Berührender Trilogieabschluss mit historischem Sog, starken Figuren und gelungenem Ende.
„Die Wildrose“ war für mich ein richtig starker Abschluss der Trilogie. Der historische Hintergrund rund um den Krieg hat mich sehr bewegt, besonders weil deutlich wird, was Frauen in dieser Zeit geleistet haben – aber natürlich auch, welche Belastungen und Opfer insgesamt damit verbunden waren. Besonders eindrücklich fand ich, dass nicht nur körperliche Kriegsverletzungen eine Rolle spielen, sondern auch die psychischen Folgen. Mit diesem Thema hatte ich mich vorher nicht so stark beschäftigt, und gerade durch dieses Buch ist mir noch einmal bewusster geworden, wie tief solche Erlebnisse Menschen auch innerlich verletzen können. Die Geschichte hatte für mich wieder viel Sog, große Gefühle, Drama und starke Figuren. Gerade die Mischung aus persönlichen Schicksalen, historischen Ereignissen und emotionalen Entwicklungen hat sehr gut funktioniert. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammengeführt wird. Besonders gelungen fand ich den Schluss. Die Auflösung kam für mich unerwartet, wirkte aber nicht beliebig, sondern richtig gut gemacht. Dadurch hatte der Band für mich noch einmal eine besondere Stärke. Für mich ein sehr schöner, spannender und berührender Abschluss der Rosen-Trilogie.









