Wow, einfach grandios. Ich lieb's total. Stories, wie die von Narnia, aus Sliders, Fringe, Akte X, Stranger Things und der dunkle Turm und die Atmosphäre, die dort entsteht, faszinieren mich. Hier fängt es ruhig und gemütlich, wenn auch etwas skurril (was die Exponate des Museums anbelangt 😉), aber durchaus behaglich an, wandelt sich in ein geheimnisvolles Rätsel, das gelöst werden möchte und endet in Angst, Bedrohung und Gefahr. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, so dass man mühelos und angenehm durch die Kapitel gleitet, während sich der Spannungsbogen stetig aufbaut. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Ich tue mir etwas schwer damit dieses Buch von T. Kingfisher zu bewerten. 🤷🏻♀️ Ich mag die Bücher der Autorin, bis jetzt war keines eine Enttäuschung für mich. Hier ist es auch keine Enttäuschung, doch irgendwie fühlt sich das Buch anders an. Ich hatte mit einem Buch wie „Was die Toten bewegt“ gerechtet, doch das ist es nicht. Jedenfalls nicht für mich.
T. Kingfisher wurde durch „Die Weiden“ von Algernon Blackwood inspiriert. Ich kenne das Buch nicht und kann nicht beurteilen, ob das nun gut oder schlecht ist und wie viel die Autorin übernommen hat. Ich habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zugehen, doch so ganz hat es nicht geklappt.
In der ersten Hälfte war ich recht unsicher ob mir das Buch nun gefällt oder nicht. Es ist eindeutig der Schreibstil der Autorin, doch was erzählt wird, passte zuerst nicht so recht. Karotte und Simon sind tolle Charaktere, einfach ganz normale Menschen, denen dann einfach etwas nicht normales passiert. Was wieder dafür sorgt, dass es humorige, aber auch sehr skurrile Momente gibt. In manchen Rezessionen steht was von Horror oder dessen fehlen. Für mich ist es kein reiner Horror, eher gruselig-weird. Und wie es typisch für die Autorin ist, lässt sie Spielraum damit die Leser*innen, ihre eigenen Überlegungen anstellen. Am Ende bleibt man eben mit ein paar Ungereimtheiten und Fragen zurück.
Ich bin recht zügig durch das Buch, aber dass liegt wohl auch an dem Hörbuch, dass von einem Herrn gesprochen wird, auch wenn die Hauptprota Karotte eine Frau ist. Ob eine Frau besser gewesen wäre, glaube ich nicht.
Jetzt wo ich das Buch beendet habe, bin ich immer noch nicht sicher. Doch ich tendiere dazu das Buch als gut zu bezeichnen. Wenn man es liest, sollte man nicht an die anderen Bücher von der Autorin denken. Für mich passt es nämlich nicht in die Reihe ihrer anderen Werke. Irgendwie sticht es hervor, nicht wegen der Qualität, sondern wegen dem Inhalt.
Empfehlen kann ich das Buch schon, zumindest an diejenigen, die nichts gegen subtilen Horror und skurrile-weirde Situationen haben. Fans von T. Kingfisher, die „Wie tötet man einen Prinzen“ oder „Dornenhecke“ lieben, könnten hier ihre Schwierigkeiten haben.
Sorry, für die eigenartige Rezi, aber das Buch ist es auch und ich will wie immer nicht Spoilern.😅🤷🏻♀️
Das war irgendwie anders wild, aber ich fands fantastisch. Ich konnte das Buch kaum weglegen und einige Stellen haben sich so beklemmend angefühlt wie ich es selten von Büchern kenne. Die Charaktere waren wieder bunt, etwas schrill aber so voller Leben das ich gar nicht anders konnte als sie zu lieben
In ,,The Hollow Places" verfolgen wir Kara, wie sie nach ihrer Scheidung zurück in ihre Heimatstadt zieht. Da sie eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hatte, zieht sie in einen Raum im Wonder Museum, welches ihrem Onkel gehört. Da sie oft als Kind dort ist, kennt sie alle kuriosen und seltsamen Exponate wie die ausgestopften Tiere. Als Kara ihren Onkel im Museum vertritt, kommt es dazu, dass ein Tourist eine Wand im Museum kaputt macht. Eigentlich will sie diese nur reparieren. Bis sich hinter der Wand ein Bunker aus Beton befindet, der in eine andere Welt führt.
Ja, richtig gelesen. In eine andere Welt. Ich muss zugeben, dass sich die Geschichte des Buches anders gestaltet hat, als ich angenommen habe. Ich weiß auch nicht, ob der deutsche Untertitel wirklich so passend ist. Dieser macht den Eindruck als wäre es ein Jugendbuch.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, da ich auch recht gut durchgekommen bin und Kara mir super sympathisch war. Der Horroraspekt war gut gemacht und für mich sehr bildlich bis fast schon eklig dargestellt.
Allerdings war die Story doch sehr... anders. Ich fand, dass man sich darauf einlassen muss und nicht zu viel hinterfragen sollte, damit einen die Story gefallen kann. Manches war mir etwas fragwürdig wie manche Entscheidunge. Auch die Erklärungen mit denen Kara versucht, sich die paranormalen Erlebnisse zu erklären, waren für mich nicht ganz schlüssig.
Dennoch ein guter, soldier Einzelband, gerade wenn man ein kurzes, schnelllebiges Horrorbuch möchte.
