Crazy lol
3,5 ⭐ I really loved the prospect of the book and that for once there's a YA book with German/Austrian influences but I have to say the plot and characters confused me at times. I loved the Goblin King but had issues understanding Elisabeth's actions. Also I kind if enjoyed the ending as it was and an wary what the sequel will bring.

"Wenn ich meine Last als Wächter der Unterwelt ablegen könnte, würde ich es tun. Wenn ich die obere Welt als freier Mann durchstreifen könnte, würde ich es tun. Stattdessen bin ich ein Gefangener meiner Krone."
Absolutes Must-Read für jeden Musikliebhaber oder besondere Schreibstile. Ich hab das Buch bereits 2017 auf Englisch gelesen und geliebt und die deutsche Ausgabe ist viel zu lange auf meinen SuB verstaubt. Natürlich, großer Kritikpunkt für viele: der Schreibstil. Es ist kein gewöhnlicher Stil, und das liegt nicht an der komplexen Einbindung der musikalischen Sprache. Es kommen Wörter vor wie asketisch die man so weder im täglichen Sprachgebrauch noch der üblichen Buchschrift zu lesen bekommt. Auch, wie erwähnt, die Einbindung der musikalischen Sprache kann für viele sehr abschreckend sein. Auch wenn das Glossar sehr viel Aufklärung bietet, will man natürlich nicht jedes Mal nachschauen. Ich hab teilweise so extrem mit Liesl mit gefühlt wie mit keinem anderen Charakter in einem Buch sonst. Die Niedermachung durch ihren Vater hab ich so stark nachvollziehen können, dass ich jedesmal heulen musste und mich mit ihr wert-& nutzlos gefühlt habe. Wozu noch am Leben hängen, wenn man doch eh zu nie was taugt? Umso mehr hab ich mich gefreut, wie sie durch den Erlkönig aufgeblüht ist. Wie die Sage um den Erlkönig miteinbezogen wurde fand ich wunderbar umgesetzt. Ganz so zufrieden war ich nicht mit dem Ende, da ging es mir irgendwie zu schnell. Bin aber umso entspannter was jetzt noch im zweiten Teil folgen wird.
reteling di Bellezza Crudele e Il gioco proibito. Personaggi sciapi che manca la gioia di una bacio di fa venire la voglia di andare avanti a leggere. Sopratutto se consideriamo che è un YA quindi neanche le capriole posso aspettarmi qui. Ho sentito il bisogno di creare uno scaffale su Gr per i libri che non ho concluso e che non li concluderò affatto. è un peccato. La copertina è molto bella
Thema interessant, teils sehr langatmig.
Das Thema einer alten Sage als Grundlage fand ich grundsätzlich sehr interessant. Auch war es nicht unbedingt schlecht umgesetzt, allerdings fiel es mit zum Teil etwas schwer, damit umzugehen, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Spannend fand ich die Dynamik zwischen den Geschwistern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich bin sehr interessiert an der Geschichte um Liesls Bruder, jetzt wo wir wissen was er ist, und werde deshalb wohl auch Band 2 demnächst lesen.
http://theempireofme.blogspot.de/2018/02/wintersong-rezension.html
Für Musikliebhaber
Ich bin mir sicher Musiker haben an dem Buch mehr Freude als ich. Das Glossar habe ich leider erst beim Beenden des Buches entdeckt. Vielleicht hätte ich es dann besser verstanden? Aber selbst denn wird die Geschichte mit einer musikalischen Intensität beschrieben die ich so leider nicht nachvollziehen konnte. Sprachlich aber Top.
Es ist eine historisches fanatsy Buch. Es geht um liesel und wie sie ihre Schwester aus dem Band de Kobold Königs rettet. Es war interessant .
2-2,5 ⭐️ Ich war wirklich enttäuscht von diesem Buch. Der Anfang klang so vielversprechend. Der Mittelteil war dann aber total langweilig. Ein einziges Hin und Her. Die Protagonistin war auch nicht so meins. Kurz vor Ende wollte ich dann doch wissen, wie es ausgeht. Aber das hat es dann auch nicht mehr rausgehauen. Schade.
