13. Mai
Rating:3

Typischer Ken Follett - nett und unterhaltsam, aber kein literarisches Highlight

Stonehenge ist für mich ein ziemlich typischer Ken Follett. Ich habe vor längerer Zeit schon einige andere Bücher von ihm gelesen oder auch gehört, und auch hier hatte ich schnell wieder dieses vertraute Gefühl: Man bekommt im Grunde genau das, was man bei ihm erwartet. Was mir diesmal besonders aufgefallen ist, war die einfache Sprache. Oft ist es wirklich sehr einfach erzählt, fast Satz an Satz, ohne große sprachliche Spielereien. Man kommt dsdurch zwar gut rein, bleibt dran und muss sich nicht durch komplizierte Formulierungen kämpfen, aber ein sprachlicher Hochgenuss ist es natürlich nicht. Auch die Figuren fand ich eher zweckmäßig als besonders tief ausgearbeitet. Sie tragen die Geschichte, man folgt ihnen gern, aber sie haben mich jetzt nicht auf einer besonders persönlichen Ebene berührt. Da hätte ich mir an manchen Stellen vielleicht etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gern gelesen. Gefallen hat mir, dass Follett es schafft, einen recht gut in diese frühe Zeit mitzunehmen. Man bekommt ein Gefühl für die Lebensumstände, für die Atmosphäre und für die Bedeutung, die so ein Ort wie Stonehenge für die Menschen gehabt haben könnte. Das fand ich interessant und durchaus gelungen. Für mich ist Stonehenge also kein literarisches Aushängeschild und sicher kein Buch, das mich sprachlich beeindruckt hat. Aber es ist ein solider, unterhaltsamer historischer Roman, der genau das liefert, was man von Ken Follett erwarten kann. Leider finden sich einige Kasus und Personenfehler im Buch. Auf Nachfrage hat hier der Verlag Abhilfe in weiteren Auflagen versprochen.

Circle of Days
Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
2. Mai
Rating:4

Nicht der beste Follett, aber trotzdem unterhaltsam

Ich hatte mich auf dieses Buch riesig gefreut. Ken Follett geht immer und das Thema fand ich super spannend. Aber irgendwie kam ich an Anfang gar nicht rein. Die abgehakten Sätze, das Leben gefühlt reduziert auf essen, schlagen und... Na das andere eben... Aber mir der Zeit wurde es besser. Und stick for stick wurde mir klar, daß vor allem der Sprachstil mich unglaublich gestört hat. Ich vermute da fast ein Problem bei der Übersetzung. Die Geschichte war nett zu lesen, hat mich aber nie richtig gefangen genommen. Alle karaktäre waren recht flach und einfach gestrickt. Fazit : kann man lesen, muss man aber nicht 🤷‍♀️

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
25. Apr.
Der Bau von Stonehenge 🌟
Eine Geschichte der Jungsteinzeit
Rating:4

Der Bau von Stonehenge 🌟 Eine Geschichte der Jungsteinzeit

Ein Ken Follett Roman über das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit 🦴 und die Erbauung von Stonehenge. Damals gab es nicht viel und das Leben von früher war einfach. Es gab: Wälder🌲, Ebenen 🍃und Flüsse💧 Siedlungen, Dörfer und Völker Priesterinnen und Götter der Sonne ☀️, des Mondes 🌒 und der Erde 🌍 Hirten-, Bauern-, Wald- und Küstenvölker Weideland, Ackerland und dichte Wälder 🦌 Hirten 🐑🐃🐂 Bauern 🐖🌾, Schmiede, Handwerker, Steinhauer🗿, Jäger 🏹 🐾, Reisende 🎶 und Händler 🐟🪵🪨🥩 Ich empfand das Buch als eine sehr interessante Erzählung über das Leben der damaligen Zeit. Schöne Beschreibungen der Landschaft und Lebensweisen. Die Menschen lebten ohne Kalender, ohne Uhr und mit einfachsten Mitteln. Das Leben und Überleben mit den Elementen wie starke Winde, Unwetter, Dürre und weitere Gefahren hat mich begeistert. Sie brauchten damals einfach einen unerschütterlichen Glauben 🙏🏻 Mit Hilfe von Geschichten, Legenden, Mythen und Überlieferungen hat Follett einen tollen Roman geschrieben. Der Titel des Buches lautet Stonehenge, jedoch steht die Erbauung in dieser Geschichte zum Großteil im Hintergrund. Er hat sich mit seiner Geschichte darauf fokussiert zu erklären, wie es wahrscheinlich zu dessen Bau gekommen ist und wie die Menschen dies damals bewerkstelligt haben. Das Buch ist anders als alle seiner vorherigen Werke aber es hat mich trotzdem sehr begeistert, da ich über diese Zeit kaum etwas gelesen habe bisher. Eine Empfehlung für Fans von historischen Geschichten und Ereignissen und dem Leben der damaligen Zeit 🌟

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
18. Apr.
Rating:3

Gut gemeinte 3 Sterne für seichte Unterhaltung.