Mittlerweile hat sich T. Kingfisher zu einer meiner absoluten Lieblingsautorinnen entwickelt. Jedes Mal aufs Neue begeistert sie mich mit ihren ungewöhnlichen, unglaublich spannenden und einzigartigen Geschichten, die mich sofort in ihren Bann ziehen.
Auch dieses Buch hat mich wieder vollkommen mitgerissen! Die Handlung ist originell, fesselnd und voller unerwarteter Wendungen.
Wer eine schräge, fantasievolle Welt, eine angenehm düstere und leicht gruselige Atmosphäre, eine äußerst sympathische Protagonistin sowie eine gute Portion Humor zu schätzen weiß, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Eine ganz große Leseempfehlung!
Bevor ich diesen Roman las, hatte ich bereits ihr Buch „ Was die Toten bewegt“ gelesen. Dieses infizierte mich geradezu. Ich liebe diese Art und Weise, die sie eindeutig drauf hat, interessante Geschichten zu erzählen.
Die Szenen sind bildgewaltig und Details werden zu Trigger, die sich in deine Erinnerung einnisten.
Das Cover gefällt mir gut . Es kommt mit wenigen aussagekräftigen Details aus und die Farben treffen meinen Geschmack.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der Hauptprotagonistin Kara. Die Story klang vielversprechend. Ich zähle mich ebenfalls zu denen, die gerne einen Onkel mit einem Kuriositätenkabinett gehabt hätten.
Bei Kara handelt es sich um eine junge Frau, die einen klaren Schnitt in ihrem bisherigen Leben braucht und vollführt. Sie hat einen sympathischen Charakter, nimmt sich selbst nicht zu ernst und vergangenes ist bei ihr passé.
Mit Simon trifft sie auf einen ergänzenden Gegenpart zu ihr. Der Besitzer der „ Schwarze Henne“ besticht durch seine lässige Art und sein extravagantes Äußeres.
Das Museum barg seine eigene schaurige Atmosphäre. Die Tierexponate gaben der geheimnisvollen Kulisse eine spezielle, skurrile Note. Mochte das total 🥰
Als sie ihre Neugier nicht zügeln konnten und dieses Portal betraten, führte dies zu unglaublichen Erlebnissen. Diese waren verstörend, wie auch herzzerreißend. Ich wollte Kara und Simon ganz oft vor vielen Dingen beschützen. In dieser anderen Welt war nichts so wie es schien.
Diese weitere Welt hatte was von einem dunklen Märchen, bei diesem eine Sonne friedlich schien, während plötzlich unter ihr der Erdboden aufriss und grausiges Getier an Licht brachte.
Ich mag solche Widersprüchlichkeiten,Parallelwelten voller wahnwitziger Tücke. Mich konnten die vielen Bedrohungen und Wesen begeistern. Sie wurden fantastisch beschrieben. Ebenso die beklemmenden Gefühle der Protas.
Die Ironie fand ich gut dosiert, an einigen Stellen. Da blieb das Schmunzeln nicht aus.
Das Ende empfand ich stimmig.
„The Hollow Places“ von T. Kingfisher hat mich wirklich positiv überrascht. Als jemand, der Horror liebt und sich langsam an Fantasy herantastet, war dieses Buch für mich genau die richtige Mischung.
Die Geschichte ist angenehm geschrieben und ließ sich durch die gut gewählten Kapitellängen sehr flüssig lesen. Besonders gefallen hat mir die Art, wie Informationen über die fremde Welt eingebaut wurden – durch Tagebucheinträge, die eine zusätzliche Perspektive eröffnen. Diese Abschnitte haben für mich jedes Mal ein kleines Highlight dargestellt und die Spannung nochmal verstärkt.
Auch die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten hat mir richtig gut gefallen. Ihre Gespräche wirken von Anfang an natürlich und ungezwungen, und an den passenden Stellen bringen sie eine angenehme Portion Humor mit.
Die Grundidee rund um ein verborgenes Korridorsystem und das, was dahinter liegt, ist atmosphärisch und gleichzeitig angenehm übersichtlich erzählt. Anders als bei manch anderer Fantasy wird man hier nicht mit unzähligen Figuren oder komplexen Handlungssträngen überfordert, was ich sehr geschätzt habe.
Anfangs war ich kurz unsicher, da viele spezifische Begriffe rund um das Museum auftauchen – das hat sich aber schnell gelegt und war letztlich kein Problem für den Lesefluss.
Was für mich besonders heraussticht: Das Buch bleibt durchgehend spannend. Es gab keinen Moment, in dem ich das Gefühl hatte, es würde sich ziehen oder langweilig werden.
Insgesamt eine klare Empfehlung für alle, die atmosphärischen Horror mit einem Hauch Fantasy mögen – zugänglich, spannend und genau richtig dosiert.
Für alle, die Parallelwelten, das Übernatürliche und eine gruselige Stimmung mögen.
Die Kreaturen bleiben oft nur angedeutet, was den Grusel- und Horrorfaktor noch intensiver macht.
Das Worldbuilding lebt weniger von detaillierten Erklärungen, sondern vor allem von Atmosphäre, Andeutungen und dem Gefühl, dass etwas Fremdes hinter unserer Realität existiert.
Besonders die Dynamik zwischen Kara und Simon sorgt für einige unterhaltsame Szenen und zeigt eine wirklich schöne Freundschaft zwischen den beiden, was mir sehr gefallen hat.
