13. Apr.
Rating:3

„The gods demand their justice, but we suffer for it every time.“

Die Bücher von Madeline Miller mochte ich eigentlich ganz gerne, vor allem „Das Lied des Achill“ fand ich toll. Deshalb hatte ich mich nach langer Zeit wieder auf ein bisschen griechische Mythologie gefreut. Leider konnte das Buch mich aber nicht so richtig abholen. Die Kapitel rund um Klytämnestra und Kassandra fand ich toll, allerdings die mit Elektra leider so gar nicht. Die heldenhafte Darstellung ihres Vaters und, ja, schon die leichte Besessenheit ihm gegenüber fand ich dann noch etwas zu viel.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
16. Feb.
Rating:5

Griechische Geschichte fesselnd erzählt

Dieses Buch war eine Überraschung. Bei griechischen Legenden denkt man doch eher an etwas trockenes, verstaubtes, doch dieses Buch ist schön und spannend geschrieben. Ab der Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr weglegen. Man durchlebt die Geschehnisse lange vor dem Ereignis des trojanischen Pferdes. Erfährt von allen Gräueltaten des Agamemnon, lernt die starken Frauen Klytämnestra, Kassandra und Elektra kennen. Man ist mitten in Griechenland dabei. So liebe ich Geschichte!

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
5. Jan.
Rating:4

So schön!

Seit meiner Schulzeit bin ich fasziniert von griechischer Mythologie; Ich hatte den weltbesten Latein- und Griechischprofessor, der ein begnadeter Erzähler war. Und später hörte ich die Erzählungen des hochgeschätzten Michael Köhlmeier rauf und runter. Daher ist es wenig verwunderlich, dass ich mit einer Mischung aus Vorfreude und Skepsis dieses Buch zu lesen begonnen habe... Ein wenig überraschend war, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von drei Frauen erzählt wird - es ist also nicht unbedingt die titelgebende Elektra die Hauptfigur. Aber zum Glück war ebenso überraschend der wirklich ansprechende Stil und die Spannung (obwohl ich die Geschichte kannte). Und ich kann mich erinnern, dass ich mich schon immer nicht entscheiden konnte, wen von Elektra und ihrer Mutter Klytaimnestra ich bemitleidenswerter und wen ich grausamer finde. Interessanterweise beide beides. Und Kassandra war immer schon und bleibt eine Sympathieträgerin für mich. Ein wirklich gelungenes Werk, vermutlich auch ohne Vorwissen sehr gut zu lesen. Und außen wunderschön mit Goldverzierung. Klare Empfehlung!

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
1. Jan.
Rating:4.5

Drei Frauen erzählen ihre Geschichten von der Liebe, dem Krieg und der endlosen Rache

Auf eine interessante und mitreißenden Art erzählt dieses Buch die Geschichte dreier Frauen. Klytämnestra, Schwester von Helena und Königin von Mykene, gezeichnet und gefangen in ihrer Trauer um ihre ältesten Tochter. Kassandra, Schwester von Hektor und Paris, Priesterin des Apollon mit seiner Gabe gesegnet und verflucht, muss hilflos mitansehen wie ihre Warnungen ignoriert und ihre Heimat dem Untergang unaufhaltsam entgegensteuert. Elektra, Prinzessin von Mykene und Tochter vom König und Anführer des größten griechischen Heeres, die der Liebe ihres Vaters beraubt nach Rache sinnt. Eine Geschichte voller Leid und Elend, die davon erzählt, wie die Liebesbanden von Familien zerreissen und nichts als blinder Schmerz und Leere übrig bleibt.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
13. Nov.
Rating:5

Ich liebe mythologische Geschichten, und auch diese hat mich nicht enttäuscht. Es ist die Geschichte der Schwestern Helena und Klytämnestra und den Brüder Agamemnon und Menelaos. Das Schicksale deren Kinder, durch einen alten Fluch an die Familie gebunden, einen Fluch aus Mord, Verrat und Rache, der sich unaufhaltsam seit Generationen zu wiederholen scheint .... Wer Freude an der griechischen Mythologie hat, an Mykener und Spartaner, wird in den Bann gezogen werden

