Wie der Titel sagt handelt es sich um einen Mann, der nach einiger Zeit aus dem Koma erwacht und versucht herauszufinden, warum er überhaupt im Koma lag. Da Buch hat eine einfache verständliche und schnörkelfreie Sprache mit kurzen Kapiteln, was das Lesen sehr angenehm gestaltet. Es fehlt nicht an Spannung aber an Originalität.
Ich war anfänglich begeistert. Doch die Begeisterung flachte ab letztem Drittel ab, da ab da sehr ersichtlich war, was geschehen ist. Das Ende hat aufgrund seiner Vorhersehbarkeit nicht mehr viel Spaß gemacht.
Für Anfänger in dem Genre Krimi/Thriller sicher ein gutes Buch. Für mich eher Durchschnitt.
Hat mir gut gefallen. Schnell gelesen. Die kurzen Kapitel kamen mir auch sehr entgegen.
Der Titel sagt schon viel über das grundsätzliche Thema. Sehr spannend.
Wer auf schlichte Sprache und einfache Handlungen steht, wird auch diesen Roman mögen. Mit den rund 200 Seiten ist er sehr kurz und problemlos an einem Nachmittag zu lesen. Ob man das jedoch an einem Stück tun will, bleibt wohl jedem selbst überlassen ;)
Alles in allem haben mich weder Story, noch der Plot, Spannungsaufbau, Sprache oder Figurenzeichnung begeistert. Es wirkt alles ein bisschen oberflächlich und amateurhaft.. Doch vielleicht ein paar mehr Worte zu den einzelnen Punkten:
Storyline: Idee gut, Umsetzung.. naja.. Es wurde recht schnell langweilig durch ständige Wiederholungen; gerade im Anfangsbereich. Und das Rad neu erfunden hat hier auch niemand ;)
Plot: witzige Idee das Ganze „von hinten nach vorne“ aufzubauen, das zeigt Kreativität und Innovation, wobei ich mich doch ein wenig an „Memento“ erinnert fühlte.. (hm, schönes Wortspiel..) die Umsetzung hier fand ich jetzt allerdings auch nicht unbedingt gelungen. Die Verhältnismäßigkeiten wirkten unausgewogen. Erst ein ewiger Teil im Krankenhaus, in dem zig mal wiederholt wurde, dass er sich an nichts erinnern könne (und nochmal, und nochmal…) und dann wurde der Rest nur noch hinterhergeklatscht, als wolle der Autor endlich ans Ende kommen. Fazit: dadurch geht unglaublich viel Tiefe verloren, obgleich es stofflich problemlos und ohne langweilig zu werden zu einem Roman von 350-400 Seiten hätte ausgebaut werden können
Das Ende: wirkte so, als hätte der Autor keine Lust mehr gehabt zu schreiben und die nächstbeste Option gewählt, die gerade irgendwie gepasst hat
Spannungsaufbau: nicht richtig rund. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen zu wollen.
Sprache: Einer Geschichte ihre eigene Sprache zu geben finde ich wichtig. Die Sprache hat sich dem sehr gut angepasst. Es wirkt so, als sei die Geschichte sprachlich genau dem sozialen Status des Protagonisten angepasst: umgangssprachlich und recht einfach. Dadurch wirkt die Erzählung aus der Ich-Perspektive sehr authentisch. Mich als Leser wirklich angesprochen hat es allerdings nicht.
Figurenzeichnung: Die Identifikation mit dem Protagonisten war schwierig, da er nicht nur sehr oberflächlich gezeichnet war, sondern auch von der Art eine Person beschreibt, die nicht viel Möglichkeit zur Identifikation bietet.
Pluspunkt: gravierende Rechtschreib- und Grammatikfehler habe ich keine entdeckt.
Fazit: kein Must-Read. Für ein selbstverlegtes Buch okay
⭐️⭐️