Im ersten Band der „Blood for Blood“-Mafia-Romance-Trilogie zeigt sich schnell: Wenn es um Rache geht, kann Liebe zur gefährlichen Komplikation werden. Es ist Sommer in den Vororten von Chicago. Die siebzehnjährige Sophie Gracewell möchte nach der Verhaftung ihres Vaters im letzten Jahr eigentlich nur unauffällig leben. Doch als plötzlich fünf mysteriöse italienische Brüder in die Stadt ziehen, verändert sich ihr Leben für immer. Unwiderstehlich angezogen von dem Bad Boy Nicolo gerät Sophie immer tiefer in eine gefährliche kriminelle Unterwelt. Während nach und nach dunkle Geheimnisse ihrer eigenen Familie ans Licht kommen, wird klar: Blut wird fließen und Herzen werden brechen. Der Roman arbeitet immer wieder mit dem Symbol des Honigs, das sich wie ein kleines Leitmotiv durch die Geschichte zieht. Relativ schnell wird deutlich, dass mit Nicos Onkel etwas nicht ganz stimmt. Auch einige weitere Enthüllungen lassen sich mit etwas Aufmerksamkeit bereits erahnen. Diese Mafia-Romance eignet sich meiner Meinung nach besonders gut für Einsteiger in das Genre. Die Geschichte ist nicht übermäßig brutal oder spicy und bringt stellenweise sogar humorvolle Momente mit. Besonders mochte ich Sophies beste Freundin, die während des Basketball-Turniers sofort für sie einsteht und sie beschützt – eine Nebenfigur, die der Geschichte viel Herz gibt. Luca fand ich als vermeintlich "schlechten Bruder" nicht schlecht geschrieben. In ihm steckt doch etwas gutes, auch wenn er manchmal sehr direkt und fies sein kann. Nicolo würde ich komplett als guten Menschen bezeichnen, der aber durch seine Treue zur Familie vielleicht nicht wirklich immer Dinge tut die höchst verwerflich sind. Schicksal wenn du in einem solchen Umfeld aufwachsen musst und dir Sachen einindoktriniert werfen. Aufjedenfall werde ich die nächsten Bände lesen wollen, es ist zwar simpel konzipiert, aber manchmal will man auch einfach ein Buch ohne große Verstrickungen. Es war angenehm zu lesen.
26. MärzMar 26, 2026
Vendettaby Catherine DoyleSimon + Schuster UK