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
18. Okt.
Rating:4

Wer mir schon länger folgt, der weiß, dass ich die griechische Mythologie absolut liebe. Und natürlich musste ich da auch diesen Roman über Elektra lesen, der mich wirklich zu tiefst berührt hat. Sie ist so eine starke junge Frau und immer wieder, wenn ich diese Bücher lese, realisiere ich, wie stark wir Frauen doch eigentlich sind. Allgemein gesagt, war es sehr interessant, einen Blick über alle drei Frauen dieser Geschichte zu bekommen und zu wissen, was in ihnen vorgegangen ist.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
23. Juli
Ein super Buch für jeden der griechischen Mythologie und Bücher wie "The Song of Achilles" von Madline Miller mag. 
Oder auf eine sehr spannende Art mehr über den trojanischen Krieg erfahren möchte
Rating:4

Ein super Buch für jeden der griechischen Mythologie und Bücher wie "The Song of Achilles" von Madline Miller mag. Oder auf eine sehr spannende Art mehr über den trojanischen Krieg erfahren möchte

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man erlebt die Geschehnisse rund um den trojanischen Krieg aus der Sicht von drei Frauen: Clytemnestra, die Schwester von Helena und Ehefrau von Agamemnon, die mit erlebt wie ihre Schwester nach Troja gebracht wird und ihr Mann als Anführer einer Armee der Gruechen nach Troja segelt. Cassandra, eine Trojanische Prinzessin die von Apollo verflucht ist, die Zukunft zusehen ohne die Möglichkeit jemanden davon zu erzählen, weil niemand ihr glaubt. Elektra, die jüngste Tochter von Clymnestra und Agamemnon, deren größter Wunsch es ist, dass ihr Vater siegreich zurückkehrt. Das ganze Buch ist durch weg spannend und die Sicht wechselt von Kapitel zu Kapitel zu einer der drei Frauen. So erfährt man die Geschichte aus sowohl griechischer als auch trojainischer Sicht und hat auf die selben Charaktere unterschiedliche Sichten, da due drei Fraueb teilweise sehr unterschiedliche zu ihnen stehen. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und gerade die drei Hauptfiguren sind besonders gut geschrieben. Die drei haben alle ganz individuell Geschichten, die sich teilweise überschneiden. Die Autorin schaft es dabei sehr gut, dass man mit jeder der drei Figuren mit fühlen und mit leiden kann, auch wenn sie teilweise sehr unterschiedliche oder auch gegensätzliche Wünsche haben. Allgemein gelangt man durch diese Buch noch ein mal einen anderen Blickwinkel auf den trojanischen Krieg, da die gängigen Erzählung meist aus der Sicht von männlichen Personen, wie Achilles, Hektor oder Paris, erzählt werden. So hingegen kriegt man auch einen Eindruck wie das Leben für die jenigen war, die nicht direkt am Kampf beteiligt waren, die aber dennoch eine wichtige Rolle gespielt haben. Ebenfalls positiv finde ich, das man für das Buch nicht zwingend Vorwissen über den trojanischen Krieg benötigt, da alles sehr gut beschrieben wird und auch die Verhältnisse von den unterschiedlichen Charakteren schnell deutlich wird. Der Schreibstill hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da man das Buch sehr flüssig lesen konnte und dabei gleichzeitig in das Setting hineinversetzen wurde. Auch vom Englischen, habe ich es als gut verständlich empfunden. Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Gerade für Menschen die ein ähnliches Buch wie "The Song of Achilles" suchen oder sich allgemein für den trojanischen Krieg interessieren.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
5. Juli
Rating:3

Grade so noch 3 Sterne eher 2,5! Also das Ende ist wirklich nicht meins! Geschrieben ist das Buch wirklich gut aber mit den Charakteren werde ich nicht warm. Besonders die namensgebende Elektra wird mit zunehmender Entwicklung mir immer unsympathischer. Trotzdem für jeden zu empfehlen der vllt die Geschichte Trojas noch nicht kennt. So bleibt das Buch auch in der Mitte spannender.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
3. Juli
Rating:4

