
Ghost - Nachricht von Wren
Nicholas Sparks typisches Hochglanz-Drama garniert mit M. Night Shyamalans Mystik, zumindest dem Titel nach. Nur Fragen sich Nicholas Sparks Fans "Was soll das mit dem Geist?" und die Fans von M. Night Shyamalan fragen sich zurecht "Und wo ist der überraschende Twist?" Man hat das Gefühl beide nicht in Bestform zu erleben. Obwohl die Geschichte tiefsinnig sein will, wirkt sie seicht und wenig rätselhaft. Ich hatte das Tatmotiv und den/ die Täter schon innerhalb kurzer Zeit erraten und habe mich dann bis zum vorletzten Kapitel gefragt, ob ich recht hatte und ja, hatte ich. Das fand ich dann doch ziemlich enttäuschend. Für Vielleser ist es definitiv kein Must-Read. Die Geschichte ist weder neu, noch originell, oder mitreissend. Die Charaktere haben mich auch nicht überzeugt, da sie sehr klischeehaft sind. Tate ist ein armer reicher Junge, der sich schwer auf andere einlassen kann und noch nie geliebt hat, außerdem ist er ein Skeptiker, der nicht an das Übernatürliche glaubt. Als er dann aber der attraktiven Wren begegnet, wirft er alle Skepsis über Bord und verliebt sich - in einen Geist. Wren hingegen wirkt geradezu kindlich und naiv. Sie hat die Begeisterungsfähigkeit und Interessen eines Kindes. Sie wirkt wie die Unschuld vom Lande, die natürlich die schönste Frau ist, der er je begegnet ist und die reihenweise den Männern den Kopf verdreht hat. In den Dunstkreis der Verdächtigen treten drei, auf die sich Tate fokussiert. Bei der Auswahl habe ich mich gefragt, was Wren für einen seltsamen Geschmack hat. Das hat sie nicht gerade in ein gutes Licht gerückt. Eine Verfilmung finde ich unnötig, ist aber mit Jake Gyllenhaal als Tate geplant.

































































