präsident beweisen. Während ihm die Presse und seine Regierung auf die Pelle rückt, weil bei einem Auslandseinsatz ein US-Soldat ums Leben gekommen ist, will der Präsident einen ranghohen Terroristen ausschalten. Denn – so vermutet Duncan – ist dieser nicht nur für den Anschlag und den Tod des Soldaten verantwortlich, sondern plant auch weitere Anschläge. Einer dieser Anschläge soll über einen Virus laufen, bei dem die kompletten us-amerikanischen IT-Systeme ausgeschalten werden sollen, und somit die Wirtschaft und die allgemeine Infrastruktur der USA lahmgelegt werden sollen. Doch zwei der Handlanger bekommen kalte Füße und treten an den Präsidenten heran, um das Schlimmste zu verhindern. The president is missing: Nun, die Idee eines Cyber-Angriffes auf eine Nation, damit diese zusammen bricht, ist nicht neu. Der Präsident weiht nur seinen innern Stab von acht Leuten ein, um die Nation nicht in Angst und Panik zu versetzen. Da ihn auch noch seine Bluterkrankheit schwächt, setzt sich der Präsident ab. So entstehen die Gerüchte, der Präsident würde sich seiner Verantwortung entziehen. Es scheint, dass der Präsident wirklich vermisst wird. Gehadert habe ich hier mit dem Titel des Buches: Er ließ mir zuviel Spielraum, und ich habe eine andere Erzählperspektive erwartet. So war man ständig im Kreise des Präsidenten unterwegs, und ich habe den Zustand, dass der Präsident sich abgesetzt hat, um die Nation zu retten, nicht wirklich als Vermisstenzustand empfunden. Auch die Protagonistin, die ihre eigenen Pläne hat, den Präsidenten auszuschalten, wirkten fast schon lächerlich. Dass der Präsident sich seinem Secret Service widersetzt, grenzt an Wahnsinn oder gnadenlose Dummheit. Dennoch: das Buch hat seine positiven Seiten: ich finde es flüssig zu lesen. Der Spannungsbogen bleibt erhalten, auch wenn es sicherlich nicht das spannenste Buch ist, das ich bisher gelesen habe. Dass auch in seinem engsten Mitarbeiterkreis ein Maulwurf arbeitet, erhöht die Spannung etwas. Grundsätzlich ein gutes Buch, welches jedoch etwas mehr Potential gehabt hätte

3,5 Sterne. Politikthriller
Das Buch liegt schon so lange auf meinem SUB das ich mir dachte, grabe ich die Leiche doch mal aus. Direkt am Anfang mega spannend geschrieben und die Seiten fliegen nur so dahin. Schade ist das es Perspektivwechsel gibt die nicht irgendwie eine gesonderte Überschrift haben, man denkt sich dann...... Huch welcher Charakter ist jetzt dran? Die Mitte schlängelt so vor sich hin bis dann das titelgebende Ereignis passiert. Darum handelt das Buch zwar nicht hauptsächlich, deswegen wäre ein anderer Titel besser gewesen, aber naja. Das Ende wiederum so ab Seite 370 wird wieder mega spannend, sodass man am Bahnhof während die Deutsche Bahn wieder Mal streikt so ein Buch schnell im Schienenersatzverkehr durchlesen kann. Sehr politisch (man sollte sich etwas auskennen, ich kenne mich nicht aus) aber man versteht alles soweit und fiebert mit. Bald wird dann auch der 2 Roman gelesen von Bill Clinton und James Patterson.
Eine tolle Grundidee, die mich neugierig gemacht hat. Am Anfang sehr zäh und politisch, ab etwa Mitte des Buches nahm die Story an Fahrt auf. Der Titel ist ein wenig irreführend, ich habe mir etwas anderes darunter vorgestellt.
Das war leider nichts. Für mich war es nicht spannend und wirkte zu stark konstruiert. Die Autoren wollten es wohl realitätsnah halten, weswegen auch Bill Clinton seine Fachexpertise beigesteuert hat. Erst hatte ich überlegt es durchzuziehen, weil ich ja doch irgendwie wissen wollte wer denn nun für den ganzen 'Scheiß' verantwortlich ist, aber ganz ehrlich, selbst nach 100 Seiten war ich mir nicht ganz sicher was das Hauptproblem eigentlich ist. Ich habe das Buch durchgeblättert, überflogen und grob drüber gelesen, wie die Handlung weitergeht und wie sie endet.
Auf der Plus-Seite: Das Buch ist spannend und unterhaltsam mit einigen passablen Cliffhangern. Ich habe es als Audiobook im Auto gehört und bin 1-2 mal noch kurz sitzen geblieben um noch ein Stück weiter zu hören, obwohl ich bereits am Ziel war. ABER (milde Spoiler): Himmel, Mr. President…. Da jagt ja doch ein Klischee das andere und da ist soviel politische Korrektness (Frauenquote und so) und Möchte-Gern-Heldentum (Kriegsveteran) mit verletzlicher Seite (Verluste und Krankheit). Da ist Pathos und Patriotismus (natürlich - Amerika!!!) und eine Liebeserklärung an Israel und Deutschland (die Helfer in der Not) und am Schluss tritt der "echte Kerl" von Präsident seinen Feinden (ja, den alten) mal ordentlich in den Hintern und räumt so richtig auf... und als Topping noch eine Wahlkampfrede mit allem, was er immer schonmal versprechen wollte.... Na denn...
