Das It-Girl Lexi wird nach einer Überdosis von ihrem Bruder in eine private Klinik zum Entzug gesteckt. Natürlich gegen ihren Willen, denn das sie ein Drogenproblem hat, sieht sie einfach nicht ein. In der Klinik trifft sie auf weitere Patienten, die unterschiedliche Laster haben und versuchen gegen ihre Süchte anzukämpfen. Für mich ist es immer schwierig mich in Süchtige hineinzuversetzen, weil ich einfach noch nie abhängig war und immer denke, dass man doch merken muss, dass etwas schief läuft. "Clean" hat mir da vielleicht ein wenig geholfen. Juno Dawson hat die Süchte und Probleme sehr realistisch beschrieben und auch nichts beschönigt. Manchmal war sie etwas zu schonungslos, aber genau das sorgt auch dafür, dass die Story so authentisch ist. Lexi macht eine ganz schöne Wandlung durch, so dass man schnell den Unterschied zwischen high und entgiftet erkennt. Denn als sie endlich wieder zu sich findet, ist sie doch ein normales Mädchen, dass sehr empathisch auf ihre neuen Freunde reagiert. Die meiste Zeit des Buches erfährt man die Geschichte von Lexi. Doch interessant fand ich auch, was die anderen Patienten erlebt haben und wie die Clique langsam zueinander findet und sich gegenseitig Halt gibt. Das Zwischenmenschliche passte einfach sehr. Sehr gut hat mir das Ende gefallen und das Juno Dawson nicht auf ein Happy End auf lila Wolken gesetzt hat. Ein Entzug ist schwierig und selbst wenn das geschafft ist, ist es noch lange nicht vorbei. Das wird mit "Clean" deutlich.
I’m a bit torn about this one. On one hand, I really like the writing style which made getting into the story so much easier. And I appreciate the descriptions of addiction and the struggle with recovery. This reminded me of many of my clients, but in prettier words. On the other hand, there were two things I struggled with. For one, the romance. In my eyes it was cheesy, unneccessary and saying ‚I love you‘ to someone you barely know feels weird. Another thing I wasn’t a fan of was how Lexi always seemed to know the right words to say. She’s very young and struggling, how come she sounds like a therapist herself? All in all an enjoyable read about recovering from addiction and accepting yourself.
Ich denke nach. Erinnere mich. Mummy und Daddy. Nik. Antonella. Kurt und meine Freunde – alte und neue. Dr. Isaac Goldstein. Lady Denhulme. Brady Ardito jr. Und Heroin, und ich. Alexandria – Lexi genannt – Volkov, Hotelerbin, verwöhntes, reiches Mädchen und Heroinabhängige. Sie ist sich ihres Problems nicht bewusst, denkt sich nichts bei dem Ziehen einer Line Koks oder dem Einwerfen von Oxy. Auch, als ihr fester Freund ihr das erste Mal Heroin spritzt, glaubt sie nur high für ihn zu sein, für die Party. Was sind schon hin und wieder mal ein paar Drogen? Doch dann kann sie sich plötzlich nicht mehr bewegen und befürchtet sterben zu müssen. Als sie wieder klar denken kann, ist sie nicht mehr in London, auf der Party mit ihren Freunden, sondern auf einer Privatinsel mit einer Klinik. Ein Gefängnis, ist ihr erster Gedanke, doch nach und nach muss Lexi erkennen, dass die Klinik und die Ärzte dort ihr helfen wollen und dass sie, wenn sie weiter macht wie bisher, nicht mehr lange zu leben hat. Ein Buch über Drogenabhängigkeit. Noch so ein hartes Thema, das niemand wirklich ansprechen möchte und das in der Öffentlichkeit eher totgeschwiegen wird. Abscheu und abschätzende Blicke für die Menschen, die man um sich in den U-Bahnhöfen sieht. Ein Thema, das aber auch wichtig ist und ein Buch, das mehr behandelt als nur die Sucht, sondern viel mehr die psychischen Probleme, die zu dieser Sucht geführt haben. Juno Dawson hat anhand von anonymen Briefen recherchiert, wie solch eine Sucht abläuft und meiner Meinung nach einen guten Eindruck davon in ihrem Buch geteilt. Lexi ist einem nicht immer sympathisch, aber das macht nichts. Welcher Mensch ist einem im Leben schon in allen Situationen wirklich immer willkommen. Selbst meine eigenen Taten finde ich reflektiert betrachtet nicht immer toll. Sie ist die reiche Tochter eines Hotel-Moguls und führt sich auch so auf. Zumindest zu Beginn der Geschichte lässt sie dieses reich