"Wintersong" und "Shadowsong" - zwei Bücher, die sehr kontroverse Reaktionen (wenn man sich die Rezensionen ansieht) hervorgerufen haben.
3.5 Stars Well this certainly was an interesting read. I have to admit, I really liked the Goblin King and the way he was portrayed in this book. Also the whole concept of the mythological and magical aspect was really cool in my opinion. The German words and phrases threw me off a little, being german myself and trying to get into the right mindset to read the english version (I can't read YA Fantasy from first person perspective in German, this mostly sucks!) and then read german words in it. Also, I felt a little like the main conflict was solved already halfway through the book and for the rest of the story, the problems were just minor things. I was waiting for a bigger turn but... it did not come, sadly. But overall it was a rather good book and I surely would read the next book, when I get it, to know how the story ends.
„Was für einen Sinn hat es zu rennen, wenn wir auf der falschen Straße unterwegs sind?“ Zum Cover: Schlicht in weiß-grauer Optik mit einem Erlenstrauch und den Schatten von Vögeln und einem Mädchen ist dieses Cover doch trotzdem sehr schön. Grafisch vielleicht nicht so anspruchsvoll wie das englische Cover, doch aber trotz allem sehr schön und passend zur Geschichte. Zum Inhalt: An jenem Tag, an dem das alte Jahr stirbt und die Grenze zwischen den Reichen der Kobolde und der Menschen verwischt, wandelt der Erlkönig durch die Welt der Sterblichen, auf der Suche nach einer Braut. Diese muss ihm in sein Reich unter der Erde folgen, den König ehelichen und sterben – denn nur durch ihren Tod wird die Wiedergeburt des neuen Jahres gewährleistet. Seit ihrer Kindheit kennt die 18-jährige Liesl die Sage um den unheimlichen, faszinierenden Erlkönig. Als ein mysteriöser Fremder auftaucht und Liesls Schwester entführt, weiß Liesl: Nur sie kann ihre Schwester noch aus den Fängen des Erlkönigs befreien, indem sie ihm in sein Reich folgt und ihn anstelle ihrer Schwester selbst heiratet. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mann? Während Liesl noch versucht, ihre Gefühle zu verstehen, arbeiten die alten Gesetze der Unterwelt bereits gegen sie. Meine Meinung: Dieses Buch ist ja sehr umstritten. Die einen mögen es, die einen hassen es. Ich wollte mir mein eigenes Bild machen und das habe ich getan. Letztlich gehöre ich definitiv mehr zur Fraktion „mögen“, auch wenn ich durchaus Kritikpunkte besitze. Denn die Triggerwarnung, die erst in Band 2 auftaucht, hätte bereits hier sehr gut getan, denn so wäre Liesls Handlungsweise viel besser erklärt gewesen, meiner Meinung nach. Alleine ihre Stimmungsschwankungen, die mich doch ein wenig genervt haben, hätte ich damit besser nachvollziehen können. Nichtsdestotrotz mochte ich aber vor allem die musische Atmosphäre und habe das Thema klassische Musik in Büchern somit völlig neu für mich entdeckt. Auch mochte ich diese leichten Anspielungen an das Märchen „die Schöne und das Biest“, obwohl es in der Tat dann mit dem Gedicht vom Erlkönig etwas vermischt wurde, was ich wiederum gerade das interessante daran fand. Das deutsche Setting war für mich in einem Buch von einer amerikanischen Autorin auch sehr besonders, muss allerdings zugeben, dass ich von der Umsetzung hierbei nicht so begeistert war, da ich gemerkt habe, dass sie ebenso viel mit deutschen Klischees gearbeitet und nicht so recht recherchiert hat. Gut, natürlich spielt diese Geschichte etwas früher in unserer Zeitleiste, aber trotzdem hat sie für mich eben mehr das offensichtlich Deutsche in dieses Buch gesteckt und wenige eigene Erfahrungen. Dennoch Respekt für den Mut, die Geschichte trotzdem in Deutschland spielen zu lassen, auch wenn sie nicht von dort kommt. Fazit: Mir hat dieses Buch wirklich gut gefallen, trotz kleiner Schwächen, und teilweise habe ich mich alleine durch die Atmosphäre richtig eingesogen in die Geschichte gefühlt. Die Liebesgeschichte war ebenfalls nicht schlecht gelöst, auch wenn sie stellenweise doch recht Klischeehaft gelöst war, hat es sie nicht langweilig gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Deshalb bekommt „Wintersong“ von S. Jay-Jones von mir gute 3,5 Sterne.
