Positiv formuliert könnte man „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“ von Helen Fielding als ein aufschlussreiches Zeitdokument über das Frauenbild der 1990er Jahre, verpackt in Humor, Selbstironie und Unsicherheit bezeichnen.
Bridgets permanente Fixierung auf ihr Gewicht, Beziehungen und ihre Selbstoptimierung haben mich während des Lesens gelinde gesagt genervt. Aus heutiger Perspektive wirkt vieles daran zwar vertraut, aber auch überholt.
Wenn teilweise charmant und humorvoll geschrieben, war ich froh, als ich es durch hatte.
Dieses Buch stand wirklich schon ewig in meinem Schrank und starrte mich fast schon bockig an. Ich hatte ein wirklich schlechtes Gewissen, aber auch keine richtige Lust auf diese Geschichte. Durch eine Challenge war ich nun aber „gezwungen“, es endlich zu lesen. Was soll ich sagen: ich bin begeistert. Habe mir auch direkt alle 4 Filme angeschaut.
Auch wenn ich ein paar Seiten brauchte, um mit dem Schreibstil und den Abkürzungen klarzukommen, hat das Jahr der Bridget Jones viel Spaß gemacht. Das war eine willkommene Abwechslung und eine tolle Überraschung.
Wie habe ich es all die Jahre geschafft, das Buch nie zu lesen? Die Verfilmung gehört zu meinen liebsten Comfort Movies und jetzt mit 32 habe ich endlich das Buch gelesen.
Am Anfang habe ich mich tatsächlich schwer getan, nicht ständig mit dem Film zu vergleichen. Als ich dann aufhörte und mich komplett auf die Story einließ, hatte ich immens Spaß.
Natürlich sollte man im Hinterkopf behalten, dass das Buch vor 30 Jahren herauskam und die ein oder andere Stelle, so nicht mehr durchkommen würde ohne als problematisch zu gelten.
Buch vs Film-Vergleich
Oh ja, ich sage das zum ersten Mal, aber beide Werke können für sich stehen und ich bin froh, dass der Film so ist wie er ist und nicht wie das Buch.
Fun Fact: Daniel Cleaver ist weniger schlimm als im Film. Dafür kommt Mark Darcy weniger als im Film vor. Und trotzdem hat alles perfekt gepasst.
Pluspunkt: Dadurch, dass sich das Buch wie ein Tagebuch liest, hatte ich sehr viele Parallelen zwischen mir und Bridget entdecken können. 😅(Mal ausführlicher den Tag beschrieben und dann nur ganz kurze, minimale Absätze zum Tagesgeschehen).
Fazit:
Neues Lieblingswort: Flachwichserei
Learning: sag immer „wie bitte“ und nicht „was“
Ich bin noch immer Team Mark Darcy
Durch und durch ein Bridget Jones Fan 🧡
Schon etliche Male den Film gesehen und das Buch gelesen und jetzt bin ich kürzlich über das Hörbuch dazu gestoßen. Also wurde es Zeit für eine neue Runde Bridget Jones "Schokolade zum Frühstück" von Helen Fielding.
Das Buch ist Bridget's Tagebuch. Bridget ist eine Ü-30 Single- Frau mit kleinen Makeln, die sie besonders machen. Sie möchte abnehmen, trinkt zu viel, raucht eine Kippe nach der anderen und ist auf der Suche nach der wahren Liebe. Noch dazu will ihre Mum sie ständig mit irgendwelchen Männern verkuppeln und lässt sie daher bei irgendwelchen Bekannten aus der Londoner Gesellschaft antanzen. Sie arbeitet außerdem in einem Verlag. Während sie eine Affäre mit ihrem unverschämten, aber auch charmanten Chef Daniel eingeht, trifft sie auf einem der Treffen ihrer Mum auf Marc Darcy, mit dem sie als Kind schon nackt im Garten gespielt hat, wie ihre Mutter nicht müde wird zu erklären. Die beiden finden sich erst sonderbar. Im Laufe der Geschichte, und auch weil sich Daniel als kein treuer Freund entpuppt, finden die beiden einander doch ganz akzeptabel.