sein oft heraushängen, es wird aber auch klar, dass dieses Leben ein Teil ihres Problems ist. Auch wenn man Lexi nicht mag, so fiebert man doch mit ihr mit und wünscht ihr, dass sie die Sucht überwinden kann. Was mir besonders gefallen hat, ist die Erkenntnis des Buches, dass es keine einfache Heilung geben kann. Psychische Erkrankungen können nicht einfach geheilt werden. Der Leidende wird sein Leben lang damit zu kämpfen haben und so ist auch die Protagonistin nach ihrem Aufenthalt in der Klinik nicht plötzlich geheilt. Sie hat Rückfälle und sie weiß, dass sie für immer darauf achten muss nicht wieder in die Sucht abzustürzen. Es ist eine Gratwanderung, bei der sie jede Sekunde fallen kann. Der Schreibstil, den die Autorin gewählt hat, war sehr authentisch. Er passte zu den Jugendlichen und er passte auch sehr gut zur Thematik und unterstützte so die Atmosphäre, die so schön gezeichnet wurde. Der Kniff, dass es am Ende Lexi ist, die diese Geschichte schreibt, bildet einen schönen Rahmen, der die Handlung schließt. Leider hat mich das Ende insgesamt doch etwas enttäuscht, weshalb es nur vier Sterne sind. Auch wenn den Charakteren klar ist, dass sie immer aufpassen müssen, nie vor einem Rückfall sicher sind, war mir doch alles etwas zu glücklich. Ich weigere mich zu glauben, dass ein Jugendbuch nicht ohne Liebesgeschichte auskommen kann und diese war für mich dann einfach etwas zu viel des Guten, auch wenn ich den Charakteren natürlich wünsche, dass sie ihr Leben in den Griff bekommen. Insgesamt war das Buch erschreckend ehrlich, aber auch wichtig für Jugendliche, die vielleicht selbst ähnliche Probleme haben. Ich selbst fühle mich immer sehr verstanden in solchen Büchern. Eine lesenswerte Geschichte, die berührend und erschreckend zugleich ist.
Story: Lexi Volkov hat alles was man sich wünschen kann – als reiche Hotelerbin hat sie Geld im Überfluss, ihre Leben dreht sich um Partys, ausgedehnte Shopping-Touren und angesagte Restaurants. Dass sie hin und wieder kokst und andere Drogen einwirft, ist ihrer Meinung doch normal – jeder tut es schließlich. Dass sie ein Problem hat, wird erst deutlich, als ihr Bruder sie in halbtotem Zustand auf der privaten Entzugsklinik Clarity abliefert und sie dort dem 70-Tage-Programm unterzogen werden soll, inklusive Therapien und intensiven Gesprächen, teils mit Doktor Goldstein, teils mit den anderen jungen Leuten, die jeder gegen ihre eigene Problemen kämpfen: Drogen, Zwangsneurosen, Alkohol, Essprobleme. Lexi begibt sich in Behandlung und findet in ihren Mitinsassen Freunde, doch so leicht ist es nicht aus dem Teufelskreis herauszukommen, besonders gedanklich und gefühlstechnisch nicht … Eigene Meinung: Mit „Clean“ legt die bekannte Autorin Juno Dawson ihr neustes Jugendbuch vor. Sie hat mit ihren spannenden Jugendromanen und Sachbüchern nicht nur mehrere Preise gewonnen, ihre Werke wurden auch in viele Sprachen übersetzt. Zudem liegen ihr LGBTIQ-Charaktere und eine erhöhte Sichtbarkeit, so dass in all ihren Büchern queere Charaktere vorkommen, bei „Clean“ ist es das Transmädchen Kendall. Mit der Geschichte wagt sich die Autorin an das schwierige Thema Sucht, Suchterkrankung und Entzug, mit allen unschönen Ereignissen, die damit in Zusammenhang stehen. Dementsprechend hart und authentisch ist die Geschichte um Lexi, die sich für zwei Monate bei der Clarity-Klinik in Behandlung begibt – zunächst nicht freiwillig, später wird sie jedoch innerhalb der Einzel- und Gruppentherapie immer offener. Sehr gut gelungen ist Lexis Vergangenheit und ihre persönliche Einstellung zum Geld, der Macht und der Position, die sie von Geburt an begleitet – hier hat Juno Dawson sich sehr gut in ihre Hauptfigur hineingedacht und zeigt, dass Lexi zwar ein verwöhntes It-Girl ist, jedoch ihre ganz eigenen Probleme hat, eben weil sie sich um nichts Sorgen machen muss und sie keinerlei Maß kennt. Da ist der Teufelskreislauf Partys, Alkohol und Drogen fast schon obligatorisch. Auch die Beschreibungen und die Einblicke in Lexis Gedanken- und Gefühlswelt während des Entzugs können überzeugen, denn man ist immer hautnah bei Lexi und den Problemen, die sie