Wow, das war sooo mitreißend! Was machst du wenn...
Als würde es dich selbst treffen und du überlegst bei allem mit, überlegst was du an ihrer Stelle tun würdest. Ärgerst dich über ihre falschen Entscheidungen, feierst die richtigen, gruselst dich mit, hast genauso viel Angst und nachts im Bett träumst du das Buch weiter bist du es morgens auch tatsächlich weiterlesen kannst. Irre, selten habe ich so mitgefiebert.
Eine absolute Leseempfehlung!!!
Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt. Auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab und sich manches wiederholt hat, hat es meiner Begeisterung ehrlich gesagt kaum etwas genommen.
Ich habe es total bewusst und eher langsam gelesen, einfach weil ich die Stimmung und das, was erzählt wird, richtig genießen wollte. Es ist spannend, emotional und gleichzeitig so geschrieben, dass man immer wieder ins Nachdenken kommt.
Klar, ein bisschen mehr Tiefe an manchen Stellen hätte dem Ganzen vielleicht noch gutgetan,aber selbst so hat mich die Geschichte total abgeholt. Ich wäre am liebsten noch viel länger in dieser Welt geblieben.
Einige Fragen bleiben offen, aber das ist für mich vollkommen legitim und passt irgendwie zur Geschichte.
Insgesamt ein richtig gutes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird.
Wie würdest du reagieren, wenn auf einmal die ganze Weltbevölkerung ausstirbt?
„Die Letzte macht das Licht aus“ hat mich direkt gepackt. Die Grundidee fand ich total spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie sich die Protagonistin in dieser Extremsituation schlägt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, sodass man schnell durch die Seiten kommt.
Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wie ich selbst in so einer Lage reagieren würde. Die Entscheidungen der Protagonistin wirken oft sehr menschlich und ehrlich, waren für mich aber nicht immer ganz nachvollziehbar – was die Geschichte gleichzeitig auch interessant gemacht hat.
Insgesamt fand ich das Buch wirklich spannend und fesselnd. Das Ende hätte für meinen Geschmack noch etwas runder sein können, passt aber irgendwie zum Gesamtbild der Geschichte. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Puh, wo fange ich an?
Ich hab bereits bei Seite 32 geheult 🥺 und das sollte nicht das einzige Mal bleiben.
Das Buch war dystopisch, apokalyptisch, super spannend, schockierend, teilweise echt ekelhaft, sehr sehr traurig.. und vieles mehr.
Es hat mich sehr an „die Wand“ von Marlen Haushofer erinnert. Beide Bücher geben ein ähnliches Feeling und haben mich am Ende heulend und verloren zurückgelassen. Was ist am Schluss passiert? Keine Ahnung. Hass ich 😅
Das Buch wird noch laaaaange nachklingen. Und keine Ahnung, wie ich jetzt schlafen soll. Es ist kurz vor 3 Uhr nachts und bin völlig fertig.
Ich würde das Buch niemandem empfehlen, der Probleme mit folgenden Themen hat:
- Krankheit/ Tod
- Verlust nahestehender Menschen
- explizite Beschreibungen von Leichen
- Suizidgedanken
Ansonsten: große Leseempfehlung!
Nach Corona bricht ein neues Virus aus – die Welt steht still. Eine Autorin überlebt und erzählt ihre Geschichte voller Schicksale und Verlust. Spannend, aber mit einem seltsamen Cliffhanger am Schluss.
Schade, dass die Autorin hier nicht ein rundes Ende geschrieben hat.
Die Idee von „Die Letzte macht das Licht aus“ finde ich richtig gut. In meinen Augen wurde das Potenzial aber nicht komplett genutzt. Ich habe mich beim Lesen teilweise gelangweilt und dann aber auch sehr amüsiert. Den Schreibstil von Bethany Clift mochte ich aber gerne.
Gerade am Anfang des Buches passiert eigentlich immer das gleiche. Die (namenlose) Protagonistin fährt durch die verlassenen Straßen, sucht eine Unterkunft, besorgt sich Essen, isst, trinkt und nimmt ihre Pillen. Später im Buch häufen sich dann die Ereignisse und es wird besser.
Die Protagonistin könnte ich, wenn man mich fragt, nicht genau beschreiben. Wer ist sie, was macht sie aus? Ich habe keine Ahnung, obwohl über 400 Seiten nur von ihr handeln (ob das vielleicht gewollt ist?) – und ihrem Begleiter, Hund „Lucky“, den ich eher sehr gut beschreiben könnte. 🤭
Das Ende hat mich dann komplett enttäuscht, wie sagt man so schön: Das endet wie ein Furz“. Sehr schade ☹️
Drei Jahre nach Corona sucht ein neues Virus die Menschheit auf: 6DM, das einen innerhalb von 6 Tagen qualvoll sterben lässt. Nachdem ihr Mann gestorben ist, macht sich eine junge Frau aus London auf den Weg und sucht ihre Eltern und ihren besten Kumpel Xav auf. Leider sind die bereits Opfer von 6DM geworden. Da sie selbst nicht erkrankt, macht sie sich auf, um innerhalb Großbritanniens nach weiteren Überlebenden zu suchen. Dabei gerät sie mehr und mehr an ihre Grenzen.
Spannender Roma über die Suche nach sich selbst. Ein bisschen witzig, ein bisschen ironisch, aber auch traurig und manchmal ein bisschen eklig. Aber durch und durch schonungslos ehrlich. Hat mir sehr gefallen.