Ein feministischer Blick auf die Figuren der Ilias In Elektra widmet sich Jennifer Saint der griechischen Mythologie aus einer ungewohnten Perspektive: Statt den bekannten männlichen Helden wie Achill oder Odysseus stehen hier die oft übergangenen weiblichen Figuren im Mittelpunkt. Saint verleiht insbesondere Klytaimnestra, aber auch Helena und Elektra eine eigene Stimme und zeichnet ihre Geschichte mit emotionaler Tiefe und psychologischer Komplexität nach. Im Zentrum der Handlung steht der Mord Klytaimnestras an ihrem Ehemann Agamemnon – eine Tat, deren Vorgeschichte und Folgen eindrucksvoll geschildert werden. Die Autorin beleuchtet dabei Themen wie Liebe, Verlust, Wut und Rache und eröffnet damit eine neue Perspektive auf bekannte mythische Stoffe. Elektra ist ein gelungener Beitrag zur feministischen Neuinterpretation klassischer Erzählungen. Der Roman bietet sowohl mythologisch Interessierten als auch Leser*innen literarischer Gegenwartsliteratur einen spannenden Zugang zur Welt der antiken Tragödien.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
22. März
Rating:4

Auf der einen Seite Cytemnestra, die so viel Leid in ihrem Leben erfährt, vorallem auch hier im Buch durch ihren Ehemann. In ihr düstere Rache brodelt. Ihre Tochter, Elektra, die zu ihrem Vater auf sieht und von ihm beachtet werden möchte. Cassandra auf der Gegenseite aus Troja Gefangene des Ehemanns Clytemnestra. Super facettenreiches Buch, aus den verschiedenen Perspektiven in der Ich Erzählersicht geschrieben. Vorallem bestimmt hier Cytemnestra ihr eigenes Schicksal, aber Elektra will auch nicht recht verstehen, was ihr Vater getan hat, da sie es legitimiert mit dem Willen der Götter.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
4. Jan.
Rating:3.5

War okay

Zugegeben war es nicht das, was ich erwartet habe, da sich ein Großteil der Geschichte darum gedreht hat, was in Agamemnons Abwesenheit geschehen ist. Die Geschichte an sich von den drei Frauen fand ich trotzdem recht spannend und interessant, vorallem da alle so eine schlechte Vergangenheit hatten. Elektra und ihre Mutter Klytämnestra haben beide Entscheidungen getroffen, die für mich nicht nachvollziehbar waren aber es ist halt griechische Mythologie 🤷‍♀️. Ehrlich gesagt hätte ich mir ein mehr erhofft aber interessant war das Buch trotzdem.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
25. Nov.
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Rating:3.5

Die Frage, wie Klytemnestra, Elektra und Kassandra mit dem Trojakrieg zusammenhängen versucht "Elektra, die hell Leuchtende" fiktiv zu erklären. Abgesehen davon ist mir der Einstieg etwas schwerer gefallen. Ich musste zunächst die Namen und familiären Verhältnisse zuordnen. Dementsprechend habe ich ein paar mal hin- und hergeblättert. Auch habe ich den Inhalt besser verstanden, nachdem ich ein wenig Abstand von den Buch genommen habe. Danach fiel mir das Lesen sehr leicht. Die dramatischen Ereignisse wurden nicht beschönigt. Dies fand ich tatsächlich positiv. Alles in allem eine gute und solide Nacherzählung des Trojakrieges. Nur wundere ich mich im Nachhinein über den Titel, da Elektra für mich nicht die Hauptperson gewesen ist.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
14. Nov.
Die Geschichte von Troja mal anders und so wichtig.
Rating:4.5

Die Geschichte von Troja mal anders und so wichtig.

Dieses Buch hat mich mega überrascht. Wir kennen sie alle. Die Geschichte um Troja bzw. den Mythos. Aber ich kannte sie vor allem aus einem Film - Troja. Das Buch jedoch erzählt die Geschichte aus Sicht der Frauen. Wie hat sich de Krieg auf sie ausgewirkt. Und das fand ich mega spannend und auch super umgesetzt. Ich musste auch oft schwer schlucken und habe ein paar Tränchen vergossen. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass ich die Geschichte nicht genau kannte, sowie ich dachte. Es hätte mich animiert nochmal nachzulesen. Und das heißt schon was. Den Film hab habe ich dann auch nochmal geschaut. Und da Film wurde einiges verändert. Personen weggelassen oder zwei Personen würde da zu einer fusioniert. Ich finde jedoch, dass der Titel des Buches irreführend ist. Elektra spielte hauptsächlich im letzten Viertel eine Rolle. Und ihre Rolle in dem ganzen fand ich jetzt sich gar nicht so spannd, wie die anderen Frauen, die ihre eigene Perspektive bekommen haben.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
25. Okt.
Rating:5

