In dem neusten Buch von John Marrs geht es um Damon und seine Erfahrung nachdem er für kurze Zeit tot ist.
Im ersten Drittel gibt es so viele (nervtötende) Wiederholungen und immer gleichen Gedanken und Taten von Damon, das ich gedacht habt, wo ist bitte John Marrs geblieben??
Aber das letzte Drittel des Buches war dagegen voll mein Geschmack!! Endlich kam Bewegung in die Story und wurde spannend und was tiefgreifender.
Absoluter Pluspunkt: LAURA!!! Oh mein Gott, meine Freude war riesig!!! Hätte gern noch viel mehr Passagen mit ihr gelesen!!
Fazit: Leider nicht sein bestes, aber das Ende hat es gut gerettet!
Es war unglaublich spannend wie sich dieses Buch entwickelt. Obwohl absehbar war, wer der die Morde begangen hat, entwickelt sich immer mehr daraus! Ein Plot folgt dem nächsten. Konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Und wenn man unterbrochen wird, freut man sich auf die Fortsetzung. Dieses Buch wirkt nach.
Allerdings sollte man erst "Die gute Seele" gelesen haben. Weil die Protagonistin Laura auch hier eine Rolle spielt.
Endlich! Endlich mal wieder n riiiichtig gutes Buch von John Marrs.
Spannend ohne Ende. Bisschen vorhersehbar aber dann... Du denkst "jaaaa ich wusste das doch" und dann passieren Dinge, die absolut wild sind und ich so nicht erwartet hatte!
Es macht Sinn vorher "die gute Seele" von John Marrs zu lesen, wenn ihr das Buch eh lesen wollt.
Würde behaupten, dann macht "Tödliche Tiefen" bisschen mehr Spaß, aber ihr checkt das Buch alleine.
Ich fands echt großartig, spannend und gruselig.
Daumen hoch und Empfehlung von mir!
Als großer Fan von John Marrs freue ich mich jedes Mal auf ein neues Buch von ihm – entsprechend hoch waren auch diesmal meine Erwartungen. Leider konnte mich diese Geschichte jedoch nicht wirklich überzeugen.
Die ersten Kapitel starten stark und erzeugen direkt Spannung. Mit fortschreitender Handlung verliert der Plot jedoch zunehmend an Dynamik. Besonders der Fokus auf die zerbrochene Beziehung wurde auf Dauer anstrengend. Die wiederkehrenden Konflikte rund um den Kinderwunsch sowie die neue Beziehung der Exfrau haben zunehmend repetitiv gewirkt und mit der Zeit einfach nur genervt.
Auch das wiederholte Sterben und Wiederbeleben verliert nach einigen Durchgängen seinen Reiz und nutzt sich schnell ab. Statt zusätzliche Spannung zu erzeugen, wurde es langweilig. Ähnlich ging es mir mit der Erpressung durch Damon, die irgendwann mehr frustrierend als packend war.
Erschwerend kam hinzu, dass viele Figuren wenig sympathisch gewirkt haben und häufig Entscheidungen trafen, die eher naiv oder schlicht unlogisch erschienen. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mit dem Hauptprotagonisten mitzufiebern – obwohl genau das vermutlich beabsichtigt war. Der Plottwist am Ende konnte diesen Eindruck leider auch nicht mehr entscheidend verbessern, zumal er fast schon vorhersehbar war.
Was mir jedoch gefallen hat war, dass eine aus einem anderen John Marrs Thriller bekannte Figur auftaucht und erneut eine Rolle spielt. Ebenfalls ist der Schreibstil natürlich wieder top und die Kapitel sehr kurz gehalten, was ich bei Thrillern besonders gern mag.
Letztlich lag mein Problem also weniger am Stil als an der Geschichte selbst. Schade, denn gerade von John Marrs bin ich normalerweise deutlich stärker gefesselt.
Es war langatmig, bis etwas Spannung in die Geschichte kam. Die Protagonisten waren mir alle sehr unsympathisch. Das Ende mit einigen Twist war unvorhersehbar und hat mich dann doch noch etwas milder gestimmt. Das Buch bewegt mich leider nicht, weitere des Autors zu lesen.
Was soll ich sagen… langweilig trifft es wohl am besten. Nicht langweilig im Sinne von schlecht geschrieben, sondern schlichtweg ermüdend. Ein Thriller lebt davon, dass Spannung aufgebaut wird, dass man Seite um Seite weiterblättert, weil man wissen muss, was als Nächstes passiert. Hier? Fehlanzeige.