Zu Beginn war ich zuversichtlich, dass sich die Story entwickelt. Aber leider wurde ich enttäuscht. Das Thema Stonehenge rückte in die zweite Reihe und es kamen gefühlt unendliche Beschreibungen und Dialoge, die irgendwie belanglos wirkten. Sehr langatmig das Ganze, bis es zum Finale kommt und der Steinkreis vollendet wird. Vielleicht liegt es an meiner Erwartung an den Autor, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Denn seine bisherigen Werke waren deutlich besser. Hinzu kommen einige Rechtschreibfehler, die im Lektorat hätten auffallen müssen.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
6. Apr.
Rating:3.5

Für mich nicht das stärkste Buch von Follett, aber durchaus ansprechend. Die Sprache ist einfach gehalten, was zum Setting passt. Zwischen Krieg, Naturkatastrophen und Familiendramen (teilweise etwas langatmig) erfährt man über Stonehenge selbst wiederum leider sehr wenig.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
24. März
Rating:4

Souverän wie immer nimmt uns Ken Follett mit auf eine Zeitreise. Diesmal in der Zeit in der Stonehenge errichtet wird. Sprachlich präzise und unterhaltsam entwickelt die Geschichte einen Sog. Man fiebert mit dem Waldvolk, Bauernvolk und Hirten mit. Lernt über die Tagesabläufe und Eigenheiten und welche krankhaften Auswirkungen auf das ganze Volk Entscheidungen von Männern mit Geltungssucht haben. Gut geschrieben und unterhaltsam

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
22. März
Eine fesselnde Geschichte mit kleinen Schwächen
Rating:4.5

Eine fesselnde Geschichte mit kleinen Schwächen

Dies war mein erstes Buch von Ken Follett – und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und die Atmosphäre der damaligen Zeit wird eindrucksvoll vermittelt. Allerdings fiel es mir stellenweise schwer, den vielen Namen sowie den komplexen Beziehungs- und Verknüpfungssträngen zu folgen, sodass ich einige Abschnitte mehrfach lesen musste. Zudem kam mir das eigentliche Thema Stonehenge insgesamt etwas zu kurz. Der lange Weg dorthin und die Vorgeschichte sind zwar wichtig und interessant, doch der Bau selbst wirkte auf mich am Ende etwas zu schnell abgehandelt. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ein spannender historischer Roman, den ich gerne gelesen habe und der mich gut unterhalten hat.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
5. März
Rating:1

Was hat Ken Follett sich denn dabei gedacht? Man könnte meinen, ein Möchtegern-Autor hätte versucht, mit einem vierten Aufguss der Kingsbridge-Romane Geld zu verdienen. Schmöker und Eintauchen in eine andere Zeit? Fehlanzeige! Mich hat die ganze Handlung an Playmobilspiele meiner Kinder erinnert. Und die reichlichen Sexszenen fand ich unerotisch und aufgesetzt. Dass Homoerotik in der Steinzeit ganz normal war und bei Sonnenwendfeiern jede mit jedem in die Büsche ging weiß ich jetzt auch. Aber ich hätte es nicht gefühlte zwanzig Mal gebraucht. So schade! Bei einer Veranstaltung in Hamburg zu diesem Buch mit dem Autor waren große Erwartungen geweckt worden. Nicht zuletzt durch eine auch anwesende britische Historikerin. Ich hab es überhaupt nur zu Ende gelesen, weil ich viel Geld dafür ausgegeben hatte. Verschwendung kostbarer Lesezeit!

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24. Feb.
Rating:4

Grundsätzlich gewohnt gut recherchiert, wie immer bei Follett, wobei aus dieser Zeit wahrscheinlich das geringste wissenschaftlich belegte Wissen vorliegt. Die Erbauung von Stonehenge nimmt allerdings einen geringeren Part ein als von mir erwartet. Follett war es offensichtlich wichtig seine Leser in die Zeit und Lebensgestaltung des Romans nachvollziehbar und "spürbar" zu machen. Die Erklärung zu Stonehenge fand ich sehr gut. Insgesamt wieder ein guter historischer Follett, den man schnell verschlingt, aber es gab aus meiner Sicht schon Bessere.

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18. Feb.
Rating:4

Schönes Buch 💕

Ken Follett gehört zu den Schriftstellern , die sehr mag. Sein Schreibstil ist gewohnt flüssig, man ist schnell in der Geschichte drin. Gut gefallen hat mir, wie er das Leben in der damaligen Zeit beschreibt, das Zusammenleben der Hirten, Bauern, Waldmenschen und den Priesterinnen. Spannend geschrieben über Generationen hinweg. Stonehenge an sich war mir zu kurz abgehandelt. Für mich eine Leseempfehlung wert. Stolzer Preis, aber ich hab's mir ausgeliehen.😻

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17. Feb.
Rating:4.5

So könnte es gewesen sein…

Ich konnte in der Geschichte gut abtauchen und war gut unterhalten. An einigen Stellen war die Geschichte etwas langatmig erzählt. Ich hätte gerne noch etwas mehr über Stonehenge erfahren, aber dafür waren die Protagonisten sehr schön ausführlich beschrieben.

