27. Aug.
Rating:5

"Oh ja, es gibt Tage die des Lebens und des Sterbens wert sind." Charles Dickens , Unser gemeinsamer Freund

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, nachdem ich die Netflix-Verfilmung gesehen habe. Oftmals verkörpern Verfilmungen nur einen schlechten Abklatsch von der Geschichte im Buch. Doch mir hat die Verfilmung sehr gefallen, also wollte ich wissen, ob das Buch vielleicht sogar noch besser ist als der Film. Und ich muss ehrlich zugeben, dass sowohl das Buch eine wunderschöne Geschichte erzählt und das Netflix es diesmal geschafft hat, einen wunderbaren Film daraus zu machen, auch wenn er inhaltlich an manchen Stellen vom Buch abweicht. Das Buch erzählt die Geschichte von Hadley, die nach London fliegt, um an der Hochzeit ihres Vaters teilzunehmen. Hadley hat sich bis auf letzter Minute geweigert, nach London zu fliegen, da sie die Trennung ihrer Eltern bis zu diesem Tag nicht verarbeitet hat. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sie ihren Flug verpasst und auf einen nächsten Flug warten muss. Dabei lernt sie Oliver kennen, der ebenfalls auf dem Weg nach London ist. Oliver hilft ihr den langen Flug zu überstehen, denn Hadley leidet unter Klaustrophobie. Und er bringt Hadley dazu, die Beziehung zu ihrem Vater in einem anderen Licht zu sehen. Die Geschichte wird komplett aus Hadleys Sicht erzählt und man bekommt ehrliche Einblicke in ihre Gefühlswelten. Ich finde die Autorin beschreibt auf eine sehr authentische Art und Weise die Gefühle von Trennung und Verlust und der Akzeptanz, dass Menschen andere und neue Wege beschreiten. Im Grunde ist es eine Coming-of-Age Geschichte, in der Hadley sich entscheiden muss, ob sie weiterhin ein Teil vom Leben ihres Vaters sein will oder ob sie ihrem Vater und seiner neuen Familien den Rücken zu kehrt. Oliver runzelte die Stirn: " Ich finde es tapfer." "Was?" "Dass du hinfährst. Dass du dich stellst. Dass du den Schritt machst, dich überwindest. Das ist tapfer." "Es fühlt sich aber nicht so an." "Das kommt, weil du gerade mittendrin steckst," sagt er, "aber du wirst es schon sehen." Das Buch erzählt von Liebe in seinen verschiedenen Formen - die Liebe zu seinen Eltern, zur Heimat und das Sich -Verlieben. Es geht aber auch um Trauer und Verlust und die Art und Weise wie man damit umgeht. Beides, sowohl das Buch als auch der Film, haben mich sehr berührt und laden zum Nachdenken ein. Ich kann beides empfehlen: lest das Buch und schaut den Film, ihr werdet nicht enttäuscht werden.

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
23. Apr.
Rating:4

Hoffnungslos romantisch. Dieses Buch stand ewig auf meiner Wunschliste und wurde mittlerweile auch unter dem Titel "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" neu aufgelegt - Nur falls ihr es sucht. Die Geschichte spielt sich innerhalb eines Tages ab und ist damit schön kurzweilig, aber trotzdem auch tiefgründig - Zumindest soweit das in diesem zeitlichen Rahmen eben möglich ist. Es geht um eine bedrückende Reise, die sich schließlich als etwas Wundervolles entpuppt. Aus dem vermeintlich falschen Ort wird durch eine schicksalshafte Begegnung genau der richtige zur rechten Zeit und ich liebe alles daran! Die Geschichte ist federleicht, zuckersüß und gefühlvoll - Die hoffnungslose Romantikerin in mir kam hier jedenfalls voll auf ihre Kosten. Sensible Themen werden mit Feingefühl behandelt, wobei die Autorin immer nur eingeschränkt in die Tiefe geht. Ich hätte an einigen Stellen gerne differenziertere Einblicke erhalten, zumal ich so viel Potenzial in den familiären Konflikten erkannt habe, jedoch hätten diese wohl auch den Rahmen dieses kleinen Büchleins gesprengt. Außerdem standen Unterhaltung, (Gefühls-)Chaos und Romantik hier klar im Vordergrund, was mehr als okay ist, und so war in diesem Buch von allem etwas dabei. Die Geschichte ist turbulent, lebendig und fesselnd. Witzig und charmant. Es wurde nie langweilig und ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen, was nicht zuletzt Jennifer E. Smith's locker-leichtem und dennoch aussagekräftigen Schreibstil zu verdanken ist. Für die wenigen Seiten habe ich nämlich sehr viel (Unterschiedliches) gefühlt. Die Geschichte wird aus Hadley's Sicht in der dritten Person Singular erzählt. Ich hätte hier die Ich-Perspektive bevorzugt, da wir ohnehin nicht viel Zeit hatten, um die Protagonistin kennenzulernen, aber dafür ist die Innensicht in diesem Fall vergleichsweise gut gelungen. Ich mochte das Zusammenspiel der Figuren, aber ihre Beziehung blieb trotzdem eher oberflächlich, da es für Charaktertiefe einfach zu stark an Erzählraum und -zeit mangelte. "Punktlandung in Sachen Liebe" ist und bleibt ein kurzweiliges Lesevergnügen und damit bin ich fein - Es ist eben alles eine Frage der Erwartungshaltung. 4/ 5 Sterne ⭐️ P.S.: Das Buch wurde übrigens auch verfilmt und ich kann mir diese Geschichte sehr gut als Film vorstellen - Falls euch dieses Format lieber ist 🙃