Liesl wächst seit ihrer Kindheit mit den Sagen um den Erlkönig auf. Schon immer war sie von ihm fasziniert, hat das ganze aber immer als Märchen abgetan. Dann wird ihre Schwester Käthe von einem Unbekannten entführt und wie sich herausstellt, ist dies kein geringerer als der Erlkönig. Liesl folgt im in die Unterwelt, um ihre Schwester aus seinen Klauen zu befreien, aber das gestaltet sich als als sie geahnt hat. Der Erlkönig ist eine faszinierender Mann, der Liesl immer mehr in den Bann zieht, aber zu welchem Preis. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer zweiteiligen Reihe. Die Handlung wird aus der Sicht der 18-jährigen Liesl erzählt, die irgendwo in Österreich zu leben scheint. Zu welcher Zeit die Handlung spielt ist nicht ganz klar, aber auf jeden Fall in der Vergangenheit. Liesl kommt aus einer Familie, in der Musik sehr wichtig ist. Ihr Vater, ihr jüngerer Bruder und sie selbst praktizieren mit einer sehr großen Leidenschaft Musik. Diese Leidenschaft spielt im weiteren Verlauf der Handlung noch eine sehr wichtige Rolle. Die Autorin erzählt hier die Sage um den Erlkönig auf ihre eigene, etwas andere Art und Weise, die mir sehr gut gefallen hat. Irgendwie hatte die Geschichte am Anfang etwas sehr märchenhaftes, was ich ganz toll fand. Liesl ist auf jeden Fall ein interessanter Charakter. Sie hat zu ihrem jüngeren Bruder ein sehr inniges Verhältnis, die beiden sind emotional durch die Musik stark verbunden. Anfangs spielt Romantik eher eine Nebenrolle, was sich dann im Laufe der Handlung sehr ändert. Ab einem bestimmten Zeitpunkt spielt diese dann eine sehr große Rolle. Ich persönlich finde die Liebesgeschichte zwar sehr gut, aber dieser Umbruch ist doch sehr stark und verändert die Handlung sehr. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin das ganze etwas anders gestaltet hätte. Das Ende ist wirklich richtig gemein. Mir war vor dem Lesen gar nicht klar, dass es sich hier um einen Zweiteiler handeln, sonst hätte ich vielleicht gewartet mit dem Lesen. Hoffentlich müssen wir auf den 2. Teil nicht so lange warten. Von mir gibt es auf jeden Fall eine Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Sehr märchenhaft, düster und atmosphärisch. Ich mochte es wirklich gerne. Der Schreibstil ist wunderschön und auch das Thema Musik wurde hier, neben der Sage vom Erlkönig, ganz wunderbar verarbeitet.
