
Wenn ein spontaner Plan plötzlich ernst und zur Wikingerjagt wird.
Man begleitet Bastian, einen Germanistikstudenten mit einer ausgeprägten Vorliebe für Männer, die optisch an Wikinger erinnern. Als ihm der rothaarige Kevin über den Weg läuft, ist Bastian sofort hin und weg. Kurzerhand spricht er ihn an und fragt, ob er für ein geplantes Uni-Projekt über nordische Götter vor der Kamera stehen würde. Das Problem! Dieses Projekt existiert bisher nur als spontane Idee. Also bleibt Bastian nichts anderes übrig, als das Ganze tatsächlich auf die Beine zu stellen. Neben Bastian spielt auch Hanke eine wichtige Rolle in der Geschichte. Er wirkt zunächst wie das genaue Gegenteil von Bastian. Kontrollierter, oft mürrisch und schnell genervt von Bastians impulsiver Art. Gerade deshalb geraten die beiden immer wieder aneinander. Bastian stößt ihn mit seiner unüberlegten Art öfter vor den Kopf, während Hanke nicht gerade dafür bekannt ist, seine schlechte Laune zu verstecken. Trotzdem merkt man schnell, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt, als es auf den ersten Blick scheint. Die Dynamik zwischen den beiden sorgt für einige unterhaltsame, aber auch spannende Momente, weil nie ganz klar ist, wie Hanke im nächsten Augenblick auf Bastian reagieren wird. Mit Hanke bekommt Bastian ein interessantes Gegenstück: eher kontrolliert, oft genervt von Bastians Art und doch immer wieder in seiner Nähe. Dieses Zusammenspiel sorgt für einige amüsante und auch leicht chaotische Momente. Die Geschichte ist stellenweise vorhersehbar, worunter der Lesespaß nicht leidet. Es gibt immer wieder humorvolle Situationen, und man bleibt neugierig darauf, wie Bastian sich aus seinen selbst verursachten Problemen wieder herausmanövriert.