ich bin begeistert

ich habe dieses buch innerhalb weniger sitzungen verschlungen. den doch eher negativen bewertungen für dieses buch kann ich wenig bis garnicht zustimmen. vielleicht liegt es daran, dass ich ein neuling in der welt der griechischen mythologie bin. der vermehrt kritisierte schreibstil hat mich völlig in den bann gezogen. selten konnte ich ein buch so flüssig lesen. ich wusste so gut wie nichts über troja und seine geschichte bevor ich mit dem lesen angefangen habe. vielleicht war das auch zu meinem vorteil, da mich die story echt überrascht und teilweise auch ziemlich schockiert hat. jennifer saint hat mich vollständig mitgerissen in die welt des antiken griechenland. so sehr, dass ich echt ein wenig traurig darüber bin, dass das buch nicht etwas länger ist.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
26. Aug.
Rating:4

Danke an NetGalley und den Ullstein Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon unabhängig. Nach Ariadne war ich etwas skeptisch, ob mich denn Elektra überzeugen könnte. Aber ich wurde eines Besseren belehrt. Ich gebe zu: Ich wusste nichts über Elektra. Vom trojanischen Krieg wusste ich auch nur grob ein paar Daten, kannte Helena und Paris. Aber deren Familien – die ja hier die Protagonistinnen stellen waren mir unbekannt. Doch dieses Unwissen hat mir nicht geschadet. Ich habe in dem Buch trotzdem alle Informationen erhalten, um die Familienverhältnisse und die Ausgangslage und den Verlauf des Krieges zu verstehen. Das Buch war sehr atmosphärisch geschrieben. Generell geht es auch eher um die Atmosphäre und die Charaktere als um die Handlung. Aber ich hatte trotzdem einen guten Lesefluss. Apropos Charaktere: mit Elektra, Kassandra und Klytämnestra hat man drei starke Frauenfiguren ausgewählt, die für mich alle vielschichtig und hin- und hergerissen zwischen moralischen Einstellungen waren. Warum jedoch Kassandra ausgerechnet ausgewählt wurde, bleibt mir etwas unklar. Ja, sie steht auf der gegnerischen Seite des Krieges wie Klytämnestra und ihre Tochter Elektra. Aber ihre Sicht kommt verhältnismäßig weniger vor als die anderen und ich frage mich, ob man das vielleicht mit einer anderen Person besser hätte ausbalancieren können. Inhaltlich fand ich die Idee gut, dass die Autorin sich dazu entschieden hat, über den trojanischen Krieg aus der Sicht der Frauen zu schildern. Denn diese Perspektive kommt oft zu kurz, da die Frauen nicht aktiv mit im Krieg gemacht haben. Allerdings wurde der Krieg im Buch relativ schnell abgehandelt, was mich doch überrascht hat. 10 Jahre in wenigen Seiten? Für mich hätte der Zeitlauf in der Geschichte etwas gleichmäßiger sein können. Insgesamt hat mich Elektra mehr als Ariadne überzeugen können, und ich bin froh, Jennifer Saint noch eine Chance gegeben zu haben! Ich gebe 4 Sterne.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
4. Juni
Rating:2

Das Cover ist echt schön! Mir gefällt es sehr gut und es ist ansprechend. Leider hat mich der Schreibstil der Autorin überhaupt nicht mitreißen können. Es ist nicht flüssig geschrieben und ich bin nur sehr langsam vorangekommen. Die Namen der Figuren sind extrem schwer zu lesen und fast jedes Mal musste ich beim Lesen stoppen, um zu verstehen, welche Figur gemeint ist. Natürlich ist mir klar, dass die Namen aus der griechischen Mythologie stammen, allerdings hätten sie vielleicht ein wenig vereinfacht geschrieben werden können oder Spitznamen eingeführt. Zudem muss ich leider sagen, dass ich selbst nach 32% des Buches noch immer Schwierigkeiten hatte der Geschichte zu folgen und vor allem die Namen den Figuren zuzuordnen, sodass ich meistens nicht wusste, um wen es geht. Die Geschichte konnte mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Nachdem ich 32% gelesen habe, hat mich die Geschichte mehr verwirrt anstatt zu fesseln. Leider hat mir das Lesen auch keinen Spaß gemacht. Es ist schwer der Handlung zu folgen und zu verstehen, wie genau sie aufgebaut ist. Mir ist nicht klar, ob dort mit Zeitsprüngen gearbeitet wird oder das alles gleichzeitig abläuft (wobei dies keinen Sinn ergeben würde.... aber mögliche Zeitsprünge sind nicht gekennzeichnet). Außerdem war die Geschichte in der ersten Hälfte relativ ereignislos. Es hat sich gezogen und war kaum unterhaltsam. Aus diesen Gründen habe ich mich leider dazu entschlossen, das Buch nach dem ersten Drittel abzubrechen.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
2. Juni
Rating:3