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
7. Nov.
Rating:2

Film statt Buch...

Hab zuerst den Film auf Netflix angeschaut und dachte mir ach komme es gibt auch noch ein Buch dann liest das auch noch 🤓 Das Buch hat nur 222 Seiten, was hier auch definitiv ausreicht. Muss aber leider sagen wenn ich die Wahl hätte zwischen Film und Buch würde ich mich tatsächlich für den Film entscheiden. Meine Meinung ist, wer den Film gesehen hat muss das Buch nicht lesen.

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
20. März
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Rating:4

Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick“ von Jennifer E. Smith Inhalt: Hadley reist mit dem Flugzeug von New York nach London, um die Brautjungfer bei der Hochzeit ihres Vaters zu sein. Ihr Vater heiratet zum zweiten Mal und eigentlich wollte sie deswegen nicht wirklich in den Flieger steigen, doch als sie ihr Flugzeug verpasst, trifft sie auf den attraktiven Oliver, der zufällig auch nach London fliegt… Persönlicher Leseeindruck: Das Leseerlebnis ist mit etwas über 200 Seiten definitiv eher kurz, doch das ist völlig okay, da die Zeitspanne des Buches sich lediglich über 2 Tage erstreckt. Die Liebesgeschichte ist süß und wird auch prima umgesetzt. Ich mag beide Hauptfiguren sehr und besonders Hadley hat mich mit ihrer tollpatschigen und manchmal auch naiven Art gut unterhalten können. Im Laufe der Geschichte kommt es zu einigen Wendungen, die mir gut gefallen haben, jedoch auch ziemlich vorhersehbar an gewissen Stellen waren. Manche Dinge passieren im Leben ganz zufällig und diese Ereignisse fängt das Buch wundervoll ein. Für mich war es eine herrliche Liebesgeschichte, mit unerwartet tiefen Einblicken in das Leben, die Liebe und dem Schicksal. 💕

