" 'Wir wissen doch gar nicht, wer's getan hat, ein Mann oder eine Frau', antwortet sie Erin, ein nachträglicher Gedanke in der Haustür. 'Es ist aber doch immer ein Mann, stimmt's?' " (S. 77)
Dieses Buch hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen - schlecht ist es aber auch nicht.
Die Geschichte an sich finde ich ganz spannend, es gibt einige Wendungen. Einige davon sind überraschend, andere vorhersehbar. Jedoch gibt es für mich eine große Logik-Lücke: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass eine erfahrene Polizistin so auf die Situation mit ihrer Tochter reagieren und sich damit angreifbar machen würde. Aber vielleicht gibt es sowas ja. Mich hat es irgendwie verwundert.
Für einen Thriller fand ich das Tempo eher zu langsam. Es war schon spannend aber alles etwas ausufernd und langsam erzählt. Auch den Schreibstil fand ich stellenweise etwas schwierig, ganz speziell die Kapitel aus Julias Sichtweise.
Dennoch war es ein solides Buch, das ich persönlich aber eher als Krimi als als Thriller bezeichnen würde. Eine Weiterempfehlung für Leute, die es nicht so krass mögen.
Die erste Hälfte war relativ zäh. Dann kam der plottwist und plötzlich wurde es interessant. Leider konnte die Spannung nicht bis zum Schluss anhalten. Zudem waren die vielen erzählwechsel sehr verwirrend. Musste immer erstmal überlegen, wer das jetzt ist.
Der Schreibstil hat es mir sehr schwer gemacht, gut ins Buch zu finden. An manchen Stellen fand ich es so verwirrend, dass ich nochmal nachlesen musste um folgen zu können.
Spannung kommt eigentlich im ganzen Buch auf, aber gegen Ende hin überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten Seiten komplett und im vergleich dazu, kam mir der Mittelteil dann doch sehr langatmig vor.
So, there must be something wrong with me. I genuinely don’t understand why this book has so many good reviews. I just finished Wrong Place Wrong Time and quite enjoyed it. But I had so many problems with this one. My number one problem has to be the ending. And warning: spoilers ahead.
So you have a girl who acts in self defense and injures someone. The only logical reaction for a detective of 20 years is to get rid of the evidence? I don’t think so.
And then there is a missing girl, several missing girls in fact. But neither of them is actually missing. And then a father who fakes a whole ass missing person to frame an ex boyfriend for murder by blackmailing a cop, inventing a person (fake online presence and everything), stealing someone’s identity and renting a damn flat for that imaginary person. A girl who is stealing passports and identities to give them to other people. One (or actually two) corrupt cops.
It’s crazy because it’s such a slow book. The first interesting thing happens in chapter 23. And then there is so much nonsense going on that you absolutely lose track. And the biggest let down was the happy ending. A book full of nothing and then everything all at once, squeezed into the last few pages. Julia is taken by her favorite colleague who makes absolutely no sense to be the bad guy but someone has to be, right? That’s because everyone else gets their bloody happy ending. Julia takes the blame for the incident with her daughter and is free? Her colleague was shot by her gangster friend? The missing girl Olivia isn’t missing at all? Sadie also isn’t missing but alive and well and there are no consequences for her actions as well? Julia’s marriage is suddenly great again? Julia has tampered evidence several times, but that’s fine. Sadie’s father has blackmailed a cop and invented a whole ass missing person to frame his daughters ex boyfriend but is free as well? Sure thing.
Thank you, next.
(leider ist die App beim abspeichern der Rezi abgestürzt)
Längen in der ersten Hälfte verhindern eine bessere Bewertung.
In der zweiten Hälfte wird so einiges klar & man sieht vieles in einem anderen Licht.
Alleine von der Punchline war ich angetan & ich weiß nicht, wie man sie besser hätte ausarbeiten können.
Obwohl ich nur Tante bin & mit Kindern nur arbeite, konnte ich mich gut in die Eltern reinversetzen. Natürlich würde ich auch alles für meine Kinder tun. Egal, ob sie Opfer oder Täter sind!? Dieser moralische Aspekt lässt natürlich viele zweifeln. Die Trauer und Verzweiflung war greifbar, die Spannung gegen Ende immer mehr zugespitzt.
Gutes Zusammenspiel der Charaktere, trotz Längen ab der Hälfte rasante Spannungskurve.