Not bad! The Willows, their effects, their world and everything associated with that were great. The author managed to make some sections outright chilling. The reader (probably) figuring out most things wayyyy before the protagonists wasn't really helpful for immersion tho.
ein wirklich unterhaltsames Buch. Ich habe die Protagonisten beide sehr gemocht. Sie waren sehr sympathisch und waren auch sehr witzig. Mir hat die Atmosphäre sehr gefallen und es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Was, wenn du eine Welt entdeckst, die mit unserer Realität rein gar nichts mehr zu tun hat – und sie dich trotzdem nicht mehr loslässt?
In The Hollow Places von T. Kingfisher stolpert Kara eher zufällig in eine Parallelwelt, die sich jeder Logik entzieht. Eigentlich wollte sie nur während der Genesung ihres Onkels Earl dessen skurriles Wundermuseum hüten. Stattdessen findet sie sich in einer düsteren, unwirklichen Landschaft wieder – voller Weiden, leerer Weite, seltsamen Inseln, trichterförmigen Löchern und einer bedrückenden Ahnung von überall lauernder Gefahr. Sie und Simon können fliehen. Doch jede Nacht kehren sie in ihren Träumen dorthin zurück. Mit diesem Gefühl von Grauen im Nacken. Mit Bildern von Gräbern unter bleichen Bäumen. Und irgendwann bleibt es nicht mehr bei Träumen – die fremde Welt beginnt, in ihre eigene Realität einzusickern.
Was diese Geschichte so besonders macht, ist ihre Sogwirkung. Kingfisher schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die gleichzeitig greifbar real und zutiefst verstörend ist. Die Übergänge zwischen Alltäglichkeit und Albtraum sind fließend – und genau das macht den Horror so intensiv. Man spürt förmlich, wie sich die vertraute Welt Stück für Stück verschiebt.
Kara ist eine wunderbar zugängliche Protagonistin: verletzlich, trocken-humorig, herrlich selbstironisch. An ihrer Seite steht Simon, der Barista aus dem Café nebenan – warmherzig, loyal und mit genau der richtigen Portion Pragmatismus, um dem Wahnsinn nicht völlig zu verfallen. Die beiden bilden ein sympathisches Duo, das mitten in ein Horrorszenario gerät, das größer ist als sie selbst. Und trotzdem geben sie nicht auf.
Der Roman vereint auf gekonnte Weise Humor und Horror, Realität und Fiktion. Zwischen schaurigen Entdeckungen und existenziellen Bedrohungen blitzen immer wieder bissige Dialoge und charmante Alltagsmomente auf. Gerade dieser Kontrast verstärkt das Unheimliche – denn das Grauen wirkt umso stärker, wenn es in eine scheinbar normale Welt einbricht.
The Hollow Places ist kein lauter, blutiger Horror. Es ist ein schleichender, atmosphärischer Albtraum, der sich leise in die Gedanken schleicht und dort bleibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass das Unfassbare manchmal nur eine dünne Wand von uns entfernt ist – und dass manche Türen besser verschlossen geblieben wären.
Es ist mir seit Ewigkeiten nicht mehr passiert, das ich ein Buch in wenigen Stunden runtergelesen habe.
Tadaaaa hier ist.
Ich konnte es nicht weglegen und es hat sich wirklich gut runterlesen lassen.
Ich fand die Charaktere toll (ganz großes Lob a Beau den Kater) und es war sehr entspannend hier mal jene Romanze zu haben sondern einfach nur eine wunderbare Freundschaft zwischen den Hauptcharakteren.
Ebenso hat mir der Aufbau sehr gut gefallen. Das Wundermuseum mit all seinen teilweise sehr realen Kuriositäten, die Nebencharaktere und auch die Welt die sich plötzlich irgendwie hinter der Wand auftut. Und was für eine Welt das war! Ganz nach Lovecraft-Manier wird hier nicht viel erklärt, aber der Kopf tut ganz viel. Schlimm gegruselt habe ich mich zwar nicht aber meine “ach du sch…” Momente hatte ich durchaus und es gab durchaus den ein oder anderen kleinen Schauer. Und auch ein bisschen Ekel.
Bei der Hälfte des Buches dachte ich nur: “Aber es sind doch noch so viele Kapitel”… und die hatten es in sich.
Kingfisher hat mich mal wieder voll überzeugt!
The Hollow Places war für mich ein absolut tolles Buch. Da ich in diesem Genre bisher kaum bis gar nichts gelesen habe, war ich umso gespannter und ich muss sagen, dass mir dieses Buch das Genre auf eine sehr positive Weise nähergebracht hat.
Die Geschichte ist von Anfang an interessant und entwickelt nach und nach eine unheimliche Atmosphäre. Besonders gut fand ich, dass der Grusel eher subtil ist. Es gibt keine übertriebenen Schockmomente, sondern ein konstantes, leicht beklemmendes Gefühl, das einen beim Lesen begleitet. Genau das hat das Buch für mich so spannend gemacht. Es war gruselig, aber nicht zu viel – eher genau richtig.
Auch die Charaktere wirkten sympathisch und authentisch, wodurch mir der Einstieg in die Geschichte leichtgefallen ist. Insgesamt liest sich das Buch flüssig und bleibt durchgehend interessant, ohne langweilig zu werden.
Für mich war The Hollow Places eine sehr positive Überraschung und hat mir gezeigt, dass dieses Genre definitiv mehr zu bieten hat, als ich erwartet hätte. Ich kann das Buch besonders denjenigen empfehlen, die bisher wenig Erfahrung mit Horror oder Mystery haben, aber trotzdem Lust auf eine spannende und leicht gruselige Geschichte bekommen möchten.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letztes.