Die Handlung plätschert eher geradeaus, ohne Höhepunkte oder nervenaufreibende Wendungen. Es passiert zwar etwas, aber nie auf eine Art, die einen wirklich packt. Einige Szenen am Ende waren zufriedenstellend, mehr aber auch nicht. Sie heben sich kaum vom Rest ab.
Dazu kommt, dass der Autor gegen Ende mit Enthüllungen nur so um sich wirft. Eine nach der anderen, ohne Atempausen. Es soll wahrscheinlich schockieren oder zum Nachdenken anregen, tut es für mich aber nicht. Vieles war vorhersehbar und die großen Überraschungen verpuffen wirkungslos.
Kurz gesagt: Es ist weder richtig schlecht noch richtig gut, es ist einfach… mittelmäßig langweilig. Ein Thriller, der seine Hauptaufgabe, Spannung zu erzeugen, schlichtweg verpasst.
Nach etwa 60 % habe ich das Buch abgebrochen. Die Beschreibung klang interessant aber die Story zog sich so in die Länge.
Irgendwann hat es mich nicht weiter interessiert, was es mit den Erinnerungen von Damon auf sich hat.
Da es mir wie eine Aufgabe erschien, das Buch zu lesen, habe ich es nun weggelegt.
Was, wenn Erinnerungen nicht schützen, sondern täuschen? Was, wenn die Wahrheit so schmerzhaft ist, dass dein Verstand sie umschreibt? 💦💀
Eiskaltes Wasser, keine Luft zum Atmen: Panisch erkennt Damon, dass er sterben wird. Die Wette, im winterlichen Meer zu schwimmen, endet verhängnisvoll. Erinnerungen laufen wie Filmsequenzen vor seinen Augen ab. Ex-Frau, Job, Freunde – und ein unbekannter toter Junge. In letzter Sekunde wiederbelebt, fragt er sich verwirrt: Wer war das Kind? Der Junge lässt Damon im Alltag nicht los. Herauszufinden, wer es ist, wird für ihn zur Obsession.
Er taucht in seine zerbrochene Vergangenheit ein. Doch statt Antworten zu bekommen, stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Es scheint nur einen Weg zu geben: Er muss erneut sterben und wiederbelebt werden. Einmal, zweimal, dreimal – bis er die Wahrheit kennt. Aber auf der Suche nach jemandem, der ihm dabei hilft, gerät er an die Falsche.
Was zunächst wie ein bekanntes Spiel mit Wahrnehmung beginnt, wird Kapitel für Kapitel zu einem düsteren psychologischen Abstieg.
Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen, Schuld und Unschuld verschwimmen und jede vermeintliche Antwort entpuppt sich als Falle.
Ich hatte früh eine Ahnung, worauf es hinausläuft und war fast erleichtert, diese Richtung zu erkennen. Doch genau das hat den Lesespaß kein bisschen geschmälert: John Marrs versteht es, selbst bekannte Pfade so zu verdrehen, dass jede Sicherheit trügt.
Fazit
Tödliche Tiefen ist ein grandios konstruierter Psychothriller mit emotionaler Wucht, düsterer Tiefe und raffinierter Täuschung. Subtil verstörend, gnadenlos spannend und lange nachhallend.
Es ist ein Standalone, aber ich würde dazu raten vorher „Die Gute Seele“ von John Marrs zu lesen, weil dann wird es erst richtig gut 😏🖤
... Ich habe wenigstens 20% durchgehalten und wollte es wirklich... aber es war mir zu eintönig und immer das gleiche Seite um Seite. ... er träumt von dem Jungen immer und immer wieder. Es kommt keine wirkliche Handlung auf und es gibt Null Spannung und es geht einfach nicht weiter. Ich wurde mit den Protagonisten überhaupt nicht warm und mit der Handlung auch nicht. Das Leben ist zu kurz und meine TBR zu lang... also DNF für mich. Nichts für Ungut...
...ich liebe die Bücher von John Marrs, die Erwartungen waren also auch hier wieder hoch und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Super spannend auch wenn man zwischenzeitig denkt man kennt das Ende aber wer John Marrs kennt, weiß, dass nichts ist wie es scheint!
𝚃ö𝚍𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝚃𝚒𝚎𝚏𝚎𝚗 - 𝙹𝚘𝚑𝚗 𝙼𝚊𝚛𝚛𝚜
𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗𝚊𝚗𝚣𝚊𝚑𝚕: 𝟺𝟹𝟺
𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
John Marrs gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Seine Thriller sind normalerweise voller schockierender und unerwarteter Twists. Tödliche Tiefen konnte mich jedoch, wie auch sein letztes Buch, nicht wirklich abholen.