Eine sehr schöne Geschichte, düster, musikalisch und mystisch 💕✨🎶
Rezension oder auch: Wie ich mir von der Seele schrieb Klappentext: „Beware the goblin men and the wares they sell. All her life, nineteen-year-old Liesl has heard tales of the beautiful, mysterious Goblin King. He is the Lord of Mischief, the Ruler Underground, and the muse around which her music is composed. Yet, as Liesl helps shoulder the burden of running her family’s inn, her dreams of composition and childish fancies about the Goblin King must be set aside in favor of more practical concerns. But when her sister Käthe is taken by the goblins, Liesl journeys to their realm to rescue her sister and return her to the world above.“ Inhalt in eigenen Worten: Käthe ist wunderschön und charmant, Josef ist ein hochbegabter Violinspieler, Liesl schreibt ausgezeichnete Kompositionen für ihn und damit wurden die ungewöhnlichen Geschwister vorgestellt. Wenn Käthe in der Stadt verloren geht, muss man nur den Blicken der Menschen folgen, um sie zu finden und hört man Josef spielen, hat man das Gefühl himmlischer Musik zu lauschen. Für ihre beiden Geschwister, würde Liesl alles tun und sogar sich selbst hinten anstellen. Mit ihrem schlichten Äußeren und den Kompositionen eher im Hintergrund, fühlt sich Liesl jedoch immer eher wie der Schatten ihrer zwei Geschwister. Oft behält sie diese Gedanken für sich, versteckt ihre Gefühle und wirkt anderen Menschen gegenüber eher gehemmt. Einzig in der Musik lässt sie sich vollkommen fallen und wird wirklich frei. Doch alles ändert sich schlagartig, als Liesl die jahrelange Warnung ihrer Großmutter in den Wind schlägt und der König der Goblins diese Chance nutzt, um mit ihr ein Spiel zu spielen. Der Wetteinsatz ist hoch und der König verliert nicht gerne. Meinung: Sitzt ihr manchmal vor einer Rezension und fragt euch, wie fängt ihr diese nun an? So geht es mir gerade. Dieses Buch hat mir so viele Augenverdreher, fassungslose Gesichtsausdrücke und Haarrauf-Momente beschert. Begonnen hat es mit einer wundervollen, zauberhaften Sage im Prolog über den Erlkönig und dem mutigen Mädchen. Dies wurde so magisch, poetisch, verspielt erzählt und man möchte der Geschichte direkt Glauben schenken. Es hat genau eine Sage und vier Seiten auf meinem Kindle gebraucht bis ich diesen Schreibstil liebgewonnen habe. Er zieht sich durch alle Seiten, gibt der ganzen Geschichte einen märchenhaften, verträumten Klang und gleichzeitig ist er düsterer, als man es für ein Märchen möglich hält. Anfangs haben mich die deutschen Wörter, Sätze oder Bezeichnung mitten in diesem ENGLISCHEN Buch etwas irritiert, aber auch daran gewöhnt man sich. Zum Beispiel nennt die Protagonistin den Erlkönig sehr oft „mein Herr“ und ihren Bruder „mein Brüderchen“. Mit diesem vielversprechenden Anfang, war es nicht leicht für mich auf die Protagonistin Liesl zu treffen. In ihrem Leben stellt sie sich hinter das Glück eines jeden Menschens um sie herum, aber zerfrisst innerlich vor Neid und Eifersucht. Ihre Schwester war ganze zwei Mal verlobt und zwei Mal, war Liesl auf die Ehemannwahl eifersüchtig. Hinzu kommt, dass sie angeblich so untalentiert und überhaupt nicht hübsch ist. Keiner liebt sie, keiner schenkt ihr Aufmerksamkeit, jeder scheint sie zu übersehen, dabei gibt sie am Anfang zu, ihre Musik über alles und jeden zu lieben, also auch lieber als die Menschen in ihrer eigenen Familie. Ihre Einstellung