Ich fand es sehr unterhaltsam und auch an manchen Stellen schaurig, wenn ich mir vorstellen müsste an Karas und Simons Stelle zu sein..
Was mir auch gut gefallen hat, ist der trockene Humor, der in der Story mitschwang. Ich mochte dieses flapsige total gerne.
Kara und Simon fand ich beide toll, beide hatten ihre Eigenarten und waren deshalb sehr nahbar.
Auch das Museumssetting fand ich spannend.
Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne kuriosen Horror mit Humor gespickt lesen möchten.
Gut geschrieben, liest sich flott. Die Dynamik der Hauptcharaktere ist sympathisch und witzig und wechselt sich gut durch die gruseligen Passagen ab. Lediglich das Ende fand ich ein wenig abrupt.
„Worte haben keine Bedeutung, bis man sie liest.“
Dieses Buch hat mich doch sehr überrascht, ich habe eine skurrile Fantasy-Geschichte erwartet und eine creepy Horrorstory bekommen.
Aber das war so gut, die Autorin schafft es so ein krass beklemmendes Setting zu erschaffen.
Die Figuren sind echt creepy. Der Schreibstil bildhaft.
Die beiden Protagonisten witzig und liebenswert.
Zur Mitte hin hatte es finde ich etwas Länge, daher einen Stern Abzug.
Das war nicht mein erstes T.Kingfisher Buch und auch nicht mein Letztes. 👍🏻
Nach einem sehr unterhaltsamen Anfang, von dem ich wirklich gerne mehr gehabt habe und einem etwas schleppenden Übergang kommt eine schön erzählte Gruselgeschichte.
Die Charaktere sind etwas simpel gehalten und ich habe mir bei den Protagonisten immer wieder ins Gedächtnis rufen müssen dass Mitte 30 bis Anfang 40 sind, gefühlt hatten sie auch 16 bis Anfang 20 sein können von Verhalten.
Die Geschichte an und für sich bietet sich an, etwas komprimiert am Lagerfeuer zu erzählen und der eine oder andere Jugendliche Zuhörer würde den Geräuschen der Nacht sehr aufmerksam lauschen und in einen unruhigen Schlaf verfallen.
Ich denke man sollte sich bewusst sein was das Buch bietet (Grusel) und was nicht (Horror).
Kein schlechtes Buch, aber hier fehlte mir so ein bisschen der letzte Kick. Die andere Welt war interessant, aber irgendwas hat mir hier, im Gegensatz zu den anderen Büchern, gefehlt.
vorab: ich hab noch nie ein buch von diesem genre gelesen. wobei ich glaube, dass dieses buch ziemlich einzigartig ist.
das ganze buch hat sich angefühlt wie ein einziger fiebertraum. wie ein absolut kranker LSD trip. aber auf einigermaßen positiver art und weise!
die charaktere empfand ich als absolut sympathisch. sarkastisch, ehrlich, manchmal etwas plump und unnötig - aber alles zusammen glaubhaft.
was mir nicht so leicht viel war das world-building.
viele eindrücke prasseln auf einen ein: gruselige weiden-welten, post-apokalyptische schutzbunker, otterfiguren, löcher im sand (und in einer wand), eine selbstlose und unerschrockene katze…..und vieles mehr.
dennoch war es durchweg spannend und absolut fesselnd! man mochte das buch kaum weglegen, man musste unbedingt wissen, wie es weiter geht!
man muss es gelesen haben, um es zu verstehen. aber empfehlen kann ich es alle mal!
Hier geht es um Kara, die nach ihrer Scheidung spontan bei ihrem Onkel unterkommt. Dieser leitet ein Museum voller Kuriositäten. Der Barista von nebenan ist total liebenswert, Simon hilft Kara als die beiden durch Zufall ein Korridorsystem zu einer anderen Welt entdecken.
Für mich war nicht klar, dass es sich um ein Horror-Fantasy Buch handelt, aber ich habe mich auf Kara und ihre bedrohlichen Erkenntnisse und ihren Überlebenskampf eingelassen.
Ich finde das Ganze lebt von Kara und Simons Humor, denn normalerweise wäre das nicht mein bevorzugtes Genre. Ich konnte es kaum zur Seite legen und hab es in 48 Stunden verschlungen.
Ich liebe das Museum ich liebe die Henne aber die andere Welt war so kurios und sterilere in ihrem Aufbau das es sich wahrlich fremd angefüllt hat darüber zu lesen und dennoch hab ich das Buch verschlungen ich liebte das Miteinander unter den Protagonisten und das ganze schrullige um das Museum und dem Caffe wirklich gruselig fand ich es nicht obwohl zartere Seelen dabei wirklich auf ihre kosten kommen
"The Hollow Places" by T. Kingfisher war ein großes Highlight zum Jahresende ✨. Das Konzept eines Kuriositätenkabinetts mit einem Loch in der Wand, das uns in eine andere Welt entführt, hat mich sofort angesprochen. Wir bekommen hier definitiv eine Fantasy-Geschichte, die Urban- und High-Fantasy-Elemente vereinigt.
Kara und Simon sind wahnsinnig gut geschriebene Charaktere. Ihre Emotionen und Ängste 🎭 sind greifbar und nachvollziehbar. Der Humor, den die beiden an den Tag legen, hilft dabei, die teils sehr gruselige Stimmung etwas aufzulockern. Dass mit Simon ein queerer Charakter 🌈 in der Geschichte seinen Platz findet, ist sehr gut umgesetzt. Seine Sexualität ist ein Teil von ihm, aber nicht seine Daseinsberechtigung.
