Starker zweiter Band mit großartiger Gothic-Atmosphäre und einer beeindruckenden Charaktertiefe.
Ich gebe Eldritch 4 von 5 Sternen. Mein einziger größerer Kritikpunkt ist tatsächlich das Pacing am Anfang. Ich hatte ziemlich Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzukommen, weil sich die ersten Kapitel für mich teilweise sehr gezogen haben. Dadurch habe ich auch deutlich länger für das Buch gebraucht, als ich normalerweise für eine Geschichte dieser Art brauchen würde. Sobald die Handlung aber Fahrt aufgenommen hat, war ich wieder komplett drin. Besonders gefallen hat mir die Geschichte rund um Zevander. Seine Vergangenheit, seine Traumata und die ganzen Hintergründe zu seinem Charakter haben ihn für mich noch einmal deutlich interessanter gemacht als im ersten Band. Man merkt wirklich, wie tief Keri Lake in ihre Figuren eintaucht und wie viel Gedanken sie sich über deren Entwicklung gemacht hat. Natürlich habe ich auch wieder die gesamte Gothic-Atmosphäre geliebt. Die düstere Stimmung, die unheimlichen Elemente und dieses bedrückende Gefühl, das sich durch die gesamte Geschichte zieht, machen die Reihe für mich zu etwas Besonderem. Und dann wäre da noch Ravynox. 🖤 Ich liebe diesen Vogel einfach. Jedes Mal, wenn er auftaucht, habe ich mich gefreut, und ich bin unglaublich gespannt, welche Rolle er im dritten Band noch spielen wird. Insgesamt vielleicht nicht ganz so fesselnd wie die stärksten Momente aus Anathema, aber trotzdem ein sehr gelungener zweiter Band mit viel Charaktertiefe, starker Atmosphäre und einem Ende, das mich definitiv neugierig auf Band 3 macht.
















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