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Ich habe gerade den zweiten Band beendet und ich glaube, noch nie hat mich ein Buch emotional so zerstört wie dieses. If He Had Been With Me mochte ich bereits aber fands eher etwas hmmm, aber If Only I Had Told Her hat mich auf eine ganz andere Art getroffen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen, obwohl es mich gleichzeitig komplett fertiggemacht hat. Was dieses Buch für mich noch intensiver gemacht hat, waren die drei Perspektiven: Finny, Jack und Autumn. Dadurch wirkte alles viel näher, viel echter. Im ersten Band hatte ich stellenweise Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden, aber hier war ich emotional gefangen. Der Schreibstil fühlte sich roh und gleichzeitig unglaublich feinfühlig. Besonders Finny’s Perspektive hat mich gebrochen, weil man noch einmal die letzten Momente aus dem ersten Buch erlebt, nur diesmal aus seiner Sicht. Zu wissen, was kommen wird, macht alles noch schmerzhafter. Und dann Jack… seine Kapitel haben mich komplett zerstört. Die Vorstellung, den eigenen besten Freund zu verlieren, ist schon unerträglich genug, aber die Art, wie seine Trauer beschrieben wird, ging mir wirklich unter die Haut. Und Autumns Geschichte hat dem Ganzen noch einmal eine ganz andere Schwere gegeben. Ihre Verzweiflung, ihre Hoffnungslosigkeit, die Schwangerschaft, dieses Gefühl, eigentlich gar nicht mehr weiterleben zu wollen… Das zieht sich wie ein dunkler Schatten durch das ganze Buch. Es gab kaum einen Moment, in dem mein Herz nicht wehgetan hat und meine Augen trocken blieben. Wenn ihr jemals ein Buch sucht, das euch emotional komplett auseinander nimmt, dann lest dieses hier. Keine einzige Seite fühlt sich leicht an und genau das macht es so besonders. „Not wanting to be dead isn’t quite the same as wanting to be alive.“ - Autumn

































