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14. Feb.
»Seis drum. Nun, da die Freiheit rief, würde er nicht Nein sagen.«
Rating:5

»Seis drum. Nun, da die Freiheit rief, würde er nicht Nein sagen.«

Alles beginnt damit, dass Seft – vom Beruf Feuersteinhauer – bei der Sommersonnenwende Neen, die der Gemeinschaft der Hirten angehört, wiedersehen möchte. Er begreift, dass andere Familien im Umgang miteinander liebevoll sein können, nicht so wie sein machtgieriger und aggressiver Vater sowie seine Brüder. Er träumt von einem Leben mit ihr und beschließt, als er während des Marktes von seinem Vater übel zugerichtet wird, seine Familie zu verlassen. Joia, Neens kleine, anfangs unscheinbare Schwester, belauscht die Priesterinnen am Monument und wird von eben diesen erwischt. Daraufhin erwartet sie jedoch keine Strafe, sondern sie wird in das Geheimnis des Zählens eingeweiht und beschließt, selbst Priesterin zu werden. Nachdem das Monument aus Holz zerstört wurde, nimmt in ihr die Vision Gestalt an, dieses, mithilfe von Seft, aus riesigen Steinen nachzubauen, damit es von nun an unzerstörbar sei. Ein Projekt, das so gut wie unmöglich erscheint. Im Laufe des Romans begegnen wir den Verstrickungen der Völker der Hirten, der Bauern sowie des Waldes. Diese werden hinsichtlich ihres Zusammenlebens, Rivalitäten und Freundschaften detailreich beschrieben. Auch die Liebe kommt dabei nicht zu kurz, die in vielerlei Hinsicht einen großen Stellenwert in diesem Roman einnimmt. Wie bei jedem umfangreichen Buch, bin ich anfangs skeptisch, ob mich die Story abholen kann. Doch auch diesmal hat Ken Follett es wieder geschafft. Da ich dieses Buch fast überwiegend auf Bus- oder Zugfahrten las, wünschte ich mir jedes Mal, dass die Fahrt noch länger dauern würde. Einfach, weil man schon nach kürzester Zeit wieder mitten im Geschehen gefangen war und trotz, im Laufe des Buchs, verlagernder Perspektiven immer mit einzelnen Figuren mitgefühlt und mitgelitten hat. Ausschließlich das titelgebende Thema Stonehenge hätte noch etwas mehr Raum einnehmen können und wurde zwischenzeitlich eher nebensächlich. Wer mal wieder Lust hat, sich in einem dicken historischen Roman zu verlieren, liegt hiermit komplett richtig!

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
8. Feb.
Rating:3

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, in der Hoffnung, Ken Follett würde endlich wieder einmal erzählerisches Neuland betreten. Seine Kingsbridge-Saga habe ich mit großer Begeisterung gelesen; alle Bände haben mich gefesselt. Kürzlich habe ich festgestellt, dass ich „Der Morgen einer neuen Zeit“ verpasst habe – das wird selbstverständlich nachgeholt. Allerdings empfand ich „Die Waffen des Lichts“ im Vergleich zu den frühen Kingsbridge-Teilen bereits als deutlich schwächer. Ganz anders die Jahrhundert-Saga – für mich ganz großes Kino. Auch seine Einzelromane wie „Die Nadel“ oder „Die Pfeiler der Macht“ (eine absolute Leseempfehlung!) zeigen eindrucksvoll: Follett kann erzählen. Er beherrscht Dramaturgie, Spannungsaufbau und Figurenzeichnung souverän. „Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit“ liest sich ebenfalls gewohnt flüssig. Man ist sofort in der Geschichte, bangt und leidet mit den Figuren. Handwerklich gibt es wenig zu beanstanden. Und doch bleibt ein enttäuschender Beigeschmack. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, Follett habe den Plot von „Die Säulen der Erde“ genommen und ihn in die Jungsteinzeit verlegt: Die religiöse Autorität (hier Priesterin statt Prior), die ein monumentales Bauwerk errichten will. Der begabte Handwerker mit seinem talentierten Nachfolger, die selbst größte technische Herausforderungen meistern. Der brutale Machtmensch mit seinem ebenso verkommenen Sohn. Mord, Brandschatzung, Raub, sexuelle Gewalt – und diesmal zusätzlich eine Prise Diversität. Das alles ist solide erzählt, keine Frage. Aber es wirkt wie alter Wein in neuen Schläuchen. Dass es letztlich weniger um das tatsächliche Mysterium von Stonehenge geht, kann ich dem Autor verzeihen. Niemand erwartet ernsthaft, dass ein Roman das Geheimnis dieses Bauwerks endgültig löst. Dennoch hätte ich mir ein abschließendes Wort zum historischen Hintergrund gewünscht – etwa in Form eines Nachworts. In einem Interview im Podcast Eat Read Sleep hat Follett dazu Stellung genommen; im Buch selbst fehlt dieser Kontext leider. Fazit: Eine gut erzählte, unterhaltsame Geschichte – besonders geeignet für Follett-Einsteiger. Für Leserinnen und Leser, die die Kingsbridge-Saga kennen und lieben, fühlt sich der Roman jedoch wie eine Variation eines bekannten Musters an. Trotzdem: eine Empfehlung für Fans historischer Romane. Von mir erhält das Buch 3 von 5 Sternen.

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7. Feb.
Rating:5

Ich fand das Buch besser als Follets letzte Bücher und hab es leider auf ein paar wenige Tage durch gehabt. Die Leute reden in recht einfacher Sprache, aber das stört in keinster Weise und der Rest vom Buch ist normal geschrieben. Für mich ein tolles Buch!

