In letzter Zeit habe ich über diese Reihe viel Positives gehört und da der Klappentext mich auch ansprach, musste ich es auch lesen. Ich habe schon viele Dystopien gelesen und deshalb kommt einem vieles schon bekannt vor. Bei diesem Buch war das jedoch anders. Die Idee, dass Menschen unter der Erde in riesigen HUBs leben müssen, da die Erdoberfläche nicht mehr bewohnbar ist, war für mich völlig neu. Zu Anfang lernen wir die Protagonistin Nova kennen. Es wird noch nicht viel erklärt. Wir verfolgen ein Gespräch, das sie mit ihrem besten Freund Jakob führt und in dem es um eine erschreckende Wahrheit geht. Bisher wurde allen Bewohnern des HUB 1 vorgegaukelt, dass sie die einzigen 5000 Überlebenden Menschen sind. Ein Freund von Nova hat jedoch ein Gespräch belauscht, das bewiesen hat, dass es noch andere HUBS gibt. Nova und ihre Freunde sind geschockt – und kurz darauf werden sie zum Tode verurteilt. Jetzt heißt es: fliehen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass man als Leser am Anfang so ins Geschehen „reingeschmissen“ wird. Vielleicht wäre es schöner gewesen, sich erst selbst mit den Abläufen im HUB bekannt zu machen. Eine Einführung sozusagen, bevor dann das große Zweifeln anfängt. Aber ich konnte darüber hinwegsehen und nach kurzer Zeit hatte ich mich in die Geschichte reingefunden. Wie schon gesagt, war das das einzige, was mich ein bisschen gestört hat. Der Rest der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen. Ein Punkt ist die Liebesgeschichte: Sie entwickelt sich erst nach und nach, aber dann ist sie einfach so schön, dass man glatt ins Schwärmen kommt. Was mich ja häufig stört, ist, wenn es zu viel Action ohne Ruhepausen gibt. Das war hier aber auch nicht der Fall. Die ruhigeren Passagen waren einfach in genau den richtigen Abständen gestreut und auch der Action-Anteil war super spannend und wirklich toll. Einen großen Teil hat hier auch der Schreibstil ausgemacht, der sich super flüssig und schnell lesen ließ. Was mich ein bisschen überrascht hat, war der Fantasy- und SciFi-Anteil, der etwas später ins Spiel kommt. Das hatte ich zwar nicht erwartet, konnte mich jedoch schnell damit anfreunden. Richtig spannend fand ich die Entwicklung im letzten Drittel des Buches. Es gab zwar keinen Cliffhanger, aber doch möchte ich unbedingt wissen, wie es jetzt weitergeht! Fazit: Nachtsonne ist eine Dystopie mit einer für mich bisher unbekannten Idee, die mich richtig überzeugen konnte. Laura Newman hat tolle Charaktere erschaffen und sich sichtlich viel Mühe mit dem Weltentwurf gegeben. Die HUBs sowie das Feuerland haben mich gleichermaßen fasziniert. Das Buch hat mir wirklich richtig gut gefallen und ich muss unbedingt wissen, wie es mit Nova und ihren Freunden weitergeht.