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
21. Dez.
Rating:5

"Love is the strangest, most illogical thing in the world." Auf das Buch gestoßen bin ich eigentlich nur dadurch, dass ständig über die Erscheinung der deutschen Übersetzung zu diesem Roman gesprochen wurde. Der Klappentext klang vielversprechend und auch die vielen Rezensionen zu der bereits englischen Ausgabe haben mich davon überzeugt, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Jetzt, nachdem ich das Buch beendet habe muss ich sagen, dass ich alles andere als enttäuscht wurde. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich bin so endlos begeistert von diesem Buch, dass ich es am liebsten noch einmal lesen würde ... und zwar sofort. Die Geschichte spielt in einem Zeitraum von 24 Stunden. An jedem Kapitelanfang wird die Zeit vermerkt, sodass man immer genau weiß, wie viel Zeit Hadley noch zur Hochzeit bleibt. Ich empfinde dieses Detail als sehr wichtig für die Geschichte und es macht es dem Leser viel leichter nachzuvollziehen, wie diese 24 Stunden in Hadleys Leben ablaufen. Gleich von der ersten Seite an hat Jennifer E. Smith mich mit ihrem einfachen, jedoch leicht verspielten und jugendlichen Schreibstil in den Bann gezogen. Die Einfachheit ihrer Art zu Schreiben macht es einem leicht, in die Geschichte abzutauchen und man fühlt sich, als wäre man als unsichtbarer Zuschauer ständig an Hadleys Seite. Aufgrund des Buchtitels nimmt der Leser an, dass es in dem Roman wohl hauptsächlich um die Liebesgeschichte zwischen Hadley und Oliver geht. Doch auch wenn diese einen großen Teil der Geschichte einnimmt, geht es in dem anderen Teil um die Familienprobleme, mit denen Hadley zurecht kommen muss. Immer wieder tauchen Rückblenden aus Hadleys Vergangenheit aus; was sie zusammen mit ihrem Vater erlebt hat, als sie noch glücklich waren. Gerade diese Rückblenden in eine Zeit, um die es in diesem Buch nicht geht, machen die Geschichte noch authentischer und verleihen ihr das gewisse Etwas. Man lernt mehr über das Verhältnis zwischen Hadley und ihrem Vater und kann dadurch beide Seiten viel besser verstehen und nachvollziehen. Die Liebesgeschichte zwischen Hadley und Oliver hat mir ebenfalls unglaublich gut gefallen. Die beiden lernen sich kennen, unterhalten sich über lustige und belanglose Dinge, für die sich eigentlich niemand interessiert und versuchen zu verstehen, was mit ihnen geschieht. Beide spüren die Verbindung zu dem anderen, sind allerdings zu schüchtern, es zu zeigen. Sie flirten ein wenig, halten sich ansonsten allerdings mehr als zurück, was ich sehr süß finde. Ich bin kein Fan von den Geschichten, in denen gleich alles überstürzt und die Paare gleich nach zwei Tagen von der großen Liebe reden. Hier empfand ich das Tempo als genau richtig, da es sich immerhin auch bloß um 24 Stunden handelt. Die beiden haben sich erst kennen gelernt ... mehr nicht. Und trotzdem ist das große Kribbeln zu spüren. Die Geschichte der beiden hat mich wirklich sehr berührt und mich mehr als einmal mit einem Lächeln oder einem Gefühl von Gänsehaut hinterlassen. Zu den Charakteren muss ich sagen, dass sie vielleicht ein kleines bisschen persönlicher hätten sein können. Zwar erfährt man viel über ihre Familienverhältnisse und doch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr über sie erfährt; mehr über ihren Charakter. Aber ansonsten waren mir beide Hauptprotagonisten sehr symphatisch. Besonders Oliver hat es mir mit seinem Charme und seinem merkwürdigen Verhalten angetan. Er ist nicht so zurückhaltend oder aufgesetzt und besitzt auch keinerlei Charakterzüge eines Machos, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Außerdem scheint er so viel verletzlicher zu sein, als er vorgibt. Auch mit den anderen Charakteren konnte ich mich gleich anfreunden, wobei man wirklich nur sehr wenig über sie erfährt. Ganz abgesehen von dem tollen Inhalt, habe ich mich auch sofort in das Cover und nachtürlich den Buchtitel verliebt. Das Cover der englischen Ausgabe gefällt mir einfach am besten. Hadley und Oliver inmitten eines großen Flughafens, doch nichts anderes zählt, außer ihnen ... und ihrem Kuss. Einfach toll. Das Buch kommt auf jeden Fall so in mein Regal, dass man das Cover betrachten kann. Ich liebe es einfach. Fazit: Das Buch wird vermutlich kein Klassiker werden und doch habe ich mich gleich von der ersten Seite an in diese Geschichte verliebt. Ich denke es ist die Einfachheit, die diesem Buch seinen Charme verleiht und ich bin mir sicher, dass jeder, der an die große Liebe glaubt und über eine romantische Ader verfügt, Spaß mit diesem Buch haben wird. Ein Buch für Zwischendurch ist es für allemal. Für mich war es sogar noch ein bisschen mehr ... :-)

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
29. Okt.
Rating:4

Was für ein tolles Buch

Also ich muss sagen dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich war schon ein paar mal kurz davor es ungelesen auszusortieren, bin aber jetzt sehr froh es noch zu haben. Die Geschichte lässt sich super leicht weglesen. Sie hat einen Tiefgang den ich ihr nie und nimmer zugetraut hätte und hat mich komplett gefesselt. Vor allem Hadley hab ich so in mein Herz geschlossen, dass mir wirklich ab und an das eine oder andere Tränchen kam. Trotzdem hat mir am Ende der letzte Funke gefehlt. Ein Epilog oder ähnliches. Einfach damit man weiß wie das "...und sie lebten Glücklich bis ans Ende ihrer Tage." ausgesehen hätte. 4 von 5 Sternen und ich bin gespannt auf den Film (oder war es eine Serie?) zu der Geschichte