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3. Feb.
Rating:5

Sehr spannendes Buch

Erst habe ich gedacht so ein Wälzer, aber es ließ sich sehr gut lesen, Ken Follett kann gut schreiben. Die Geschichte um Stonehenge war nicht langatmig, auch die unterschiedlichen Charaktere mit den verschiedenen Völker hat mich in eine andere Zeit versetzt. Die Priesterin Joia verkörperte eine starke Frau, die es geschafft hat ein Monument zu erschaffen, was den Menschen Hoffnung gab. Es ging nicht so um Stonehenge wie man gedacht hatte, aber das tut den Buch keinen Abbruch.

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31. Jan.
Rating:3

Ken Follett gelingt es wie kaum einem anderen Autor, sofort eine besondere Atmosphäre zu erschaffen. Schon nach wenigen Seiten habe ich mich mitten in dieser fremden, urzeitlichen Welt wiedergefunden und konnte direkt abtauchen. Die Kulisse und die Stimmung sind unglaublich lebendig beschrieben. Besonders interessant fand ich die Handlung rund um die Entstehung von Stonehenge. Die Idee, diesen berühmten Ort in eine epische Geschichte einzubetten, hat mich sehr fasziniert. Sehr gut gefallen haben mir außerdem die drei zentralen Bevölkerungsgruppen, ihre unterschiedlichen Lebensweisen und das komplexe Miteinander – oder Gegeneinander – zwischen ihnen. Diese Dynamik war spannend und hat dem Roman viel Tiefe gegeben. Insgesamt habe ich das Buch als sehr interessant und moderat spannend empfunden. Allerdings hatte es für mich nicht ganz den gleichen Sog wie andere Werke von Follett. An manchen Stellen gab es spürbare Längen, wodurch das Tempo etwas verloren ging. Zwischendurch habe ich mich sogar gefragt, ob Stonehenge vielleicht mit dem Gedanken an eine Verfilmung geschrieben wurde – denn die Bilder und Szenen wären auf der Leinwand sicherlich beeindruckend und könnten eine spannende Filmadaption ergeben. Alles in allem ist Stonehenge ein schönes, atmosphärisches Buch mit einer faszinierenden historischen Idee. Man sollte jedoch keine durchgehend atemlose Spannung erwarten, sondern eher eine ruhiger erzählte, interessante Reise in eine längst vergangene Zeit.

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25. Jan.
Ken Follett nimmt uns mit in die Steinzeit und bringt uns seine Figuren unglaublich nahe. Man fühlt jeden Verlust und jeden Erfolg mit! Trotzdem fand ich, dass das eigentliche Thema am Anfang ein bisschen zu kurz gekommen ist, obwohl ich es auch schön fand, die Vorgeschichte der Figuren kennenzulernen.
Rating:4

Ken Follett nimmt uns mit in die Steinzeit und bringt uns seine Figuren unglaublich nahe. Man fühlt jeden Verlust und jeden Erfolg mit! Trotzdem fand ich, dass das eigentliche Thema am Anfang ein bisschen zu kurz gekommen ist, obwohl ich es auch schön fand, die Vorgeschichte der Figuren kennenzulernen.

3 Geschwister, 3 völlig unterschiedliche Schicksale.Alle drei sind sie die Kinder einer der Ältesten ihres Dorfes und alle wollen sie nur das Beste für die Gemeinschaft. Neen, die älteste Tochter, ist pflichtbewusst und tut alles, um etwas zur Volksgemeinschaft beizutragen. Beim Sommerritus lernt sie Seft kennen, der von seinem brutalen Vater seit Jahren misshandelt wird. Bei den Hirten findet er Schutz vor seiner Familie und ein neues zu Hause. Han verliebt sich beim Sommerritus in Pia, die aber aus dem Bauernvolk stammt, bei denen die Hirten nicht gerne gesehen sind. Gemeinsam kämpfen sie für ihre Liebe und ihren Traum von einer gemeinsamen Familie.. Joia war schon immer anders, als alle anderen. Sie wird eine der Priesterinnen des Monuments und als es zerstört wird, hat sie einen Traum: Das Monument komplett aus Steinen zu errichten, sodass es nie mehr zerstört werden kann. Gemeinsam mit Seft setzt sie alles daran diesen Traum eines Tages wahr werden zu lassen, auch wenn viele sie für verrückt halten.

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25. Jan.
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Rating:5

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern. Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt. Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ... Ken Folett war schon immer mein Lieblingsautor um so mehr habe ich mich gefreut als ich dieses neue Buch von ihm gesehen habe. Und natürlich habe ich es wieder geliebt.

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12. Jan.
Rating:4

Ein Roman, in dem man wunderbar versinken und alles um sich rum vergessen kann. Von ein paar Längen abgesehen eine wirklich spannende Geschichte. Etwas ärgerlich sind allerdings die überdurchschnittlich zahlreichen Rechtschreibfehler im Text. Allerdings nicht das erste Mal, dass mir das bei einem Buch des Lübbe-Verlags aufgefallen ist.

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9. Jan.
Rating:4

Ich mag einfach die Romane von Follett sehr, so auch diesen. Die Geschichte ist gut erzählt und es gab nahezu keine Längen. Die Sprache ist ziemlich einfach, daher erfordert es keine große Konzentration dranzubleiben. Ich gebe keine fünf Sterne, da die Charaktere zwar gut beschrieben und toll sind, es aber null Überraschungen gibt. Böse bleibt böse und gut bleibt gut… wer historische Romane mag, sollte es lesen!

