
Eine Mischung aus Familiendrama, Thriller, Krimi und einer Prise Liebe
„Was vom Feuer übrig blieb“ ist ein gelungenes Buch, das mich von Anfang an mitgenommen hat. Der Schreibstil ist spannend und flüssig, sodass ich wissen wollte, wie es weitergeht. Besonders überzeugt der Perspektivwechsel, der gelungen umgesetzt ist und den Figuren zusätzliche Tiefe verleiht. Die Handlung überrascht: An manchen Stellen glaubt man zu ahnen, wohin sich die Geschichte entwickelt, doch dann nimmt sie eine andere Richtung. Dieses Wechselspiel sorgt für Spannung. Inhaltlich bietet das Buch eine Mischung aus Familiendrama, Thriller, Krimi und einer Prise Liebe – dadurch bleibt es durchgehend interessant und vielschichtig. Ein Kritikpunkt ist, dass einige Passagen etwas langatmig sind, weshalb ich einen Punkt abziehe. Das Leseerlebnis leidet jedoch kaum darunter. Es ist mein zweites Buch der Autorin, und wie schon das Erste hat es mir gut gefallen.