hat, sei es am Anfang, als sie auf Entzug gesetzt wird, oder später, wenn ihre Vergangenheit beleuchtet wird und die Punkte, die sie überhaupt in diese Abhängigkeit getrieben haben. Zeitgleich wirkt die Klinik ein wenig unrealistisch – sie ist natürlich nur für reiche Jugendliche gedacht, was bedeutet, dass die Patienten in Suiten leben, von einem 5-Sterne-Koch verköstigt werden und auch sonst allen erdenklichen Luxus genießen. Auch wirken Lexis Mitinsassen wie ein Querschnitt gängiger Abhängigkeiten: Ess/Magersucht, Sexsucht, Drogensucht, Zwangsneurose, Alkoholiker. Die Klinik scheint alles zu behandeln, insofern sich die Familien der Patienten einen Aufenthalt leisten können. Inwiefern das realistisch ist, kann ich schwer einschätzen, aber es gibt auch Einblicke in andere Krankheitsbilder. Ein wenig eindimensional ist die Love-Story, auf die die Autorin natürlich nicht verzichten wollte. Sie wirkt ein wenig plakativ, doch sie hat durchaus ihre Daseinsberechtigung, weil Lexi an Brady reift und ihn wie einen Spiegel braucht, um sich und ihre Handlungen besser reflektieren zu können. Die Charaktere wirken sehr plastisch und handeln in sich schlüssig. Zu Beginn wirkt Lexi noch ziemlich eindimensional, doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie mehr Tiefgang und offenbart unerwartete Facetten. Auch die übrigen Figuren sind gut in Szene gesetzt, kommen jedoch nur am Rande vor und sind dementsprechend nicht immer dreidimensional. Neben Lexi lernt man Brady und Kendall am Besten kennen, wenngleich sich Juno Dawson darum bemüht, jedem gerecht zu werden und gerade am Ende aufklärt, was aus Lexis Freunden geworden ist. Ein bisschen Würze bringt das Straßenmädchen Sasha in die Geschichte, die als Sonderfall ebenfalls in Clarity behandelt wird und die andere Seite des Luxus repräsentiert – wie ein Mahnmal. Stilistisch legt Juno Dawson ein beeindruckendes Buch vor, das gänzlich aus Lexis Perspektive geschrieben ist. Man ist hautnah bei ihr, was bedeutet, dass die Sätze und Betrachtungen sehr verwaschen und ungerichtet sind, wenn sie high ist und erst dann klarer werden, wenn Lexi von einem Trip runterkommt. Die Autorin bemüht sich um offene, schonungslose Worte und nimmt kein Blatt vor den Mund, um die Auswirkungen einer Suchterkrankung zu präsentieren. Sehr gut gelungen sind auch die Szenebeschreibungen und Lexis Welt, die Partys, der Umgang mit Drogen und die Probleme, die daraus resultieren. Juno Dawson legt ein intensives Jugendbuch vor, das perfekt für Diskussionen und als Klassenlektüre geeignet ist. Fazit: „Clean“ ist ein intensives, schonungsloses und ehrliches Jugendbuch, das bis auf kleine Schwächen vollkommen überzeugen kann. Juno Dawson überzeugt durch authentische, gut nachvollziehbare Charaktere, eine ins sich logische Handlung und einen passenden, direkten Schreibstil, der perfekt zu Lexi und ihren Problemen passt. Der Leser ist immer hautnah am Geschehen und kann sich gut mit der Protagonistin identifizieren. Lediglich die Klinik wirkt an einigen Stellen ein wenig unglaubwürdig mit ihren Suiten, dem Luxus und der perfekten Atmosphäre. Darüber kann man jedoch hinwegsehen und sollte auf jeden Fall einen Blick riskieren. Es lohnt sich.
I wonder if this is what she meant: just being alive is dying a minute at a time, and we have to make peace with that. I really enjoyed [b: Meat Market|41020256|Meat Market|Juno Dawson|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1548409052l/41020256._SY75_.jpg|64012956], so I had high hopes for Clean. Juno Dawson’s writing is still as good, however, I don’t really know what I disliked about this book. While a book like [b: Wir Kinder vom Bahnhof Zoo|1337448|Wir Kinder vom Bahnhof Zoo|Christiane F.|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1463309277l/1337448._SY75_.jpg|1327004] left such a big impact on me, Clean didn’t manage to touch me the same way. The characters were kind of flat and Lexi didn’t really have a personality besides her drug addiction. I also had issues with the side characters, I just couldn’t tell them apart. The ending seemed very rushed and I didn’t buy the insta-love story.