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3. Jan.
Rating:5

Für mich war die Geschichte wieder super spannend und typisch für Ken Follett. Allerdings habe ich mir unter Stonehenge mehr vorgestellt. Erst ab ca. dem letzten Drittel ging es vermehrt um den Bau und das kam dann insgesamt etwas zu kurz. Die Familiengeschichten waren trotzdem super gut!

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22. Dez.
Rating:3

Das Hörbuch wurde gut vorgelesen, der Plot hat mir stellenweise etwas zu lange gedauert, aber Ken Follet hat nach wie vor einen fantastischen Schreibstil, dem man auch gerne länger zuhört. Letztlich muss man aber sagen, dass die spätere Geschichte sicherlich mehr Möglichkeiten zum Erzählen bietet, als die Jungsteinzeit, wodurch mir die anderen Romane wesentlich besser gefallen.

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20. Dez.
Rating:3.5

Solider Roman aber kein Highlight

Stonehenge ist ein solider Roman von Ken Follett, kommt für mich aber nicht an seine stärkeren Werke heran. Die Kingsbridge-Reihe und die Jahrhundert-Saga sind für mich deutlich stärker mit mehr Tiefe, Spannung und erzählerischer Wucht. Was mich etwas enttäuscht hat: Der Titel verspricht mehr, als das Buch letztlich einlöst. Über weite Strecken geht es nur am Rand um Stonehenge selbst. Stattdessen verliert sich die Handlung in vielen kleinen Nebenschauplätzen und Perspektiven, die zwar interessant angelegt sind, dem Roman aber insgesamt die klare Richtung nehmen. Positiv hervorzuheben sind die Charaktere. Wie gewohnt erschafft Ken Follet Charaktere mit Ecken und Kanten – niemand ist nur gut oder nur böse. Die Figuren machen Fehler, treffen fragwürdige Entscheidungen und wirken dadurch menschlich und glaubwürdig. Das ist eine seiner großen Stärken und trägt auch hier durch schwächere Passagen. Insgesamt war Stonehenge für mich nett zu lesen und sauber erzählt, aber kein Highlight im Werk von Ken Follett. Ein Buch, das man gut lesen kann, das aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, vor allem nicht, wenn man seine großen historischen Romane kennt.

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11. Dez.

In diesen Roman reisen wir weit zurück in die Vergangenheit. Wir begleiten die Grundlagen der Gesellschaft und von Konflikten. Dabei dürfen wir auch begleiten, wie aus dem ersten Monument das Stonehenge würde, welches man kennt. Besonders gut gefällt mir, wie die Handlung aus dem wenigen gemacht wird, was zu der Zeit möglich war. Dabei wird es einfallsreich gelöst, vor allem auch das Einbinden von dem Monument und wie Stonehenge gebaut wurde. Schon früh hat man seine Lieblingsprotagonisten und die Figuren die man nicht mag. Dabei ist es auch interessant zu sehen, wie sich die Protagonisten entwickeln und sich deren Lebensumstände wandeln. Auch ist interessant, welche verschiedenen Führungsstile der Gesellschaft eingebaut wurden, von einer Art Diktatur über Rechtsfreiheit bis zu einer indirekten Demokratie. Es ist eine wunderbare Reise zurück in die Steinzeit

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30. Nov.
Rating:4

Thematisch interessant, in der Umsetzung eher ein schwacher Follett

In seinem neuen, lang erwarteten historischen Roman reist Bestesellerautor Ken Follett am weitesten bisher zurück: in die Jungsteinzeit zur Erbauungszeit der heute bekanntesten Teile von Stonehenge. Zuerst lernen wir die jungsteinzeitlichen Bevölkerungsgruppen, welche auf den weiten Ebene im Südwesten der britischen Insel siedelten - sie waren unterteilt in Bauern, Hirten und Waldleute sowie eine kleine Gesellschaft von Pristerinnen, die in der bereits vorhandenen Stonehenge Anlage lebten, wobei Stonehenge noch nicht aus den heute bekannten Steinen, sondern aus Erdwällen und Holzpfosten bestand. Wir lernen die Kultur und teilweise sehr unterschiedliche Lebensweise der verschiedenen Bevölkerungsgruppen kennen und es geht lang darum, wie die Bevölkrungsgruppen untereinerander handeln und immer zu bestimmten jahreszeitlichen Ritualen zusammenkommen. Auch wie sich Streitigkeiten und Kriege entwickeln und warum überhaupt die Idee entsandt, „Stonehenge“ aus Steinen zu erbauen. Dies wird unendlich lang ausgewalzt und man fragt sich, wann nun endlich das Stonehenge gebaut wird… In der für Follett üblichen einfachen Satzbauweise geht es - auch für Follet sehr üblich - über hunderte Seiten um Liebe, Sex und Krieg. Es sterben immer wieder viele. Und so einfach die Satzbauweise bei allen Beschreibungen ist, die Unterhaltungen der Menschen, die nicht weiter als 20 zählen können kommen viele komplizierte Wörter vor. Das macht das ganze etwas unglaubwürdig. Sehr nervig waren die sich immer wiederholenden Begrüßungsformeln und seltsamen Vergleiche („Haare wie ein Baum im Herbst im Wind“). Sehr schade waren auch bei der deutschen Version die auffallend vielen (Rechtschreib- und Tipp-)‘fehler, die auf eine sehr kurze Frist bei der Übersetzung schließen lassen. Insgesamt fand ich die Thematik sehr gut und wie immer auch gut recherchiert, aber die Umsetzung hat mich enttäuscht und kommt nicht an seine früheren Historienepen heran.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
29. Nov.
Rating:4.5

