*3.5 stars This book is so important. It took some time until I got into this book but as soon as I was immersed into the story, I practically inhaled it. I didn’t really care about Harriet’s part of the story (and especially her crush on a teacher). For me, the first part did not really focus on Frankie but on Harriet and it wasn’t what I expected. Adding to that, I didn’t like the ending. Obviously, it was really powerful and I love the message. But to me, it seemed to happen too quickly. I also think it was a little bit unrealistic. However, the more I think about this book, the less it is about the story. I just really appreciate the message of it. The author didn’t shy away from tackling topics such as cyber bullying and the stigma around periods, which, for some reason, are still considered a taboo topic. Nevertheless, it’s still a must read for everyone. This book is one of a kind. I can’t wait to read Cuthew’s next book. Thank you so much to Netgalley and Walker Books for providing me with an ARC.
Ein sehr schönes Buch, das ein wichtiges Tham behandelt! Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass es tiefer gehen würde. Der Schreibstil war sehr angenehm und ich konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen.
Frankie hat ihre erste sexuelle Erfahrung mit dem super gutaussehenden und wirklich freundlichen Benjamin. Währenddessen bekommt sie jedoch ihre Periode, was für beide eigentlich keine grosse Sache ist. Es ist schliesslich nur Blut und etwas ganz Natürliches. Kein Grund sich zu schämen. Doch schon kurz darauf, wissen die Leute an ihrer Schule bescheid und im Internet kursiert ein virales Meme. Frankie wird ausgelacht und verspottet für etwas, das vollkommen normal ist. Für etwas, wofür sie nichts kann und wofür es keinen Grund gibt, sich zu schämen. Das sie während dieser Zeit auch Streit mit ihrer besten Freundin Harriet hat, macht die Situation nur noch schwieriger und Frankie beginnt zu verzweifeln. Was tun? Lucy Cuthew greift mit Blood Moon Themen auf, welche in unserer Gesellschaft leider immer noch eine grosse Rolle spielen; Slutshaming und die Scham über Periode zu sprechen. Etwas wird in unserer Gesellschaft tabuisiert, dass eigentlich kein Tabu sein sollte. Die Autorin erzählt das auf krasse Weise und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie zeigt, dass nicht nur Männer die Periode als etwas Ekliges darstellen, sondern auch viele Frauen selbst die Periode als etwas schamvolles ansehen. Frankie denkt da eigentlich sehr fortschrittlich und lässt sich zuerst auch nicht fertig machen, aber nach und nach eskaliert die Situation. Sie bräuchte ihre beste Freundin, aber die hat sie kurz davor selbst verletzt, in dem sie sie für etwas verurteilt hat, was sie getan hat. Slutshaming geht nicht nur von Männern aus, auch Frauen betiteln sich untereinander und in Blood Moon wird das immer wieder ersichtlich. Ich habe Periode nie als Tabuthema gesehen, aber das Buch hat mich trotzdem einiges gelernt und mir inhaltlich auch gut gefallen. Lucy Cuthew hat die Geschichte in Versform geschrieben, was ich immer eine spannende Möglichkeit finde, Emotionen noch stärker darzustellen. Mir hat der Schreibstil zwar gefallen, aber ich habe mir teilweise mehr Tiefe gewünscht und die Versform wäre in diesem Fall für mich nicht notwendig gewesen. Zudem hätte ich mir bisschen mehr Nebengeschichte und Persönlichkeit der Figuren gewünscht. Es hat zwar ein paar wenige Handlungsstränge, die nebenher gelaufen sind, aber der Fokus liegt vor allem auf der Haupthandlung. Fazit Blood Moon ist für mich ein unterhaltsames Jugendbuch, welches angenehm geschrieben wichtige Themen aufgreift und aufzeigt, dass wir Themen wie die Periode noch Enttabuisieren müssen. Aber auch das Slutshaming sowohl von Männern als auch Frauen ausgehen kann, zeigt die Autorin. Trotzdem habe ich mir bisschen mehr erhofft, sowohl für mich zum Lernen als auch an Handlung und Tiefe der Figuren. Das Buch lohnt sich, ist für mich aber kein Highlight und darum vergebe ich 4 von 5 Sterne für Lucy Cuthews feministisches Jugendbuch. Ich kann das Buch allen empfehlen, denen es vielleicht auch unangenehm ist über die Periode zu sprechen oder die nach einem unterhaltsamen feministischen Jugendbuch suchen. Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/
...but laughing about it somehow seems to take some of its power away.
Worum geht es in „Blood Moon“? Eines Tages nach der Schule macht Frankie, die Physik und Astronomie liebt, ihre ersten sexuellen Erfahrungen mit dem ruhigen und wunderschönen Benjamin - und bekommt dabei ihre Periode. Es ist nur Blut, da sind sie sich einig. Aber schon bald verbreitet sich ein grauenhaftes Meme und verwandelt einen intimen, liebevollen Nachmittag in etwas Schmutziges, Kränkendes und Schädliches. In der Zeit, die man braucht, um einen Bildschirm zu durchstreichen, implodiert Frankies Universum. Wem kann sie vertrauen? Nicht Harriet, ihrer plötzlich grausamen besten Freundin, und schon gar nicht Benjamin, dem einzigen, der von dem Vorfall weiß. Während das Online-Shaming ein erschreckendes Eigenleben führt, beginnt Frankie sich zu fragen: Ist ihr wirkliches Leben vorbei? Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, da habe ich nicht geahnt, dass es mir so sehr gefallen würde. Ich dachte, es sei ein seltsamer Gedichtband über Menstruation und obwohl es so etwas ist, ist es so viel mehr. Die Geschichte brachte mich zum Lachen und Weinen und sie weckte Erinnerungen und Gefühle, mit denen ich in der Schule zu kämpfen hatte. Ich denke, Teenager, insbesondere Mädchen bzw. junge Frauen, können bestätigen, dass die Schulzeit ätzend sein kann und einige Dinge normal und gesund sind, auch als solche behandelt und nicht beschämt werden sollten. Ich wünschte, ich hätte dieses Buch gelesen als ich in der Pubertät war und kann es jedem ans Herz legen, insbesondere meinen jüngeren Followern ❤️