Diese Rezension enthält Spoiler. Bewertung: 3.5 Sterne “Ein Buch, das unter die Haut geht: scharfsinnig, scharfzüngig und schmerzlich realistisch”, so bewirbt der Carlsen Verlag dieses Buch. Ich habe noch nie ein Buch über Drogenmissbrauch gelesen; generell bin ich sehr wenig darüber informiert. Das einzige Mal, dass ich irgendwie mit Drogen in Berührung kam war, als damals ein Mädchen an unserer Schule glaubte, es sei cool, Ecstasy mit in die Schule zu bringen. Ihr könnt euch vorstellen, wie das geendet hat. Ich halte mich generell davon fern, trinke kaum bis gar kein Alkohol und habe in meinem fast 30-jährigen Leben noch nie eine Zigarette angefasst. Dieses Buch war für mich mithin eine komplett neue Erfahrung; eine Geschichte, wie ich sie noch nie gelesen habe und wahrscheinlich auch nie gelesen hätte, wäre es nicht überraschenderweise in meinem Briefkasten gelandet. Jetzt aber zu der wichtigsten Frage: konnte mich das Buch überzeugen? Der Einstieg in die Geschichte fiel mir irgendwie schwer, im positiven Sinne. Es hatte diese bedrückende Wirkung auf mich. Schnell wurde mir klar, dass die Begriffe scharfsinnig, scharfzüngig und auch schonungslos ziemlich genau den Nagel auf den Kopf treffen, zumindest was Lexi angeht. Dieses Buch hat ein richtig merkwürdiges Gefühl in mir ausgelöst; irgendwie ein beengendes Gefühl in meiner Brust, weshalb ich das Buch tatsächlich auch erst einmal wieder zur Seite gelegt habe. Ich war nicht in der Stimmung und wollte es nicht riskieren, es vielleicht aus diesem Grund nicht zu mögen. Nach ein paar Tagen Pause habe ich dann wieder zu dem Buch gegriffen und dann ging es los; dann war ich plötzlich drin in der Geschichte. Das Buch beginnt schon recht klischeehaft, muss ich gestehen. Lexi, eine keine verwöhnte Göre aus reichem Hause, ein richtiges It-Girl, dessen Leben aus nichts weiter außer Shoppen, Partys, Alkohol, Geld und Drogen besteht. All das erinnerte mich sehr stark an Gossip Girl. Leider trifft man während der Geschichte immer mal wieder auf eben diese Klischees. Neben Drogensucht, werden in der Enzugsklinik, in die Lexi zu Beginn unfreiwillig eingeliefert wird, auch andere Süchte behandelt wie zum Beispiel Esssucht, Magersucht, Sexsucht, Zwangsstörungen, etc. pp. Von A bis Z ist eigentlich alles dabei. Im Grunde klärt das Buch somit sehr vielfältig über die verschiedenen Süchte auf; auch darüber, dass man von allem süchtig werden kann, von Drogen, Alkohol, aber auch von Sex, Glücksspielen, etc. pp. Dennoch erschien mir die Behandlung dieser Süchte und Lexis gesamter Aufenthalt in der Enzugsklink irgendwie zu harmlos? Ich bin mir unsicher, ob ich das überhaupt beurteilen kann, da ich – wie bereits oben erwähnt – bisher keine ähnlichen Bücher gelesen habe und auch im wahren Leben noch keinerlei Berührung mit Drogen bzw. mit Menschen, die süchtig waren/sind (wovon auch immer) hatte. Ich kann mir aber irgendwie beim besten Willen nicht vorstellen, dass – gerade junge Erwachsene – so bereitwillig einem kompletten Entzug zustimmen. Natürlich gibt es Zwischenfälle und ich möchte damit auch gar nicht behaupten, dass Jugendliche nicht dazu in der Lage sind, zu urteilen, ob sie sich damit schaden oder nicht. Doch meist ist es ja genau das, was Drogen einem vorspielen oder nicht? Nämlich, dass alles in Ordnung ist; das alles super läuft. Meistens bedarf es ja doch eines gravierenden Vorfalls, bis sich die Menschen bewusst werden, was da gerade mit ihnen passiert. In der Klinik war es mir teilweise zu Friede-Freude-Eierkuchen. Die ersten Tage des kalten Entzugs sind großartig dargestellt und hier trifft es schonungslos eigentlich ziemlich perfekt. Besonders der ehrliche und direkte Schreibstil hat gerade diese ersten Tage unglaublich realistisch dargestellt. Ich musste teilweise wirklich pausieren zwischen den Seiten, weil es mich wirklich mitgenommen hat. Aber danach … sobald dieser kalte Entzug vorbei ist, scheint es so, als seien all diese Jugendlichen “geheilt”. Ist das wirklich so? Bei manchen bestimmt, doch bei den meisten Menschen könnte ich mir vorstellen, dass es eben nicht so ist, sondern, dass sie auch selbst nach dem ersten Entzug noch große Schwierigkeiten haben mit ihrer Sucht zu leben und damit richtig umzugehen. Bei Lexi und all den anderen “Insassen”, wie sie sie immer nannte, sieht einfach alles so leicht aus. Als wäre das Schlimmste nach dem ersten Entzug geschafft, aber ist es nicht eigentlich umgekehrt? Ist nicht das Schlimmste, den Rest seines Lebens mit einer solchen Sucht zu leben und gegen einen möglichen Rückfall zu kämpfen? Irgendwie hat sich diese schonungslose Geschichte vom Anfang in eine eher harmlose Romanze entwickelt, was mir ebenfalls einfach viel viel zu schnell ging. Es war fast so, als gäbe es nur zwei Lager, die Süchtigen und dann die Nichtsüchtigen, kein dazwischen, nur schwarz und weiß. Dabei gibt es doch dieses dazwischen oder? Erst als Lexi entlassen und rückfällig wurde, war diese schonungslose Realität wieder da und auch wenn ich mich selbst dabei erwischt habe, ihr vorzuwerfen, wie sie, nach all dem was sie durchleben musste während des Entzugs, so dumm sein konnte, das Zeug noch mal zu nehmen und rückfällig zu werden. Lexi als Charakter allerdings fand ich großartig. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, Zeuge ihrer Entwicklung zu sein. Auf sie trifft “schonungslos” wirklich sehr gut, denn das ist sie. Außerdem liebe ich sie dafür, dass sie ihren Gegenüber kaum bis gar keine Vorurteile hegt und wenn doch, merkt sie es selbst. So verurteilt sie ein Mädchen zum Beispiel dafür, dass sie zu dick ist, ist sich aber kurz darauf bewusst, wie falsch das doch war. Lexi ist ein richtig toller Charakter, den ich gleich ins Herz geschlossen habe. Besonders gut gefallen hat mir ihre Rückkehr ins Leben; ihren alltäglichen Kampf damit ihrer Sucht zu widerstehen. Auch wenn ich mir das Ganze doch noch etwas schonungsloser gewünscht hätte mit etwas mehr Realität, konnte mich das Buch absolut fesseln. Es hat mich teilweise geschockt, es hat mich wütend gemacht, hat mich Dinge hinterfragen lassen und mir in einigen Punkten definitiv die Augen geöffnet. Und auch wenn mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, so empfinde ich die Botschaft, die es vermittelt unglaublich wichtig. Es zeigt sehr deutlich, dass das Leben kein Ponyhof ist, dass es eben auch manchmal einfach nur schlichtweg scheiße ist; das Menschen Probleme haben, von Trauer und/oder Zweifeln zerfressen und einfach keinen anderen Ausweg mehr sehen. Oder aber sie kommen einfach nur durch ihre unbändige Neugierde auf den falschen Weg. Das Buch zeigt deutlich, dass es mehr als nur eine Sucht gibt und das jeder einmal auf die schiefe Bahn geraten kann. Aber ebenso zeigt das Buch, dass es doch einen Ausweg gibt, wenn man gewillt ist, dafür zu kämpfen und hart dafür zu arbeiten. Es schenkt Hoffnung. LOHNT SICH DAS BUCH? Juno Dawson hat mit Clean ein wirklich wichtiges Buch geschrieben, das auf die Süchte der heutigen Zeit aufmerksam macht. Das Buch regt zum Nachdenken an und fesselt. Insbesondere der schonungslos ehrliche und direkte Schreibstil lässt einen förmlich durch die Seiten fliegen. Und auch wenn es mir teilweise zu viel Einhörner und Zuckerwatte, zu viele rosa Wolken, war, bin ich dennoch der Meinung, dass dies ein Buch ist, dass man insbesondere Jugendlichen empfehlen sollte. Mehr Rezensionen findet ihr auf www.ivybooknerd.com
Das Buch wurde als Young Adult Roman u.a. für Fans der Gossip Girl Reihe beworben und hat mich neugierig gemacht. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, muss ich aber zugeben, dass ich keinerlei Ähnlichkeiten feststellen konnte, bis vielleicht auf den Umstand, dass es sich um reiche, verwöhnte Teenager handelt. Ansonsten schlägt Clean aber einen viel anderen, raueren Ton an, der nicht vergleichbar mit der Scheinwelt in Gossip Girl ist. Und genau das hat mich beeindruckt. An dieser Stelle muss ich kurz einfügen, dass ich selbst in der Suchttherapie arbeite, deshalb war ich voreingenommen und sehr skeptisch, was uns die Autorin da wohl an Märchen auftischen wird. Doch siehe da: Das hat sie gar nicht - im Gegenteil! Die Autorin scheint ihre Hausaufgaben gemacht und sich nicht nur mit der Therapie von Suchterkrankungen, sondern auch mit dem Innenleben und dem Verhalten von Süchtigen auseinander gesetzt zu haben. Es gab sehr viele Situationen, die ich in ähnlicher Form in der Realität erlebt, oder von PatientInnen subjektiv berichtet gekriegt habe. Und dafür gibt es einen ganz fetten Pluspunkt von mir, denn die Geschichte von Lexi und ihren MitpatientInnen wurde sehr authentisch dargestellt. Die Autorin hat einen sehr umgangsprachlichen, jugendlichen Schreibstil gewählt, der nichts beschönigt, sehr direkt und manchmal sogar ein bisschen vulgär ist. Daran musste ich mich am Anfang gewöhnen, aber nach ein paar Seiten war es mir gelungen, dadurch eine emotionale Verbindung zu der Protagonistin herzustellen. Dadurch, dass man Lexis Weg aus ihren Augen mitverfolgt, kann man ihre Verhaltensweisen und das anfängliche Verleugnen ihrer Suchterkrankung besser nachvollziehen und man sieht auch, welchem Leidensdruck sie ausgesetzt ist. Im Verlauf der Geschichte schafft Lexi es schliesslich, sich mehr und mehr ihrem Psychiater gegenüber zu öffnen und so kriegt man auch als Leser mit, wie sie denn überhaupt zum Drogenkonsum gekommen ist. Neben Lexis Therapiefortschritten werden auch ihre MitpatientInnen etwas genauer beleuchtet. Und obwohl einige Szenen sehr krass sind, entsprechen sie trotz allem der Realität. Nachdem das Buch bis zum Schlussteil gut und nachvollziehbar aufgebaut wurde, ging es mir mit Lexis Prozess und ihrer Krankheitseinsicht viel zu schnell. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass Patienten den Absprung schaffen, aber so einfach wie es hier in diesem Buch dargestellt wurde, ist es im wahren Leben leider nicht. Das war mir dann schon fast zu sehr auf "Happy End" getrimmt und auch der Grund dafür, dass ich letztendlich nicht volle fünf Sterne vergeben konnte. Fazit: Eine packende, dramatische und trotz allem authentische Geschichte über eine junge Frau, die leider viel zu früh in die Fänge von Drogen geraten ist und nun dazu gezwungen wird, abstinent zu werden. Schonungslos ehrlich schreibt Juno Dawson hier über das Schicksal einer Drogensüchtigen, die überraschend realistisch dargestellt wird. Ein schockierendes Buch, das ich sehr weiterempfehlen kann.