Nicht schlecht, aber....

... Ich komme mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht. Ich habe bereits "Atalanta" von ihr gelesen, und da hatte ich auch schon ziemliche Probleme mit eben jenem Schreibstil. Ich würde behaupten, dass "Elektra" flüssiger zu lesen war, aus genau einem Grund: die wechselnden Perspektiven. Die sorgen für etwas mehr Spannung. Was mich vor allem gestört hat: Zeitsprünge mitten im Absatz und Dinge so sehr umschreiben, dass man sich nicht mehr auskennt, bzw. einfach nicht schlüssig rauslesbar sind

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
9. Mai
"...nichts bleibt für immer gleich."
Eine schöne Nacherzählung des griechischen Mythos um Elektra. 
Nichtsdestotrotz würde ich sie nicht als Hauptprotagonistin benennen (was man beim Titel vielleicht erwartet), sondern Klytämnestra diese Rolle zuschreiben. Für mich persönlich wurden in diesem Buch ein paar Perspektiven zu viel beleuchtet. Die Wechsel waren nicht immer reizvoll, deswegen auch Sternabzug.
Insgesamt ist es eine Geschichte, die bis zum Ende von Rache und Hassgefühlen getränkt ist. Das muss man mögen, aber sehr interessant aufgrund der mythologischen Grundlage des Romans.
Rating:3.5

"...nichts bleibt für immer gleich." Eine schöne Nacherzählung des griechischen Mythos um Elektra. Nichtsdestotrotz würde ich sie nicht als Hauptprotagonistin benennen (was man beim Titel vielleicht erwartet), sondern Klytämnestra diese Rolle zuschreiben. Für mich persönlich wurden in diesem Buch ein paar Perspektiven zu viel beleuchtet. Die Wechsel waren nicht immer reizvoll, deswegen auch Sternabzug. Insgesamt ist es eine Geschichte, die bis zum Ende von Rache und Hassgefühlen getränkt ist. Das muss man mögen, aber sehr interessant aufgrund der mythologischen Grundlage des Romans.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
22. Apr.
Rating:3.5

Sachbuch in Romanform

Ein gelungenes Buch! Man wird umfassend über die Atriden sowie den Trojanischen Krieg informiert. Wenn man noch gar nichts darüber weiß, dann kann das Buch fesselnd sein. Ansonsten wird die Geschichte sehr gut erzählt, auch wenn man den Verlauf schon kennt. Dann ist der Spannungsbogen eher mäßig. Lesenswert für alle, die sich für die griechische Mythologie interessieren.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
12. Apr.
Rating:4

Ich bin ein großer Fan der griechischen Mythologie und habe mich deswegen sehr auf das Buch gefreut. Ich habe es verschlungen und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Obwohl ich die Geschichte kannte, war es trotzdem mal was Neues diese aus der Sicht von etwas unbekannteren Figuren zu lesen. Die Götter stehen nicht so sehr im Vordergrund wie bei anderen Büchern über den trojanischen Krieg. Ein Punkt abzug gibt es, weil Elektra an sich am wenigsten Platz in dem Buch einnahm.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
5. März
Rating:3

Die Geschichte rund um Elektra und ihre Familie hat mir im Großen und Ganzen gefallen. Allerdings fand ich Elektra als Charakter sehr flach. Die einzige Eigenschaft die deutlich wird ist ihre schon krankhafte Obsession für ihren Vater, sonst ist sie sehr langweilig. Die Charakteeegestaltung für Kassandra und Elektras Mutter war deutlich besser und viel interessanter.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
3. März
Rating:3

