16. Jan.
Rating:5

Aaah, these books make an emotional mess out of me. Alison Weir writes the Queens so realistic that you really feel like you've known them personally. And to see and feel them die just wrecks me. The death scene wasn't as brutal as in the last book with Anne Boleyn, but it was still so very sad. Also, with Jane 'The Kings Great Matter' is now finished. We saw it from three perspectives now, Katherine and Anne who were personally involved and Jane as a kind of outsider. That was very interesting to see each of them react to these things in their own way. Henry is also being looked at from different perspectives, in Janes case she really loved him but there were moments where she saw his cold, cruel side and hated him for it.

Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queen
Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queenby Alison WeirHeadline
31. Juli
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Rating:4

Wie auch schon bei den vorherigen Bänden, dreht sich dieser Band um eine Ehefrau von Heinrich VIII. In diesem Band geht es um die Lebensgeschichte von Jane Seymour, welche zum einen Hofdame von Katharina von Aragon und von Anne Boleyn war, bevor sie selbst zur Königin von England wurde. Sie bekam die Verstossung von Katharina mit, sowie den Fall von Anne Boleyn. Doch als sie das grösste Glück der Welt erhält für sich und Heinrich, geht ihre Lebensgeschichte zu Ende. Alison Weir spiegelt die Geschichte von Jane sehr sachlich und angenehm dar. Großzügige Umschreibungen werden ausgelassen und dafür wird Raum gelassen für viele historische Einzelheiten. Heinrich VIII. wird durch die unterschiedlichen Blicken der Frauen immer wieder neu dargestellt, weshalb ich bis zum dritten Band immer noch nicht seine Persönlichkeit einschätzen kann. Aber ich finde das macht auch das Spannende und Aufregende an diesen Büchern. Zwar weiss man, wie am Ende die Geschichte ausgeht, aber dennoch bekommt man immer wieder das Gefühl, dass sich das Schicksal doch verändern wird. Diese Spannung gelingt Alison Weir sehr gut. Sonst muss ich auch wie bei den Bänden davor sagen, dass die Reihe nichts für Queer Einsteiger in die Tudor-Familie ist, da es dann ein wenig langweilig werden kann. Was mich an dem Buch sehr überrascht, war die Vorurteile gegenüber Jane Seymour. Man lernt sie in diesem Band in einem anderen Licht kennen. Hier ist sie nicht nur das „stille Mäuschen“, welches dem König gehorcht, sondern man kann viel tiefer in ihre Persönlichkeit schauen. Das Buch hat mir einen anderen Blickwinkel auf Jane Seymour verliehen. Für mich war sie immer nur die stille Frau, die nur ein Jahr mit Heinrich VIII. verheiratet war. Aber dennoch steckt viel mehr in ihrer Geschichte sowie auch in ihrer Persönlichkeit dahinter, die ich gar nicht erwartet hätte. Deswegen war es mir eine Freude, dieses Buch über sie zu lesen und bin nun ganz gespannt auf die nächste Frau von Heinrich VIII. Wieder ein gelungener historischer Roman von Alison Weir über das Leben von Jane Seymour. Ich konnte vieles neues lernen über die Hintergrundgeschichte von ihr und auch über ihre Persönlichkeit. Somit würde ich jedem Tudor – Fan diese Reihe weiterempfehlen!

Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queen
Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queenby Alison WeirHeadline
10. Apr.
Wie keine andere fiktive Buchreihe um die Tudors zeigt Alison Weir wie stark die Schicksale von Katharina von Aragon,  Anne Boleyn und Jane Seymour miteinander verknüpft sind.
Rating:4

Wie keine andere fiktive Buchreihe um die Tudors zeigt Alison Weir wie stark die Schicksale von Katharina von Aragon, Anne Boleyn und Jane Seymour miteinander verknüpft sind.