Lexis Erlebnisse und ihre Sucht, das ist kein allzu kuscheliges Thema. Das sollte es meiner Meinung nach auch nicht sein. Egal wie solche Bücher gerne mal wirken können. "Clean" hat mich wohl vor allem deshalb interessiert, weil ich immer diese schrecklichen "Kind nimm bloß keine bösen Drogen"-Bücher aus der Schulzeit im Kopf habe. Darin wurde immer mit erhobenem Zeigefinger darauf hingewiesen, wie schlimm das alles ist und am Ende kam dann der perfekte Entzug und das goldene Happy End. Oder gleich Bücher wie "Wir Kinder vom Bahnhofzoo", die irgendwie auch so weit weg von der eigenen Lebensrealität waren, das sie eher als exotische Schreckensbücher auf mich gewirkt haben. Das lag sicher auch daran, das genau dieses Buch eben eine ganz andere Zeit abgebildet hat. Instagramstars, Anspielungen auf die momentane Populärkultur, reiche Kids mit all ihren Problemen. Das nimmt die Autorin als Rahmen für ihre Handlung. Erst habe ich mich gefragt warum die Autorin hier eine Welt nimmt die ihren Lesern*innen so weit weg ist wie es nur geht. Andererseits hat es so etwas von Serien wie "Gossip Girl", ein Setting das sicher vielen vertraut ist, da die Serie sehr erfolgreich war. Die schicke Entzugsklinik ist ein Stück weit trotzdem irgendwie ein Täuschungsmanöver. So toll ist eine Entzugsklinik in der Regel nicht, normalerweise gibt es kein instragramtaugliches Essen und schon gar keine Calvin Klein Schlafanzüge. Andererseits wird durch die schicke Fassade durchaus ein Kontrast zu Lexis Erlebnissen aufgebaut. Nach und nach wird mir auch klarer, weshalb Dawson vielleicht genau dieses Szenario gewählt hat. Reiche Kids scheinen doch alles zu haben was glücklich macht, die perfekte Photoshopwelt bekommt aber durch die Figuren ihre Risse. Jeder Mensch hat Probleme und niemand ist perfekt. Auch jemand wie Lexi - mit 80.0000 Folowern bei Instagram. An einigen Stellen merkt man das die Autorin mit Betroffenen gesprochen hat. Vor allem wenn es um die Gründe geht, die zum Teil bei den Figuren durchklingen. Auch das süchtig sein nicht automatisch bedeutet, Drogen zu nehmen. Der Fokus liegt dabei sehr stark auf Lexi. Die andren Figuren lernt man eher nebenher kennen. Das ist aber eigentlich auch ganz gut so. Lexis eigene Geschichte reicht als roter Faden. Man erlebt wie sie langsam merkt, was eigentlich wirklich mit ihr los ist. Auch Rückschläge werden nicht ausgespart. Bis zu diesem Punkt fand ich das Ganze dann auch recht gut- Vor allem weil die Autorin sich bemüht nichts zu beschönigen. Was ich überzogen fand, ist tatsächlich das Ende des Romans. Da merkt man, wir sind wieder in der Welt der schönen und Reichen angelangt. Das war mir zu sehr auf Hollywood Happyend getrimmt. Ich finde die Autorin hätte etwas realistischer sein können. Das war dann echt eher wie in Gossip Girl... Aber ok, ich bemühe mich mal im Kopf zu behalten, das vielleicht die Zielgruppe genauso ein Ende haben will. Aber im Vergleich zu den Büchern die ich selbst mit 14, 15 dazu gelesen habe, ist "Clean" auf jedenfall viel besser geeignet sich dem Thema anzunähern. Wobei ich sagen würde, ja der Zeigefinger ist schon noch da. Aber er kommt etwas subtiler daher und versucht eher zu zeigen, ok. es läuft hier etwas falsch, aber das heißt nicht das es das Ende sein muss. Egal wie schlimm es ist, es kann einen Ausweg geben, wenn Du ihn Dir selbst erlaubst.
great story, much to think about
Ich fand die Geschichte rundweg gelungen auch wenn mich Teile an Gossip Girls erinnert hat - besonders die geschilderten Partyszenen. Die Geschichte ist durchweg flüssig, spannend und wird oft mit sarkastischen Humor erzählt. Kein leichtes Thema, das hier aber gut umgesetzt wurde und für einen Jugendroman teils auch brutal geschildert wurde (abschreckend eben). Lexi ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen und der ich oft die Daumen gedrückt habe.