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
25. Sept.
Rating:4.5

🌃✈️🧳🇬🇧🥨👰🏼‍♀️ Süße Liebesgeschichte - Was kann alles während eines 7h Flugs passieren 🥰

Ich habe das Buch als Reread gestartet, weil es aktuell als Netflix-Film verfilmt wurde. Und was soll ich sagen: Auch nach 10 Jahren gefällt es mir noch sehr gut. Es ist einfach eine zuckersüße Geschichte über zwei junge Menschen, die innerhalb eines turbulenten Tages spielt. Die verpeilte Hadley muss zu der Hochzeit ihres Vaters von den USA nach London fliegen. Doch weil sie ihren Flug um 4 Minuten verpasst, muss sie den nächsten Flug nehmen. Und da nimmt das Schicksal seinen Lauf - Am Flughafen lernt sie Oliver kennen, den sie während des gesamten Flugs weiter sehen wird, da sie zufällig den gleichen Flug nach London nehmen. Bereits das Kennenlernen der beiden ist so süß und die Dialoge sind einfach haach 🥰 Ich hab auch den Humor geliebt und die kleinen Details, die in der Geschichte versteckt waren (Angefangen von der blinden Passagierin 🪰 🤭 oder dem Amerikanisch- Britischen Unterschieden) Ideal für Zwischendurch, wer was kurzes Süßes braucht oder sich auf einem 7h-Flug nach London befindet 🤭 Hochzeits-Vibes und London Feeling sind garantiert! 😉