Lange hat mich ein Buch nicht mehr so gefesselt, konnte kaum aufhören zu lesen. Zwischendurch war es mir etwas zu beklemmend, aber ich bin da auch empfindlich. Einen Stern ziehe ich wegen des Endes ab, obwohl ich auch nicht weiß, was ein gutes Ende für das Buch gewesen wäre.
„Diesmal brauchte ich einen richtigen Plan. Ein Plan für ein Leben. (Seite 329)
Unmittelbar nach Corona kommt im Winter 2023 das 6DM Virus und löscht innerhalb kürzester Zeit die gesamte Menschheit aus.
Nur die namenlose Protagonistin erkrankt nicht und überlebt. Aber wie überlebt man, wenn alle anderen tot sind und die Welt geradezu still steht? Was macht man, wenn man plötzlich buchstäblich alleine auf der Welt ist?
Das Buch wird in der Ich Form erzählt, die Überlebende erzählt ihre Geschichte um einer möglichen Nachwelt etwas dazulassen und über das Leben nach der Pandemie zu berichten. Zwischendurch gibt es Rückblenden in ihre Vergangenheit, wo sie oft mit ihrem Leben nicht klar kam.
Die apokalyptische Atmosphäre wird von Bethany Clift so realistisch und detailliert beschrieben, dass ich manches Mal über die Sätze fliegen musste, um die Bilder im Kopf nicht abzuspeichern. Und die ganze Zeit habe ich mich beim lesen gefragt, was würde ich machen. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich so weg, nur die Protagonistin blieb mir unnahbar und streckenweise unsympathisch.
Ich hatte das Buch letzte Woche im Bücherschrank gefunden und das war wirklich mal ein Glücksgriff.
Das Buch hat mich gefesselt und sehr gemischte Gefühle ausgelöst. Als großer Fan von Marlene Haushofers „Die Wand“ hatte ich eine bestimmte Vorstellung.
Allerdings ist das Szenario hier sehr viel beängstigender und realistischer. Manchmal war es mir zu detailliert beschrieben, wie sie all den Leichen begegnet - die Sprache ist sehr bildhaft und „lebendig“ ;-)
Und trotzdem kann ich das Buch sehr empfehlen, es hallt lange nach.
Bethany Clift spricht mir aus der Seele als sie im Nachwort schreibt: „Ich wollte ein Buch lesen, das alle Elemente der verschiedenen Bücher kombiniert, die ich liebe, und weil ich so eins nicht finden konnte, beschloss ich, es selbst zu schreiben.
Ich liebe Science-Fiction und apokalyptische Geschichten vom Überlebenskampf in finsteren Welten, aber genauso liebe ich Geschichten von romantischer Liebe, Freundschaft und Feminismus und Bücher darüber, wie es sich anfühlt, in der heutigen Gesellschaft eine Frau zu sich.“ Und genau so ist das Buch, genau dieses Versprechen hält es. Ich habe es sehr geliebt. Für mich eine Mischung aus „Die Wand“ und „I am Legend“ (ohne Zombies natürlich), aber trotzdem ganz anders und ganz frisch und neu.
3,5 Sterne
Dieser Roman belastete mich mehr als erwartet. Was v.a. daran lag, dass er nicht so lustig war wie erwartet. Beworben wird er mit “Fleabag trifft Apokalypse”, aber statt des schwarzen Humors & der Tragikomik war mit Fleabag wohl eher das selbstzerstörerische Handeln der namenlosen Protagonistin gemeint. Überhaupt versprach “Die Letzte macht das Licht aus” eine Heldin, die laut Klappentext “ihr Leben lang versucht hat, ihre eigenen Gefühle zu verstecken und sich an andere Menschen anzupassen”. Tatsächlich ist sie jemand, der andere schonungslos ausnutzt. Im Dezember 2023, ist dann plötzlich die Apokalypse da & sie die einzige Überlebende. Mit einem Hund im Schlepptau muss sie allein zurechtkommen. Als ich mich auf die Protagonistin eingelassen hatte, las ich den Großteil des Romans gern, belastend war er aber doch, v.a. die dystopische Hälfte der Geschichte. Auslöser des Weltuntergangs ist ein Virus, das brutal & innerhalb weniger Wochen die Zivilisation auslöscht. Hier hatte ich auf Fleabag-esquen Humor gehofft, stattdessen ist die beschriebene Realität echt heftig. (Die Autorin war mitten im Lektorat, als 2020 die Corona-Pandemie begann – auch wenn es nicht die Inspiration für den Roman war, rückblickend sicher hilfreich fürs worldbuilding.) Die andere Hälfte der Erzählung spielt vor der Apokalypse & zeichnet das Bild einer selbstzerstörerischen Heldin, die unter heftigen psychischen Problemen leidet, sich diese aber meist nicht eingesteht & die sie natürlich alle untherapiert mit sich rumschleppt, als sie plötzlich ganz alleine ist. Was mir nicht so gut gefällt: nach vielen unschönen Eskapaden scheinen sich die Probleme mit dem Rest der Menschheit irgendwie in Luft aufgelöst zu haben. Das finde ich zu einfach. Was mir besser gefallen hat: die Reise der Protagonistin & ihres Begleiters Lucky durch Großbritannien, auf der Suche nach Überlebenden. Zum Schluss noch einige Inhalte, die möglicherweise triggernd sein könnten: dystopietypische Brutalität; Krankheit; Suizid; Angststörung; Depression; Fehlgeburt; Medikamentenmissbrauch.