Stonehenge - eines der größten Mysterien unserer Zeit. Ken Follett nimmt uns mit auf eine Reise, wie es entstanden sein könnte. Es liest sich sehr flüssig, spannend, manchmal etwas lang gezogen, doch irgendwie neu erzählt. Wer historische Romane mag - eher liebt - kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
28. Nov.
Angenehm und schön zu lesen, kommt aber leider nicht an seine Kingsbridge-Romane ran.
Rating:4

Angenehm und schön zu lesen, kommt aber leider nicht an seine Kingsbridge-Romane ran.

Mit "Stonehenge" liefert uns Ken Follett einen historischen Roman, der sich um eines der größten Mysterien unserer Welt und die Menschen jener Zeit dreht. Übersetzt aus dem Englischen von Rainer Schumacher und Dietmar Schmidt. Auf der großen Ebene, nahe der Siedlung Riverbend, steht das große hölzerne Monument, bei dem sich alle zum Markt der Sommersonnenwende treffen. Auch Seft, ein junger Steinhauer, ist mit seinem Vater und seinen zwei Brüdern dort, um Waren zu tauschen. Aber Seft ist auch dort, um Neen endlich wiederzusehen, denn sie ist das Mädchen, mit dem er sich fernab seiner Familie ein Leben aufbauen möchte. Und dann ist da noch Neens Schwester Joia, die junge Priesterin. Mit ihr zusammen hegt Seft einen Traum. Sie möchten das Monument neu errichten. Aus Stein. Für die Ewigkeit. Doch schon bald kommt ein große Dürre über das Land und das sowieso schon oft schwierige Zusammenleben zwischen Hirten, Bauern und Waldmenschen wird noch schwieriger. Die Rivalitäten und Konflikte nehmen zu. Bis zu dem Punkt, an dem alles kippt ... Es ist definitiv nicht Folletts bestes Buch und wer seine anderen historischen Romane kennt, wird sicher ein wenig enttäuscht sein. Und der Titel führt ein wenig in die Irre. Zwar geht es auch um den Bau von Stonehenge, aber für meinen Geschmack kommt mir das einfach zu kurz. Im Vordergrund stehen die Menschen und ihre Konflikte. Doch Follett hat es wieder geschafft diese Menschen sehr lebendig und echt zu machen. Er lässt uns eintauchen in ihre Leben, mit all ihren Ängsten und Nöten, den Schwierigkeiten, aber auch den schönen Momenten. Rückblickend ist die Story zwar nicht übermäßig spannend, aber Follett beweist hier mal wieder, dass er ein guter Geschichtenerzähler ist. Denn auch, wenn die Geschichte seitenweise nur vor sich hinplätschert, so schreibt Follett doch spannend genug, dass ich bei ihm blieb. Er verknüpft geschichtliche Erkenntnisse rund um Stonehenge gekonnt mit Fiktion und bettet das Ganze in eine schöne Geschichte ein. Fazit: Ich habe das Buch gern gelesen, aber das erhoffte Highlight war es nun doch nicht.

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Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
25. Nov.
Meisterklasse!
Rating:5

Meisterklasse!

Ungefähr 2500 Jahre vor Christus – Steinzeit. In der großen Ebene in Südwestengland leben Menschen in Gemeinschaften – Hirten, Bauern, Waldvolk und Priesterinnen. Die Menschen sichern sich ihr Überleben mit Tausch, dem Anbau von Weizen oder mit dem Sammeln von Beeren, Nüssen, Blättern und allem sonst, was die Natur an Nahrung bietet. Zwei Mal im Jahr kommen die Menschen am Monument zusammen, zur Sommer- und zur Wintersonnenwende. Die Priesterinnen zelebrieren den Festakt, danach wird getauscht und gefeiert. Der Großteil des Volkes kann nicht zählen, die Priesterinnen haben einen Weg gefunden – zusammen mit dem Sonnengang und anhand eines hölzernen Monuments – dem Jahr eine Anzahl Tage und Wochen zu geben. Missgunst, Eifersucht, Gier und Hungersnot lassen die Menschen zu Barbaren werden und so brannte das hölzerne Monument nicht nur einmal. Joia, eine Priesterin, hat eine Vision: das Monument neu zu bauen, aus grandiosen, großen Steinen, unbrennbar und für die Ewigkeit sichtbar: Stonehenge. Ich stelle es mir außerordentlich schwer vor, einen Roman über eine Zeit und ein Monument zu schreiben, von welcher es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, wo vieles auf reiner Annahme aufgebaut ist. Ken Follet ist mit diesem Werk in meinen Augen ein Meisterwerk gelungen. Das Monument – Stonehenge – steht über weite Teile des Buches jedoch nicht im Vordergrund. Viel mehr stehen das Zusammenleben und der Alltag der verschiedenen Lebensgemeinschaften im Mittelpunkt, deren Jahreszyklen und warum offene Beziehungen, über die Gemeinschaft hinaus, damals nicht nur zum Vergnügen gelebt wurden. Die Sprache ist überraschend einfach gehalten, was wiederum sehr gut zu der Zeit, in welcher die Geschichte spielt, passt. Trotz der knapp 700 Seiten kam keine Langeweile auf. Mehrmals wird im Buch vor Gewalt und Brutalität keinen Halt gemacht und detailreicht erzählt, dafür hätte ich mir vorgängig eine Triggerwarnung gewünscht. Ein gewaltiges Werk voller Mystik, von welchem ich mich sehr gerne in die Steinzeit entführen ließ!

