Nach dem mir Band 1 eigentlich sehr gut gefallen hat, war Band 2 doch enttäuschend für mich.
Meilins Entwicklung fand ich eher ins negative und auch dass sie sooft in Fallen geraden ist und gerettet werden musste, hat mich irgendwie gestört.
Dennoch Schreibstil und Worldbuilding fand ich sehr ansprechend
*Anzeige/Rezensionsexemplar*
🥬 Mein spoilerfreier Salat dazu:
Mit großen Erwartungen habe ich auf den zweiten und somit letzten Band der “Legende von Meilin” hingefiebert. “The Night ends with Fire” war für mich ein absoluter Pageturner und ich wurde komplett in dieses Mulan-Retelling eingezogen.
Auch im Finale geht es weiter um Meilin, die ihre Stellung als Frau in einer patriarchalischen Welt hinterfragt und gepaart mit chinesischer Mythologie ihren Weg sucht, aus ihrer Inhaftierung zu entkommen.
Der Einstieg ist brilliant, wenn auch recht ruhig im Vergleich zum Ende des ersten Bandes. Die Szenerie wechselt vom Kriegs-Schlachtfeld zum Gesellschafts-Schlachtfeld, was interessant gelöst war. Trotz einiger Längen, wollte ich immer wissen, wie es weiter geht und kam somit recht schnell in der Geschichte voran.
Meilins Charakter ist außergewöhnlich. Wir verfolgen hier keine typische Bad-Ass-Protagonistin, aber auch kein Mauerblümchen. Meilin ist stark und schwach, alles zu gleichen Teilen. Sie ist gut und böse, wiedersprüchlich und manchmal auch einfach nur schwer einzuschätzen. Und das macht sie zu einer der interessantesten weiblichen Charaktere, die ich je in einem Fantasybuch gelesen habe.
Meisterhaft umgesetzt sind für mich die Themen wie Vertrauen, Machtmissbrauch und die typischen Geschlechterrollen.
Hervorheben möchte ich noch die Thematik der chinesischen Namen.
Ich hatte in vielen anderen Büchern hier leider immer wieder die Problematik, das ich Personen nicht auseinander halten konnte. Das ist hier nicht der Fall. Schon in Band 1 ist mir positiv aufgefallen, dass die Namen recht gut gewählt sind und (bis auf eine Ausnahme) alle komplett verschieden klingen. Das erleichtert die Zuordnung ungemein, wenn man mit den chinesischen Namen nicht vertraut ist.
Diese feministische Neuinterpretation der Mulan-Legende ist für mich eine absolute Empfehlung für alle, die mal etwas abseits der Standart-Fantasy mit tiefen Charakteren und Problematiken lesen möchten.
Ein gelungener Abschluss der Geschichte über eine sture aber stolze Frau in einem Land, das ihr nichts gibt
Nachdem ich bei Band 1 einige Seiten brauchte, um in die Handlung einzutauchen und vor allem mit Meilin warm zu werden, bin ich bei Band 2 recht schnell wieder in die Handlung reingekommen.
Ich bin wirklich fasziniert von diesem komplexen Worldbuilding mit der Politik, der Geisterwelt und dem System.
Mei ist definitiv keine typische Heldin, aber das haben wir ja bereits in Band 1 gelernt - sie ist ehrgeizig, stolz und stur - was sie in ihrer Zeit zu einer bemerkenswerten Frau macht, aber mich auch mehr als einmal zur Weißglut gebracht hat.😅
Auch Tiantang und Lie haben mal wieder überzeugt.
Allgemein fand ich die Handlung gelungen und vor allem die starke Präsenz der Geisterwelt hat mir gut gefallen. Einige Passagen, muss ich gestehen, habe ich allerdings teils etwas überflogen. 🤫
Die Intrigen am kaiserlichen Hof haben mir sehr gut gefallen.
Die Handlung war vielschichtig und komplex, aber auch größtenteils fesselnd und spannend.
Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen.🐉
Nach dem starken ersten Band waren meine Erwartungen hoch – und sie wurden absolut erfüllt. Meilins Reise geht weiter und wird emotional noch intensiver. Die Autorin schafft es, die politischen Intrigen und die persönliche Entwicklung der Charaktere perfekt zu verknüpfen.