Bridget beschreibt ihren Alltag mit ihren Freundinnen und ihrem schwulen Freund und wirkt dabei oftmals verzweifelt, weil alles, was sie sich vorzunehmen scheint, nicht wirklich funktioniert. Das Ganze ist aber urkomisch geschrieben und verleiht dem Buch und Bridget's Charakter eine Menge Humor, was wiederum sehr liebenswürdig wirkt.
Das Hörbuch wurde von einer Frau gesprochen und ich habe ihr gern zugehört. Sie betont die Stimmen der einzelnen Personen auf eine ganz besondere Weise, sodass man sich als Hörer*in sehr gut alles vorstellen kann.
Ich liebe die Reihe und würde auch gern die anderen Teile nochmal als Hörbuch hören. Wenn ich nicht so viele Bücher zum Lesen hätte, würde ich auch die Bücher immer wieder lesen. Aber vielleicht wird es dieses Jahr mal wieder Zeit für den Film, der spielt ja auch in der Weihnachtszeit.
Musste so oft so viel lachen. Fand es Mega unterhaltsam und lustig. Manchmal hat mich Bridget oder der ein oder andere Charakter nur genervt, aber ich fand’s trotzdem richtig toll. 🥰
Nach langer Zeit auf dem SuB istes nun endlich in meine Hände gekommen und ich muss sagen es war was nettes für zwischendurch 🌻
Bridget Jones' Tagebuch hat in mir viele Gefühle ausgelöst: ich habe gelacht, weil ich sie so verstehen konnte, ich war sauer, weil die Welt so unfair und mysogyn war und ich habe geschmunzelt, weil naja es ist eben eine Romanze 💓
Für alle mit einer Essstörung (vor allem was Kalorienzählen angeht) würde ich eine Triggerwarnung aussprechen, denn Bridget kann von jedem Lebensmittel den Kaloriengehalt auswendig und thematisiert oft, dass sie dringend abnehmen müsste, so wie vielleicht viele Frauen in ihrer Zeit. 💭
Leichte Unterhaltung :)
Genau das, was ich erwartet hatte. Hätte ich den Film nicht schon vorher gesehen, hätte es vielleicht, gaaaanz vielleicht auch 4 Sterne gegeben. War aber trotzdem amüsant.
I‘ve read the book after I‘ve seen the movie. It is always interesting to see the differences and similarities, and to wonder about the reasons for what they chose to dismiss or to carry into the film, and to which extent and modification. To me, both versions are enjoyable. They are self-contained.
The book version has more parallels to its grand literary model, Jane Austen‘s Pride & Prejudice. It was fun to detect the references and their degree of modulation (apart from the obvious Darcy trope, the mother occupies traits of both Mrs. Bennet and Lydia, for example).
Funnily enough, both Hugh Grant (who plays Daniel Cleaver in the film) and Colin Firth (movie-Mark-Darcy) are mentioned in the book as celebrities, the latter even in regard to his legendary depiction of Mr. Darcy in the BBC production of Pride & Prejudice. In the book, the actor is mentioned to be scheduled for an interview conducted by Bridget (with the interview to take place in the second book "The edge of reason", according to an outtake I found on Youtube, where René Zellweger playing Bridget utters the catchphrase "The complex man behind the wet shirt" - hilarious).
And then of course there’s all that modern noise - feminism, consumerism, ageism, fatphobia… and time-period-specific references. With the book taking place in the 90’s, having been a teenager at that time, I can relate and also understand lots of them. I don’t know if that works for folks that were barely or not even born yet.
But apart from that, with Bridget’s diary entries being raw and unfiltered regarding emotions and thought processes, I can imagine those are timelessly relatable.
