Schade :(
Leider konnte ich absolut keine Beziehung zu den Figuren herstellen. Ich bin wirklich dankbar, dass am Anfang des Buches ein Personenverzeichnis ist, weil auf diesen wenigen Seiten so viele Figuren (mit mehreren Namen) vorkommen, dass man da schnell - ja auch bei einem 352 Seiten Buch - die Übersicht verlieren kann. Das Buch ist jeweils abwechselnd aus der Sicht von Greta und Valdin erzählt. Dabei hatte ich beim Lesen oft das Gefühl, dass ich die beiden nicht wirklich von einander unterscheiden kann. Sie wirkten wie ein und dieselbe Figur. Ich dachte daher zwischenzeitlich, dass sie Zwillinge sein sollen, aber nein Valdin ist 5 Jahre älter. Was mich leider am meisten gestört hat, ist dieser unendlich unstrukturierte Schreibstil. Die Autorin schafft es in keiner POV ein Geschehen so zu beschreiben, ohne, dass ihre Figur einen kompletten Paragraphen zu einem komplett anderen Thema beiträgt. Das hat das Buch für mich leider absolut in die Länge gezogen und mich immer wieder aus der (nicht wirklich vorhandenen) Geschichte herausgeworfen. Erst ganz gegen Ende tauchen leichte Nuancen eines Plotts auf. Hier passiert dann aber dennoch zu wenig und gleichzeitig auch alles viel zu überstürzt und schnell, sodass es kaum Sinn ergibt. Ich muss dem Buch zugute halten, dass es zwischendurch wirklich einige lustige Momente hatte. Im Großen und Ganzen hat mich „Greta & Valdin“ aber hauptsächlich verwirrt und etwas frustriert zurückgelassen.