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16. Nov.
Rating:2.5

Am Anfang dieses neuen Romans von Ken Follett begleiten wir Seft, einen jungen Mann, zum Sommersonnenwendefest und Markt. Hier will er mit seinem Vater und Brüdern die von ihnen angebauten Feuersteine verkaufen und Neen wiedersehen, die er liebt. Leider ist in seiner Familie Gewalt an der Tagesordnung und er beschließt, zu fliehen. Anschauliche Schilderungen, tiefe Gefühle, spannende Entwicklungen, Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens, Kriege, Erkenntnisse der lange vergangenen Zeit. Friedliche, gute Zeiten werden unterbrochen durch Not, Dürre, Streitigkeiten. Sehr gut und ausführlich erklärt der Autor die Arbeit der verschiedenen Gruppen, Hirten, Bauern. Waldleute, Handwerker und Priesterinnen. Die Erfindungen, Erfahrungen und das Wissen, die erworben werden. Gut, glaubwürdig und nachvollziehbar. Aber auch Spannungen untereinander und zwischen den verschiedenen Gruppen sind so realistisch erzählt, dass man meint, dabei zu sein. Leider flaut die Spannung, die am Anfang mit der Einführung in die frühe Weltzeit aufgebaut wird, bald ab. Es gibt ein paar Längen und Wiederholungen, die nicht nötig gewesen wären. Aber es ist wie häufig in längeren Büchern, wenn ein neuer Teil oder Abschnitt beginnt, wird der Leser an das Vorherige erinnert. Das hat mich zwar etwas gestört, aber das ist man ja von Ken Follett gewöhnt. Über die Motivation und den Glauben an die Sonne, die Götter, erfährt man wenig. Was genau glaubten die Menschen? Welche Auswirkungen hatte das auf den Alltag? Bei den Waldmenschen klingt es an, aber zufriedenstellend erklärt wurde es nicht. "Den Ausgleich wiederherstellen" war sehr verallgemeinernd und banal. Ein Monoment wird gebaut. Hier leben Priesterinnen. Was tun sie außer zählen, singen, tanzen? Wie funktioniert ihre Religion? Gefallen hat mir die Darstellung des Alltags der Menschen. Das ist sehr gut nachvollziehbar. Die Protagonisten kamen mir aber nicht dauerhaft nahe. Erst wird ein Charakter super eingeführt, dann nur noch erwähnt. Besonders auffällig war dies ua bei Seft. Obwohl er häufig agiert, bleibt sein Inneres oberflächlich. Ich hätte gern mehr über seine Empfindungen und seine charakterlichen Entwicklungen gelesen. Ein dicker Roman, der zu wenig Fragen beantwortet, der ein interessantes Zeitalter bezüglich Lebensformen beschreibt, der langatmig ist und mich enttäuscht hat. Frühere Werke von Ken Follett haben für mich mehr Inhalt und Substanz.

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11. Nov.
Rating:4

Ken Follets Romane über epische Bauwerke in vergangenen Zeiten enttäuschen nicht! Vergleichen mit kingsbridge hat mich dieser Roma zwar etwas weniger gepackt, aber dennoch habe ich ohne mich zu langweilen die Abenteuer, Herausforderungen und das alltägliche Leben der handelnden Figuren verfolgt. Einige Charaktere habe ich gehasst (und ich liebe es sie zu hassen!), einige habe ich geliebt, aber sie alle haben die Geschichte zu dem gemacht was sie ist. Lediglich 1 Stern Abzug, weil ich gerne mehr über die Religion und die Spiritualität des damaligen Settings erfahren hätte und viele sehr technische Passagen gerne durch etwas mehr Informationen über die Götter und Bräuche eingetauscht.

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8. Nov.
Keine Leseempfehlung von mir
Rating:2.5

