And They Were Roommates“ von Page Powars war für mich eine richtig nette Leseerfahrung. Das Buch ließ sich super angenehm lesen und hat einfach Spaß gemacht. Besonders die Dynamik zwischen den Charakteren mochte ich total, weil ihre Gespräche oft lustig und gleichzeitig auch irgendwie süß waren.
Die Geschichte war eher ruhig und nicht voller riesiger Wendungen, aber genau das hat für mich gepasst. Es war so ein Buch, das man entspannt lesen kann, ohne dass es anstrengend wird. Die Stimmung war insgesamt sehr angenehm und ich mochte, wie sich die Beziehung zwischen den Figuren nach und nach entwickelt hat.
Natürlich war manches ein bisschen vorhersehbar, aber das hat mich ehrlich gesagt nicht gestört, weil das Buch trotzdem einfach cute war. Es ist vielleicht kein Buch, das mich komplett umgehauen hat, aber es hat mir einfach eine gute Zeit gegeben und ich habe es gerne gelesen.
Ich habe das Buch And they were roomates angefangen ♥️
Und ich mochte das Buch um ehrlich zu sein schon, bevor ich das Buch überhaupt angefangen habe 😅
Einfach *wegen dem Titel* ✨️
(And) they were roomates ist ein Meme 🙂↕️
Denn queere Menschen sind, vorallem im historischen Kontext oft unterpräsentiert beziehungsweise werden von Historikern nicht ernstgenommen 💭
Weil es oft halt keine direkten "Beweise" dafür gibt, dass die Person wirklich queer war 🏳️🌈
Aber auch wenn es eigentlich obvious war (zum Beispiel Liebesbriefe oder so...)
> Na ja keine Ahnung ich hoffe ihr habt es gecheckt ihr seht ja das Meme 😅🥲
Ich finde halt, dass es eine mega Idee ist, das als Buchtitel zu nehmen 🥹💘
Jedes Mal, wenn ich den Buchtitel sehe ✨️ and they were roomates ✨️ denke ich mir so yes they were 🙂↕️🙂↕️
Idk, ich feiers einfach ♥️
Ein besonderes Buch voller queerer Repräsentation, Zusammenhalt, Poesie und einer zuckersüßen Liebesgeschichte!
And they were roomates 💌🌟
ᵁⁿᵇᵉᶻᵃʰˡᵗᵉ ᵂᵉʳᵇᵘⁿᵍ ⁻ ᴿᵉᶻᵉⁿˢⁱᵒⁿˢᵉˣᵉᵐᵖˡᵃʳ
And they were roomates führt uns an die St. Valentine, eine besondere Akademie für alles rund um Literatur und Wissen, eine Akademie der Elite voller rosa Verzierungen und mit strengen Verboten, was die Mädchen Akademie gegenüber angeht. Aber eventuell gibt es einen Weg Liebesbriefe über die Mauer zu bringen...und Charlie muss wohl oder übel dabei helfen, zumindest geht er einen Deal ein, aus Angst, dass Jasper ansonsten sein Geheimnis herausfindet und möglicherweise verrät.
𝐊𝐮𝐫𝐳𝐫𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧
Ein besonderes, wunderbar kitschiges Buch voller queerer Repräsentation, Zusammenhalt und einer zuckersüßen, romantischen Liebesgeschichte. An manchen Stellen war es mir zwar ein bisschen zu viel und es kam leider nicht ganz an meiner Erwartungen heran, dennoch war es ein wundervolles Buch.
𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧
Charlie und das Setting habe ich von Anfang an geliebt. Das Internat ist wirklich einmalig, ein bisschen skurril und voller Kitsch und trotzdem habe ich mich direkt dorthin geträumt. Zu den rosanen Tapeten mit roten Rosen, den Goldverzierungen, dem Pavillon im Garten, der großen und eindrucksvollen Aula...