Während des Lesens 📖 dachte ich die ganze Zeit daran, dass die Geschichte nicht noch absurder werden könnte. Doch Kingfisher legt immer noch einen drauf. Auch wenn die Wendung zum Ende des Buches für mich schon lange vorher ersichtlich war, konnte mich das Ende überzeugen 💪🏼. Es war spannend, blutig und mitreißend. Alles in allem ist "The Hollow Places" genau das, was ich von einem guten Fantasybuch erwarte.
„ladies, get you a man who can handle a portal to hell without freaking out.“
am anfang hat mich das buch sehr gepackt.
die charaktere waren sympathisch und die storyline unfassbar spannend (und an manchen stellen auch ein wenig gruselig). ich bin immer wieder fasziniert, wie gut und vor allem lebendig kingfisher charaktere schreibt.
leider hat die spannung in der mitte des buches drastisch nachgelassen und ich musste mich ein bisschen quälen, bis es zum ende hin wieder besser wurde.
ein wirklich gutes buch für zwischendurch :)
Humorvoll, bizarr und creepy: starke erwachsene Figuren, queere Repräsentation, extrem fesselnd.
Ich habe das Buch direkt nach „Dornenhecke" von T.
Kingfisher angefangen, weil mich ihr Stil einfach so gefesselt hat, dass ich sofort ein weiteres Buch von ihr lesen wollte. Und wieder hat sie mich komplett abgeholt. Schon der Humor, die skurrilen Details und diese leicht gruselige, bizarre Atmosphäre haben mich direkt in die Geschichte gezogen.
Besonders schön finde ich, dass die Protagonisten erwachsen sind. Kara mit Mitte dreißig und Simon Anfang vierzig sind so liebevoll gezeichnet, schräge, sympathische Figuren, bei denen sich Freundschaft ganz selbstverständlich anfühlt. Dass sich zwischen ihnen keine Liebesgeschichte entwickelt, hat mich richtig gefreut. Simons queere Identität ist völlig natürlich eingebunden und gibt der Geschichte zusätzlich so ein angenehmes, vertrautes Gefühl.
Die Welt hinter den Gängen ist wirklich weird und creepy, genau so, wie ich es mir gewünscht habe, aber gleichzeitig so bizarr anders, dass ich immer wieder überrascht wurde. Trotz der düsteren Momente bleibt das Kuriositätenkabinett durch Karas Blick atmosphärisch und liebevoll. Ich konnte richtig mitfiebern, mitfühlen und besonders schmerzliche Szenen haben mich getroffen. Die letzten sechzig Prozent habe ich praktisch am Stück gelesen, weil es so spannend und unvorhersehbar wurde. Mehrmals musste ich kurz durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte, weil es mich echt erwischt hat.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Wort Irrenanstalt, das öfter fällt. Da hätte ich mir eine sensiblere Formulierung gewünscht, weil es nicht ganz zum sonstigen Ton der Geschichte passt.
Ansonsten ist „The Hollow Places" für mich eine humorvolle, bizarre, gruselige und charmante Leseerfahrung, die mich noch lange beschäftigt. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr von T.
Kingfisher zu lesen.
Der Schreibstil von T. Kingfisher war toll - einfach, bildlich und lustig. Ich hatte einen richtig guten Lesefluss und die kurzen Kapitel haben ihr übriges getan.
Ich mochte die Protagonisten echt gern - Kara, auch Karotte genannt, hat einen super lustigen Humor und nimmt sich und alles andere echt nicht zu ernst. Simon ist ein verrückter Vogel, der echt perfekt in die Story gepasst hat. Und Onkel Earl ist genauso crazy wie die anderen beiden. 😅
Das Museum und auch die Parallelwelt hatten beide ihren Reiz - das Zusammenspiel aus allem sowie dem Schreibstil haben eine permanente Spannung aufrechterhalten, obwohl manchmal nichts passiert ist. Es plätscherte ab und an ein wenig vor sich hin, daher nicht die volle Sternezahl.
Dennoch habe ich mich super unterhalten gefühlt, ich fand es nie langweilig und ich hab mich tatsächlich auch gegruselt! 😂
Fazit: Ein tolles Buch, wenn man ein bisschen Grusel und ein bisschen weirde Persönlichkeiten sucht. 😅
Düster, seltsam und richtig spannend – ein Horror, der im Kopf hängen bleibt 🌀🌀
Ich hab The Hollow Places fertig gelesen und finde, es hat eine richtig besondere Art von Spannung 😌👁️ Die Story ist nicht schock-horror, sondern eher psychologisch unheimlich, was ich mega interessant fand. Vor allem die Atmosphäre ist stark – man fühlt sich permanent so, als würde gleich irgendwas passieren 🤩🤩 Ein wirklich clever geschriebenes Buch, das im Kopf bleibt!“🌀🌀✨
Vielleicht sehe ich gewisse Bäume nun etwas anders 🤯
Vorneweg: Das Buch war ziemlich außerhalb meiner gewohnten Genre und ich hab so gar keine Ahnung gehabt worauf ich mich da einlasse, noch habe ich so recht gewusst worum es geht 😅
Ich hab jetzt echt Stunden gewartet mit diesem Beitrag, weil ich nicht so richtig weiß wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll 🤷🏻♀️
Nun, der Übersetzungs- und demnach vermutlich auch Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und wirkte, auch wenn Witze eingebaut waren, irgendwie dröge und abgehackt. Leider hat das dazu geführt, dass ich nicht wirklich mitgerissen wurde und für mich waren selbst die spannenden Szenen demnach weniger reizvoll.