Besonders Meilins Suche nach sich selbst hat mich tief berührt. Es gab Momente, in denen ich das Buch kurz zuschlagen musste, um die Ereignisse zu verarbeiten, weil es mich so mitgenommen hat. Die Magie und die Atmosphäre sind wieder erstklassig. Ein Ende, das nachwirkt und perfekt zur Protagonistin passt. Wer Band 1 mochte, wird diesen Teil lieben!
Fazit: Episch, emotional und wunderschön geschrieben.
The Dragon Wakes With Thunder entführt uns in eine epische, asiatisch inspirierte Fantasy-Welt, in der das Schicksal dreier Königreiche auf dem Spiel steht und die Macht alter Legenden erwacht.
Meilin hat für ihren Sieg bereits einen hohen Preis gezahlt – als Gefangene des Königs schwebt sie in ständiger Lebensgefahr. Um begnadigt zu werden, muss sie sich den strengen Regeln des Palastes unterwerfen. Doch hinter den Palastmauern verbreitet sich bereits die Legende von der jungen Frau, die mit dem Schwert kämpft wie ein Lauffeuer.
Das weckt Begehrlichkeiten: Prinz Liu braucht Meilin, um die politische Balance zwischen den Königreichen wiederherzustellen. Prinz Liu strebt nach dem Thron und will Meilin an seiner Seite wissen. Ein Rebellenanführer möchte Meilin für seine Revolution gewinnen. Und Meilins Drachengeist verfolgt seine ganz eigene Agenda. Meilin muss sich entscheiden, wie sie ihre Freiheit verteidigen kann – wem ihre Loyalität gehört und ihr Herz.
Ich kann nur eins sagen.
Ich hasse ein offene Ende
Es war eine relativ gute Fortsetzung. Einige haben kritisiert, dass die Protagonistin oft ihre Meinung und ihre Gefühle ändert, aber für mich hat das zu ihrem Charakter gepasst. Sie war eine vom Drachen kontrollierte Person, sie war im Zwiespalt. Nicht zu vergessen: Sie war traumatisiert und wurde misshandelt. Viele Opfer von Gewalt schwanken zwischen "Ich verdiene etwas Besseres“ und "Ich hab's verdient" hin und her. Es ist schwierig, sich aus den Fesseln der Traumata und der Misshandlung zu befreien, vor allem, wenn dir dein ganzes Leben gesagt wurde, du verdienst eigentlich nichts anderes.
Vielleicht interpretiere ich auch zu viel in die Geschehnisse hinein.
Nichtsdestotrotz gibt es eine Sache, die mich von allen Dingen am meisten stört. Das Buch hat ein offenes Ende. Es wird keine Fortsetzung geben. Und nein, ich denke nicht, dass es am Ende immer ein perfektes Ende geben sollte… nur kein offenes Ende.
Trotzdem war das Buch in Ordnung. Kein Meisterwerk, aber trotzdem gut, und man kann es auf jeden Fall genießen.
PS: Ich mochte Tingtang von Anfang an nicht und wusste, dass so etwas passieren würde..
Ich muss wirklich sagen, ich finde die Dilogie insgesamt sehr beeindruckend und liebe es, dass sie sich an viele Tropes und typische Charakterisierungen nicht hält.🙂↕️
Meilin hat zu großen Teilen wirklich Ähnlichkeit zu Rin aus The Poppy War, was für mich sehr positiv ist, da Rin meine liebste FMC ist. Generell finde ich es wirklich sehr erfrischend, dass wir mal eine FMC haben, die mit Macht und Gier Probleme hat. Eigenschaften, die sonst nur männliche Charaktere bekommen.🙌🏽
Meilins Reise zeigt, was wirklich wichtig ist im Leben, besonders im Verhältnis zum eigenen Vermächtnis vs. Familie und Liebe.❤️🔥
Außerdem hat diese Dilogie tatsächlich ein für mich, wirklich gutes Love Triangle. Ich kritisiere Love Triangle normalerweise IMMER. Nicht weil ich das Konzept schlecht finde, sondern weil 99,99% aller Umsetzung für mich einfach nicht gut sind…
Aber hier war es haargenau so umgesetzt, wie ich es für richtig halte🙂↕️🫶🏽.