Nicht nur das Setting war außergewöhnlich, auch die Charaktere waren interessant. Charlie ist schüchtern und zurückhaltend, vertraut nicht schnell und sein einziger Wunsch ist es möglichst unbemerkt einen großartigen Abschluss an der Valentine zu machen, denn diese ist alles, was er je wollte. Und das am besten ohne jegliche Zwischenfälle. Die Rechnung hat er allerdings ohne seinen Mitbewohner gemacht, mit dem er sagen wir mal nicht gerechnet hat. Jasper ist wirklich viel und ihn als Wirbelwind zu beschreiben wäre noch eine Untertreibung. Er neigt auch ehrlicherweise dazu überaus dramatisch zu sein. Auch hat er einen lebensgroßen Pappaufsteller von sich selbst in seinem Zimmer und hält sich für einen der besten Dichter...
Ich brauchte echt etwas Zeit, um mit ihm warm zu werden, aber dann habe ich auch ihn in mein Herz geschlossen.
Ich mag, wie er seinen Freunden Halt gibt, wie er es schafft einen immer von gerade schlechtlaufenden Dingen abzulenken, selbst wenn man bei seinen Worten die Augen verdreht. Und vor allem mag ich ihn und Charlie. Die leichte Second Chance Geschichte, die Verzweiflung die Charlie spürt, als er bemerkte dass er Jasper eventuell ein bisschen zu sehr mag und Jaspers Verwirrung darüber, warum Charlie ihm so nahgeht, wie sie ineinander erst Freundschaft und dann Nähe finden...
Und auch die Freundesgruppe mochte ich sehr. Sie gab mir total schöne Found Family Vibes. Jeder Charakter ist total facettenreich und bringt in jede Szene etwas besonderes. Ich habe total viel gelacht und bei so einigen Konversationen ging mir einfach nur das Herz auf. Vor allem bei Xavier. Mit ihm hat Charlie wirklich einen wunderbaren Freund gefunden.
Der Stellenwert von den Gedichten und Literatur war definitiv auch etwas, was ich so noch nicht gelesen habe und ehrlicherweise, basierend auf dem Klappentext auch nicht erwartet hatte. Und auch wenn ich es teilweise etwas drüber fand, war es etwas besonderes und dadurch irgendwie schön. Es hat einfach gepasst.
Und natürlich mochte ich auch die Liebesgeschichte ❤️🩹 Ich fand es total realistisch, wie sich Charlie teilweise selbst im Weg stand, aus Angst sonst etwas großartiges zu verlieren. Die Transrepräsentation in diesem Buch ist so unfassbar wichtig und Charlies Gefühlswelt wurde wirklich nahbar dargestellt. Ich mochte auch, wie viel Zeit sich Charlie und Jasper gelassen haben. Es war genau richtig so 🥹🫂🌟 Das ist auch einer der Gründe, warum ich das Buch definitiv empfehlen kann, trotz das meine Erwartungen nicht ganz getroffen wurden und ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt hatte.
Als ich das Cover gesehen habe musste ich an Harry Potter und Draco Malfoy denken.
Charlie kommt an die Stadt. Valentin Academy.
Eigentlich wollte er ein Einzelzimmer.
Doch das geht schief.
Er kommt in ein Zimmer mit Jasper.
Der ihn vor zwei Jahren das Herz gebrochen hat. 💔
Zum Anfang herrscht eine angespannte zwischen den beiden. 💢
Als Charlie erklärt warum das so ist werden die beiden ihre Gefühle klarer.
Zum Schluss werden sie ein Paar. ❤️
Zusammen mit einigen anderen Schülern schreiben sie Liebesbriefe für andere Schüler, die Briefe gehen an das Mädcheninternat. 💌
Eine tolle Geschichte voller Tiefgang, Herzschmerz und Gefühl.💖
Eine Herzerwärmende, queere Liebesgeschichte 🏳️🌈😍
Ich durfte »And they were Roommates« als Rezensionsexemplar lesen und bedanke mich bei der Lesejury für die Bereitstellung 🫶 es hat mir sehr gut gefallen 🤭
In dem Buch »And they were Roommates« von Page Powars geht es um Charlie, der neu an die "Valentine School for Boys" kommt. Er hat sich extra ein Einzelzimmer gebucht, denn niemand soll herausfinden, dass er transgender ist. Aber alles kommt anders, und dann landet Charlie in einem Doppelzimmer - ausgerechnet mit Jasper Grimes, dem einzige Junge, den er je geküsst hat und sein Geheimnis verraten könnte.
Doch zwischen den strengen Internatsregeln, geschmuggelten Liebesbriefen und und neuen Freunden kommen sich Charlie und Jasper wieder näher ...