Die Story an sich bzw. die Idee fand ich mega interessant! Ich will -wie immer- nicht spoilern, deswegen verrate ich an dieser Stelle nur das Ersichtliche.
Was liegt hinter Wänden? Gibt es Negativräume? Womit sind sie gefüllt? Sind Bäume nett? Wurmlöcher? Parallelwelten? Ist ein kurioses, total vollgestelltes Museum ein geeigneterer Ort für merkwürdige Dinge oder ist das eigentlich egal? 🧐
Bis die Geschichte losging vergingen ca. 100 Seiten und das ist bei einem Buch mit nicht mal 400 Seiten einfach zu viel. Für mich wurde zu viel schwadroniert und zu vielen anderen Kleinigkeiten Beachtung geschenkt, die für mich nicht in ein so kurzes Standalone gepasst haben 🙈
Zwischenzeitlich hätte wirklich ein sehr beklemmendes, vielleicht sogar ängstliches Gefühl aufkommen können, wenn nicht besagter schriftlicher Stil wäre.
Ich weiß wirklich nicht was ich von dem Buch halten soll 😅 Vielleicht bin ich so unschlüssig, weil das nicht mein Genre ist? Who knows 🤷🏻♀️
Sicher weiß ich nur, dass ich ganz bestimmt niemals und unter keinen Umständen in Hog Chapel (irgendwie in Amerika) in ein gewisses Museum gehe und versuche dort eine Wand zu öffnen
Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Schon der Schreibstil am Anfang war total angenehm und hat mich direkt reingezogen. In eine andere Welt eintauchen mit bösen Kreaturen und hoffen da wieder raus zukommen. Ich dachte erst: Okay, cooles Buch, interessante Story – aber dann wurde es plötzlich richtig düster und so unfassbar spannend, dass ich die ganze Zeit Herzklopfen hatte. Ich hatte permanent das Gefühl, als wäre ich selbst mittendrin, nur eine stille Beobachterin, die jederzeit angegriffen werden könnte.😳
Dieses permanente Ungewisse war wie so eine gruselige Hintergrundmusik, die nie ganz aufhört. Manchmal wurde es kurz ruhiger, aber dann war die Spannung einfach sofort wieder da. Das Buch war fast durchgehend creepy – aber genau auf die gute Art, die einen nicht loslässt.
Die Geschichte selbst fand ich mega cool, richtig unterhaltsam und echt mal was anderes. Ich hätte nie gedacht, dass es gruselig wird, muss aber auch erwähnen das ich ein Angsthase bin. 😅
Fand das Buch sehr spannend, man wollte es gar nicht aus der Hand legen. Es war auch zwischendurch so gruselig, dachte immer omg jetzt passiert was. Irgendwie habe ich zum Schluss immer noch ein paar Fragen. Fand am Anfang es aber ein bisschen zäh zu lesen, kam erst mit dem Schreibstil nicht so zurecht, aber irgendwann ging es. Insgesamt war es ein gutes Buch, aber ich bin jetzt irgendwie total durcheinander, es war was ganz anderes.
Ich fand dieses Buch sowas von spannend und stellenweise war’s wirklich gruselig und etwas Strange.
Ich hatte vor dem lesen was ganz anderes erwartet aber ich wurde positiv überrascht.
Außerdem fand ich es irgendwie sehr angenehm das die Protagonisten ein wenig älter waren als man es oftmals gewohnt ist.
A vast emptiness - yet something lingers in the air. Lurking in the corner of your eye. Watching you. Pray that They are hungry.
After a rough divorce, Kara moves in with her uncle, just for a short time, just until she finds something to stay. In the meantime, she takes care of the museum of her uncle, snatching money from tourists that come to look at weird curiosities from all over the world. Until one day someone punches a hole into the drywall and they discover a concrete tunnel right behind the walls of the museum.... That cannot physically be there. Following the odd tunnel they end up in a space of vast nothingness. Islands over islands covered in weird bunkers like the one they just emerged from. Only mist, sand and willows surrounding them. Going out to explore the strange place they should have done what everyone else would do..... Don't enter the strange world, close the hole in the wall and forget about it. But they didn't.
Spine chilling and creepy, inspired by "The Willows" by Algernorn Blackwood, this book perfectly captures this eery feeling of being in an empty space and still feeling watched. Something that isn't quite from our world lurking in the corner of your eye. A mystery with a twist that got very well foreshadowed without giving it away, combined with a great, and very millennial, sense of humor, I felt entertained and scared at the same time. This is what the perfect horror is about, not a serial killer running after you but strange concepts, vast emptiness and a constant feeling of dredge. The exact same reason I fell in love with the lovecraftian horror.
Highly recommend.
Ein Museum mit allerlei Kuriositäten und ausgestopften Tieren, inklusive eines Portals in der Wand in eine andere Welt
Die Geschichte erinnert etwas an Narnia (daran denken auch die Personen in dem Buch in dem Moment), nur mit einer gruseligen und gefährlichen Welt.
Kara und Simon erforschen diese andere Welt zunächst mit Neugier, stoßen dann aber auf unheimliche Orte und Wesen.
