
Gute Idee, langweilige Umsetzung
Story (übersetzt): Für Max und Janie bedeutet ein Baby die erfüllung ihrer Träume. Doch gerade einmal sechs Wochen nach der Geburt kommt Max nicht nach Hause. Janie fühlt sich allein mit ihrem Baby und sucht verzweifelt nach Antworten. Als in der Nähe eine Frauenleiche entdeckt wird, leuten sämtliche Alarmglocken bei Janie. Ist Max ebenfalls ein Opfer oder sogar der Täter? Je mehr sie nachforscht, umso mehr erfährt sie, dass Max nicht nur ein Geheimnis vor ihr verborgen hat. Meinung: Ach Mensch, die Geschichte klang so gut – aber was war das bitte? Die Charaktere fand ich zum größten Teil nervig und wenig glaubwürdig, Janie empfand ich als sehr aufbrausend und auch wenn ich ihre Ängste verstanden habe, empfand ich ihre Entwicklung zu sprunghaft und unglaubwürdig. Nach zähem Start entwickelt sich die Geschichte und wirft einige interessante Fragen auf, die mich auch zum weiterlesen animiert haben. Was ist mit Max passiert und was haben die ganzen Nebencharaktere zu verbergen. Und auch wenn es immer mal wieder ein paar Dinge gab, die überraschen sollen, empfand ich die Entwicklung wie das Finale als ziemlich schwach. Geschrieben ist das Buch gut, man kommt prima durch die Seiten – aber das reicht natürlich nicht für ein gutes Buch. Wenig Spannung, schlimme Charaktere und miese Umsetzung einer eigentlich recht interessanten Geschichte.