Es ist eine Neuinterpretation der Geschichte von Elektra und ihren Angehörigen. Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig, jedoch war es für mich nicht fesselnd genug. Es gab ein paar Lücken und ich vermisste den Schreibstil von Sophokles oder Euripides. Noch dazu hätte ich gerne auch eine Sicht der Dinge gehabt von einem der Männer. Vielleicht aber ist auch dieses Frauen bezogene nicht ganz für mich geeignet und ich sollte bei dem Originalstoff bleiben.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
14. Feb.
Post image
Rating:4

"Elektra, die hell Leuchtende" erzählt die Geschichte von drei Frauen, denen keiner Gehör schenkt und die ihr Schicksal selbst bestimmen wollen. Die Autorin schafft es auf eindrucksvolle Weise, die Leser in die Welt dieser starken Frauen zu entführen und ihre inneren Kämpfe sowie ihren Mut zur Selbstbestimmung authentisch darzustellen. Ein sehr schönes Buch, das sich schnell und einfach lesen ließ!

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
7. Jan.
Rating:4

Nicht so gut, wie der Rest ihrer Bücher, aber immernoch empfehlenswert! Wir haben hier eigentlich drei Sichtweisen, drei Frauen, die die trojanische Nachkriegszeit erzählen. Einmal unsere Titelheldin, Elektra, die überraschenderweise wenig vorkommt (im großen Vergleich). Dann ihre Mutter und (was mir am meisten gefiel) Kassandra - ja, die Kassandra. Ich mag es einfach über die griechische Myhtologie zu lesen und mehr Ideen und Sichtweisen zu bekommen, daher sind für mich die Bücher von Jennifer Saint ein Pflichtkauf! Sie enttäuschen einfach nicht! Wobei ich ihren vorherigen Roman (Ich, Ariadne) besser fand ... aber auch dieses Buch hat seine glanzmomente für mich gehabt!

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
23. Dez.
Rating:3.5

Kein Verständnis dafür, dass das Buch nach Elektra benannt ist. Dabei ist sie der uninteressanteste und unsympathischste der drei Hauptcharaktere. Ohne Vorwissen ist es bestimmt erstmal schwer sich mit all den für uns eher ungewöhnlichen Namen zu orientieren, jedoch kannte ich die Geschichte vorher schon grob und konnte relativ schnell ins Buch eintauchen. Es lässt sich einfach und schnell lesen. Im Mittelteil war ich auch teilweise gefühlsmäßig involviert und habe mit Klytaimnestra und Kassandra mitgefiebert. Die Not der Frauen in der von Männern regierten Welt hat mich zu dem einen oder anderen Wutausbruch getriggert. Und Elektras kleingeistige Zickereien waren sehr frustrierend. Am Ende lässt mich das Buch unbefriedigt zurück und die letzten Seiten wollte ich nur noch schnell durchlesen, damit es endlich vorbei ist.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
22. Dez.
Rating:5

Nacherzählungen griechischer Mythologie sind ja seit einigen Jahren in aller Munde und von Achill bis Ariadne gab es schon einige Neuinterpretationen bekannter Sagenstoffe. Jennifer Saint hat sich nun die Geschichte von Elektra vorgenommen und meiner Meinung nach fantastisch umgesetzt. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt - der von Elektra, der ihrer Mutter Klytämnestra und der der trojanischen Prinzessin Kassandra, welche bekanntermaßen die Gabe der Weissagung besitzt. Ganz im Stile einer griechischen Tragödie werden die Schicksale und Beweggründe der drei Figuren miteinander verwoben, wobei sie sich unaufhörlich auf die Katastrophe hinbewegen. Natürlich sind nicht alle Charaktere gleich sympathisch, aber trotzdem sind alle ihre Handlungen nachvollziehbar dargestellt. Ein kleines Manko ist für mich an der Stelle nur, dass ich mir mehr von Kassandras Geschichte gewünscht hätte. Ohne ihre Perspektive in Troja würde das Buch nicht funktionieren und sie wird am Ende doch recht schnell abgefrühstückt. Der Schreibstil der Autorin ist reif und vollgepackt mit Informationen. Man kann sich jeden Satz auf der Zunge zergehen lassen und die griechische Atmosphäre fühlen. Elektra ist für mich ein echtes Highlight und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
5. Nov.
Rating:3.5

Ich liebe Romane über die griechische Mythologie aus der Sicht starker Frauen. Diesen Roman liest man besser mit ein bisschen Vorkenntnissen.

