23. März
Simon und Marie können scheinbar keine Kinder bekommen. Deshalb fliehen sie aus der Stadt in ein idyllisches Dorf, wo sicher alles besser wird. Doch der Ort ist düster, fast feindselig – seit der Schließung der Fabrik und dem Bau einer Sendeantenne ist nichts mehr wie zuvor. Jetzt singen keine Vögel mehr und Menschen beginnen zu verschwinden.
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Simon und Marie können scheinbar keine Kinder bekommen. Deshalb fliehen sie aus der Stadt in ein idyllisches Dorf, wo sicher alles besser wird. Doch der Ort ist düster, fast feindselig – seit der Schließung der Fabrik und dem Bau einer Sendeantenne ist nichts mehr wie zuvor. Jetzt singen keine Vögel mehr und Menschen beginnen zu verschwinden.

Die Geschichte ist durchgehend düster, schwer und emotional belastend. Sie dreht sich um Verlust, Trauer und diesen zermürbenden inneren Konflikt zwischen dem Wunsch nach Hoffnung und der bitteren Erkenntnis, dass manche Orte – und vielleicht auch manche Leben – einfach keinen Frieden bereithalten. Das zieht sich konsequent durch jede Seite. Wer hier ein kleines Licht am Ende des Tunnels sucht, steht ziemlich lange im Dunkeln. Und trotzdem: Der Schreibstil ist wirklich schön. Fast schon poetisch. Unterm Strich ein literarisch starkes, aber emotional sehr forderndes Buch. Beeindruckend erzählt, keine Frage, aber eben auch ein echter Stimmungskiller. Muss man wollen.

The Country Will Bring Us No Peace
The Country Will Bring Us No Peaceby Matthieu SimardCoach House Books