Ich fand die beiden Hauptprotagonisten unglaublich sympathisch, ebenso die witzigen und sarkastischen Unterhaltungen zwischen den beiden. Auch das Kuriositäten-Museum hatte seinen Charme.
Was mich nicht so überzeugt hat, war der Horror-Faktor. Ja manche Figuren oder Orte waren gruselig beschrieben, aber irgendwie war die Atmosphäre nicht unheimlich genug. Auch die Spannung ging mit der Zeit verloren. Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugen können
Also, ich fand das Buch richtig gut!
Es war skurril, spannend und humorvoll, genau das, was ich zurzeit von einem Buch gebraucht habe!
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Buch wirklich als „Horror“ zählt, da ich mich bisher noch nie in diesem Genre bewegt habe, aber das ungute, schaurige und nervenkitzelnde Gefühl hatte ich allemal!
Die Charaktere mochte ich richtig gern, besonders Simon, der in der zweiten Hälfte leider viel zu wenig präsent war, ist mir echt ans Herz gewachsen.
Mit dem Ende war ich nicht ganz zufrieden, besonders mit der Auflösung der mysteriösen Ereignisse, die nach der Rückkehr der beiden passiert sind. Trotzdem war es befriedigend genug, dass es meiner Begeisterung für die Story keinen Abbruch getan hat.
Wer sich also von etwas „anderen“ Büchern begeistern lässt, dem würde ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Ganz besonders für die Herbstzeit!
Ich habe viel gelacht, mich gegruselt und war kurz davor, mich zu übergeben. Also ja: war richtig gut!
Kara ist 34 und landet nach ihrer Scheidung im Kuriositätenmuseum ihres Onkels. Dort entdeckt sie einen Riss in der Wand – und gemeinsam mit dem skurrilen Barista Simon (übrigens schwul, was ihre Dynamik herrlich erfrischend macht) stolpert sie in eine Welt, in der sie ganz sicher niemals landen wollte …
Der Autorin gelingt es beeindruckend, die Waage zwischen Humor, Fantasy und Horror zu halten… fein austariert, niemals langweilig und mit einem Lesefluss, der einen kaum loslässt.
Eine absolute Empfehlung für alle, die in der Halloweenwoche noch nach etwas Skurril Spannendem suchen.
Ich habe schon zwei andere Bücher von T. Kingfisher gelesen und fand sie wunderbar. Dieses Buch war ziemlich spannend, unterhaltsam, kurios und fesselnd. Ich würde es jedem empfehlen, der auf kuriose Geschichten steht, nichts gegen ein bisschen Bodyhorror und Grusel hat. Ich fand die kleinen Anekdoten zu verschiedenen Büchern, Filmen oder sonstigen Kram, den wir tatsächlich in der Welt haben, ziemlich gelungen und schön. Diese haben gleichzeitig dazu beigetragen, dass unsere Protagonisten (Karotte/Kara) noch lebendiger und greifbarer ist. Genauso hat Kara auch ihre Probleme die sie bewältigen muss.
Da ich kein Einsteiger bin, was Horror oder Horror- Fantasy betrifft, war es für mich trotzdem an manchen Stellen sehr sehr abenteuerlich.
Zwar wusste ich schon ziemlich zeitig (bzw. Konnte mir denken), was dort abgeht und wer oder was der Übeltäter ist und hätte mir tatsächlich gewünscht, dass sich noch mehr auftut und man dort noch ein wenig weiter reingeht (ich versuche es möglichst Spoilerfrei zu halten, für die Leutis, die’s noch lesen möchten), weswegen ich dem Buch keine vier oder fünf ★ geben konnte. Dennoch war es ziemlich spannend und die Kurve hält sich auch überraschenderweise gut. Vielleicht hielt sie sich aber auch nur, weil ich gehofft hatte, noch mehr zu erfahren- wer weiß. Ein schönes Buch, gerade kurz vor Halloween.
Dennoch; Müsst ihr wissen.
Liebe geht raus <3
Anfangs war es noch mein Geschmack von Buch aber je weiter ich zum Ende gekommen bin, desto mehr hat es sich gezogen. Es war einfach nur noch zäh zu lesen und so garnicht mehr meins.
Dennoch war es vom Schreib Stil sehr angenehm und unkompliziert zu lesen
Auch mein zweiter Roman der Autorin hat wieder viel Spaß gemacht. Ich mag es einfach, wie alltäglich Ihre Protagonisten sind und dass man das Gefühl hat, diese Geschichte könnte einem auch so passieren. Es wird leicht gruselig und lässt sich perfekt während der nebligen Herbstzeit lesen. Die Auflösung hat mir allerdings etwas zu lange gedauert und wirkte dann etwas überhastet.
Die Story hat mich von Anfang an gepackt und ich fand es durchgehend spannend und aufregend. Ich mochte die Protagonisten alle total gerne. Der vibe zwischen Kara und Simon ist wirklich toll, und Onkel Earl ist eh großartig! Habe mir das Wundermuseum SO gut vorstellen können. Allgemein konnte ich so richtig in die Geschichte eintauchen und mir alles so gut vorstellen...als wäre ich live dabei und würde alles miterleben. Dieses Museum würde ich so gerne wirklich mal besuchen 😊
Der Gruselfaktor ist halt die Ungewissheit vor dem Neuen, was entdeckt wird und was vor sich geht...und das fand ich auch wirklich toll.
Wer allerdings richtigen Horror erwartet, wird wohl bissl enttäuscht sein, da (finde ich) nicht so viel grausames passiert. Aber das empfindet auch jeder anders.