Erstmal muss ich dieses tolle Cover loben: die rot glänzende Schrift, das rosane Tapetenmuster im Hintergrund und natürlich Jasper und Charlie, die genau so aussehen, wie sie im Buch beschrieben werden. Außerdem finde ich, dass man schon am Cover den Charakter von beiden erkennen kann: Charlie ist zurückhaltend und schüchtern, während Jasper selbstbewusst und arrogant ist.
Charlie ist unsicher, schüchtern und zurückhaltend - genau das war es, was ihn ausgemacht hat. Trotzdem ist er sehr sympatisch und bleibt immer höflich. Er macht aber im Verlauf des Buches eine tolle Charakterentwicklung durch, da er mit der Zeit immer offener gegenüber den anderen wird - etwas, das man sich am Anfang noch überhaupt nicht vorstellen kann.
Durch seinen Charakter erfährt man außerdem mehr über die Struggles, transgender zu sein und wir schwer es sein kann, zu sich selber zu stehen.
Jasper ist das komplette Gegenteil von Charlie: er ist arrogant, selbstbewusst, der "sexiest Dichter des Jahres" und hat viele Freunde - zumindest wirkt es so. Er ist der Neffe der Schulleiterin und das hat nicht nur Vorteile, wie sich viele vielleicht denken.
Trotz seiner "lauten" Art ist auch er ein Charakter, den man sofort ins Herz schließt. Außerdem kann er sehr romantisch sein ... Ich liebe ihn einfach!
Die Liebesgeschichte von Charlie und Jasper hat mir sehr gut gefallen. Sie ist Seine Chance, aber nicht auf eine nervige Art mit übermäßig viel Drama, sondern ruhig und einfach wunderschön.
Der Schreibstil ist flüssig und hat einen tollen Humor, sodass man das Gefühl hatte, dass die Geschichte wirklich von einem Jugendlichen erzählt wird. Ich konnte mir alles gut vorstellen und bin nur so durch die Seiten geflogen - genau das, was ich brauche!
Das Buch ist übrigens das erste, das von Page Powars ins Deutsche übersetzt wurde, aber wenn die anderen von ihm auch so gut sind wie dieses hier, wäre eine Übersetzung der anderen Bücher auch sehr schön ;)
Die "Valentine School for Boys" ist eine sehr traditionelle Schule, was besonders für Charlie als Transjunge sehr schwer ist, genauso wie die Beziehung von Charlie und Jasper.
Das Buch macht in gewisser Weise darauf Aufmerksam, dass die queere Community auch in solchen Traditionellen Fällen nicht außen vor gelassen werden darf, gewisse Traditionen abgeschaffen werden sollten und man manche Richtlinien überdenken/anpassen sollte.
Zum Abschluss kann ich euch das Buch wirklich nur weiterempfehlen, denn ich habe es geliebt und fände es toll, wenn es noch mehr Aufmerksamkeit bekommt. Es ist eine tolle queere Liebesgeschichte mit Tropes wie "Second Chance" und "Forced Proximity", aber auch Themen wie Freundschaft und Leistungsdruck werden behandelt.
Das Cover von "And they were Rommates" gefällt mir richtig gut. Ich finde es toll, wie wir hier schon einen ersten Eindruck von den beiden bekommen können und wie gut die Zeichnungen auch wirklich zu den Beschreibungen von Jasper und Charlie. Außerdem mag ich den metallic Effekt der ein tolles Highlight ist und mich direkt noch neugieriger machen konnte.
Charlie konnte mich schnell von sich begeistern. Er hat einiges durchstehen müssen, doch kämpf für das was er will und gibt nicht auf. Ich fand es toll, wie er sich Ziele gesetzt hat und dafür alles gibt. Am Anfang des Buches hat er mit einigen Unsicherheiten zu kämpfen und fühlt sich nicht ganz wohl in seinem Körper. Umso spannender fand ich es zu sehen, wie er sich in diesem Buch weiterentwickelt hat.
