Wow and I thought Negan was bad, but the Whisperers are like ten times worse because they behave more like animals than humans. I really hope they make it into the TV show because that's gonna be one hell of a ride.
Für mich persönlich werden die The Walking Dead Comics absolut nicht langweilig. Mit "Leben und Tod" geht die Story in Runde vierundzwanzig und ein Ende scheint noch lange nicht in Sicht zu sein. Der Schöpfer Robert Kirkman hat schon sehr viele Momente in dieser Zombiewelt erschaffen. Viele Tode und Charakterentwicklungen, sowie viele Spoiler und ungeahnte Wendungen halten das Adrenalin beim lesen stets aufrecht und die Zeichnungen von Charlie Adlard, Stefano Gaudiano und Cliff Rathburn sorgen wieder mit vielen Details für pures Vergnügen. Und trotzdem ist in "Leben und Tod" etwas anders - positiv anders, aber eben total ungewohnt: Es gibt keine Spoiler, keine Hinhaltetaktik, dafür aber viele neue Einblicke, offenen Umgang zwischen Rick und den anderen Charakteren und jede Menge Überraschungen. Natürlich habe ich auch diesen Comic an einem Stück verschlungen und mich über die offenherzigen Szenen ziemlich gewundert. Als Fan dieser Reihe ist das absolut nicht selbstverständlich und bestimmt kommen dafür umso dickere Brocken in den nächsten Bänden, aber für den Augenblick ist es einfach phänomenal und offen. Es geschehen unvorhersehbare Dinge, auf die Situationen folgen, wo ich Schnappatmung bekommen habe und dachte, dass das eigentlich auch hätte ganz anders ausgehen können... Müssen? Kirkman beweist mit seiner Story und den Formulierungen wieder einmal mehr wie Unberrechenbar er ist und seine Charakterführung bleibt ein absolutes Meisterwerk! Mit der Einführung der Flüsterer - Menschen, die die Haut der Untoten über ihrer eigenen tragen - im letzten Band, haben sich viele neue Handlungstore geöffnet. Auch Carls Entscheidung diesem Mädchen zu folgen, ermöglicht dem Leser weitere und - ich muss es einfach wiederholen - offenkundige Eindrücke. Denn natürlich sucht Rick nach Carl und die Flüsterer haben eines deutlich gemacht: Sie wollen, dass ihnen niemand in die Quere kommt! Die Bedrohung beider Seiten ist wie ein bevorstehender Gewittersturm und genauso liest es sich auch: absolut bedrohlich und vorsichtig, mit einer fetten Portion Leseadrenalin. Die Flüsterer sind nach dem Governor und Negan eine noch weniger einschätzbare Gefahr. Sie sind definitiv anders als alles, wogegen Rick und seine Truppe je gekämpft haben, aber in welche Richtung das kippen wird, steht noch aus. Ich kann es kaum erwarten mehr darüber zu lesen, denn hier haben sich Menschen zusammen gerottet, die andere Blickwinkel auf die Apokalypse und ihre Folgen haben. Der Dialog zwischen Rick und Alpha - der Anführerin der Flüsterer - ist wortexplosiv und bedeutend. Wieder ein Mahnmal wieviel Gewicht Worte in so einer Welt haben, wie sie interpretiert werden können und was sie alles bewirken und auslösen können. Die Zeichnungen sind wieder absolut auf den Punkt gebracht, besonders am Ende, wo Bedeutendes passiert. Ich liebe die Art, wie alles in Szene gesetzt ist. Robert Kirkman und sein Zeichner-Team haben mit Band vierundzwanzig wieder ein richtiges Meisterwerk präsentiert. Genial, explosiv und gefährlich. Und trotzdem irgendwie still. Ich weiß nicht, ob ich dieses Wort richtig erklären kann, aber die Athmosphäre fühlte sich für mich still und nachdenklich an, obwohl soviel passiert und die Charaktere vor persönlichen Entscheidungen und Herausforderungen stehen. Sowas gab es in den The Walking Dead Comics noch nie. Einziger Minuspunkt: Der Preis wurde um 2 € angehoben, aber das ist definitiv zu verschmerzen.