und Lebensansicht haben mich schier in den Wahnsinn getrieben (also dorthin, wo sie sich scheinbar bereits befand). Ihr wundert euch darüber, warum ich das Buch überhaupt beendet habe? Warum es noch mit dieser Bewertung davonkommt? Nun, erst konnte ich das Buch nicht weglegen, wegen des Schreibstils. Danach wollte ich wissen, wie die Sage am Anfang des Buches über den Erlkönig endet. Am Ende war es die Leidenschaft mit der diese Geschichte geschrieben worden ist. Die Autorin riss mich in das Wechselbad der Gefühle von Liesl und hat es geschafft, mich mit diesem mir unsympathischen Mädchen mitfühlen zu lassen. Je näher ich dem Ende des Buches entgegensteuerte, desto mehr fieberte ich ihm entgegen und dort angekommen, wollte ich nicht, dass es endete. Letztendlich lag es auch an Liesl selbst. Trotz ihrer Einstellung, trotz ihrer Lebensansicht und besonders trotz ihrer Ansicht über sich selbst, hat sie so eine starke Musikbegabung und Leidenschaft in sich. Sie ist ehrgeizig und Durchhaltevermögend, ein wahres Stehaufweibchen. So schwer ich auch innerlich mit ihr Stritt, so schwer beeindruckt war ich über ihre äußerlichen Taten. Sie packte den Stier bei den Hörnern, verkriechte sich nicht hinter schönen Lügen und durchlebt mit ihrem persönlichen Abenteuer, auch eine persönliche Veränderung. Eine große Beteiligung an meinem Gefühl, an der Stange bleiben zu wollen, spielte definitiv der Erlkönig oder im Buch auch der Goblin King genannt. Bei ihm hätte ich ja auf eine Persönlichkeitsstörung getippt, aber trotz seiner so verzwickten, widersprüchlichen Art, waren seine Gefühle so unfassbar echt. Zu entschlüsseln, was genau er hinter einem Gefühl verbirgt, hinter einem Gedanken von ihm, hinter seinem ganzen WESEN, das war für mich mein Tropfen Wasser in der Wüste. Wer ist er? Was will er? Was denkt er? Mit diesen Fragen war man bereits mitten im Strudel von Liesls und meinen Gedanken. Er scheint, wie zwei Personen vereint in einem Körper. So repräsentiert er die blaue Farbe eines seiner Augen, indem er kälte zeigt, ein unheilbringendes Grinsen sich auf sein Gesicht stiehlt und dich geschickt in dein eigenes Verderben rennen lässt. Durchschimmernd, wie ein Sonnenstrahl, repräsentiert der Erlkönig die braune Farbe seines anderen Auges, indem er warmherzig ist, Offenheit ausstrahlt und sich wie ein Baum in das Herz hineinwurzelt. Das Buch basiert auf einem horrorhaften Märchen-Feeling, einer alten Sage über den Untergrund und dem „Land darüber“, Leidenschaft, Musik und Mistery. Den Musik-Anteil sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, der Titel „Wintersong“ spiegelt sich doch entscheidend in der Geschichte wieder. Teilweise waren mir die vielen Gespräche und Gedanken über Musik zu viel, aber andererseits wären die Gefühle sonst nur halb so gut bei mir angekommen. Generell gab es ein gewisses Gefühl des „Zu viel seins“ in diesem Buch. Jede Tatsache, jedes Gefühl, jeder Gedanke wurde durchgekaut, bis es wie ein Kaugummi schmeckt, das man zulange im Mund behalten hat. Fade. Einige Zeilen habe ich dann überflogen, aber auch hier muss ich wieder sagen, dass die Gefühle vielleicht nie in dieser Intensität bei mir angekommen wären, hätte die Autorin es anders geschrieben. Fazit: Dies war weniger Rezension, als tatsächlich von der Seele schreiben. „Wintersong“ hatte mich und mein inneres in Aufruhr, weil ich es genauso sehr mochte, wie ich es nicht mochte.