Mit Jasper hatte ich einige Probleme. Er kam mir am Anfang sehr oberflächlich und selbstverliebt vor und hatte auch das Gefühl das man in der ersten Hälfte des Buches nicht viel über ihn lernt, wodurch er für mich einfach sehr unnahbar schien. In der zweiten Hälfte konnte man dann aber mehr über ihn lernen und gerade was sich da noch so über ihn eröffnet hat und was seine Gefühle anging, wurde er für mich viel greifbarer.
Die Handlung hat mir sehr gefallen, da sie sehr viel Tiefe hatte. Es geht um Identität, die erste Liebe, um Freundschaft und auch Leistungsdruck. Dabei spielt vor allem auch das Leben an der Akademie eine zentrale Rolle, was mir sehr gefallen hat.
Die Liebesgeschichte konnte mich anfänglich nicht so ganz überzeugen. Charlie weiß, dass er und Jasper eine gemeinsame Vergangenheit haben und gerade das was wir von Charlie dazu erfahren, sorgte lange Zeit bei mir für Fragen. Die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden hat mi aber trotzdem sehr gefallen, gerade da ich später doch gemerkt habe, was es auch mit Jaspers Gefühlen auf sich hat und so fand ich es auch toll, wie er sich für Charlie eingesetzt hat.
Das Setting finde ich wirklich großartig. Die Valentine Akademie ist vor meinen Augen zum Leben erwacht und so fand ich es einfach spannend davon zu lesen und mehr darüber zu erfahren. Bereits zu Anfang des Buches merkt man, wie sehr diese Schule noch in ihren Traditionen festhängt, weswegen es für mich wirklich toll war zu sehen, wie auch dort eine Entwicklung stattfand.
Der Schreibstil von Page Powars hat mich sehr begeistern können. Ich kam schnell in die Geschichte rein, fand dass die Emotionen gut rübergekommen sind und auch die Beschreibungen der Orte waren sehr bildlich. Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn weitere Bücher des Autors erscheinen würden
Ein ganz großes Highlight ist die Covergestaltung. Das Cover hat mir wirklich gut gefallen und besonders gefallen hat mir, dass man die verschiedenen Elemente im Buch wieder findet. Und auch die Protagonisten wurden sehr gut getroffen und wurden so dargestellt, wie ich sie mir vorgestellt habe.
Nicht nur die Geschichte, sondern auch der Schreibstil konnte mich von Anfang an überzeugen. Der Schreibstil brachte eine gewisse Prise Humor in die Geschichte und dies zog sich bis zum Ende und mit dem Tempo bin ich ebenfalls gut klar gekommen.
Charlie mochte ich vom ersten Moment an. Er war sympathisch und in meinem Augen authentisch. Seine Gedanken waren interessant zu verfolgen und auch sein resultierendes Handeln. Auch Jasper ist auch mir sympathisch gewesen, obwohl er das komplette Gegenteil ist.
Auch das Setting des Elite Internat fand ich beeindruckend. Ich konnte mir alles genau vorstellen. Die ganze Entwicklung der Schüler fand ich sehr schön, besonders wo sich all für einen einsetzen.
Das Buch würde ich definitiv anderen empfehlen und das nicht nur an Jugendlichen, sondern auch anderen Altersgruppen. Da es mich überzeugen konnte, auch da wichtige Themen angesprochen werden, welche in der Gesellschaft viel mehr Platz einnehmen sollten.
And They Were Roommates erzählt die Geschichte von Jasper und Charlie, die sich Jahre zuvor in einem Sommercamp an der Valentine kennengelernt haben. Nun kehrt Charlie als Exzellenzstipendiat an die Akademie zurück und ausgerechnet Jasper, der ihm damals nicht nur seinen ersten Kuss gestohlen, sondern auch das Herz gebrochen hat, ist sein neuer Mitbewohner. Das Problem: Jasper erkennt Charlie nicht einmal wieder.
Ganz besonders überzeugt hat mich die Atmosphäre des Buches. Der Autor fängt das akademische Setting der Eliteakademie sehr gut ein und zeigt realistisch, wie viel Leistungsdruck, Konkurrenzdenken und Selbstzweifel mit so einer Umgebung einhergehen. Vor allem Charlies Situation ist dabei sehr greifbar: Er muss am Ende des Jahres zu den fünf Besten seines Jahrgangs gehören, um sein Stipendium nicht zu verlieren. Dieser Druck begleitet ihn konstant und macht seine Sorgen und Ängste sehr nachvollziehbar.