Für meinen Geschmack wurde Meilin einmal zu oft entführt und hintergangen 🤣
Aber ich hab es geliebt, endlich wieder in diese Welt einzutauchen. Und jetzt ist es (wahrscheinlich) vorbei 🤧🌸
- Rezensionsexemplar -
Ich habe leider gar nicht in Band 2 hereingefunden.
Nachdem Meilin im ersten Teil um die Unabhängigkeit als Frau kämpft, lässt sie sich im zweiten Band dafür komplett von Liu unter die Fuchtel stellen. Und der EINZIGE, der tatsächlich FÜR sie ist, den stößt sie von sich.
Meilin ist mir in diesem Band leider mächtig auf den Keks gegangen. Ja, natürlich, sie ist noch jung. Aber dieses sprunghafte.. hat mir leider gar nicht zugesagt.
Dass der Drache nicht „gut“ ist, wird ja relativ schnell klar. Aber dafür, dass Meilin offenbar so kurz vorm Sterben ist, kann sie sich doch überraschend oft gegen den Drachen behaupten.
Das letzte, ja, Drittel hat mich dann doch noch etwas gecatcht, sodass ich das Buch doch beendet habe. Ich weiß nämlich nicht, ob ich es sonst beendet hätte.
Potenzial wäre da gewesen, meiner Meinung nach leider nicht umgesetzt.
Nach dem starken ersten Teil fiel es mir bei dieser Fortsetzung leider schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Erzähl stil wirkte auf mich sehr sprunghaft und stellenweise so verwirrend, dass ich an einigen Stellen kaum mitgekommen bin. 🤔 Auch die Entwicklung von Meilin hat mir in diesem Band leider nicht so gut gefallen. Es war für meinen Geschmack etwas ermüdend, dass sie ständig in Fallen tappt, nur um dann doch wieder befreit zu werden – dieses Schema hat sich einfach zu oft wiederholt. 🔄
Einige logische Stolpersteine haben den Lesefluss zusätzlich gestört: In der einen Nacht stiehlt sie ein Pferd der Rebellen, doch am nächsten Tag bekommt sie plötzlich ein Pferd vom Trinkprinzen, weil die Rebellenpferde angeblich zu wild seien? 🐎❓
Auch dass die Kronprinzen oft bei verschiedenen Namen genannt werden, fand ich anstrengend, da ich zeitweise gar nicht wusste, von wem gerade die Rede ist.
Zudem blieben wichtige Details völlig unbeachtet – niemand hinterfragt ihre schwarzen Adern oder die Tatsache, dass sie sich direkt nach dem Auspeitschen durch "schwarze Magie" heilen ließ. 🧐🩹
Im Gegensatz zum ersten Buch konnten mich die Emotionen diesmal leider nicht erreichen. Während sich der Anfang für mich sehr in die Länge zog, wurde es zum Glück ab der Hälfte wieder richtig spannend! 🔥 Insgesamt leider schwächer als der Vorgänger.
Rezensionsexemplar
Nach dem Ende von Band 1 findet sich Meilin auf dem "Schlachtfeld" des kaiserlichen Hofes wieder. Überall lauern Intrigen und Gefahren.
Die Darstellung, wie Macht jemanden korrumpieren kann, hat mir gefallen. Man stellt sich die Frage, was man selbst machen würde, um seine Macht zu erhalten
Ich wusste nicht, was ich nach diesem fulminanten Ende von Band 1 erwartet hatte. Leider hat mich Band 2 nicht überzeugt. Es gibt immer wieder Gefangenschaften, Kriegsgeschehen und Kämpfe. Bei einigen Personen habe ich mich gefragt, wie die sich noch bewegen konnten. Auch die Geschichte mit den Prinzen Tiantang und Lei nimmt mehr Raum ein.
Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll, ohne zu spoilern. Für mich wäre die Geschichte insgesamt runder gewesen, wenn sie in einem abgeschlossenen Band gewesen wäre und damit kürzer.
Ey, nein. Ich weiß, dass Meilins Story viel um Sucht geht und sie von dem Drachen manipuliert wird, aber sie geht mir einfach so auf den SAAAACK!!! Ich hatte zwischendurch echt einfach die Schnauze voll von ihr. Lei, mein Süßer, such dir was Besseres 😭
First half of the book seemed a bit out of the blue and kind of unneccessary?
The second half was good but nothing extraordinary, kind of disappointed after the first one but still a readable conclusion.