Besonders von den Situationen der Figuren war ich angetan. Wir bekommen Einblick in die Polizeiarbeit, moralische Dilema und viel elterliche Sorge...
Going back hat mir 2023 richtig gut gefallen. Dementsprechend habe ich mich letztes Jahr sehr über diese Neuerscheinung gefreut. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen. Wer einen spannungsgeladenen Thriller erwartet wird vermutlich enttäuscht werden. Die Plottwists fand ich recht schnell offensichtlich und zudem wurden sie meiner Meinung nach zu umfangreich erklärt. Insgesamt war ich daher leider etwas enttäuscht von dem Buch.
Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht leicht – die ersten Kapitel wirkten langatmig und boten wenig Überraschendes. Die Handlung zog sich zunächst etwas zäh dahin, was es schwierig machte, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Doch genau in dem Moment, als ich fast schon versucht war, das Buch beiseitezulegen, nahm die Story eine spannende Wendung. Ab der Mitte gewann die Erzählung an Fahrt und überraschte mit unerwarteten Entwicklungen. Besonders das Ende hat mich schließlich überzeugt und dem Buch einen gelungenen Abschluss gegeben. Insgesamt ein solides Buch, das es schafft, die anfängliche Geduld zu belohnen.
Fande das Buch prinzipiell gut und spannend. Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Allerdings fand ich es zwischendurch sehr langatmig, da musste man sich teilweise etwas durchkämpfen.
Den Plottwist fand ich sehr gelungen und nicht vorhersehbar.
Dies war mein erstes Buch der Autorin Gillan McAllister.
Ich habe mir sehr schwer getan, das Buch weiter zu lesen, da es sehr langatmig und wirr geschrieben und von den Figuren her nicht greifbar war.Ich habe häufiger den Faden verloren und musste noch mal nachlesen.Stellenweise wollte ich das Buch sogar abbrechen, da ich den Schreibstil sehr zäh und verwirrend fand. Dies könnte aber auch teils an einer nicht stimmigen Übersetzung liegen.
Am Ende kommt kurz Spannung auf und es überschlagen sich die Ereignisse, die ich leider die meiste Zeit vermisst habe.Das Ende hat mich doch überrascht, ist aber für mich keine klare Lesempfehlung!
Wirr, aber gut geschrieben. Viele Plottwists. Ob es Logiklücken gab? Keine Ahnung, ich hab mich unterhalten gefühlt ;)
Wie oft kein Thriller.
Wieso muss der Mann "Art" heißen? Hat meinen Lesefluss gestört, weil mein Gehirn bis zum Ende nicht akzeptiert hat, dass es ein Name ist und nicht "Weise".
Ich habe gesehen das es sehr viele negative Bewertungen gibt für das Buch und deswegen gebt dem Buch eine Chance.
Ich habe am Anfang nur gedacht ohje was ist das denn 😅 ich kam mit dem Schreibstil was Julia betrifft nicht so klar ( deswegen nur 4,5 ⭐️) und wollte schon abbrechen weil ich dachte ohje das wird nichts.. ABER es ging dann irgendwann und ich konnte es dann nicht mehr weg legen ( in nicht mal 2 Tagen durchgesuchtet) und die Plots hab ich nicht kommen sehen.. Alles was da geschieht und wie es ausgeht hätte ich niemals gedacht!! Bei den letzten Kapiteln kullerten ein paar Tränchen bei mir.
Ich kann es wirklich nur Empfehlen!!!
Als ich "Going Back - Wo fing das Böse an?" von der Autorin gelesen habe und mir ihr Schreibstil gefiel, wollte ich unbedingt das nächste Buch von ihr lesen. Auch wenn mir auch hier der Schreibstil und die Idee der Geschichte gefallen hat, konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen. Ich habe versucht die Punkte während der vielen Wechsel der Perspektiven zwischen Julia, Lewis, Emma und Olivia zusammenzubringen, jedoch fehlte es mir durch die Komplexität der Handlung schwer, bestimmte Wendungen und Verknüpfungen komplett zu verstehen, weshalb ich manche Kapitel mehrfach lesen musste. Dadurch wurde mein Lesefluss gestört und nebenbei bemerkte ich schnell, dass ich zu den jeweiligen Charakteren keine Verbindung aufbauen konnte. Das führte dazu, dass ich, trotz der grandiosen Idee des Buches, schnell das Interesse an der Handlung verloren habe. Zwar hat mich das Ende überrascht, aber in der Gesamtheit konnte mich dieses Buch nur teilweise zufriedenstellen.
