Recht schwacher Einstieg
Vorab: Ich mag Giannas loses Mundwerk. Auf das Buch mit ihr freue ich mich schon jetzt! Nun zu diesem Teil. Die bedrückende Stimmung ist gut getroffen! Die Tradition der Hochzeitsnacht hinterlässt den richtigen, bitteren Beigeschmack, genau wie das Verhalten der Leute um Aria herum. Doch trotz alledem konnte ich mich nicht in diese Romanze einfinden. Ich fand sie recht oberflächlich und zu schnell in die Gänge gebracht. Dabei hatte man gute Trigger, die man für Tiefe und Drama hätte nutzen können. Für meinen Geschmack gab es zu viel Spice und zwischen den Veränderungen (mental und körperlich im Bezug auf die Ehe) hätten deutlich mehr Szenen liegen müssen, damit es nicht so abrupt, sondern natürlich wirkt. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die paar Konflikte, die es dort gab, nicht wirklich richtig aufgelöst wurden. Gerade noch total schlimm, dann schon wieder halb vergessen. Der Schreibstil ist gut, doch auch hier fallen mir vermehrt Rechtschreibfehler auf. Stört zwar hin und wieder den Lesefluss, aber das kann ich ausblenden. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass in diesem ersten Band der Born in Blood Reihe nicht wirklich etwas passiert. Größtenteils am Anfang und am Ende kam deutlich Bewegung rein. Dazwischen gab es keine großen Geschehnisse. Ich hatte versehentlich davor Twisted Loyalties als erstes Buch in diesem Universum gelesen und fand das um Weiten besser! Hier ist es mir leider zu flach und zu plump stellenweise. Ich verstehe langsam warum die Leute die Camorra Chroniken Reihe deutlich mehr mögen als die Born in Blood Reihe, mit der alles anfängt. Dennoch werde ich definitiv die Bücher komplett durchlesen, der Hintergrundgeschichte wegen! Nachtrag: Die nächsten Teile werden tatsächlich besser!







