Auch das Setting mochte ich insgesamt sehr gerne. Die Academy-Vibes, kombiniert mit der klassischen Roommate-Situation und der gemeinsamen Vergangenheit der Protagonisten, schaffen eigentlich eine starke Grundlage für eine emotionale Geschichte. Besonders schön fand ich zudem, dass Charlie im Laufe der Handlung einen unterstützenden Freundeskreis um sich aufbaut. Es hat dem Buch sehr viel Wärme verliehen. Ebenso hat mir gefallen, dass Jasper Dichter ist und Literatur sowie Poesie eine wichtige Rolle in ihrer Annäherung spielen.
Charlie war für mich definitiv die stärkere Figur. Seine Gedanken, Unsicherheiten und sein innerer Druck waren glaubwürdiger und für mich auch emotional greifbarer. Mit Jasper hingegen hatte ich eher Schwierigkeiten. Seine Persönlichkeit wirkte teilweise ziemlich überzogen, und gerade sein Verhalten am Ende des Buches passte für mich nicht ganz zu dem Bild, das zuvor von ihm gezeichnet wurde.
Das Buch kann definitiv dem Trope Slow Burn zugeordnet, was grundsätzlich auch passt. Leider hat mir persönlich aber etwas der eigentliche „Burn“ gefehlt. Die romantische Spannung und Anziehung zwischen Charlie und Jasper konnte ich nur kaum spüren, was ich schade fand, da ihre gemeinsame Vorgeschichte und die Roommate-Konstellation eigentlich viel Potenzial geboten hätten.
Ein großes Highlight ist dafür die Gestaltung des Buches. Die glänzenden Prägungen, liebevoll gestalteten Kapitelaufhänger und hübschen Paginas zeigen, wie viel Wert auf Details gelegt wurde. Auch der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen: angenehm flüssig, humorvoll und gleichzeitig spannend genug, sodass ich schnell durch die Geschichte gekommen bin.
Ein Buch für jeden „Dead poets Society“ und Poesie Fan
Alarm!!! Das hier ist ein absolutes Jahreshighlight für mich von den bisher erschienenen Jugendbüchern dieses Jahr.
Ein sehr großes Lob meinerseits geht schon mal sofort an die Covergestaltung. Die mitwirkenden Personen, welche an diesem Cover gearbeitet haben, haben sich wirklich unglaubliche Mühe gegeben und eine fabelhafte Leistung vollbracht. Es hat mir wirklich sehr gefallen, dass beschriebene Elemente aus dem Buch seinen Weg auf das unglaubliche und detailreiche Cover gefunden haben.
Neben all diesen schönen Details, welche das Vorstellen akut vereinfachen, ist für mich auch der Schreibstil ein positiver Aspekt des Buches.
Schon aus der Leseprobe heraus konnte man etlichen Humor entnehmen und dieser zieht sich weiterhin durch die Seiten, was mir persönlich super gefallen hat.
Obwohl das Buch aus dem amerikanischen übersetzt wurde, ist der Humor grandios erhalten geblieben, ohne dabei „fehl am Platz“, oder eben unlustig zu werden.
Leider ist des Öfteren der Fall, dass manche Dinge übersetzt ihren Sinn verlieren oder eben nicht mehr so auf einen wirken, wie in ihrer originalen Form.
Allgemein würde ich das Buch sehr vielen Leuten weiterempfehlen, da es bei weitem nicht nur Jugendliche ansprechen kann, sondern eben auch etliche andere Altersgruppen, obwohl es sich eigentlich um ein Jugendbuch handelt.
Das ganze Konzept der Akademie war für mich unglaublich interessant und gut verständlich erklärt worden.
Wenn man also ein Fan von Internaten als Setting ist, dann ist dieses Buch definitiv der absolute Hammer für einen. Denn es gibt neue Konzepte und super schöne Beschreibungen, um sich alles besser zu vorstellen.
All die Charaktere, die wir hier kennenlernen dürfen sind tief und es mangelt ihnen nicht an Persönlichkeiten. Zudem sind alle verschieden und fühlen sich nicht wie eine Kopie von den vorherigen an.