Ich würde das Buch auf jeden Fall ganz eindeutig weiterempfehlen 👍🏻
Kara vertritt ihren Onkel in dessen „Wundermuseum“ und lernt andere Welten kennen…
Soweit wusste ich, worauf ich mich einlasse.
Dass ich aber ein Wechselbad der Gefühle zwischen lachen, leiden, trauen, gruseln und ekeln erleben darf, hat mich überrascht.
Dieses Buch hat einfach (fast) alles…
- Horror
- Fantasy
- Humor & Sarkasmus
- queere Charaktere
Was war das?! Irgendwie ein Fiebertraum...
Das Buch lies sich gut lesen und der Schreibstil war super. Die Charaktere waren sehr humorvoll. Generell war die Geschichte ziemlich skurril und mit einigen Stellen zum Lachen. Teilweise kam kurz Spannung auf , wurde aber schnell wieder gedämpft.
*Spoiler*
Ich musste beim Lesen an eine Mischung aus Nachts im Museum und dem Film Zombiber denken. Vollkommen absurd.
*fertig *
Das Buch war unterhaltsam, hat aber eher an einen schlechten Horrorfilm erinnert. Für mich gab es in dem Buch keine Überraschungen, die ich nicht kommen sehen habe.
Die Grundidee fand ich super.
Ein Kuriosiätenkabinett. Ein Portal in eine andere Welt. Gefährliche Wesen, die nur eines Wollen: Deinen Tod.
Die Atmosphäre konnte gut rüber gebracht werden und auch die Charaktere fand ich toll, vor allem den Sarkasmus und den Humor, den die beiden Protagonisten miteinander teilen.
Nach dem ersten Drittel wurde die Geschichte dann aber ziemlich zäh. Es gab viele Wiederholungen, einige Beschreibungen waren für mich sehr wirr und unverständlich und der Fokus wurde für mich oft unpassend gewählt.
Das letzte Drittel nahm dann doch wieder an Fahrt auf, vor allem die "Nachts im Museum" -Vibes haben mir sehr gefallen.
Insgesamt fand ich die Idee sehr schön, aber die Umsetzung der geheimen Welt hat mir nicht ganz gefallen.
Eine Mischung aus merkwürdigem Narnia und Nachts im Museum. 🤣
Das Museum von Karas Onkel Earl würde ich vermutlich nicht betreten, da ich ausgestopfte Tiere nicht mag. Für Kara jedoch ist dieser Ort ein Save Space, den es zu schützen gilt.
Die Idee des parallelen Ortes finde ich sehr interessant, wobei die Logik dahinter sowie die Struktur sich bei mir erst später offenbart hat - es musste halt irgendwie Klick machen.
Die Geschichte selbst war spannend, wobei manche Teile mir zu schnell gingen und andere zu langwierig. Insgesamt waren es am Ende viele Inhaltr, die die Story neu aufleben lassen haben, wobei sie zum Ende hätte kommen können.
Das Gespann von Kara und Simon war super sympathisch und das Beste daran war, dass es keine Romanze gab.
Zusammenfassend kann ich sagen, das die Idee hinter dem Buch super interessant war und auch der Schreibstil mit sehr gefallen hat. 😬
Das Buch hat mich vom ersten Kapitel schon überzeugen können! So eine skurrile und düstere Geschichte, auf jeden Fall nichts, was man nachts lesen sollte 😂 der Gruselfaktor war schon hoch.
Wir treffen auf Kara, die ganz plötzlich von ihrem Mann verlassen wird und somit von ihrem Onkel Earl, der Betreiber des „Wundermuseums“, das Angebot bekommt, dort zu wohnen und ihn dort zu unterstützen. Kara und ihr Begleiter Simon, entdecken einen seltsamen Gang im Museum, der in eine düstere und unheimliche Welt führt. Doch, was sich dort für Gefahren verbergen, konnte sich keiner ausmalen. 👀
Es gab meiner Meinung noch einige Längen, aber trotzdem hat man sich ständig gefragt „Was passiert jetzt als nächstes?“ Man musste irgendwie dennoch die ganze Zeit einfach weiterlesen, weil es einfach so viele Fragen offen waren, die man beantwortet haben wollte.
Die Autorin schafft es einfach durch ihren lebendigen Schreibstil, wirklich Angst und Schrecken zu erzeugen und auch, wenn ich manchmal nicht weiterlesen konnte, wollte ich es nicht so wirklich aus des Hand legen 🙈
Skurril, düster, gruselig - mit Narnia-Vibes für Erwachsene
Die packende Erzählweise lassen einen sofort in die Geschichte eintauchen.
Das Worldbuilding ist sehr realitätsnah und gut vorstellbar. Ich liebe das atmosphärische Ambiente und die schaurige, teilweise groteske Stimmung in der Welt mit den Inseln, Weiden und Bunkern.
Die Charaktere sind sehr sympathisch und authentisch dargestellt. Ich mag vor allem die Dynamik und die ehrliche Freundschaft zwischen Kara und Simon, wobei beide oft sehr unbedarft (teilweise wie in schlechten Horrorfilmen) in der unbekannten Welt vorgehen.
Zum Ende lies die Spannung leider etwas nach. Außerdem war mir die abschließende in Erklärung zu einfach und schnell abgehakt und es blieben einige Fragen unbeantwortet.
Trotz der Schwächen am Ende ein tolles Buch mit viel Potential, welches ich kaum aus der Hand legen konnte.