Keine Leseempfehlung von mir

Als ich dieses Buch das erste Mal in einer Buchhandlung gesehen habe wusste ich, ich werde dieses Buch lesen. Jeder weiß, dies ist so gar nicht mein Lese-Genre, aber ich habe natürlich von den Büchern und Filmen von Ken Follett gehört. Und hey...dieses Buch, es geht um Stonehenge, um eines der größten Wunder der Welt......dachte ich. Ja gut, also das Cover ist mega hübsch, auch der Klappentext, schön geschrieben, aber.....Stonehenge kam sehr spät. Ich habe bis zu der Entstehung gefüllt 60 verschiedene Protagonisten kennengelernt, davon war mir die meiste Zeit nicht klar, wer männlein und wer weiblein ist. Es wurde geprügelt, es wurde sich mit außerordentlich vielen, wildfremden geliebt, es wurde gehungert, sich gestritten und nach, keine Ahnung, 450 Seiten, wurde dann mal das Thema Stonehenge so richtig angegangen. Allerdings immer wieder unterbrochen durch Krieg und andere Unannehmlichkeiten. Leute, Leute....für mich war das Buch ein Reinfall, ehrlich. Ja die Protagonistin Joia, die Priesterschülerin, die verantwortungvolle junge Frau, hat mir gefallen. Auch der Zimmermann Seft hatte eine interessante Rolle, auch die gut beschriebenen Orte waren im Geiste, eine kleine Reise wert. Dennoch, wo Stonehenge draufsteht, sollte auch Stonehenge drin sein. Hier findet man, statt einer fiktiven Enstehungsgeschichte, überwiegend Liebeleien, Krieg und Zerstörung, Für viele wird es genau das Richtige sein, für mich leider nicht. Schade. Von mir gibt es keine Leseempfehlung. Was nicht daran liegt, dass ich eher anderes lese, nein, es liegt einzig daran, dass Stonehenge absolut zu kurz kam.

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6. Nov.
Rating:4

Interessante Geschichte…

Wie immer bei Ken Follet eine wunderbar detaillierte charakterbeschreibung und Entwicklung über eine ganze lebensspanne. Ich mochte das Buch sehr, allerdings wird das Thema Stonehenge meiner Meinung nach sträflich vernachlässigt. Deshalb 1 Stern Abzug.

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29. Okt.
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Rating:4

Ich lese Ken Follett seit meiner Jugend. Die Kingsbridgeromane gehören zu meiner Lesevita wie John Steinbeck oder Tolkien. Deshalb ist es Pflicht für mich, seine Neuerscheinungen zu lesen. Bei diesem Buch habe ich mich allerdings gefragt, ob ich nicht langsam ein bischen Follett-müde werde. Auch in Stonehenge haben wir das erwartbare Strickmuster, dass einem aus so vielen anderen Büchern schon vertraut ist. Ich musste das Buch gar nicht gelesen haben, um zu wissen, was mich erwartet und genauso war es dann auch. Dieses mal finden wir uns in der Steinzeit in Britannien wieder, auf einer Ebene, die ich ganz gut kenne. Nördlich von Salisbury erstreckt sich ein Landstrich, der geprägt ist, von zahlreichen neolithischen Monumenten. Follett spinnt seine Geschichte rund um 3 verschiedene Gruppen (die Hirten, die Bauern und die Waldleute). Wieder gibt es fiese Bösewichte, richtig "gute" Charaktere, kriegerische Auseinandersetzungen, gemeine Fallstricke usw. Und hinter all dem wächst das wohl bekannteste Monument dieser Ebene in die Höhe. Wie immer liest sich die Geschichte süffig, unterhaltsam, enthält spannende historische Details. Und dennoch fühlte sich das Konzept für mich etwas ausgelutscht an. Der grosse Tusch war es leider nicht.

Circle of Days
Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc
28. Okt.
Rating:4

Eine interessante Geschichte über eine Zeit, von der man wenig weiß und über ein Bauwerk, das bis heute Rätsel aufgibt.

Dieser epische Roman, blättert ein Panorama der Zeit um 2500 v. Chr. im Süden Englands vor einem auf. Man erfährt, wie die Menschen in dieser Zeit lebten, liebten, kämpften und arbeiteten. Eine mehrjährige Dürre bringt das fragile Gleichgewicht in den Beziehungen zwischen Hirten, Bauern und Waldmenschen ins Wanken. Zu diesem Zeitpunkt ist das heute als Stonehenge bekannte Monument zum Teil aus Holz und erst zum Teil aus Stein errichtet. Joia, eine Priesterin des Monuments, möchte das Monument vollständig aus Stein errichten. Ein Vorhaben, das nicht nur für Jubel sorgt. Ich brauchte etwas, um so richtig in dem neuen Buch von Ken Follett anzukommen. Doch irgendwann packte mich die Story und ich bin den Figuren gern durch den Rest des Buches gefolgt. Die einfache Sprache, die die Menschen in diesem Buch sprechen, hat mich zu Beginn etwas irritiert und wirkte auf mich manchmal etwas holprig, soll aber vermutlich illustrieren, dass die Sprache vor mehr als 4000 Jahren weniger komplex gewesen sein dürfte. Im Laufe des Buches habe ich mich regelmäßig gefragt, wie viel über die beschriebene Zeit tatsächlich bekannt ist und wie viel der Fantasie des Autors entsprungen ist. Ich vermute, dass viele Dinge im Nebel zwischen Fakten, begründeten Annahmen, wilden Spekulationen und reiner Fiktion angesiedelt sind. Trotzdem fand ich es sehr interessant, mich gedanklich in diese Zeit hineinzuversetzen. Interessant fand ich auch, dass dieses Buch durchaus Parallelen zur Gegenwart aufweist, wie zum Beispiel die dramatischen Folgen von Dürren oder wie einzelne Machthaber die friedliche Koexistenz von Menschen durch Egoismus und Machterhalt ins Wanken bringen können. Insgesamt eine spannende Geschichte, die ein paar Längen aufweist. Lesenswert, aber es gehört nicht zu den besten Werken des Autors. *Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar*

Circle of Days
Circle of Daysby Ken FollettQuercus Publishing Plc