4,25* Niemals hätte ich gedacht, dass mich dieses Buch so begeistern würde. Das Thema Sucht, wurde selten in einen Jugendroman so realistisch und authentisch erzählt wie in diesem. Am Beginn des Romanes kann man Lexis kaum verstehen und es ist unglaublich faszinierend gewesen, zu sehen wie sich ihre Ansichten änderten. Alle Charaktere waren unglaublich toll ausgearbeitet und wirken beinahe real. Vor allem wie das Thema Such hier bearbeitet wurde ist unglaublich vorbildlich, denn man sah dass hinter jeder Krankheit mehr steckt, als nur der Name an sich preisgibt Natürlich gab es auch gewisse Szenen wo "unnötig" Drama gemacht worden ist, ich sage nur die Boot Szene mit Sasha. Aber im großen und Ganzen bin ich wirklich begeistert von diesen Buch und kann es jeden nur empfehlen
heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, das mich wegen der Thematik neugierig gemacht hat, aber ich habe nicht erwartet, dass es mich selbst so viel lehren würde. Ich bin wirklich dankbar, dass der Carlsen Verlag mir Clean als mein erstes Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Clean provoziert, Clean berührt, Clean kann auch schockieren und Clean ist schonungslos ehrlich. Lexi Volkov ist jung, sie ist reich, sie ist Hotelerbin und It-Girl. Lexi Volkov ist verliebt und Lexi Volkov hat ein Problem. Sie wird von ihrem Bruder, Nik, gekidnappt und in eine sehr elitäre, private Suchtklinik gebracht. Nikolas ist davon überzeugt, dass Lexi ein Drogenproblem hat. In der Klinik trifft sie auf Doktor Goldstein, den Leiter der Einrichtung und später auch auf die anderen Patienten. Ruby hat ein Problem mit Essen, Kendall auch, denn sie will nicht essen, Guy leidet unter Zwängen, Brady scheint mehr Probleme zu haben, als man zählen kann, Saif ist ebenfalls den Drogen verfallen und Sasha, tja Sasha ist eine Sache für sich. Keine Panik! Das was ihr da auch dem Bild seht, ist MEHL! Gemeinsam mit Lexi erlebt man das 9-Schritte Programm der Einrichtung. Doktor Goldstein führt Lexi in Einzelsitzungen und der Gruppentherapie langsam aber sicher daran, dass ihr Leben vielleicht nicht so toll ist, wie es scheint. Neben den offensichtlichen Süchten der einzelnen Patienten werden noch viel wichtigere Dinge angesprochen. Lexi fängt langsam aber sicher an zu akzeptieren, dass sie ein Drogenproblem hat, möchte sich aber nicht mit ihrer Vergangenheit oder ihrer Beziehung und ihrer Familie schon gar nicht auseinandersetzen. Doch Lexi lernt nicht nur, dass sie anfällig für Süchte ist, sie lernt auch sich selbst kennen. Lernt, dass sie sich nicht nur durch Partys und Freunde definieren sollte, sondern durch Lexi als Mensch. Eine wunderschöne Metapher für diese Entwicklung findet sich im Buch, wenn Lexi den Hengst Storm kennenlernt. Die Sucht steht zwar im Vordergrund der Handlung im Buch beziehungsweise ihre Heilung davon. Lexi lernt aber noch ganz andere Dinge. Sie verbringt mehr Zeit mit sich selbst, ist auf Social Media Detox, verfolgt ihr altes Hobby, das Reiten wieder mehr und sucht sich neue Herausforderungen. Ein It-Girl ohne Schulabschluss, nur mit Papas Geld zu sein – so war Lexis Leben und sie war zufrieden. Ihre On-Off-Beziehung zu Kurt, das war Liebe für sie. Aber Lexi verändert sich ohne es zu wollen. Jeder Mensch hat in seinem Leben Trigger, die mehr oder minder legal, illegal oder überhaupt greifbar sind. Co-Abhängigkeit ist genau so eine Sucht, wie Alkohol, das Rauchen oder auch das Vermeiden von Essen. Erinnert ihr euch an euer erste große Liebe? Daran, wie sehr ihr den anderen wolltet und das andere Menschen und Bereiche in eurem Leben darunter gelitten haben? Das ist falsch, das ist Co-Abhängigkeit. Du selbst bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Wer sich selbst nicht lieben kann, der kann auch von niemand anderem akzeptiert werden. Das Leben zu genießen ist genau das, was wir alle tun sollten. Was ich aus dem Buch mitgenommen habe, ist ganz einfach: Lern das Leben lieben und dich selbst am allermeisten, denn ohne das wird das Leben zum überleben und nicht mehr. Als zukünftige Lehrerin finde ich dieses Buch einfach nur wichtig, ehrlich und bin begeistert. Die einzelnen Figuren hängen alle ihren eigenen Ängsten und Problemen hinterher und schaffen es doch sich anzufreunden und in der Gruppe gegenseitig zu helfen. Das Leben ist ein Kampf, den man besser nicht alleine kämpft, so viel steht fest. Natürlich ist Lexis Geschichte extrem, aber wenn wir ehrlich sind, kennen wir alle jemanden der zu exzessivem Verhalten neigt und daraus kann die ein die ein oder andere Sucht entstehen. Clean ist definitiv keine Anleitung zur Suchtbekämpfung, aber es zeigt auf, in welche Richtungen sich ein Leben mit einer Sucht entwickeln kann. Viel mehr Menschen sollten sich mit diesem Thema auseinandersetzen und mal in sich selbst schauen und gucken wie ihr ein oder anderes Verhalten motiviert ist.