Im dritten Band der "Six Tudor Queens" Reihe steht Jane Seymour, Heinrichs dritte Ehefrau, im Mittelpunkt. Wie schon bei den beiden Vorgänger Bänden gelingt es Weir erneut Fakt und Fiktion glaubhaft zu vermischen. Jane Seymour hat noch weniger hinterlassen, also Anne Boleyn, was sie zu einem noch größeren Mysterium macht. Das liegt auch daran, dass ihr Zeit als Königin 👑 von kurzer Dauer war. Bislang habe ich Jane Seymour immer als die uninteressanteste von Heinrichs Frauen empfunden, das hat sich jedoch dank Weir und anderweitig Historiker*innen geändert. Je nach dem wie die Fakten interpretiert werden, galt Jane bislang als naiv, weniger intelligent als ihre Vorgängerinnen, als Marionette ihrer Familie, die durch sie am Hofe aufsteigen wollten. Oder sie wird als manipulativ dargestellt, eine Frau, die aktiv Annes Fall herbeiführte und deren Schicksal sie kalt ließ. Die Wahrheit dürfte wie immer in der Mittel liegen und genau diesen Weg wählt auch Weir 😊. Ihre Version von Jane ist unsicher in ihrer Position als Königin, aber sie steht treu zu ihren Werten. Davor ist sie eine Stille Beobachterin, die dadurch aus den Fehlern ihrer Vorgängerin lernt, die sie als Anhängerin des katholischen Glaubens nicht als rechtmäßige Königin ansieht. Und Jane hat definitiv auch eigene Ambitionen, sobald sie realisiert, dass sie Königin werden könnte. Dass Anne dafür hingerichtet wird, konnte sie nicht ahnen. Weir spielt in ihrem Buch mit einigen interessanten Theorien, was den Fall von Anne Boleyn anbelangt und seine Schnelligkeit erklären könnten. Ob was dran ist, können wir heute natürlich nicht sagen, trotzdem sorgt es im Buch für mehr Spannung und Dramatik. Wie Band 1 und 2 konnte ich auch den dritten Band nicht aus der Hand legen, auch wenn die Autorin manchmal zu Wiederholungen neigte und ich es nicht gut finde, dass es ein erfundenes Treffen zwischen Anne und Norris gibt, das Jane auch noch beobachtet. Das war mir zu leicht gelöst.

Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queen
Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queenby Alison WeirHeadline
22. Sept.
Rating:4