Selten war ein Twist in einem Buch von Anfang an so offensichtlich. Es sticht einem regelrecht ins Auge. Ich hatte gehofft, dass uns der Autor hier nur täuschen will und am Ende ein noch krasserer Twist wartet. Aber letztlich trifft alles genau so ein, wie man es von Beginn an vermutet.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut und die kleinen Easter Eggs zu seinen anderen Büchern fand ich super. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und die Spannung steigt an. Aber leider erst da.
𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ein teilweise sehr vorhersehbarer Thriller, der sich zwar gut lesen lässt, einen aber nicht wirklich vom Hocker reißt. Das kann John Marrs definitiv besser. Trotzdem freue ich mich jetzt schon auf sein nächstes Buch.
𝙱𝚎𝚠𝚎𝚛𝚝𝚞𝚗𝚐:
3/5 ⭐️
Unerwartet starke Sogwirkung...
Tödliche Tiefen von John Marrs ist ein atmosphärisch dichter Psychothriller, der den Leser sofort in seinen Bann zieht und eine bedrückende Spannung aufbaut, die sich Seite für Seite verstärkt. Alles beginnt mit einer leichtsinnigen Mutprobe, einer Challenge: Damon springt im Winter in das eiskalte Meer. Was als kurzer Adrenalinkick gedacht ist, endet in einer Katastrophe, als er unter Wasser glaubt zu sterben. In diesem Zustand zwischen Bewusstsein und Tod durch das Ertrinken, drängen sich Bilder aus seinem Leben auf, ungeordnet und verstörend, bis sich vor allem eines unauslöschlich festsetzt – das Gesicht eines toten Jungen, den er nicht kennt und doch nicht mehr vergessen kann. Als Damon gerettet wird, kehrt er zwar ins Leben zurück, doch die Erfahrung hat etwas in ihm ausgelöst, das sich nicht mehr verdrängen lässt. Diese Bilder, die durch den Tod hervorgebracht wurden, begleiten ihn von nun an...
Was als persönliche Krise beginnt, entwickelt sich rasch zu einer obsessiven Suche nach der Wahrheit. Damon spürt, dass seine Erinnerungen lückenhaft sind und dass sein Unterbewusstsein etwas verbirgt, das nicht ans Licht kommen soll. Je mehr er versucht, dieses Geheimnis zu entschlüsseln, desto deutlicher wird, dass seine eigene Vergangenheit dunkler ist, als er ahnt. John Marrs verwebt Damons innere Zerrissenheit geschickt mit einer Handlung, die sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt.
Besonders faszinierend ist die Idee, dass Damon erneut den Zustand des klinischen Todes aufsucht, um Antworten zu finden – ein Motiv, das dem Thriller eine ungewöhnliche, beinahe beklemmende Tiefe verleiht.
Der Roman lebt weniger von actionreichen Szenen als von seiner dichten Atmosphäre und der permanenten Unsicherheit darüber, was real ist und was möglicherweise nur das Produkt eines traumatisierten Geistes. Marrs versteht es meisterhaft, Zweifel zu säen und den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu führen. Man fühlt sich Damons Perspektive ausgeliefert, teilt seine Verwirrung und seine Angst, sich selbst nicht mehr trauen zu können. Gerade diese psychologische Nähe macht Tödliche Tiefen so eindringlich und intensiv. Die Geschichte entwickelt sich ruhig, fast schleichend, gewinnt aber stetig an Sogkraft. Jede neue Erkenntnis wirft weitere Fragen auf, jede Antwort öffnet eine noch tiefere Abgründigkeit. Die überraschenden Wendungen wirken nie konstruiert, sondern fügen sich logisch in das Gesamtbild ein und verstärken das Gefühl, dass die Wahrheit ebenso grausam wie unausweichlich ist.
Tödliche Tiefen ist ein Thriller, das eine unaufhaltsame Sogwirkung hat. John Marrs beweist erneut sein Talent für psychologisch raffinierte Geschichten, die unter die Haut gehen und zum Nachdenken zwingen. Wer spannende, düstere Romane mit emotionaler Tiefe und origineller Grundidee schätzt, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können.
John Marrs hat sich für mich in den letzten Jahren zu einem meiner Lieblingsautoren entwickelt.