Unser Protagonist war meiner Meinung nach eine unglaubliche gute Repräsentation vom Transgender sein und ich konnte seine Gefühle unfassbar gut verstehen, auch wenn ich selbst eben nicht Trans bin.
Gerade auch die ganze Darstellung der Körperdysmorphophobie von Charlie wurde wunderbar umgesetzt und genau so, wie es hier wahrscheinlich stattgefunden hat, wünsche ich mir, dass Autoren bei ernsten Themen sich im Voraus informieren.
Man merkt deutlich, dass im Voraus Nachforschungen betrieben wurden und das hat sich definitiv auf das gesamte Werk im positiven für mich ausgewirkt.
Allgemein habe ich es unglaublich genossen, dass all die Charaktere unglaublich tiefe Verbindungen gehabt haben und die Freundschaften, die entstanden sind, lagen mir schnell an meinem Herzen.
Zumal es auch wunderbare Charakterentwicklungen gibt, die einfach nur super im Lauf der Geschichte stattfinden.
Für mich war das Buch ein absolutes Herzensbuch und ich werde definitiv noch lange mit einem Lächeln an diese süße, emotionale und wunderbare Geschichte zurück denken.
Ich muss ehrlich gestehen, dass das Buch meine Erwartungen sehr übertroffen hat!
Nicht nur das Trans Personen einen Bühne gegeben wurde, sondern auch noch die Hauptperson Trans ist? Es war wirklich gut.
Vor allem weil das Thema zwar dauernd present war, aber dabei nicht aufdringlich wurde. Es hat perfekt gepasst.
Charlie und Jasper haben auch einfach eine hervorragende Dynamik. Auch die anderen Jungs passen einfach super dazu 💚
Ich wünschte im echten Leben würde auch alles immer so leicht verlaufen wie hier 🥰
Das Buch ist definitiv ein Jahres Highlight!
[Rezensionsexemplar] Eine Geschichte, die mit Humor und realistischen Figuren überzeugt
Vielen Dank an die lesejury für das Rezensionsexemplar 🩷
Das Original wurde von Page Powers verfasst. Übersetzt wurde das Buch von Svantje Volkens.
Was bedeuten fünf Sterne für mich? Ein tolles Buch, welches meine Erwartungen stark übetroffen hat. Meine Kritik ist nur minimal.
Ich fand das Buch einfach nur grandios. Der Schreibstil war flüssig und das Buch war voller witziger Stellen, die das Leseerlebnis locker und leicht gemacht haben. Nur einige Wortspiele sind in der Übersetzung etwas verloren gegangen, aber so etwas kann bei Übersetzungen passieren. Zudem gab es auch tiefere und emotionale Szenen, die sich gut in die Geschichte eingebettet haben und mich auch auf dieser Ebene erreichen konnte.
Charlie ist in diesem Buch die Hauptfigur und er war mir unglaublich sympathisch. Er arbeitet sehr hart und zielstrebig daraufhin sein Stipendium zu behalten. Diese Ausdauer finde ich sehr bewundernswert. Auch ist er zusätzlich einem hohen Stress ausgesetzt, weil er vor der Schule verheimlichen muss, dass er Trans ist. Da wollte ich ihn auch regelmäßig in den Arm nehmen und ihm Mut machen.
Jasper ist der love interest und Mitbewohner von Charlie. Außerdem ist er meine Liblingsfigur in diesem Buch. Er ist arrogant, selbstverliebt und manchmal etwas aufdringlich. Das aber auf eine Weise, die ihn unglaublich sympathisch und witzig macht (und mich in Teilen an Oikawa aus Haikyuu erinnert). Trotzdem gibt das Buch dem Charakter eine Tiefe, die ich zunächst einmal gar nicht erwartet hätte, aber dann auch sehr wertgeschätzt habe.
Die Dynamik zwischen Charlie und Jasper hat mir wirklich gut gefallen. Die Unterschiede in ihrer Persönlichkeit haben für viele witzige Momente gesorgt. Aber auch ernstere Momente haben das ausbalanciert und so für eine interessante Dynamik gesorgt. Dennoch möchte ich anmerken, dass das Nachhilfeprogramm Strip in meinem Augen etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist, als die Liebesgeschichte selbst.