Verfasst 1996 und 2025 gelesen.
In den Jahren hat sich natürlich einiges verändert, vor allem die Rolle der Frau.
Ich mag die Darstellung der ewig traurigen Single Frau, die sich jeden Tag wiegen muss, ihre Kalorien zählt und ohne Mann sowieso nichts ist, ganz und garnicht.
Damals wie Heute, verstehe ich diese Rolle nicht. Und Bridget vergisst einmal mehr wie reich sie ist. Denn so tolle Freund*innen wie sie hat, was will man mehr?
Ich musste das Buch in einem Stück durchlesen, irgendwie konnte ich es nicht aus der Hand legen.
Die Art wie das Buch geschrieben wurde fand ich einfach so schön.
Ich liebe alles daran.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Aufteilung der Kapitel war auch super (jedes Kapitel steht praktisch für einen Monat). Es hat sich eher angefühlt, als würde man ein Tagebuch lesen (was ich sehr gerne mochte).
Zu der Geschichte, ich glaube ich hatte zu hohe Erwartungen (klingt total doof 🤪). Nicht falsch verstehen, das Buch ist gut. Da ich aber ein Fan von den Filmen bin, waren meine Erwartungen zu dem Buch anscheinend zu hoch. Ich würde sogar zum ersten mal sagen, falls jemand die Filme mag, ich würde nicht unbedingt sagen das es ein Muss ist, dieses Buch zu lesen. Freue mich trotzdem auf die weiteren Bücher der Reihe. Bridget Jones kann man als Hauptprotagonistin einfach nur lieben 🥰.
Ich habe das Buch ausgewählt, weil der neue Kinofilm startet und ich die Filme mag. Ins Buch zu kommen, fand ich etwas schwierig. Dann hat es mir gut geholfen, den Film zu kennen. Zum Schluss fand ich das Buch sehr lustig und es hat mir gut gefallen. Der Stil in Tagebuch Form ist eher ungewöhnlich, dann aber wirklich gut. Alles in allem wirklich empfehlenswert mit viel Englischen Humor
Es ist der erste Teil der Bridget Jones Reihe.
Hab vor Jahren den Film gesehen, und weil jetzt der neue Film erscheint, wollte ich die Bücher lesen.
Nichts tiefgründige!
Einfach Bridget Jones.
Für jemanden, der diese Art von Humor mag, ist dieser locker-leichte Roman für zwischendurch zu empfehlen. Es geschehen laufend peinliche Dinge und der Leser darf schadenfroh dabeisein. Man kann in Lachkrämpfe ausbrechen oder einfach nur grinsen.
Ich bin positiv überrascht!
Das Buch habe ich im Bücherturm gefunden und den Film dazu habe ich mal vor ein paar Jahren gesehen.
Ich mag die Schreibweise, auch wenn ich mich erst an die mündliche Sprache gewöhnen musste.
Beim Lesen ist es fast als wäre man in den Gedanken von Bridget. Ich mag, dass immer alles schief geht, das macht es sehr echt. Daniel oder Mark? Ich kann nicht sagen, wen ich mehr mag.
Freue mich auf den zweiten Teil.
Könnte Frauen mit Essstörung abschrecken, da Gewicht und Kalorien genannt werden. (Kleine Warnung, ansonsten absolute Empfehlung als Unterhaltungsroman für Zwischendurch)
Sorry, but Bridget was such an annoying character. The only character I hated more was Daniel. I still don’t understand why Bridget was so obsessed with Daniel when he was such an asshole to begin with.
Ich mag den Schreibstil des Buches - keine langen Kapitel, sondern einzelne Tagebucheinträge. Sehr amüsanter und realistischer Einblick in das Leben der Bridget Jones! :)
Damals vor ca 10 Jahren keine Bewertung auf Lovelybooks abgegeben. Ich weiss noch, dass ich es ca mit 16 gelesen habe, als ich in Frankreich bei meinem Bruder und seiner damaligen Freundin (jetzt Frau) war und ich fand es teilweise so zum schiessen.
