Ich wurde ge-Sager-ed 😅🙈
Vor 15 Jahren wurde das beliebte Sommer-Camp „Nightingale“ am Lake Midnight aufgrund des spurlosen Verschwindens dreier Mädchen geschlossen. Heute öffnet Camp Nightingale erneut für einen letzten Sommer seine Tore und neben zahllosen erwartungsvollen jungen Teenie-Mädchen und der Gründungsfamilie rund um die Matriarchin Franny Harris-White, gehören auch ehemalige Ex-Camperinnen von vor 15 Jahren zu den Besuchern. Auch die Künstlerin Emma Davies, die den damaligen Sommer mit den vermissten Mädchen eine Hütte geteilt hatte, wird als Betreuerin ins Camp eingeladen. In der Hoffnung endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können, willigt Emma ein und kehrt an den Ort ihrer persönlichen Tragödie zurück. Doch statt eines Schlussstriches, wird Emma mit Erinnerungen und Schuldgefühlen konfrontiert und sie begibt sich auf die Suche nach Antworten, auf die sie seit 15 Jahren wartet… ⭐️⭐️⭐️⭐️ Poah… wo fang ich nur an?! Idee? 10/10 Setting? 10/10 Atmosphäre? 10/10 Komplexität und Tiefe von Mädchenfreundschaften/-Rivalitäten? 10/10 Plot Twist? 10/10 - Sorry, hat mich 100% gekriegt🙋🏽♀️ Ein „die Kinnlade klappte mir runter“-Moment 😅 Logik? -13/10 Ich würde so gerne reviewen, dass es ein verdammt guter Riley Sager war - und bis zum Plot Twist war es das auch für mich, aber danach haben die Ermittlungen, die Verdächtigungen und Schuldzuweisungen einfach keinen Sinn mehr ergeben - man kann das höchstens damit schön reden, das der Autor deutlich gemacht hat, unter was für einem enormen emotionalen Stress alle Beteiligten standen, sodass rationale Gedanken und Handlungen offenbar unmöglich waren - aber es war doch irgendwie alles ein bisschen wild 😅 Nicht schlecht - aber für 5 ⭐️ fehlte einfach Raffinesse, statt diesem plumpen „Jeder zeigt mit dem Finger auf Jeden“-Szenario. Diese amerikanischen Summer Camp-Vibes à la „Freitag der 13.“ fand ich großartig - gerne mehr davon 👏🏼


