
Nerdig, absolut abgedreht, tiefgründig
Das Buch ist zugleich ein Einblick, wie virtuelle Realität und KI in 25 Jahren aussehen könnte, und ein ausgeflippter Rückblick in die Popkultur der 80er, weil viele Schauplätze der virtuellen Realität der OASIS einen engen Bezug zu Filmen, Musikvideos, Serien und Computerspielen dieser Zeit haben. Folglich begegnen wir Prince (sogar in siebenfacher Ausführung!),ebenso wie den Helden beliebter Teenieserien der 80er - nur eben in einer virtuellen Realität, die in den 2040er Jahren als Hommage an vergangene Zeiten kreiert wurde. Als Teenie der 80er hatte ich viele Wiederbegegnungen und Flashbacks (ach ja, stimmt, diese eine Serie, wie hieß die nochmal...). Das war echt spaßig. Wie jüngere LeserInnen das wohl erleben? "Nur" drei Sterne deshalb, weil es, aus meiner Sicht, auch ein paar Plotholes und Logiklücken gab. Aber ich habe mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Und die ethischen Fragen, wieweit künstliche Intelligenz gehen darf, fand ich auch sehr spannend.



















































