Ich brauchte mal wieder eine vorhersehbare Liebesgeschichte - und habe genau das bekommen. Perfekte locker leichte Urlaubslektüre.
Eigentlich bin ich kein Fan von Büchern, in denen man mehr oder weniger von Anfang an weiß, was einen erwartet und was passiert. Die Drillinge Eliza, Rose und Phoebe haben sich alle als Teenies in denselben Nachbarsjungen, Angus, verliebt. Während für eine von ihnen nun die Hochzeit mit ihm bevorsteht, scheinen die anderen beiden immer noch nicht die wirkliche Liebe gefunden zu haben … Oder halt vielleicht doch? Wer jetzt schon ahnt, was sich hier zwischen den Drillingen noch abspielen wird und wer sich in wen verliebt, wird vermutlich genauso richtige Vorahnungen haben, wie ich sie hatte. Nach dem Klappentext hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie sich die Geschichte und das Buch entwickeln würden – und ich hatte beinahe mit allem recht. Nur eine Sache hat mich doch etwas überrumpelt. Paige Toon hat einen Schreibstil, der so leicht zu lesen ist, dass ich das Buch trotzdem kaum aus der Hand legen konnte und es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Man lernt die verschiedenen Charaktere erstaunlich schnell kennen und verstehen, und ich fand ihre persönlichen Entwicklungen und Entscheidungen spannend zu verfolgen. Ich glaube, was einen an solchen Liebesgeschichten vielleicht fesselt, ist die Frage, wie sich alles auflösen wird. Zumindest war das bei mir so. Allerdings haben mich die Perspektiven von einer der drei Schwestern manchmal etwas verwirrt, und ich war mir nicht sicher, ob es sich um Zeitsprünge handelt oder wann sie stattgefunden haben. Das hängt ein bisschen mit einem Plot-Twist zusammen, daher kann ich hier nicht zu viel verraten. Da hätte ich mir noch eine bessere Aufklärung gewünscht. Für mich trotzdem eine ideal lockere, leichte Urlaubslektüre, die ich gut zwischen meine sonst eher düsteren und spannenden Thriller schieben konnte, um im Urlaub mal nicht über kranke Mörder und Horrorgeschichten nachzugrübeln.












