24. März
Rating:4

Ich wurde ge-Sager-ed 😅🙈

Vor 15 Jahren wurde das beliebte Sommer-Camp „Nightingale“ am Lake Midnight aufgrund des spurlosen Verschwindens dreier Mädchen geschlossen. Heute öffnet Camp Nightingale erneut für einen letzten Sommer seine Tore und neben zahllosen erwartungsvollen jungen Teenie-Mädchen und der Gründungsfamilie rund um die Matriarchin Franny Harris-White, gehören auch ehemalige Ex-Camperinnen von vor 15 Jahren zu den Besuchern. Auch die Künstlerin Emma Davies, die den damaligen Sommer mit den vermissten Mädchen eine Hütte geteilt hatte, wird als Betreuerin ins Camp eingeladen. In der Hoffnung endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können, willigt Emma ein und kehrt an den Ort ihrer persönlichen Tragödie zurück. Doch statt eines Schlussstriches, wird Emma mit Erinnerungen und Schuldgefühlen konfrontiert und sie begibt sich auf die Suche nach Antworten, auf die sie seit 15 Jahren wartet… ⭐️⭐️⭐️⭐️ Poah… wo fang ich nur an?! Idee? 10/10 Setting? 10/10 Atmosphäre? 10/10 Komplexität und Tiefe von Mädchenfreundschaften/-Rivalitäten? 10/10 Plot Twist? 10/10 - Sorry, hat mich 100% gekriegt🙋🏽‍♀️ Ein „die Kinnlade klappte mir runter“-Moment 😅 Logik? -13/10 Ich würde so gerne reviewen, dass es ein verdammt guter Riley Sager war - und bis zum Plot Twist war es das auch für mich, aber danach haben die Ermittlungen, die Verdächtigungen und Schuldzuweisungen einfach keinen Sinn mehr ergeben - man kann das höchstens damit schön reden, das der Autor deutlich gemacht hat, unter was für einem enormen emotionalen Stress alle Beteiligten standen, sodass rationale Gedanken und Handlungen offenbar unmöglich waren - aber es war doch irgendwie alles ein bisschen wild 😅 Nicht schlecht - aber für 5 ⭐️ fehlte einfach Raffinesse, statt diesem plumpen „Jeder zeigt mit dem Finger auf Jeden“-Szenario. Diese amerikanischen Summer Camp-Vibes à la „Freitag der 13.“ fand ich großartig - gerne mehr davon 👏🏼

Last Time I Lied
Last Time I Liedby Riley SagerRandom House UK Ltd
16. Juli
Rating:4

I’m a littel disappointed but it is because on the cover it said, that the book was similar to gone girl, that’s not the case at all. The story is quit intriguing by the way it is written. I didn’t saw the end coming, but also I find it hard to see clues for the ending in the story it self, therefore I finde it as a little unnecessary plot twist.

Last Time I Lied
Last Time I Liedby Riley SagerRandom House UK Ltd
3. Okt.
Rating:3

Ich wollte The Woman in the Window hauptsächlich lesen weil ich den Trailer zum Film gesehen hatte und dieser spannend aussah und wieso auf den Film warten, wenn man ja zum Buch greifen kann? Das Buch begann dann auch vielversprechend. Ich mochte den Schreibstil von A.J. Finn sehr und so war ich auch schon nach einigen Seiten im Buch versunken. Aufgrund des Trailers wusste ich auch schon ein paar Dinge die geschehen würden und so war ich darauf vorbereitet dass der Anfang nicht direkt super spannend sein würde. Doch eigentlich war das gar nicht das Problem, für einen Thriller ist das Tempo der Geschichte zwar über lange Zeit sehr gemächlich, das hat mich aber nicht gross gestört. Neben dem Schreibstil mochte ich (zumindest anfangs) auch die Protagonistin Anna Fox. Diese kann aufgrund ihrer Agoraphobie ihr Haus nicht mehr verlassen und verbringt daher einen bedeutenden Teil ihrer Zeit ihre Nachbaren zu beobachten. Ich mochte eigentlich grundsätzlich wie in dem Buch mit dem Thema Agoraphobie umgegangen wurde oder zumindest die Unterhaltungen die Anna online mit anderen Personen die unter Agoraphobie leiden hat. Doch während Anna, als Psychologin, anderen gute Tipps geben kann, hält sie sich selbst kaum an irgendetwas was ihr Psychologe ihr rät, nimmt ihre Medikamente nur unregelmässig und mischt sie mit jeder Menge Alkohol. Hier fängt leider auch das Problem das ich mit diesem Buch hatte an. Ich lese eigentlich gar nicht besonders oft Thriller und dennoch hatte ich das Gefühl ich hätte so ziemlich genau dieses Buch schon mindestens drei Mal gelesen. Wieso trinken die Protagonistinnen in diesen Thrillern eigentlich immer zu viel?!? Gäbe es keinen anderen Weg sie zu unzuverlässigen Erzählerinnen zu machen? Irgendwann wird es leider einfach etwas langweilig, besonders wenn auch leider alle Wendungen nicht besonders überraschend sind. Leider fand ich dadurch das Ende auch ziemlich enttäuschend. Während The Woman in the Window kein schlechtes Buch ist würde ich es daher eher Personen empfehlen die sonst kaum Thriller lesen, denn ansonsten hat das Buch leider nicht viel Neues zu bieten.

Last Time I Lied
Last Time I Liedby Riley SagerRandom House UK Ltd