Im dritten Band der „Six Tudor Queens“-Reihe von Alison Weir geht es um das Leben von Jane Seymour und ihren Weg an der Seite Henrys VIII. Erschienen ist der Roman im Mai 2018 bei Headline. Eine deutsche Ausgabe gibt es nicht und soweit mir bekannt ist, wird die Reihe nicht weiter übersetzt. Nur elf Tage nach der Hinrichtung Anne Boleyns heiratete Jane Seymour als dritte Frau Henry VIII. und gebar ihm einige Monate später seinen einzigen Sohn, bevor sie im Kindbett verstarb. Alison Weir beschreibt ihre Jugendzeit und wie Jane Seymour ihre Zeit im Dienste beider Vorgängerinnen möglicherweise erlebt hat, bevor sie selber die Aufmerksamkeit des Königs erlangt. Ihre Pflicht ist klar: Sie muss dem König seinen langersehnten Thronerben gebären, sonst droht ihr am Ende das gleiche Schicksal wie Katherina von Aragon und Anne Boleyn. Historische Romane gibt es ab und zu auch noch auf meiner Seite und diese Reihe finde ich sehr spannend, weil sie Henry VIII. aus der Sicht seiner Ehefrauen beschreibt. Jede hat ihren eigenen individuellen Blick, die eine lernt ihn in jungen Jahren kennen, die andere erst im mittleren Alter und jede von ihnen kommt mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften daher. Ich habe schnell in diesen Roman reingefunden und fand den Schreibstil wie in den vorherigen Romanen angenehm zu lesen. Zuerst einmal lernen wir Jane und ihre Werte unabhängig vom Leben am Hofe kennen, was ich als sehr wichtig empfand. Die Familie Jane Seymours ist äußerst interessant und hat den ein oder anderen Skandal zu bieten. Es war eigentlich eher unwahrscheinlich, dass sie in den Fokus Henrys VIII. gerät und doch ist es passiert. Insgesamt fand ich den Aufbau des Romanes sehr gut gewählt. Jeder Abschnitt hat sein eigenes Thema, wir erleben die Entwicklung Jane Seymours mit und wie sich mit fortschreitenden Alter ihre Werte und Prinzipien durchaus verändern, auch wenn es einige Grundfesten gibt, an denen sie stetig festhält. Es ist spannend mitzuerleben, wie sich gerade ihr Blick auf den König verändert als sie ihn näher kennenlernt. Ihre Werte und Prinzipien haben mir anfangs imponiert, doch mit der Zeit schleicht sich auch eine gewisse Ambivalenz ein, die mir Jane unsympathischer gemacht hat, die die Geschichte an sich allerdings spannender gemacht hat. Die Veränderungen die Jane durchmacht, waren für mich nachvollziehbar und so habe ich ihre Geschichte den gesamten Roman über gerne verfolgt und das trotz der Wiederholungen, die das Konstrukt dieser Reihe so mit sich bringt. Aus Janes Sicht erlebt man teilweise zum dritten Mal bestimmte Ereignisse mit. Sie hat immerhin im Dienste beider Vorgängerinnen gestanden, wenn auch nicht ganz freiwillig. Einerseits war das durchaus etwas ermüdend, andererseits wurden der Geschichte dadurch neue Facetten hinzugefügt. Jede Person empfindet Ereignisse anders und hier konnten wir Katherine von Aragon, Anne Boleyn und Henry VIII aus einer weiteren Perspektive kennenlernen. Als Henry VIII um Jane wirbt, ist er bereits Mitte 40. Die Strahlkraft, die der junge Henry VIII hatte, kann er in diesem Roman nicht mehr erreichen. Manchmal scheint es durch und auch diesmal schafft er es mit seiner Art eine junge Frau für sich zu begeistern. Er hält die alten Tugenden des Rittertums hoch, doch sobald Jane ihm näher kommt, kommen schnell auch die anderen Facetten zum Vorschein. Einerseits ist Henry VIII beeinflussbar, andererseits vollkommen eingenommen von seiner Königswürde, die Fluch und Segen zugleich ist. Denn seine Verantwortung England einen Thronerben zu schenken ist ihm nur all zu bewusst. Alison Weir schafft es mit dieser Reihe ein vielschichtiges Bild jener Zeit zu entwerfen. Die Autorin ist Historikerin und hat bereits mehrere Sachbücher zu historischen Themen veröffentlicht. Gerade auch Henry VIII und seine Frauen sind ihr Expertengebiet. In ihrem ausführlichen Nachwort legt sie dar, warum sie sich für eine bestimmte Darstellungsweise entschieden hat. Für mich waren diese Erklärungen schlüssig und gut nachvollziehbar. Abgerundet wird der Roman durch ein ausführliches Personenverzeichnis, Stammbäume und Reading Group Questions. In englischen Büchern habe ich solche Fragen am Ende des Buches schon häufiger gesehen. Ich finde das sehr spannend, weil das Buch so auf eine intensivere Weise nochmals rekapituliert werden kann. Fazit: Ein gelungener historischer Roman, der mich gut unterhalten konnte und mir eine weitere Perspektive auf Henry VIII geboten hat. Auf seine nächste Frau bin ich besonders gespannt, weil diese tatsächlich mal nichts mit ihren Vorgängerinnen zu tun hatte. Empfehlenswert für alle, die gut recherchierte historische Romane mögen.

Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queen
Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queenby Alison WeirHeadline
27. Aug.
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Rating:4

Auch einen historischen Roman habe ich mal wieder beendet. Mit Alison Weirs Schreibstil komme ich gut zurecht und so war ich schnell im dritten Band "Six Tudor Queens - Jane Seymour: The Haunted Queen" drin. Ich mochte Jane, die König Henry VIII endlich einen Sohn schenkt. Ihr Schicksal ist tragisch und ich hätte ihr durchaus mehr Glück gegönnt. Hätte sie länger gelebt, hätte das durchaus eine glückliche Ehe werden können, obwohl auch sie die unterschiedlichen Seiten Henrys schnell kennenlernt. Etwas anstrengend an diesem Buch war lediglich, dass man einige Ereignisse nun bereits zum dritten Mal miterlebt. Jane Seymour hat sowohl Katherina von Aragon als auch Anne Boleyn gedient und war so mal mehr mal weniger direkt am Geschehen dran. Dadurch das diese Bücher immer aus der Sicht der jeweiligen Königin geschildert sind, gab es wiederum aber auch eine neue Perspektive auf die Ereignisse. Ich kann die Reihe sehr empfehlen, allerdings wurden nur die ersten beiden Bände übersetzt. Wer die Reihe vollständig lesen will, muss wohl oder übel auf Englisch umsteigen.

Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queen
Six Tudor Queens 3: Jane Seymour, The Haunted Queenby Alison WeirHeadline