https://martinabookaholic.wordpress.com/2017/04/18/rezension-mitten-im-irgendwo/ Meine Gedanken zum Buch: Dieses Buch hatte ich schon sooo lange auf der WuLi, weil mir eine Freundin das Buch schon vor ewig langen Zeiten als eines der besten Gay Romance Bücher empfohlen hat, es aber dann lange nicht auf Deutsch übersetzt wurde. Das hat jetzt zum Glück der Dreamspinner Verlag erledigt, dem ich dafür riesig dankbar bin, auch wenn das Buch anders war, als ich zuerst angenommen habe. Ich muss nämlich auch gestehen, dass ich ein crazy Fan der Him-Reihe von Bowen/ Kennedy bin und ich dachte, das Buch hier wäre ähnlich vom Schreibstil oder vom Humor her. Jedoch ist dieses Buch hier eindeutig für erwachsenere Leser, was jetzt nicht auf den ganzen Sex in den Büchern beruht, der in beiden ausreichend vorkommt ;), sondern vor allem auf die Stimmung im Buch, der Handlung oder auch der Schreibweise der Autoren. Das schildere ich euch jetzt nicht, um euch von dem Buch abzuschrecken, sondern damit ihr Bescheid wisst. Hätte ich das zuvor auch gewusst, hätte ich mir mit dem Einstieg sicher leichter getan, anstatt meine Erwartungen dann an das Buch hier anzupassen. Denn das Buch war anders, aber dennoch richtig gut, nur musste ich mich erst hineinfinden in den doch etwas gehobeneren Schreibstil, und daran, dass es eben um ca. 30 bis 35- jährige Männer geht, was ja logischerweise etwas anders ist, als wenn 21-jährige etwas miteinander haben. :d So viel dazu. Daher ja, der Einstieg war für mich etwas schwierig und ich musste mich erst zurechtfinden. Außerdem ist neben der erwachseneren Handlung, in der beide wissen, dass sie schwul sind und es nicht erst zum Outing kommt, sondern sie eben erfahren damit umgehen, auch die Stimmung ‚älter‘ bzw. nicht so humorvoll wie bei der anderen Reihe. Daniel hat zwar interessante, skurrile, makabre Gedanken, aber ihm merkt man es auch an, dass er ein gebildeter, intelligenter Professor ist, und irgendwie hatte ich bei ihm nie so ein sexy Bild vor Augen. Was vielleicht auch daran liegt, dass er sich nach außen hin zwar als harter Typ gibt, aber eben ein kleiner Lese-Nerd ist und sich auch in der Beziehung / beim Kennenlernen von Rex eher als die ‚Frau‘ gibt. Weiß auch nicht, wie ich das anders betiteln soll. Er war mir eben stellenweise einfach zu weich mit seinen Gedanken und Sorgen, zu ‚weiblich‘ eben, auch wenn das blöd klingt! xD Im Gegenzug zu Daniel war Rex der durchtrainierte, riesige Lover, den irgendwie alle wollen, obwohl er sich selbst ganz anders sieht und mehr wie der nach außen hin wortkarge Teddybär zum Anlehnen ist. Gemeinsam waren sie einfach eine tolle Mischung und je weiter ich gelesen habe, desto besser haben mir die Handlung, die Figuren und das Buch gefallen. Besonders als man auch mehr aus der Daniels Vergangenheit erfahren hat und wie er sich immer mehr durch Rex verändert und wieder Vertrauen gefasst hat. Das fand ich toll gemacht und sehr schön. Tja, und ab der Hälfte hatte mich das Buch vollkommen, nicht nur wegen der zwei Hauptfiguren, sondern auch wegen Daniels bester Freundin Ginger oder Rexs Hund Marilyn. :D Einfach unschlagbar und süß die zwei! *g* Das Ende war dann so riiiichtig schön und hätte man eigentlich nicht besser machen können. Für mich hätte daher das Ende ruhig noch ein paar Seiten länger sein können, um die Zweisamkeit und das, was danach noch kommt, länger genießen zu können. Aber ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen der beiden in Teil zwei oder drei. Zumindest hoffe ich, dass die beiden darin vorkommen werden, auch wenn es andere Hauptpärchen darin gibt. ;) (Mehr dazu auf meinem Blog)
3. MaiMay 3, 2024
Mitten im Irgendwoby Roan ParrishDreamspinner Press
