The things we do for love
Die Geschichte ist zweigeteilt. So geht es zum Einen um Thana und Favre und zum Anderen um Leyla und Najja. Thana ist die Tochter des Göttervaters Kovnu und trifft im Wald auf den Engel Favre, die durch ihr Blut Dinge erschaffen kann. Thana möchte nicht nur Prinzessin sein und mag ihreb Vater auch nicht besonders, denn der ist, ähnlich wie Zeus, in vielen Betten unterwegs. Also beschließt sie in zu ermorden und selbst Königin zu werden. Dabei trinkt sie sein Blut und wird zur ersten Vampirin. Da niemand im Götterreich Lust auf eine Mordens Vampirin hat, muss sie ins Reich der Lebenden ziehen und nimmt ihre Geliebte Favre direkt mit. 1201 Jahre später lebt Thanas Nachfahrin Leyla als Prinzessin im Reich der Lebenden und will nichts anderes als eine Weissagung von den berühmten yamaja bekommen. Diese sind allerdings nach einer Weissagung verstoßen worden, doch Najja, die inzwischen letzte yamaja befindet sich auf eine Mission und muss die Prinzessin retten. Bei einem Volksfest tauchen plötzlich Ungeheuer und versuchen die Prinzessin zu entführen, täuschen sich jedoch un nehmen stattdessen nur ihre Bodyguard mit. Oder war das Absicht? Jedenfalls muss Leyla ihre Freundin retten! Aber wer könnte ihr da besser helfen als die gerade aufgetauchte yamaja? Uff, ich wollte den Eoman wirklich mögen ... Es ist lange her, dass ich ein Vampirroman gelesen habe und glaubte, dass es mal wieder Zeit ist, dem Genre eine Chance zu geben. Aber gefühlt wollte der Roman zu viel auf einmal und die ganzen Plotholes halfen nicht gerade dabei den Roman netter zu gestalten. Die Geschichten der 2 Paare wird parallel erzählt, was jetzt nicht soooo schlimm war, obwohl ständig die Zeitsprünge da waren. Irgendwie war die Beziehung zwischen Leyla und Najja nicht wirklich für mich greifbar. Hier und da wurde mal eingestreut, wie toll die jeweils andere aussieht und dann küssen die sich und landen im Bett. Okay, nett. Von Thanas und Favres Beziehung will ich gar nicht erst sprechen... toxischer geht es ja kaum noch. Ich habe mich auch lange gefragt, ob ich es nur nicht mag, weil es jeweils zwei Damen sind? Aber ich glaube, selbst wenn man da ein heterosexuelles Paar hineingeschrieben hätte, hätte sich das nicht geändert. Dass Leyla eine gewisse Krankheit hat, fand ich dagegen interessant. Die gesamte Welt, die sich zwar ab und an aus anderen Mythologien bedient, ist dagegen wahnsinnig riesig. Allein der erstellte Stammbaum und die verschiedenen Vampirblutlinien zu Beginn ist ein bisschen übertrieben. Dafür war die Story leider auch vollkommen vorhersehbar, leider... YA- Vampirroman mit vielen plotholes, aber einer immensen erstellten Welt.