The President Is Missing ist ein klassisches Abenteuer über einen Präsidenten, der sein Land vor der größten Bedrohung (hier in Form von Cyberterrorismus) retten muss, mit schlau platzierten Plot Twists, aber trotz des heiklen Themas nicht zu absurd und unverständlich. Insgesamt ist es also eins dieser Bücher, mit denen man eigentlich überhaupt nichts falsch machen kann weil jede:r Leser:in, der:die nicht gerade auf ein anderes Genre festgelegt ist, dieses Buch mit angenehmen Intersse lesen kann. Das ist ein bisschen schade, weil es durchaus ambitionierter hätte sein können, aber unter'm Strich: gut gemacht, Mr President. Zwei Dinge haben mich am Ende genervt. Zum einen die zehn Seiten Rede am Schluss, die einfach nochmal eine nette kleine Zusammenfassung des gesamten Plots sind. Man kann sich entweder diesen Teil, oder die 400+ Seiten davor sparen, das muss man selbst entscheiden. Wer keine Zeit hat: Seite 462 aufschlagen und los. Die größte Frechheit ist allerdings der Titel. Der Präsident ist nicht weg! Niemals! Keine Sekunde! Die gesamte Handlung läuft aus der Sicht des Präsidenten, dessen Aufenthaltsort beinahe sekündlich mindestens seinen engsten Mitarbeiter:innen bekannt ist und der zu jeder Zeit aktiv seine Rolle als Präsident erfüllt! Ganz am Rande wird erwähnt, dass irgendein unseriöser Fernsehsender den Präsidenten als 'missing' vermutet, aber für den Plot ist das komplett irrelevant! Wieso? Eventuell wäre Dark Ages ein besserer Titel gewesen, nur mal so als Beispiel. Ich find's ein bisschen frech.
Der Anfang war etwas lahm, dann ging es jedoch schnell richtig los und wurde zum Pageturner. Richtig gut und klare Leseempfehlung!
Ein türkischer Cyberterrorist bedroht die Ordnung und den Frieden Amerikas. Präsident Duncan will den Supergau verhindern und nimmt Kontakt zu dem Terroristen auf. Das bringt ihm eine Untersuchung vor dem Kongress ein. Doch der Präsident hat andere Probleme als seine Absetzung. Die einzige Hackerin, die das Virus, dass alle Softwaresysteme bedroht, unschädlich machen kann, wurde getötet und ihr Komplize weiß nur ein Bruchteil der Wirkungsweise des Prgramms. Zusammen mit seinen engsten Gefolgsleuten zieht er sich auf ein gut gesichertes Privatgrundstück zurück. Er ist sogar so verzweifelt Russland um Hilfe zu bitten, um die Katastrophe für das amerikanische Volk zu verhindern. Nebenbei gilt es noch einen Maulwurf in den eigenen Reihen aufzudecken. Ich finde den Titel: „The president is missing“ irgendwie unpassend, denn der Leser weiß die ganze Zeit über wo sich der Präsident aufhält. Und für mein Verständnis, bricht jetzt auch unter dem amerikanischen Volk nicht das große Rätselraten aus, wohin ihr Staatsoberhaupt denn nun entschwunden ist. Vielmehr geht es um die nationale Bedrohung durch eine Computervirus und einem heldenhaften Präsidenten, der trotz angeschlagener Gesundheit die USA rettet. Die Geschichte ist spannend erzählt, wie auch nicht anders zu erwarten wenn der Coautor von Bill Clinton, James Patterson heißt, aber mich hat es irgendwie nicht vom Hocker gerissen. Irgendwie ein bisschen zu vorhersagbar. Die Profikillerin, die alle in Grund und Boden ballert und selbst gestandene Söldner wie Zinnsoldaten aussehen lässt. Ein Hackerangriff der in letzter Minute vereitelt wird und der Präsident der trotz einer lebensbedrohlichen Erkrankung nur das Wohl seines Landes im Blick hat. Alle kämpfen aufopferungsvoll bis zur letzten Minute um die Katastrophe abzuwenden und es gelingt ihnen auch, buchstäblich in letzter Sekunde. Das Gute triumphiert über das Böse. Jeder bekommt was er verdient und Amerika bleibt die Supermacht, die es war. Für meinen Geschmack zu viel Pathos. Außerdem fand ich das letzte Kapitel nervig. Es war lediglich eine Zusammenfassung des Geschehens. Als Rede an das Volk verstehe ich das, aber als Leser der ja in der ersten Reihe gesessen hat, kann man gut darauf verzichten. Das Buch war okay und ich habe mich auch amüsiert beim Lesen, aber ich denke, hätten nicht Bill Clinton und James Patterson zusammengearbeitet, hätte die Story nicht so viel Resonanz bekommen. Nun immerhin ist es ein Debut, da ist eben noch Platz nach oben.
An einigen Stellen fand ich die Story etwas langatmig, dennoch spannend und lesenswert.

