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
24. Okt.
Rating:5

Inhalt Hadley hätte an diesem Tag lieber etwas anderes getan, stattdessen steht sie auf dem New Yorker Flughaften und verpasst ihren Flug um genau 4 Minuten. Dem Flug, der sie zur Hochzeit ihres eigenen Vaters nach London gebracht hätte. Hadley, die ihren Vater seit über einem Jahr nicht gesehen hat und die Braut ihres Vaters generell noch nie kennen gelernt hat, soll Brautjungfer spielen und nun kommt sie vermutlich nicht einmal pünktlich zur Hochzeit. Sie bucht ihren Flug um und sitzt erst einmal am Flughafen fest, bis sie Oliver kennenlernt - einen hübschen, netten Jungen mit verschwuschelten Haaren und Puderzucker auf dem Hemd, der zufällig auch nach London fliegt. Zufällig sitzen die beiden dann nebeneinander, kommen ins Gespräch und unterhalten sich schließlich wie alte Bekannte. Und Hadley merkt, dass sie Oliver eigentlich garnicht so gerne wieder gehen lassen will... Zitate "Hadley weiß, dass das Leben kein Disney - Familienfilm ist. Ihre Eltern werden nie wieder zusammenkommen. In Wirklichkeit will sie das auch gar nicht mehr. Dad ist offensichtlich glücklich, und Mum anscheinend auch, größtenteils. Sie ist jetzt schon seit über einem Jahr mit Harrison Doyle liiert, dem örtlichen Zahnarzt. Trotzdem wird diese Hochzeit einen Punkt an das Ende eines Satzes setzen, der noch nicht zu Ende sein sollte, und Hadley will eigentlich nicht unbedingt dabei sein, wie das passiert." "Es war seine Schuld, und doch war ihr Hass auf ihn die schlimmste Sorte Liebe, ein gequältes Sehnen, ein fehlgeleiteter Wunsch, der ihr das Herz in der Brust hämmern ließ. Sie konnte sich des zusammenhanglosen Gefühls nicht erwähren, dass sie jetzt zwei verschiedene Teile von zwei verschiedenen Puzzles waren, und das nichts auf der Welt dafür sorgen konnte, dass sie wieder zusammenpassten." "Ist es besser, etwas Gutes besessen und verloren oder es niemals besessen zu haben?" - (eigentlich von Charles Dickens, wird aber in diesem Buch zitiert) (Zur Erklärung: Hadley hatte ein Glühwürmchen gefangen und sollte es wieder frei lassen) ">Weißt Du was was sagt?Wenn Du jemanden liebst, lass ihn frei.Und wenn er nicht zurückkommt? Manche kommen zurück, manche nicht.Ich werde jedenfalls immer zu Dir zurückkommen.Aber Du leuchtest nichtDoch, immer wenn ich bei Dir bin.< Fazit "Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick" ist ein Roman der Autorin Jennifer E. Smith. Wer dieses Buch in die Hand nimmt und den Klappentext liest, vermutet wahrscheinlich eine seichte, alltägliche Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern doch dieses Mal muss ich sagen: Weit gefehlt! Naja, ganz so weit vielleicht dann doch nicht, immerhin kriegen wir auch ein bisschen "Liebe" ab, im großen und ganzen geht es meiner Ansicht nach hier jedoch nicht nur um die romantische Liebe zwischen Mann und Frau, sondern vielmehr um die Liebe zwischen Eltern und ihrem Kind, Beziehungen innerhalb der Familie und lebensverändernden Prozessen. Die Geschichte des Buches hat mich sehr berührt, vielleicht weil ich viele Gefühle und Gedanken von Hadley aus eigenen Erfahrungen mitfühlen konnte und mich selbst an verschiedene Stationen meines Lebens erinnern musste, in denen es mir ähnlich ging wie ihr. Neben der Geschichte, dem "Kennenlernen" zwischen Hadley und Oliver geht es vorrangig um die Beziehung der jungen Amerikanerin und ihrem Vater, der sie und ihre Mutter vor 2 Jahren für ein Auslandssemester an einer fremden Uni verließ und nie mehr zurückkehrte. In England hat er eine Frau kennengelernt, sich neu verliebt und beschlossen sein Leben auf der anderen Seite des "großen See's" zu führen, ganz ohne seine Tochter. Hadley fühlt sich schrecklich schuldig, fühlt sich verlassen und alleine und eigentlich will sie der Hochzeit ihres Vaters gar nicht beiwohnen. 1 Jahr lang hat sie sich erfolgreich davor gedrückt die neue Freundin ihres Vaters kennen zu lernen und nun muss sie ihr ausgerechnet bei deren Hochzeit vor die Augen treten - kein schönes Gefühl! Doch er ist und bleibt nunmal ihr Vater und so macht sie sich auf eine lange Reise, die sie jede Menge Kraft und Energie kostet und im Endeffekt weiß sie eigentlich nicht so richtig wofür. Für einen Vater, der sie verlassen und alleine gelassen hat? Den sie seit einem Jahr nicht gesehen hat und dessen zukünfigte Braut sie schon zu hassen beschließt, bevor sie sie überhaupt kennt? Oder doch ein bisschen für sich selbst, um herauszufinden was sie ihm eigentlich noch bedeutet? Hadley wirkt auf mich von Anfang an sehr sympathisch, sie kämpft ihre eigenen Emotionen nieder und versucht das richtige zu tun, versucht die Vergangenheit ein Stück weit hinter sich zu lassen und zu neuen Wegen aufzubrechen. Als sie ihren Flug verpasst überlegt sie ihre Reise nach London einfach über den Haufen zu werfen und stattdessen zuhause zu bleiben - eigentlich will sie garnicht auf die Hochzeit ihres Vaters, bucht aber trotzdem den nächsten Flug. Mir zeigt diese Handlung eine unglaubliche Stärke, trotz des verpassten Fluges und ihres Unwillens ihren Vater zu besuchen und dem erneut "schönsten Tag seines Lebens" beizuwohnen beschließt sie ihren Plan durchzuziehen und keinen Rückzieher zu machen. Als sie in der Wartehalle dann durch Zufall den sympathischen Oliver kennenlernt, der im Flugzeug dann auch noch in ihrer Nähe sitzt, scheint das ganze gar nicht mehr so schlimm zu sein. Oliver wirkt auf den Leser wie der nette Junge von nebenan, witzig, klug, charamant und doch hin und wieder von einem Hauch von Traurigkeit umgeben. Man findet ihn auf Anhieb einfach nur unglaublich, besonders als er Hadley versucht von ihrer Klaustrophobie abzulenken und ihr den langen Flug nach London etwas zu erleichtern. Die aufkeimenden Gefühle, zumindest von Hadleys Seite aus sind zwar kaum wahrnehmbar, trotzdem aber durchaus verständlich, Oliver will man einfach nicht mehr hergeben. Trotzdem ist es im Verlauf des Buches, vorallem nach der Landung, doch fraglich ob sie sich jemals wiedersehen, eine Tatsache die dem Leser das Herz etwas schwer werden lässt. Die Hochzeit, die der Leser durch Hadley's Augen auch erlebt ist vom bitteren Beigeschmack der Unsicherheit unterlegt, denn Hadley kommt so knapp vorher dort an, dass sie kaum noch ein Wort mit ihrem Vater oder seiner zukünftigen Braut wechseln kann. So steht sie also als Brautjungfer vor dem Alter und beim Beschreiten des Mittelgangs sieht sie die Zukünftige ihres Vaters das erste Mal. In ihrem Kopf schwirrt immernoch Oliver und im Grunde fühlt sie sich zur falschen Zeit am falschen Ort, wäre aus vielerlei Gründen am liebsten ganz woanders. Der Leser darf gespannt sein, wie es mit der Geschichte weitergeht, ob Hadley Oliver jemals wiedersieht und wie sich die Beziehung zwischen Hadley, ihrem Vater und seiner Braut Charlotte noch weiterhin entwickelt. Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch sehr berührt, fasziniert und gefesselt hat, man muss es einfach gelesen haben. Vermutlich wirken meine eigenen Erfahrungen sehr stark in diese Faszination und emotionale Verbundenheit mit ein, trotzdem kann ich es jedem nur empfehlen - den ein oder anderen wird es vermutlich sehr stark zum Nachdenken anregen. Die Autorin beschreibt mit klaren, gut verständlichen Worten, ohne komplizierte Schachtelsätze und erschafft so eine kleine aber feine Welt mit tiefgreifender Geschichte, die vor Witz und Sarkasmus nur so sprüht, charismatischen Charakteren und genialen Dialogen, sodass man fast ein bisschen traurig ist, als man das Buch nach 222 Seiten zuklappen und in seine eigene Welt zurückkehren muss.