Spannender Auftakt dieser Trilogie 😍
Schneller Einstieg in das Geschehen und eine bekannte Geschichte: Eine Siedlung von Menschen unter der Erde, die denken sie seien die letzten auf der kaputten Welt... Sympathische Charaktere und eine Handlung die einen nicht mehr loslässt. Freue mich auf die nächsten Teile😊
Ich habe die Print-Ausgabe von Laura Newman zur Rezension erhalten. Vielen Dank nochmals dafür. Nova und ihre Freunde leben unter der Erde in einem sogenannten HUB, einer unterirdischen Wohnwelt, da das Leben am Tageslicht nicht mehr möglich ist. Die Welt hat sich verändert und die Sonne steht kurz vor dem Ende. Als Nova und ihre Freunde eines Tages eine erschreckende Information aufschnappen, das es noch weitere HUBs und somit weitere Überlebende gibt, flüchten sie nach draußen und erblicken das erste Mal das Tageslicht. Gemeinsam begeben sie sich auf eine gefährliche Reise ins Feuerland, wo sie nicht nur auf weitere Überlebende treffen, sondern Nova auch die große Liebe findet. Ich habe bereits mehrfache Empfehlungen für dieses Buch erhalten und hab mich gefreut in die flammende Welt einzusteigen. Zu Beginn erinnerte mich das Buch ein wenig an den Film > "Die Insel", welchen ich vor einigen Jahren im Philosophieunterricht gesehen habe. Den Menschen wird vorgemacht, sie seien die letzten überlebenden Menschen, die unter der Erde leben, da ein Leben an der Oberfläche nicht mehr möglich sei. Im Buch stimmt zumindest die Tatsache, das ein Leben oben nicht mehr zu führen ist. Ich habe den Film sehr gemocht und so erging es mir auch mit "Nachtsonne", denn auch hinterher gab es immer wieder einige Parallelen, wobei die Handlung jedoch hinterher eine komplett andere war. Nova ist sehr neugierig und möchte wissen, ob die Gerüchte von anderen HUBs tatsächlich wahr sind. Sie ist schon zu Beginn sehr mutig, doch im Laufe der Geschichte, entwickelt sie sich zu einer echten, kleinen Heldin. Sie ist sehr hilfsbereit und gutherzig, gegenüber ihren alten und schließlich auch neuen Freunden. Nume, Jakob und Marzellus, Freunde aus ihrem HUB, mit denen sie flieht sind alle sehr unterschiedliche Charaktere, doch letztendlich haben sie eine Gemeinsamkeit gleich: Alle drei haben ein großes Herz und ich habe sie sehr gern gehabt. Im Feuerland stoßen die vier auf den tollkühnen, unnahbaren Joaquim, kurz Jo. Er beschließt den Flüchtlingen zu helfen und lernt sie kennen und eine sogar lieben. Jo ist ein Kämpfer und genau wie bei Nova, ist er auch mir ans Herz gewachsen. Der Schreibstil von Laura Newman ist flüssig, verständlich und lässt sich gut lesen. Sie baut Fantasy und Science-Fiction Elemente ein in einer wunderbaren Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt gemischt mit einem Funken Liebe, der das Ganze perfekt macht. "Nachtsonne - Flucht ins Feuerland" ist ein mehr als gelungener Auftakt, einer dystopischen Trilogie, in der es im wahrsten Sinne des Wortes heiß hergeht. Ich kann es kaum erwarten, wie es im zweiten Teil weiter geht.
Inhalt DER FANTASTISCHE AUFTAKT EINER FLAMMENDEN DYSTOPIE! Ein Leben unter der Erde. Für Nova bedeutet dies Alltag. Sie gehört zu den letzten Überlebenden unserer Welt. Doch das Schicksal hält mehr für sie bereit als ein Leben im HUB. Unfreiwillig überschreitet sie die Grenzen ihrer Realität und wagt sich, gemeinsam mit ihren Freunden, auf unbekanntes Terrain. Dabei stößt sie nicht nur auf eine grauenvolle Wahrheit, sondern auch auf faszinierende, ja beinahe magische, Tatsachen und natürlich auf diesen einen Menschen, der ihr Leben verändern wird ... Schreibstil Der Schreibstil von Laura Newman hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Das Buch ist flüssig und sehr bildhaft geschrieben. Die Spannung wurde sehr schnell aufgebaut und gehalten, wenn nicht sogar gesteigert. Ich bin eine relativ "langsame Leserin" und schaffe maximal 60 Seiten in einer Stunde. Bei diesem