Das It-Girl Lexi wird nach einer Überdosis von ihrem Bruder in eine private Klinik zum Entzug gesteckt. Natürlich gegen ihren Willen, denn das sie ein Drogenproblem hat, sieht sie einfach nicht ein. In der Klinik trifft sie auf weitere Patienten, die unterschiedliche Laster haben und versuchen gegen ihre Süchte anzukämpfen. Für mich ist es immer schwierig mich in Süchtige hineinzuversetzen, weil ich einfach noch nie abhängig war und immer denke, dass man doch merken muss, dass etwas schief läuft. "Clean" hat mir da vielleicht ein wenig geholfen. Juno Dawson hat die Süchte und Probleme sehr realistisch beschrieben und auch nichts beschönigt. Manchmal war sie etwas zu schonungslos, aber genau das sorgt auch dafür, dass die Story so authentisch ist. Lexi macht eine ganz schöne Wandlung durch, so dass man schnell den Unterschied zwischen high und entgiftet erkennt. Denn als sie endlich wieder zu sich findet, ist sie doch ein normales Mädchen, dass sehr empathisch auf ihre neuen Freunde reagiert. Die meiste Zeit des Buches erfährt man die Geschichte von Lexi. Doch interessant fand ich auch, was die anderen Patienten erlebt haben und wie die Clique langsam zueinander findet und sich gegenseitig Halt gibt. Das Zwischenmenschliche passte einfach sehr. Sehr gut hat mir das Ende gefallen und das Juno Dawson nicht auf ein Happy End auf lila Wolken gesetzt hat. Ein Entzug ist schwierig und selbst wenn das geschafft ist, ist es noch lange nicht vorbei. Das wird mit "Clean" deutlich.
When socialite Lexi Volkov almost overdose, she thinks she's hit rock bottom. She's wrong. Rock bottom is when she's forced into an exclusive rehab facility. . The 16 year old Lexi Volkov is a drug addict and is forced by her older brother to get clean. Lexi thinks it would be easy for her to get clean and she could stop anytime she want. But as she is going through the different kind of steps for being cleab, she notice how hard it can be. . In this contemporary from Juno Dawson you can see in the mind of an addict. We can see how hard it can be to get really clean and how long it can take. Not even the main character knew how long it could take and that she needs the right friends around her. . Juno Dawson wowed me again, as always with her book. I just love her writing style and how fast I can get into her book. I gave Clean 5 ⭐ because it opened my eyes. I loved the characters and even saw myself in one of the characters. And again I can count Juno Dawson as one of my favourite authors.
Erster Eindruck zum Buch: Die Vorbemerkung der Autorin fand ich sehr gut und notwendig. Manche Dinge sollten nochmal verdeutlicht werden. Der Schreibstil ist jugendlich, direkt und beschönigt nichts. Protagonisten: Lexi ist es gewohnt zu bekommen was sie will und kann sich deshalb nicht wirklich behaupten, wenn jemand mal „Nein“ zu ihr sagt. Ihr Ruf bzw. der ihrer Familie eilt ihr voraus und das ist Fluch & Segen zugleich. Rubys Erkrankung, sowie die der anderen waren vorsichtig beschrieben, haben aber auch tiefer blicken lassen. All die Schicksale, die Gemeinsamkeiten, aber auch die großen Unterschiede haben es vielschichtig und abwechslungsreich. Meine Meinung: Leicht sarkastischer, angehauchter Schreibstil. Realistisch, aber nicht beschönigend, gut beschrieben, aber nicht zu ausschweifend. Das Leben hat Höhen & Tiefen, sowie jeder seine schwachen Momente hat, das zeigt die Geschichte auf einfühlsame Weise. Sucht und Krankheit machen nicht vor Reichtum, Geschlecht oder Problemen Halt. Das Buch greift ein sehr wichtiges Thema auf und die Darstellung der Protagonisten wirkte auf mich realistisch und gut ausgereift.