R E Z E N S I O N {2} In "Wintersong" von S. Jae-Jones durfte ich in einer tollen Winterlandschaft voller deutscher Märchen wandern und die interesannte Veschichte von Elisabeth und dem Erlkönig erleben. In dieser Geschichte geht es um die 19 jährige Elizabeth, die ihre große, schöne Schwester Katharina und ihren kleinen, talentierten Bruder Josef über alles liebt. Jedoch steht sie in deren Schatten, denn sie ist weder schön, noch ein Virtuose wie ihr Bruder und ihr Vater. Außerdem teilt sie als einzige noch den Glauben ihrer Großmutter und respektiert die Legenden über den Erlkönig, der Herrscher der Unterwelt. Als jedoch dieser König eines Tages ihre Schwester in die Unterwelt verschleppt, um sie zu heiraten, beginnt ein Rennen mit der Zeit für Elizabeth. Sie muss das Spiel des Koboldkönigs gewinnen, sonst ist ihre Schwester für immer verloren. Doch der König spielt nicht mit fairen Mitteln. Elizabeth ist ein Mädchen, das ihre Familie über alles liebt. Dafür stellt sie sogar ihre Wünsche in den Hintergrund. Der Erlkönig ist myteriös, gierig und egoistisch. Doch zwischen ihnen entseht ein Band aus Musik und Träumen. Jedoch ist die Musik ein wichtiger Punkt in der Story. Es werden viele Fachbegriffe genutzt die verwirren. Selbst die Erklärungen im Buch haben da nicht wirklich geholfen. Der Mittelteil der Geschichte zog sich ein wenig und es bestand viel aus Träumen und Erzählungen. Das Ende jedoch waf sehr schön geschrieben und zeigte viel Emotionen und Gedanken der Protagonisten. Die Märchenadaption ist wirklich gut gelungen und das phantastische ist super eingebunden worden. Jedoch fehlte dem Buch eine gewisse Würze, die erst gegen Ende auftauchte. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, doch durch die Fachbegriffe geriet ich oft ins stolpern. Meiner Meinung nach ist es eine nette Idee voller märchenhaften Momenten, doch ganz packen konnte es mich nicht.
Das Buch war anders als das, was ich erhofft habe. Doch was ich bekommen habe, war auf eine besondere Weise bewegend. Fangen wir mal andersherum an. Negativ ist zu dem Buch zu sagen, dass die Geschichte selbst sehr wenig Geschichte ist xD Gerade am Anfang will man einfach, dass etwas passiert. Das zieht sich auch durchs Buch, wird aber zunehmend besser. Ganz übel fand ich die deutschen Passage im Buch. Die waren so falsch, wie man sie sich nur vorstellen kann. Das Lesen war deswegen ziemlich anstrengend und nervig. Hätte jemand der deutsch spricht einfach einmal darüber gelesen, wäre das nicht passiert, meiner Meinung nach. Nun zu dem vielen Positiven. Der Schreibstil ist wie ein Gedicht. Es ist alt und bekannt, aber gleichzeitig lässt es Bilder in deinem Kopf entstehen wie nie zuvor. Und das Beschreiben der Musik und ihre große Rolle, hat mich umgehauen. Musik hält jeden deiner Sinne gefangen und das schafft die Autorin perfekt zu beschreiben. Die Komposition-Szenen haben mir auch deutlich am Meisten gefallen. Liest mochte ich als Protagonistin. Sie ist vom Charakter kompliziert, jedoch schafft der Leser sich mit ihren Gedanken oft zu identifizieren. Der Erlkönig war anders als erwartet. Nicht düster und sarkastisch ( so erwartet man das ja) sondern sehr ernst und vor allem traurig. Als jemand der die Ballade "Der Erlkönig" von Goethe sehr liebt, war ich fast augenblicklich in ihn verliebt. Denn er ist das Sinnbild von dem Gefühl der Hoffnungslosigkeit, der Verzweiflung und Panik von dem Erlkönig. Ich habe so mit ihm mitgefühlt wie lange nicht mehr bei einem Buchcharakter. Normalerweise wäre ich auf die Fortsetzung super gespannt, doch ich muss gestehen, dass Wintersong ein tolles Ende hat. Eins, dass zu der Story passt und welches ich nicht mehr ändern möchte. Denn schlussendlich ist der Erlkönig nie eine Geschichte, für die ein klassisches Happy End passen würde.


