Buch waren es mindestens 70 Seiten in der Stunde und ich finde das spricht schon für sich. Charaktere Auch die Charaktere haben mir sehr sehr gut gefallen. Sie haben alle ihre eigenen Charakterzüge und sind auf ihre eigene Art sympathisch. Jede Person hat ihre eigene kleine Geschichte, sodass auch die Nebencharaktere nicht zu kurz kommen (was ich sehr schön finde, da es in vielen anderen Büchern der Fall ist). Die Hauptprotagonistin Nova macht im Laufe des Buches eine tolle Entwicklung. Sie wird zu einer starken Persönlichkeit, die man einfach nur mögen muss. Idee und Umsetzung Natürlich ist das Muster von Dystopien immer sehr ähnlich, aber der Schreibstil der Autorin, die Charaktere, die Spannung die durchweg vorhanden ist und die Idee der nicht bewohnbaren Erdoberfläche aufgrund zu heißer Temperaturen macht dieses Buch zu etwas Besonderem und man kann es mit keinem anderen Buch vergleichen. Ich habe sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden und war sofort Feuer und Flamme. Es gab keine lange, öde Einleitung. Sehr positiv fand ich, dass die Geschichte keineswegs Vorhersehbar war - im Gegenteil! Zum Ende hin wurde ich sehr überrascht. Es gab ein Ereignis, mit dem ich absolut nicht gerechnet habe und dass die gesamte Geschichte in eine etwas andere Richtung gelenkt hat. Ob dies nun sehr realistisch ist, steht außer Frage. Um was es sich dabei handelt müsst ihr natürlich selbst lesen, verraten werde ich es hier nicht. :-) Es gibt einen Punkt, der mir nicht ganz so gut gefallen hat. Natürlich darf eine kleine Liebesgeschichte in diesem Buch nicht fehlen. Leider ging es mir dabei etwas zu schnell und es wirkte ein klein wenig unglaubwürdig. Ansonsten habe ich nichts zu beanstanden und kann dieses Buch absolut empfehlen. :-) Fazit Eine Dystopie mit sehr viel Spannung, tollen Charakteren, einem wundervollen Schreibstil und unerwarteten Ereignissen. Das Buch bekommt 4 Sterne von mir. Einen Stern habe ich abgezogen, weil es mir mit der Liebesgeschichte ein klein wenig zu schnell ging und ich noch Luft nach oben für Teil 2 und 3 lassen wollte. :-) Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Es hat eine Weile gedauert, aber nach Coherent und Jonah war ich mir dann ziemlich sicher, dass mich die Nachtsonne nicht enttäuschen wird. Ich meine mal ehrlich: Was kann man bei einer Dystopie schon falsch machen, wenn man bereits zwei Bücher der Autorin schon kennt? Tatsächlich hat aber auch das Lesen bei mir etwas länger gedauert - was zweifellos an mir lag, da ich mich in letzter Zeit nur schwer auf ein Buch konzentrieren kann. Daher gab es zwischendrin auch eine längere Pause. Trotz allem hatte ich total Bock auf das Buch und bin fasziniert in die Geschichte von Nova, Nume, Jakob und den anderen eingetaucht. Mir gefällt die Idee total, dass die Menschen in einem unterirdischen HUB wohnen und dort ihr Leben bestreiten. Die Geschichte ist wirklich gut geschrieben, nur leider konnte mich das Buch aus persönlichen Gründen nicht so fesseln, wie es dies unter anderen Umständen sicher getan hätte. Was ich an Lauras Büchern mag, ist, dass dort immer etwas Übernatürliches eine gewisse Rolle spielt. So auch in der Nachtsonne. Ich will mehr davon, also komme ich gar nicht um die folgenden Bände der Trilogie herum. Wahrscheinlich werde ich sie mir sogar als Printausgabe gönnen - ich lese gedrückte Bücher einfach lieber :-D Fazit: ❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Eine tolle Geschichte in einem faszinierenden Szenario. Die Charaktere gefallen mir sehr gut und auch das gewisse Etwas konnte mich überzeugen. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht und wo das alles noch hinführen wird.
4,5/5 Sternen. Eigentlich müsste es 5 Sterne bekommen, aber ich möchte noch Luft nach oben lassen für die anderen Bände. Bin mir ziemlich sicher, das wird noch besser!:D Obwohl es schon perfekt war!
