Das Magiesystem dieser Story ist einfach besonders und einzigartig.
Es gibt deutlich mehr Charakterentwicklung bei der Protagonistin Ceony, obwohl sie mir weiterhin zu naiv ist und Entscheidungen trifft, die man nicht nachvollziehen kann, daher 1 Stern Abzug.
Ich habe es im englischen als Audiobook gehört und die Sprecherin ist einfach nur absolut toll. Sie spricht verschiedene Tonarten und Akzente für die einzelnen Charaktere, das ist wirklich besonders und entertaining anzuhören.
Naja… wenn man mal eine Reihe anfängt, muss man sie ja auch beenden, oder?
Ich mag das ganze Setting der Geschichte immer noch recht gern. Diese Idee, dass Materialien bestimmte magische Eigenschaften haben.
Die Tiefe der Charaktere und deren Entwicklungen waren nahezu gar nicht vorhanden. Schade!
Die Story ist weiterhin ganz interessant, wenn auch nicht ganz so spannend wie beim ersten Teil.
Trotzdem „gut genug“ um auch das dritte (letzte?!) Buch der Reihe zu lesen
„Der Glasmagier“, der zweite Band der Trilogie rund um Ceony und die magische Welt der Kunsthandwerksmagie, war für mich ein netter Leseausflug – leicht, unterhaltsam, aber ohne den Zauber und die Tiefe, die ich mir erhofft hatte.
Holmbergs Stil bleibt angenehm zugänglich, und die Seiten fliegen förmlich dahin. Die charmante Idee einer Magie, die an Materialien wie Glas, Papier oder Metall gebunden ist, trägt weiterhin zur besonderen Atmosphäre der Reihe bei. Dennoch fehlte mir diesmal etwas: die emotionale Wucht, die innere Spannung, das Gefühl, von der Geschichte richtig mitgerissen zu werden.
Ceony als Protagonistin ist ok, doch ihre Entwicklung bleibt in diesem Band eher flach. Die Handlung plätschert stellenweise vor sich hin, ohne große Höhepunkte oder überraschende Wendungen. Zwar ist das Abenteuer solide erzählt und durchaus unterhaltsam, aber es hinterlässt kein nachhaltiges Gefühl.
Ich würde das Buch nicht noch einmal lesen, bereue die Lektüre aber auch nicht – es war einfach eine nette, ruhige Geschichte für zwischendurch. Trotz der Schwächen bin ich neugierig genug, um Band 3 eine Chance zu geben – in der Hoffnung, dass dort wieder mehr Magie, Tiefe und emotionale Spannung spürbar wird.
Fazit:
Ein solider Mittelband, der sich angenehm liest, aber wenig nachhallt. Wer die Reihe begonnen hat, findet hier eine ruhige Fortsetzung, die das Interesse am Abschluss der Trilogie zumindest aufrechterhält .
Es geht weiter mit dieser fantastischen Welt. Es hat sich stellenweise ein bisschen gezogen aber dennoch einfach magisch. Wieder viel Action und Gefühl.
You’re a candle that won’t be snuffed, and now the darkest parts of this world can see you. And they don’t tolerate the light.
Nachdem mich der erste Band positiv überrascht hatte, habe ich mich direkt an die Fortsetzung gemacht und wurde leider ein klein wenig enttäuscht.
Im Großen und Ganzen war der zweite Teil wieder spannend und lies sich gut lesen, aber irgendwie konnte mich Ceony diesmal nicht wirklich überzeugen. Sie war so naiv unterwegs, sprach die ganze Zeit gefühlt nur von ihrer Verliebtheit. Dabei war sie im ersten Band doch recht zielstrebig und kämpferisch.
Dafür wurde die Beziehung zwischen ihr und Emery deutlich besser beschrieben. Man konnte besser nachvollziehen was zwischen ihnen vorgeht.
Auch das, leider, einzige Kapitel aus Emerys Sicht hat mir gefallen. Irgendwie kann ich diesen schrulligen Magier wirklich gut leiden.
Also alles in Allem ein an sich gutes Buch, aber für mich nicht so überzeugend wie der erste Teil. Nichtsdestotrotz werde ich auch den letzten Band lesen, einfach nur der Vollständigkeit halber und in der Hoffnung das es mich wieder mehr abholt.