Auch die Nebenfiguren empfand ich als gut ausgebaut und sympathisch. Sie hatten alle unterschiedliche Persönlichkeiten und waren dadurch gut auseinanderzuhalten. Es gab lediglich eine Figur, die mir etwas zu oberflächlich war, aber im großen und ganzen war das eine Kleinigkeit.
Was mir an allen Figuren sehr positiv aufgefallen ist, dass ihr Verhalten wirklich gut zu ihrem Alter passte. Sie wirkten weder zu kindlich noch zu reif. Sie haben alle dieses unbeholfene, chaotische und unvorhersehbare an sich, welches typisch für ihr Alter ist und sich in ihrem Handeln widerspiegelt.
Alles in einem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Es war mein erstes Jahreshighlight und hat mich einfach rundum glücklich gemacht.
Spice: Kein spice, alles jugendfrei :D
Diese Woche erscheint mit « And they were roommates » Page Powars’ Debüt beim Verlag One. Seine beiden Werke « The borrowed boyfriend club » und « But I hate him » wurden bisher noch nicht auf Deutsch übersetzt – aber was nicht ist, kann ja noch werden. Für den Augenblick können wir uns über eine queere Lovestory mit transsexuellem Protagonisten freuen – auch heute noch eher eine Seltenheit im Genre Romance.
Charlie wünscht sich nichts sehnlicher, als auf die Jungenakademie Valentine zu gehen und dank eines Stipendiums soll sein Wunsch nun endlich in Erfüllung gehen. Allerdings ist die Valentine für ihre traditionellen Werte bekannt, was für Probleme sorgen könnte. In weiser Voraussicht hat unser Hauptcharakter explizit ein Einzelzimmer beantragt und dafür gezahlt – angeblich. Denn bei seiner Ankunft ist der Scheck nicht auffindbar und man weist ihm einen Mitbewohner zu - ausgerechnet Jasper Grimes ; ein alter Bekannter, der sein Geheimnis in Sekundenschnelle lüften könnte…
Der Vor- und Nachsatz des Buches ist passend zum Cover liebevoll gestaltet – unter anderem finden wir einen detaillierten Plan der Valentine-Akademie, sodass wir stets nachvollziehen können, wo die Charaktere sich gerade herumtreiben. Das fügt der Geschichte ein spaßiges, interaktives Element hinzu und wirkt außerdem sehr wertig. Vorne gibt es wieder den üblichen Hinweis auf die Triggerwarnung, welche sich auf den letzten Seiten des Buches versteckt, um ungewollte Spoiler zu vermeiden. Die Liste enthält nur einen einzigen Eintrag – meiner Meiung nach hätte man hier aber die Narben, die Charlie durch seine Brustoperation davon getragen hat, ebenfalls erwähnen müssen, da diese für einige Mitglieder der Trans-Community durchaus negative Gefühle auslösen könnten.
Besonders aufgefallen ist mir die Widmung des Buches : Diese richtet sich nämlich an den Partner des Autors und ist ein Hochzeitsantrag. Romantischer geht es nun wirklich nicht. So eingestimmt starten wir gleich mit dem ersten Kapitel und Charlies Ankunft in der Akademie. Die Abschnitte sind jeweils mit sowohl Titel als auch Datum versehen und haben mit einer Länge von 1-12 Seiten einen angenehmen Umfang. Haptisch sticht außerdem die hohe Dichte des Papiers heraus, was für hohe Qualität spricht.
Im Buch gibt es durchaus sexuelle Andeutungen, beispielsweise in der Benennung der Blockade zwischen dem Jungen- und Mädchencampus, jedoch keinerlei explizite Szenen, die über leidenschaftliche Küsse hinausgehen. Sprachlich bedient sich der Autor der modernen Jugendsprache mit einigen englischen Begriffen, die aber gemeinhin bekannt sein sollten. Wir erleben die Handlung ausschließlich aus der Perspektive von Charlie. In seinem Gedankenfluss tauchen auch immer wieder unvollständige Sätze auf, die der Geschichte die nötige Glaubwürdigkeit verleihen und den Eindruck vermitteln, dass die Geschehnisse tatsächlich exakt in diesem Moment passieren. Die übrigen Charaktere verfügen teilweise über ungewöhnliche Eigenschaften oder weisen besondere Verhaltensweisen auf, die sie hervorstechen und sympathisch wirken lassen. So bleiben die meisten Nebenfiguren nicht zuletzt aufgrund ihrer unverwechselbaren Macken im Kopf und machen ein Charakterregister überflüssig. Da sich die Schüler an der Akademie unter anderem mit englischer Literatur beschäftigen taucht auch der Name des ein oder anderen bekannten Autors, Songtitels oder Gedichtes auf.