Guter Einführungsband in spannende Dystopie und sprachlich überzeugend Die Autorin Laura Newman hat mich schon in mehreren Titel überzeugt. Zwischen all dem Romantasy brauche ich immer wieder mal was dystopisches, so liegt es nahe, dass ich mir auch gerne Lauras Bücher schnappe. Coverbild Wie von der Autorin gewohnt gestaltet Laura Newman ihre Cover selber. In diesem Bild erkennt man eine Wüstenlandschaft, in der aus einer Düne ein Hochhaus bis zur Hälfte herausragt. Allgegenwärtig und überdimensional steht die Sonne am Himmel und in der Luft flirren Staub und Schmutz. Der Buchtitel ist perspektivisch über die Bildbreite gesetzt, so als würde er wie haushohe Blechbuchstaben auf dem Sand stehen. Insgesamt zeigt einem schon beim Anblick des Covers die unmenschliche Hitze und lebensfeindliche Atmosphäre der Erdoberfläche, die ebenfalls in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt. Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut, es vermittelt sehr gekonnte das apokalyptische Genre des Buches. Handlung Nova lebt mit den restlichen Überlebenden der apokalyptischen Naturveränderung auf der Erdoberfläche. Gemeinsam leben sie auf mehreren Leveln verteilt in einem in sich abgeschlossenen System in der Erde, wie ein Kokon, geschützt vor der sich ausdehnenden Sonne. Doch Nova und ihr Freund Jakob hören ein Gerücht, dass es mehr geben soll als nur ihr HUB, und wollen dem auf dem Grund gehen. Plötzlich befinden sie sich in Gefangenschaft und müssen flüchten, dabei gelangen sie ins Feuerland - an die Erdoberfläche. Erst langsam begreifen Sie, dass die Realität eine ganz andere ist, als ihnen jahrhunderte lang vorgegaukelt wurde. Vor allem auch, als ihnen Joaquim über den Weg läuft, der ihnen das Leben rettet. Buchlayout / eBook Die gut 300 Seiten werden in 25 Kapitel eingeteilt mit angenehmer Leselänge. Jedes Kapitel wird eingeleitet mit der Nummer und einem Schlagwort als Überschrift. Hier hätte ich mir etwas mehr von der Grafikerin Laura Newman gewünscht, da ich es bei anderen Titeln von ihr auch schöner kenne. Des weiteren gibt es kaum Ausschmückungen und das eBook kommt recht schlicht daher. Idee / Plot Leider ist die Idee nicht ganz neu. Vor allem hat es mich sehr stark an “Sakura” von Kim Kestner erinnert. Auch hier leben Menschen in einem Kokon unter der Erde und ihnen wurde ein Lebenlang auf Kosten eines übergeordneten und ausbeuterischen Machtsystem etwas vorgegaukelt. Auch das Setting Fabiola Nonns “Calypso” spielt in einem geschlossenen System unter Wasser mit einer der lebensfeindlichen Erdoberfläche. Welcher Titel nun den Anfang gemacht hat kann ich nicht beurteilen. Grundsätzlich hat mir die Idee gut gefallen, aber die Autorin hat neben der apokalyptischen Dystopie auch Fantasy-Elemente eingebaut, die ich jetzt nicht unbedingt gebraucht hätte. Was dem Ganzen dann eher einen Sci-Fi-Touch gibt und einem auch ein bisschen an Matrix erinnern lässt. Menschen werden für eine höher gestellte Gesellschaftsschicht wie Sklaven in hermetisch abgeschlossenen Käfigen