Gehoert auf jeden Fall zu den büchern die ich nochmal lesen wollte und dann kann ich auch ne klare Bewertung abgeben!
Ich hatte mir wirklich mehr erwartet von den Briget Jones Tagebüchern.
Im Buch geht es um Bridget, welche einen langweiligen Bürojob hat, sich zu dick fühlt, und ständig gefragt wird, warum sie noch keinen Freund bzw. Ehemann hat.
Das Buch ist in die einzelnen Monate geteilt und bei jedem Eintrag werden Kalorien, Zigaretten, Alkohol und weiteres aufgelistet. Dann schreibt sie, was ihr so widerfahren ist.
Das alles wirkt oft so lustlos und hingeklatscht. Außerdem finde ich, dass es gar keine vernünftige Handlung gibt. Man wird so hin- und hergerissen von ihren Stimmungsschwankungen und wartet die ganze Zeit darauf, dass irgendwas zusammenhängendes erzählt wird oder dass mal die Stränge zusammenfließen. Aber nichts dergleichen. Außerdem gibt es keinen vernünftigen Schluss.
Ich finde Bridget Jones recht unsympatisch und war teilweise wirklich angewidert von den Erzählungen.
Für mich wars wirklich nichts und ich habe mir eindeutig zu viel erhofft. Werde die anderen Bridget Jones Bücher nicht lesen und schnell aussortieren.
Allerdings fand ich den Film im Gegensatz zum Buch wirklich ganz in Ordnung.
Ich kenne & liebe die Filme über Bridget Jones. Habe nun auch gedacht mal die Bücher zu lesen.
Ich finde sie sind wunderbar geschrieben. Genau richtig um mal abschalten zu können. Locker, luftig & leicht, ideal für den Urlaub oder zum entspannen.
Ich bin in den Schreibstil, mit den unvollständigen Sätzen und Abkürzungen nicht reingekommen. Die Tagebucheinträge haben mich irgendwann nur noch genervt. Definitiv nicht meins.
Meine 90er Jahre Bewertung waren 4 Sterne. Heute würde ich eher 3 Sterne vergeben. Ich fand nicht mehr so amüsant und Bridget weniger sympathisch als beim ersten mal vor 13-14 Jahren. Diesmal ging sie mir viel schneller auf die Nerven. Aber eigentlich mag ich das Buch schon (und der Film ist hin und wieder ziemlich nett!)
Richtig amüsiert habe ich mich darüber, dass...
... Bridget und ihre Redaktion beim TV Sender über die Liz Hurley, Hugh Grant, Prostituierte im Auto Affaire diskutieren... (und Daniel Cleaver später von Hugh Grant gespielt wurde)
... Bridget Mr. Darcy aus Stolz und Vorurteil mit Mark Darcy vergleicht und unter anderem auch über den Schauspieler der BBC S&V Produktion nachdenkt (und beide Darcys von Colin Firth gespielt werden).
Auf englisch ist das Buch gut lesbar und leicht verständlich. Ich sollte viel öfter "orginal lesen", bin aber immer zu faul. Dabei weiß ich doch aus dem TV wie schrecklich Übersetzungen manchmal sind.
Dafür dass es ein „Roman zum Film“ ist, war die Handlung größtenteils aber ganz schön weit vom Film weg. Und das hat mich tatsächlich auch gestört. Vor allem weil mir in dieser Version die großen Gefühle und die Spannung (vor allem zwischen Daniel und Mark) gefehlt haben… Dennoch hat es sich sehr flüssig lesen lassen, wenn man mal reingekommen ist
Schlecht.
Die englische Version ist unwitzig, lang und Bridget nach einer Weile einfach nervig.
Ich liebe den Film aber das Buch ist reinste Katastrophe. Kein Wiederholungsbedarf