30. März
Rating:5

Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil irgendjemand meinte, Max Porters "Lanny" würde ihn:sie an dieses Buch erinnern. Ich denke, ich sehe die Parallele, nämlich, dass es so eine eigene Herangehensweise der beiden Autoren gibt, eine eigene, sehr starke Stimme. Abgesehen davon sind sie doch sehr verschieden, so ist diese Novelle durchgängig aus der Sicht der Ich-Erzählerin. Ich weiß nicht, warum die Personen keine Namen, sondern nur Initialen haben, vielleicht soll das so eine Art Tagebucheintrag imitieren, denn tatsächlich besteht das Buch aus kurzen "Blicken", die eben die Sichtweise der erzählenden Hauptfigur repräsentieren. Insgesamt wirkt die etwas vom Geschehen entrückt oder distanziert, was sich dadurch auch auf mich als Leserin ausgewirkt hat. Da finde ich Max Porter deutlich emotionaler und näher an seinen Figuren. Und tatsächlich ist das etwas, was mir hier ein bisschen gefehlt hat. Ein bisschen mehr Nähe, ein bisschen mehr an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt zu werden. Das war aber ganz sicher nicht das Ziel der Autorin und darum will ich dem Buch daraus keinen Vorwurf machen. Denn alles in allem ist das eine interessante (und so noch nicht von mir gelesene) Geschichte mit einer eigenen, starken Stimme.

The End We Start From
The End We Start Fromby Megan HunterPan Macmillan
12. Apr.
Rating:5

I had expected a dystopia that toys with current ongoing worries about climate change and global warming. In that regard it didn't let me down and gave me this unruly feeling most dystopias manage to cause. Maybe this even more as it puts its finger right on the pulse of the time. However, it offers so much more than that. With few words, rough paint strokes, Megan Hunter creates her pictures, this oppressive atmosphere of a grey bleakness as well as moments of panic and depression. But underlying it all is this sense of - and I can't find a different word that would sound less corny - hope. It is all in the description of Z's developments. Time passes and despite what the state of the world is, the child grows and goes through those stages we all had to go through - teething, crawling, learning to stand up. It reminded me of The Waste Land by T. S. Eliot. It is less a novel and more a kind-of poem. A lot is cut out and left entirely to the imagination of the reader. I admit that I got confused more than once at the sudden "jumps" in narration but it all fell back into place upon reading on. The writing is fantastic and fits perfectly the story Megan Hunter tells. I'm in absolute awe and glad I found this gem. The only thing that caused some frowning on my part were the (I think?) quotes. I would have loved a bibliography what had been taken from where unless it was all from the Bible. In that case, ignore me... I'm no expert but I think I recognised more than one religion in those quotes/references hence why I would have liked to be able to check what the sources were without having to google it all myself. (I'm lazy... I admit that too.)

The End We Start From
The End We Start Fromby Megan HunterPan Macmillan
23. Feb.
Rating:5

Naturkatastrophen können unser Leben komplett verändern England wird vom Wasser größtenteils überschwemmt. Die Menschen versuchen, sich hilflos und verzweifelt in Sicherheit zu bringen. Eine junge Frau bekommt, kurz bevor das Wasser auch die Kliniken in London überschwemmt, dort ihr erstes Kind. Ihr Gefährte versucht mit seiner kleinen Familie eine Zuflucht zu finden, die sicher ist. Aber am Ende, verschwindet auch der Vater und Mutter und Kind müssen sich alleine durchschlagen. Allein diese innige Beziehung hält die Frau über “Wasser” Megan Hunter hat einen gewaltigen und doch poetischen Debütroman geschrieben. Roman ist hier vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Ihr Text ist in kurzen Zitaten, fast Verse, zu lesen. Durchsetzt mit Textpassagen aus mythologischen und religiösen Texten wirkt es wie ein Blick in das Tagebuch einer Mutter, die die Entwicklung ihres Kindes und die Zustände ihrer Umwelt festhalten möchte. Fast emotionslos werden einem die Umstände hingeworfen und doch spürt man gewaltig die Liebe und die Angst um das Kind. Hinter jedem Abschnitt kann man in seinen eigenen Gedanken die Geschichte weiterspinnen und hat Spielraum sich Szenarien vorzustellen. Megan Hunter gibt nur Bruchstücke der Geschichte frei und lässt uns die Freiheit, zu Ende zu denken. Damit wird dieses Buch zu einem Mammutwerk. Erschütternd, ohne viele Worte und doch zart und liebevoll. Mich hat dieses 160 Seiten starke Büchlein sehr beschäftigt. Wie gesagt, es sind nicht viele Worte in dem Buch zu finden und doch habe ich über eine Woche gebraucht, um es zu lesen. Spannend war es auch, dass die Autorin keine Namen in dem Werk verteilte, sondern nur Buchstaben. Was macht es mit einem, wenn man sich nicht an einem Namen festhalten kann ?.... Wie einfach man sich dann von der Figur verabschieden kann, wenn sie verloren geht, ist mir damit erst bewusst geworden. Bindungslos. Ich kann es absolut empfehlen!

The End We Start From
The End We Start Fromby Megan HunterPan Macmillan
27. Sept.
Rating:1

I received a copy from Netgalley! and boy oh boy was I excited for this, blurb amazing. COVER FABULOUS. But I am at a serious loss for words of how to review this book, I really wanted to like it you know. I did! Read my whole review here - http://storypals.net/book-report-the-end-we-start-from-by-megan-hunter/

The End We Start From
The End We Start Fromby Megan HunterPan Macmillan
25. Juni

Was soll ich sagen… Vom Ende An war meine erste Novelle. Und ich muss sagen diese Art von Schreibstil liegt mir ganz und gar nicht. Es war eine tolle Erfahrung mal eine Novelle lesen zu können aber ich komme damit nicht wirklich klar. Mir fehlt das dazwischen es gibt nur kurze intensive Abschnitte. Aber nichts ausführliches, kein ausgeschmücktes Happy End und kein Drama zwischen drin. Trotzdem war die Novelle nicht schlecht ich konnte trotzdem das meiste verstehen, mitfühlen und nachvollziehen. Gut an der einen Stelle habe ich mich gefragt warum Sie das tut aber im Endeffekt ich glaube ich hätte genau so gehandelt. Was ich nur ein wenig heftig finde ist der Preis. 16,00€ für nicht mal 100 Seiten ich kenne mich mit den Preisen Absolut nicht aus aber finde es schon ein wenig viel für so wenig. Für alle die so etwas mal gerne lesen ist es auf jeden Fall etwas für alle anderen werft einmal einen Blick hinein und bildet euch darüber eure eigene Meinung.

The End We Start From
The End We Start Fromby Megan HunterPan Macmillan