« And they were roommates » entführt uns an die konservative Valentine-Akademie in der Kleinstadt Au Sable Forks. Page Powars beschäftigt sich in erster Linie mit Tropes wie Second Chance und Coming Of Age, behandelt aber auch Themen wie das Finden der eigenen Identität, Leistungsdruck, Vorurteile und Diskriminierung sowie der Frage danach, was Liebe wirklich ist. Er beschreibt eindrücklich, dass diese nicht immer auf den ersten Blick stattfindet, sondern dass sie sich manchmal erst zeigt, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Durch Charlie und Jasper lernen wir, dass es in der Liebe darum geht, jemanden wahrhaftig zu sehen und zu verstehen, sich aber auch sicher genug zu fühlen, sich selbst sichtbar zu machen, selbst wenn es Überwindung kostet und, wie in Charlies Fall, Risiken birgt.
Alles in allem ein gelungener Cozy Read, der das Rad aber nicht neu erfindet und dem ein bisschen mehr Knistern zwischen den beiden Protagonisten sicherlich nicht geschadet hätte. Der Nebenplot sorgt zwar für etwas zusätzliche Spannung, mich persönlich konnte die Handlung aber nicht besonders berühren. Damit bleibt es bei dem typischen Lesefazit : Es ist gut, aber es fehlt noch was.
Die beiden Main Characters sind eigentlich echt süß und schön beschrieben. Am Anfang hat mich der Schreibstil bisschen gestört, ich bin nicht so richtig reingekommen, aber so ab etwas über der Hälfte fand ich ihn dann voll okay und irgendwie sogar ganz cool.
Jasper hat mich am Anfang ehrlich total genervt 😭 und ich fand die ersten Kapitel auch etwas langweilig, da ist nicht sooo viel passiert. Aber das Ende hat’s für mich wieder rausgerissen, das war richtig wholesome.
Ist auf jeden Fall ganz cute für zwischendurch, wenn man was Leichtes lesen will.
Zwischendurch war ich so "was labert ihr?" weil Shakespeare englisch genutzt wurde und diese schule ist der größte dreck warum geht da irgendwer freiwillig hin aber bis auf das war es einfach zu cute
Ich gebe zu, mittlerweile lese ich lieber Bücher mit erwachsenen Protagonisten, aber das war so süß. Das ganze Konzept der Schule ist irgendwo absolut dumm, aber im guten Sinne dumm. Ich habe mehrmals laut gelacht beim lesen, was mir sonst nur bei Rick Riordan passiert. Sehr sehr süßes Buch mit trans* rep :))
Als ich das Buch damals gekauft habe, wollte ich in der Queere, LGBTQIA-Bücher-Welt einsteigen. Ich finde die Message schön und zum Nachdenken, dass man sich selbst sein soll und versucht sich nicht kaputt zu arbeiten, nur damit man den Normen anpasst. Was mir fehlte, war nur der Plottwist, am Anfang war der Einstieg gut und das Buch verlief einigermaßen gut, nur es fehlte mir nur die Bombe am Ende, wo ich mir denken würde: OMG WIEEE, aber das fehlte. Ansonsten für jemanden, der zum ersten Mal in den Bereich ein Buch liest und auf Englisch, sollte guter Einstieg sein 🙏🏻
Okay, also. Ich hab das Buch gerne gelesen. Es war nicht schlecht, aber auch nicht überragend. Leider habe ich die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren nicht gespürt und die Schule, auf der sie sind, hat mir mehr Sicks gegeben als alles andere. Dass die Charaktere so dermaßen exzentrisch sind, fand ich ungewohnt, aber nicht schlecht, manchmal vielleicht ein bisschen drüber (looking at Blaze). Ich hab es leider nicht so sehr gefühlt, wie ich es gerne hätte, auch wenn ich die Prämisse richtig gut fand und sie auch gut umgesetzt wurde.