Ich war mitten zwischen den Raben und wollte nicht weg
Alexej, ein Gestaltwandler, ein Kolkrabe lebt schon viele Jahre in seiner Tiergestalt und erst als ein Unglück passiert und ein Rabe stirbt, wird er nackt, verletzt und verwahrlost von Isa, Lara und Marek entdeckt. Sie bringen ihn in ein Krankenhaus, damit er untersucht wird. Sie machen sich Sorgen um ihn, obwohl sie ihn gar nicht kennen. Er ist ohne Wohnsitz und daher nehmen sie ihn bei sich auf, bis er gesund ist. Isa und Alexej verbringen viel Zeit miteinander und Isa fängt an ihn zu mögen. Doch Alexej widersteht seinen eigenen Gefühlen und möchte sobald als möglich wieder verschwinden. Meine Meinung: Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Cover doch sehr angesprochen hat das Buch zu lesen und da ich momentan eh auf dem Fantasytrip bin, hat das ganz gut gepasst. Sehr spannend finde ich schon mal, dass Isa eine Biologiestudentin ist, die sich dort in Tschechien Wissen aneignet. In dem Reservat, nah eines Waldes gibt es nämlich einige Aufgaben. Es gibt zwei Perspektiven. Einmal spricht Isa und einmal Alexej, wobei sich manche Dialoge auch wiederholen, einfach weil man dann die Sichtweise vom anderen Charakter noch einmal darlegen möchte. Es ist sehr spannend Alexejs Perspektive zu lesen. Er hat lange als Rabe gelebt. Sich als Rabe ernährt, als Rabe geschlafen und seinen Alltag als Rabe verbracht. Wie lebt man so als Vogel? Toll fand ich auch den Hintergrund der Geschichte, warum sie Gestaltwandler sind und die Abstammung der Familie. Es war ein ganz tolles Erlebnis dieses Buch zu lesen und es wurde nie langweilig. Ich konnte mir so richtig bildlich die Raben auf dem Ast vorstellen, wie sie da so sitzen und krähen. Tolle Idee von der Autorin und wunderbar in diesem Buch wiedergegeben