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc
16. Sept.
Rating:5

Original de: El Extraño Gato del Cuento Con un título como "La Probabilidad Estadística del Amor a Primera Vista", no me daba generaba exactamente un gran ansia de empezarlo, se lee algo cursi. (Aunque no tan cursi como algunos libros que han salido en estos últimos meses, la verdad :v Esos sí no los leo, no puedo :v) Los títulos de Jennifer E. Smith aunque largos, tienden a ser bastante irónicos. Eso lo notas una vez que llegas a hasta la parte exacta del libro donde la ironía cobra fuerza. Lo bueno es que casi siempre es al inicio. Con esta historia estaba algo insegura, me esperaba una historia bastante cursi, al menos es lo que muchas reseñas me hicieron entender. Tiene un romance bastante dulce, es un romance exacto para poder llevar los temas duros de la historia. Tanto Hadley como Oliver, han pasado por cosas similares en su familia, y la experiencia de uno ayudará al otro a llevar mejor el momento actual. Para mí fue difícil leer ciertas partes, porque el perdón no es algo que esté en mí. A mi software le falta ese plugin. A mi libro le falta ese capítulo. A mí... Perdonar no es algo que se me dé bien. Y en esta historia tenemos las dos posibilidades: perdonar a la persona que te lastimó o no hacerlo y quedarte con el "qué tal si". Siendo totalmente franca; este es otro de esos libros que me recuerdan que todavía tengo mucho en lo que trabajar en lo personal. HADLEY Y OLIVER Centrándome únicamente en el romance: Smith tiene esa cosa tan... No sé cómo llamarlo, todos sus personajes tienen historias de amor bastante dulce, pero que te dejan un toque agrio al final. Creo que porque son finales ligeramente abiertos. Te quedas pensando "¿¿¿Fin???" BOOK TO MOVIE No sé qué tan bien funcionará, se me hace más fácil visualizar libros fantásticos en una posible película que humanos normales, no sé por qué. :v Este libro en especial me da un poco de temor, es una historia sencilla y puede desbaratarse rápido de no tener un buen guión, se lee de manera entretenida, pero ¿verla? Ojalá los dioses de las adaptaciones sean buenos con esta película. Una lectura dulce y agria, si solo me concentro en el romance, vomito arcoiris, pero si veo más allá de lo bonito, esta esa cosa agria qué dije más arriba. Es como una fotografía antigua cuando la miras con cuidado, sigue siendo bonita, pero... sí. Twitter || Blog || Pinterest || Tumblr || Instagram || Facebook

The Statistical Probability of Love at First Sight
The Statistical Probability of Love at First Sightby Jennifer E. SmithQuercus Publishing Plc