Eine wechselhafte, aber unterhaltsame Kurzgeschichtensammlung mit einigen starken Ausreißern nach oben.
Mit "Sunset" zeigt Stephen King einmal mehr, wie gut er darin ist, das Unheimliche mitten im Alltäglichen zu verstecken. Statt durchgehendem Horror bekommt man hier eine vielseitige Kurzgeschichtensammlung, die zwischen Gänsehaut, Abgründen und skurrilen Ideen pendelt. Mal stark, mal eher solide, aber nie komplett belanglos. 🌇 Gerade bei Kurzgeschichten ist es für mich immer ein Auf und Ab, und genau so fühlt sich dieses Buch an: Einige Storys packen mich wirklich, andere sind schnell wieder vergessen. Wer King vor allem für seine großen, dichten Romane liebt, wird hier vielleicht nicht seine stärkste Seite finden. Aber sein typisches Gespür für Atmosphäre blitzt trotzdem immer wieder auf. 👀 Besonders mag ich, dass nicht jede Geschichte auf klassischen Horror setzt. Vieles wirkt eher leise, seltsam oder psychologisch unangenehm statt laut und schockierend. Dadurch entsteht eine Mischung, die abwechslungsreich ist, auch wenn nicht jede Idee gleich gut zündet. 🖤 Insgesamt ist "Sunset" für mich kein Highlight in Kings Bibliografie, aber definitiv ein lesbarer Sammelband mit einzelnen, richtig guten Momenten. Für eingefleischte King-Fans lohnt sich der Blick auf jeden Fall. Vor allem, wenn man Lust auf unterschiedliche Stimmungen und kleine, düstere Gedankenspiele hat. Wer allerdings den ganz großen Gruselfaktor erwartet, sollte eher mit gedämpften Erwartungen rangehen. 🌫️ Fazit: Eine wechselhafte, aber unterhaltsame Kurzgeschichtensammlung mit einigen starken Ausreißern nach oben. Nicht Kings beste Sammlung, aber durchaus lesenswert. 📖
















