13. März
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Rating:3

Die Essays über Tennis waren sehr detailliert und fast schon wissenschaftlich geschrieben, aber einige Essays standen metaphorisch sehr hervor. Es war sehr interessant über die vergangenen Tennis Zeitalter zu lesen und zu verstehen welche Spieler mit welchem Spielstil wann dominiert haben und wieso. Das Highlight für mich war der letzte Essay ("Federer both flesh and not"), der mir gezeigt hat, dass mich nicht der Schreibstil des Autors gelangweilt hat, sondern eher die Themen, die er beschrieben hat (wie zum Beispiel dieser Deepdive in das Sponsoring der US Open). Würde sagen, dass man dieses Essay auf jeden Fall lesen sollte. Es gab einige Momente, in denen mir der Autor sehr unsympathisch durch sexistische bzw. generell negative Sprache wurde, aber würde das Buch jedem empfehlen, der einen Einblick in die Tenniswelt sucht und die Abläufe (z.B. bei Turnieren) besser verstehen möchte.

String Theory
String Theoryby David Foster WallacePenguin LLC US