gehalten, und ihnen eine Wahrheit vorgegaukelt um den Insassen keine Gelegenheit des Zweifels und des daraus resultierenden Aufstandes zu geben. Emotionen / Protagonisten Die junge Vollwaise Nova arbeitet in einem der mechanischen Level und ist mit ihrem Leben eigentlich zufrieden. Sie wirkt auf mich trotzdem neugierig und tough und ich konnte mich sehr gut mit ihr anfreunden. Sie will mehr wissen und sich nicht einfach ihrem Schicksal hingeben. Das hat mir gut gefallen. Was mir ein bisschen gefehlt hat, war die Beziehung zu Jakob, ihrem besten Freund. Anfangs wird eine recht innige Freundschaft angedeutet, die aber über das Buch hinweg immer blasser wird. Von Jakob habe ich zu wenig mitbekommen. Dafür baut sie die Liebesbeziehung zu Joaquim sanft aber für mich sehr schön auf. Joaquim ist der typische Einzelgänger und geht gerne über seine Grenzen, trotzdem ist er gefühlvoll und öffnet sich Nova gegenüber. Ich kann mich gut in die beiden einfühlen und mir gefällt die Entwicklung der Protagonisten sehr gut. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Anfangs habe ich mich etwas mit den Erklärungen zu den Leveln schwer getan und der Einstieg in die Geschichte war für mich doch etwas holprig. Der Aufenthalt im HUB ist mir auch ein wenig zu kurz, hier hätte ich gerne etwas mehr Einzelheiten erfahren. Aber der Flucht aber aus dem HUB beginnt die Story wirklich spannend zu werden. Es gibt immer wieder aufregende Szenen, die Nova und ihre Freunde durchleben müssen. Ein paar Wendungen waren schon etwas vorhersehbar, was mich aber nicht unbedingt gestört hat. Zum Ende geht der Spannungsbogen noch mal enorm in die Höhe, bleibt aber ohne Cliffhanger. Szenerie / Setting Laura Newman vermittelt mir in einer schön bildlichen Sprache die Umgebung recht eindrucksvoll und ich kann mir sowohl die HUBs in ihren Unterschieden, wie auch die Erdoberfläche in ihrer Lebensfeindlichkeit sehr gut vorstellen. Die Angst vor der Erderwärmung ist ein gutes Setting für eine apokalyptische Szenerie - ist die Diskussion des Klimawandels ja auch schon heute allgegenwärtig. Sprache / Schreibstil Sprachlich begeistert mich Laura Newman immer wieder. Sie kann gekonnt eindrücklich und wortgewandt die Szene beschreiben aber auch an passenden Stellen mit wenigen Worten Gefühle pointiert darstellen. “In seinen Augen lese ich keine Angst, kein Zeichen von Wut, nur Wärme. Er lächelt beinahe. Ich weiß, was das bedeutet. Er hat sich mit seinem Ende abgefunden und will mir wortlos zeigen, wie er für mich fühlt. Will mich beruhigen. Tränen laufen mir über das Gesicht und das dumpfe Geräusch in meinem Kopf wird lauter.” Laura Newmann “Flucht ins Feuerland (Nachtsonne 1)”, Seite 275 (Pos. 3924) © 2017 Laura Newman in Selbstpublikation. Wir erfahren Novas Geschichte aus der Ich-Perspektive im Präsens, was meiner Ansicht nach genau passend für die Story ist. FAZIT Guter Einführungsband in eine spannende apokalyptische Geschichte. Sprachlich wie immer von Laura Newman überzeugt, obwohl die Grundidee mir nicht ganz neu ist.