Elektra: Ihr Vater war Agamemnon, Herrscher von Mykene und Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg. Ihre Mutter, Klytaimnestra, hasste ihren Mann Agamemnon, da dieser für gute Windverhältnisse zum Kriegsaufbruch bereit war seine älteste Tochter, Iphigenie, den Göttern zu Opfern. Klytaimnestra konnte ihm diese abscheuliche und herzlose Tat nie verzeihen. Geduldig wartete sie auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Trojanischen Krieg. Ihre jüngste Tochter Elektra hingegen wartete voller Sehnsucht auf die Rückkehr ihres geliebten Vaters. Für ihn hat dieser nichts unrechtes getan. Wenn die Götter Opfer fordern dann ist es eine Pflicht, diese auch zu erfüllen. Als ihr Vater endlich nach zehn Jahren aus dem Trojanischen Krieg nach Hause kommt, ist Elektra die Einzige die ahnt, dass sich Klytaimnestra an Agamemnon rächen will. Mit aller Macht versucht sie dies zu verhindern. Ich liebe die Romane von Jennifer Saint und Madeline Miller über die griechische Mythologie aus der Perspektive starker Frauen sehr. Wer keine Kenntnisse hat über die griechische Mythologie wird es hier wohl etwas schwer haben um nicht den Überblick zu verlieren. Es kommen viele Figuren und Götter vor, da ist es von Vorteil wenn man schon ein klein wenig Vorkenntnisse hat. Dies war nicht mein liebster Roman in diesem Genre, dafür war mir Elektra einfach überhaupt nicht sympathisch genug. Ihre blinde Loyalität ihrem Vater gegenüber waren für mich ei fach nur unverständlich. Doch so ist nun einmal die Sage, eine tolle Lesezeit hatte ich trotzdem.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
30. Okt.
Rating:4

Geschichte um Troja aus anderen Perspektiven

Jeder hat die Geschichte von Troja bestimmt schon einmal gehört. Die bekannten Namen welche sonst im Vordergrund stehen sind Achill, Odysseus, Paris und Helena. Hier sind Elektra, Kassandra und Klytämnestra in den Hauptrollen und das Buch wechselst zwischen den drei Frauen und erzählt aus ihren Ansichten. Elektra ist die Tochter von Klytämnestra und Agamemnon (Agamemnon ist der Schwager von Helena) und nach ihr ist das Buch benannt. Nicht Mal ein Drittel des Buches wird aus ihrer Sicht erzählt. Kassandra ist die Schwester von Paris und soll die Geschichte aus der Sicht von Troja erzählen. Die Story funktioniert gut, obwohl man den Ausgang kennt. Es ist spannend über andere Perspektiven zu lesen. Die Storys aus dem Antiken Griechenland mag ich sehr (auch wenn die ganzen Namen und Verbindungen sehr verwirrend sind). Alles in allem sind es für mich 4 Sterne, da ich mich von dem Titel ein bisschen reingelegt fühle.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
12. Sept.
Rating:3.5

Eine sehr kurzweilige und spannende Nacherzählung der Sagen um die Atriden und die Ereignisse unmittelbar vor und nach dem trojanischen Krieg aus weiblicher Perspektive. Trotz des für jede*n mit griechischen Sagen Vertraute*n unüberraschenden Endes gelingt es Jennifer Saint, die Spannung durchweg aufrecht zu erhalten. Klytaimnestra und Kassandra sind vielschichtig dargestellt - ihre Kapitel habe ich förmlich verschlungen. Elektra selbst hingegen bleibt über große Teile des Buches ein wenig eindimensional in ihrer (für mich auch aus der Erzählung heraus) teils nicht nachvollziehbaren Heldenverehrung für ihren Vater. Zwar gibt es zum Ende hin eine Tendenz zu etwas mehr charakterlicher Tiefe, diese kommt jedoch in meinen Augen zu spät und hat leider zur Folge, dass der Epilog (hätte man den nicht weglassen und das Ganze als die furchtbare Tragödie anerkennen können, die diese Sage nunmal ist?) etwas aufgesetzt und unpassend wirkt. Insgesamt aber ein gutes und unterhaltsames Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
23. Aug.
Rating:4

Auch ein sehr schönes Buch über die griechische Mythologie!