[ 𝚆𝚎𝚛𝚋𝚞𝚗𝚐 • 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗𝚜𝚎𝚡𝚎𝚖𝚙𝚕𝚊𝚛 ]
Die derzeitige Ermittlung nach einem vermissten Mädchen wird für die erfolgreiche Ermittlerin Julia Day zu einem Albtraum. Alle ihre Prinzipien und Grundsätze werden auf die Probe gestellt, denn wenn sie nicht eine falsche Fährte auslegt und damit einen Unschuldigen ausliefert, ist die Sicherheit ihrer Tochter gefährdet, denn der unbekannte Erpresser hat Kenntnis von einem dunklen Geheimnis.
Wie weit würde man gehen, um seine Liebsten zu schützen? Würde man es drauf ankommen lassen, mit allen Konsequenzen oder nach einem Schlupfloch suchen? Genau vor dieser Entscheidung steht Julia, nicht nur ihr Familienleben, sondern auch ihre Karriere hängt davon ab und erstere ist schon in Schieflage geraten.
Was die Spannung noch steigert, ist die Tatsache, dass die Geschichte von Julia, aus der Sicht des Vaters des gesuchten Mädchens und der Mutter des Beschuldigten erzählt wird. So erfährt man mehr über ihre Sichtweise, ihre Verzweiflung, ihre Ängste und Sorgen und was sie alles selbst bereit sind zu tun, um Licht ins Dunkel zu bringen. Dadurch entstehen so viele raffinierte Wendungen, Verdachtsmomente, die Beweislage scheint eindeutig und doch wieder nicht, weil es ständig Zweifel zwischen dem Offensichtlichen, der Verhaltensweise und neuen Kenntnissen gibt.
Allerdings hat mich ab und zu die Denk- und Verhaltensweise des Vaters etwas genervt, das war zeitweise etwas langatmig und verworren. Auch Julias Art, deren Arbeit oft wichtiger erscheint als die eigene Familie und dabei ziemlich uneinsichtig reagiert, fand ich etwas suspekt, kühl und gewöhnungsbedürftig.
Ein psychologisches Verwirrspiel, das die Autorin bis zum Schluss immer wieder dreht und durch Julias Entscheidungen und dem Spiel mit dem Feuer noch zusätzlichen Zündstoff mit reinbringt. Niemals hätte ich mit dieser Entwicklung gerechnet.
Die Nerven bleiben bis zum Schluss gespannt und währenddessen überlegt man immer wieder, wie man wohl selbst reagiert und entschieden hätte.
Mit dem zusätzlichen Hörvergnügen der wirklich hervorragenden Erzähler wird das Buch noch intensiver präsentiert, die Stimmen passten perfekt zu den Charakteren und haben den Zuhörer damit noch mehr in die Handlung gezogen, Nervenkitzel ist vorprogrammiert.
Die Handlung baut sich langsam auf, aber irgendwann nimmt sie so viel Fahrt auf, dass man nicht mehr aufhören kann und völlig überrumpelt von den Twists ist. Du denkst, Du weißt was passiert- dann hast Du Dich täuschen lassen!
Nachdem „Going Back“ letztes Jahr für mich eine der größten Überraschungen überhaupt war, ging ich voller Vorfreude in das neue Werk.
Die Grundstory klang richtig gut und der Start in die Geschichte hat mir auch gut gefallen. Dass es mit den Charakteren und mir nichts wird, wurde mir jedoch auch schon gleich am Anfang klar. Nicht nur das, die mir komplett unsympathisch waren, ich konnte sie auch zu keinem Zeitpunkt greifen. Schwierig.
Mit der Story an sich konnte ich dann auch überhaupt nichts anfangen, nicht nur, dass sich der ganze Spaß zog wie Kaugummi, es kam auch null komm null Spannung auf. Mitten in der Geschichte hatte ich teilweise vergessen, worum es eigentlich ging. Es hat mich einfach mal so überhaupt nicht gecatcht. Gefühlt habe ich mich teilweise wie „Just Another Missing Person“, die irgendwann mal im Verlauf der Story verloren gegangen ist.
Sei´s drum, vielleicht bringt das Ende ja noch die komplette Offenbarung und lässt alles davor in den Schatten stehen. Hm, ne hat es auch nicht.
Es gibt ja immer mal Bücher, die mir nicht ganz so zusagen wie ich mir das wünsche. Hier hatte ich jedoch meine bisher größte Enttäuschung.