
Eine nahbare und authentische Geschichte über das „Erwachsenwerden“, die trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit durch ihren Schreibstil und viel Gefühl überzeugt.
Auch wenn die Protagonistin Penny im Laufe des Buches manchmal etwas anstrengend war und ich sie zwischendurch gerne mal wachgerüttelt hätte, habe ich sehr mit ihr mitgelitten und konnte mich hin und wieder richtig gut in sie hineinversetzen. Penny ist das ganze Buch über sehr nahbar und verletzlich, und ihre Geschichte wirkt wie aus dem echten Leben gegriffen. Die Autorin hat es geschafft, diese Phase am Ende der 20er, in der man denkt, man sollte eigentlich erwachsen sein, sich aber noch nicht wirklich so fühlt, richtig gut zu beschreiben. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und das Buch lässt sich auch nach einem langen Arbeitstag gut und leicht lesen. Was ich besonders mochte, war die Entwicklung, die Penny durchgemacht hat, und dass sich all ihre Probleme nicht von heute auf morgen gelöst haben. Was mir nicht so gut gefiel, war, wie vorhersehbar die Geschichte teilweise war. Bei der Vorstellung bestimmter Charaktere wusste man schon ganz genau, wohin die Reise geht. Das hätte teilweise etwas subtiler gestaltet werden können. Einen Pluspunkt gibt es definitiv auch noch für Leo und wie toll er sich um Penny gekümmert hat 🥹




