Ein guter Auftakt in eine hoffentlich sehr gute Dystopie. Ich werde wohl bald zu den nächsten beiden Bänden greifen :)
Auf der Erde herrschen Temperaturen von über 50 °C. Deshalb führen Nova und ihre Freunde ein Leben unter der Erde. Sie sind die letzten Überlebenden der Menschheit, nachdem die Erdoberfläche unbewohnbar geworden ist. Durch Zufall erfahren sie etwas, dass ihren Glauben an ihr bisheriges Leben erschüttert und für immer verändern wird. Plötzlich befinden sie sich auf der Flucht in eine neue Welt, die sie vorher niemals für möglich gehalten haben. Doch das Feuerland hält sowohl faszinierende und magische als auch grausame Überraschungen für sie bereit... Die ersten Seiten dieses Buches haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Man wird direkt in die Handlung geschmissen und fiebert mit Nova und ihren Freunden mit. Die Charaktere sind alle toll beschrieben und sehr authentisch. Ich mochte besonders Nova, Nume und Jo. Aber auch die anderen Protagonisten habe ich direkt ins Herz geschlossen. Der Schreibstil ist gut, einfach und schnell zu lesen und lässt durch eine Erzählperspektive aus Novas Sicht einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt zu. Das beschriebene dystopische Szenario einer Welt, die durch die Sonne immer weiter aufgeheizt wird und somit ein Überleben auf der Erdoberfläche unmöglich wird, finde ich sehr spannend und interessant. Für mich waren Erklärungen und Erzählungen über die Vergangenheit und die Entstehung der "heutigen" Welt glaubhaft, nachvollziehbar und realistisch beschrieben. Ich kann mir gut vorstellen, dass unsere Zukunft ähnlich aussehen könnte. Der Spannungsbogen reißt niemals ab, es kommt zu vielen unvorhergesehenen Wendungen und zu einem mega spannenden Finale, welches mir wirklich total gut gefällt. Super ist es auch, dass das Buch zwar viele Fragen offen lässt, meiner Meinung nach aber keinen Cliffhanger hat. Dies macht wirklich Lust mehr bzw. weiter zu lesen. Was an dieser Stelle noch besser ist, ist dass Band 2 schon bald folgt - ich freu mich sehr drauf! Das Buch beinhaltet eine tolle und interessante Story, sympatische und abwechslungsreiche Charaktere und eine romantische, aber auch stürmische Liebesgeschichte – 5 Sterne!
Oft hatte ich schon von diesem Buch und auch der Autorin gehört, aber kam irgendwie nicht dazu es zu lesen. Doch aus Neugier ob mir ihre Schreibweise genauso gut gefällt wie allen anderen, fragte ich das Buch bei Laura Newman an und wie ihr seht habe ich es zur Verfügung gestellt bekommen und gelesen ♥ Und was soll ich sagen? Ich bin einfach nur mehr als begeistert. Worum es geht könnt ihr ja wie immer dem Klappentext entnehmen und mehr möchte ich da im Grunde auch gar nicht zu sagen. Die Idee hinter der Geschichte ist einfach nur der Wahnsinn auch wenn ich es niemals real erleben will. Doch erstmal darauf kommen und Wege zu finden wie die Charaktere solch ein Szenario überleben können ist grandios und einfach nur perfekt umgesetzt. Die Charaktere haben mir auf jeden Fall jeder auf seine eigene Weise sehr gut gefallen, da sie ziemlich gut beschrieben sind. Okay den ein oder anderen mochte ich dann doch nicht so und hätte ihn am liebsten den Umständen der Welt aus Nachtsonne ohne Schutz ausgeliefert, aber die meisten mag ich schon sehr. Definitiv werde ich die Geschichte weiter verfolgen, denn Flucht ins Feuerland ist nur der Auftakt einer ganzen Reihe und ich denke das ganze könnte noch spannender werden als es schon war. Zum Schreibstil der Autorin kann ich nur sagen bueno, bueno, bueno.....einfach nur grandios und genau nach meinem Geschmack.
Durch die vielen positiven Bewertungen waren meine Erwartungen relativ hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch überzeugt durch eine spannende dystopische Story gepaart mit einem angenehmen Schreibstil. Ich liebe Dystopien und dieses Buch reiht sich unter meine Favoriten ein. Die Handlung ist fast durchgehend spannend. Es werde immer wieder Dinge aufgelöst und dennoch bleiben genug Fragen offen, um die Spannung zu halten. Besonder gut hat mir gefallen, dass auch über die Vergangenheit berichtet wurde und man erfahren hat wie es zu der Katastrophe kam. Dies hat mir oft bei Dystopien gefehlt. Es gab jedoch eine Wendung, die ich bisher nicht allzu gelungen fand. Aber ich hoffe auf eine zufriedenstellende Erklärung in den weiteren Teilen. Die Charaktere waren für mich sympathisch und realistisch dargestellt. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Bin schon sehr gespannt auf Teil 2.
Great! Love it- will start part 2 today ;)