Auch dieses Mal enttäuscht er nicht.
Nachdem Damon eine dramatische Nahtod Erfahrung gemacht hat. Verändert sich das Leben von ihm komplett.
Er wird besessen von seiner Vergangenheit. Je weiter er gräbt desto schockierendere Details kommen ans Licht.
Das Buch lässt mich fast ein wenig sprachlos zurück.
John Marrs gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren und kämpft unaufhörlich mit Karin Slaughter um Platz 1.
Dieses Buch hilft ihm dabei enorm.
Wenn jemand etwas davon versteht, menschliche Abgründe zu beschreiben und daraus eine fesselnde Story zu machen, dann er!
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wünschte mir wirklich, ich hätte das Buch in einem Rutsch lesen können. Damon auf seiner Reise in die Vergangenheit zu folgen hat einen Sog aktiviert, der mich kaum loslassen konnte und die ganze Geschichte entwickelte sich so ganz anders für mich, als ich nach den ersten Seiten erwartet hätte.
Und dann nach gut der Hälfte des Buches der Schock: Wir treffen hier eine altbekannte gute Seele wieder.
Die Untergliederung des Buches in die 3 Teile hat einen guten Rahmen geschaffen, um die Story in Ihrem Tempo erzählen zu können. Die meiste Zeit lesen wir alles aus Damons Perspektive, aber auch seine Ex-Frau Melissa kommt zum Zug, ohne die wir sonst so manche Momente verpasst hätten, sowie eine weitere Perspektive, die später hinzukommt.
Ich bin von der Wendung, die die Geschichte irgendwann genommen hat, nicht zu überrascht. Man kann sich ab einem gewissen Punkt denken, worauf das ganze hinaus läuft, aber es gibt dennoch immer wieder Momente, in denen mir der Mund offen stehen geblieben ist und das passiert mir beim Lesen schon eher selten.
Also Hut ab!
Für mich ein weiteres Meisterwerk des Autoren!
Zum Inhalt:
Eiskaltes Wasser, keine Luft zum Atmen: Panisch erkennt Damon, dass er sterben wird. Die Wette, im winterlichen Meer zu schwimmen, endet verhängnisvoll. Erinnerungen laufen wie Filmsequenzen vor seinen Augen ab. Ex-Frau, Job, Freunde – und ein unbekannter toter Junge. In letzter Sekunde wiederbelebt, fragt er sich verwirrt: Wer war das Kind? Der Junge lässt Damon im Alltag nicht los. Herauszufinden, wer es ist, wird für ihn zur Obsession.
Er taucht in seine zerbrochene Vergangenheit ein. Doch statt Antworten zu bekommen, stößt er auf eine Mauer des Schweigens. Es scheint nur einen Weg zu geben: Er muss erneut sterben und wiederbelebt werden. Einmal, zweimal, dreimal – bis er die Wahrheit kennt. Aber auf der Suche nach jemandem, der ihm dabei hilft, gerät er an die Falsche …
Meine Meinung:
In die Geschichte bin ich gut gekommen, der Schreibstil war zu Beginn flüssig und spannend, leider gab es dann zwischendurch auch ein paar Längen da wo ich dann ein bisschen "gelangweilt "war. Es wir größtenteils aus der Sicht von Damon erzählt, aber auch Kapitel von anderen Charakteren. So begleitete ich also Damon nach seinem beinahe Tod wo er mit Fragen nach dem Jungen der ihn nun stehts begleitet auf Spurensuche. Nach und nach bekommen wir Puzzleteile aber auch neue Fragen und Personen die Damon dann verfolgen die aber nur er sehen kann. Im Mittelteil waren dann ein paar Längen und am liebsten hätte ich Damon selbst ertränkt, da er mir stellenweise echt zu anstrengend war,auch wenn ich ihn teils verstehen konnte. Auch wenn ich ab einem bestimmten Punkt wusste was der Junge und die anderen Damon mit ihrer "Anwesenheit "sagen wollten, dauerte es bei ihm etwas länger bis es bei ihm klick gemacht hat. Nachdem dass dann geschehen ist wurde es plötzlich rasant und es überschlagen sich die Ereignisse. Für mich waren es dann leider ein paar zuviel Wendungen die mir nicht wirklich zugesagt haben, aber Hauptsache Damon hat seinen Frieden gefunden und so trennten sich dann auch unsere Wege wieder.
Eigentlich eine gute Idee, nur leider konnte es mich nicht zu hundert Prozent abholen.