Mir waren zwar die Charaktere nicht so sympathisch, jedoch lag es nicht am Characterbuilding oder Schreibstil der Autorin! Es waren einfach genug Gründe, nicht mit der Familie des Agamemnons zu sympathisieren. Und das hat die Autorin sogar sehr gut rüber gebracht! Es lies sich sehr gut lesen und war meiner Meinung nach sehr leicht zu lesen. Wer an griechischer Mythologie interessiert ist wird dieses Buch auf jeden Fall mögen.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
5. Aug.
Rating:4.5

"Elektra" erzählt die Geschichte des trojanischen Krieges aus einem vollkommen neuen Blickwinkel. Ein wirklich schön geschriebenes, spannendes Buch, das drei Charaktere der griechischen Mythologie darstellt, welche ich persönlich noch nicht gut kannte. Während man von Kassandra schon häufiger gehört hat, waren mir Klytaimnestra, die Schwester der Helena, und ihre Tochter Elektra nahezu unbekannt. Ich fand es interessant die Welt aus ihrer Sicht kennenzulernen - zu verstehen, weshalb sie zum Teil so verzweifelt, traurig, hasserfüllt und rachsüchtig sind. Ich brauchte jedoch einige Zeit, um wirklich in die Geschichte einzutauchen und mich auf die Charaktere einzulassen. Der Schreibstil ist nicht immer ganz einfach und die Handlung nimmt eher langsam Fahrt auf. Mit der Zeit nimmt die Spannung zu, sodass ich vor allem das Ende verschlungen habe und nicht mehr aufhören wollte.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
4. Aug.
Rating:2.5

Ähnlich wie „Ich, Ariadne“ ist auch dieses Buch kein Highlight, aber ich habe es lieber gelesen, denn die Geschichte war deutlich mitreißender und dramaturgisch auch besser erzählt. Dennoch waren die Szenen wieder nur angeschnitten und nicht auserzählt, sodass ich wie bei „Ich, Ariadne“ an vielen Stellen das Gefühl hatte, eine Zusammenfassung zu lesen. Das ist bedauerlich. Mein größter Kritikpunkt ist aber der Titel. Elektra ist definitiv nicht die wichtigste Figur in diesem Buch. Klytämnestra ist für mich die Hauptfigur und selbst Kassandra ist noch tausendmal wichtiger als Elektra selbst. Das passt also nicht.

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group
24. Juli
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Rating:4

In das Cover habe ich mich, dank der wunderschönen Goldprägungen, sofort verliebt 🥰 Aber auch der Schreibstil des Buches konnte mich sofort überzeugen. Mit viel Spannung, Witz aber auch ergreifenden Stellen erzählt das Buch die Geschichte von Elektra (der Prinzessin von Mykene & Tochter des Agamemnon). Oder etwa doch nicht? Mir kam es nämlich eher so vor, als würden wir die Geschichten von Kassandra (der Schwester von Paris (der der Helena geklaut hat)) und von Klytämnestra (Elektras Mutter) erzählt bekommen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das Buch hauptsächlich aus ihren POV‘s geschrieben wurde und erst zum Ende hin Elektras Sicht häufiger dazukommt. An sich finde ich das aber gar nicht schlimm. Elektra war zu manchen Zeitpunkten einfach zu jung und ich habe es geliebt das Geschehen aus den Blickwinkel von Klytämnestra und Kassandra zu erleben. Ich konnte mich mit ihrer Sichtweise auch viel mehr identifizieren als mit Elektras. Sie hat mich mit ihren Ansichten meistens einfach nur genervt, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich Agamendon schon seit dem Buch „das Lied des Achill“ gehasst habe. Auch mit dem Ende bin ich nur so semi zufrieden, aber da kann die Autorin nichts für. Geschichten über die griechische Mythologie enden halt wie sie geendet haben. Aus diesem Grund bin ich etwas Zwiegestalten. Es ist wirklich ein gutes Buch, welches ich zeitweise super gerne gelesen habe, zeitweise war ich aber auch einfach nur genervt von Elektra. Trotz allem aber eine Empfehlung 🫶🏻 ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4 | 5)

Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan War
Elektra: The mesmerising retelling from the women at the heart of the Trojan Warby Jennifer SaintHeadline Publishing Group