Es fing gut an, wie ein klassischer Whodunnit-Krimi, aber nach und nach verlor es sich immer mehr in unnötig langen Beschreibungen von Details, so dass meine Gedanken immer wieder wegdrifteten. Auch ging mir Phyllida als "Ermittlerin" irgendwann ziemlich auf den Geist, sie war sehr arrogant und von sich selbst eingenommen. Die Dynamik zwischen ihr und Bradford konnte ich gar nicht nachvollziehen und mochte sie nicht. Es waren mir auch irgendwann zu viele Figuren mit so vielen Namen, die ich mir alle gar nicht merken konnte, letztendlich wusste ich zwar, wer wie in was verstrickt war, konnte die Person aber nicht benennen, sondern nur "Ach ja, hier, der eine da". Unbefriedigend. Ab hier Spoiler: An sich hätte ich dem Buch 3 Sterne gegeben, aber was mich noch einen Stern abziehen lässt, ist die Darstellung und Behandlung von queeren Figuren. Queer- und homofeindliche Worte von mehreren Figuren und dann das alt bekannte "Erwischt! Erpressung!"-Motiv. Not cool.
24. Sept.Sep 24, 2024
Murder at Mallowan Hallby Colleen CambridgeKensington Publishing Corporation
