Kip und Scott und Kip ist ein ♥️
Kip lebt in New York bei seinem Vater, offen schwul, studiert Kunst-Geschichte, arbeitet morgens in einer Smoothie-Bar und hängt abends mit seinen liebevollen, witzigen, aufrichtigen Freund/innen in der Kingfisher Bar ab. Scott lebt allein in New York in einem Penthouse, versteckt seine Homosexualität sogar vor seinen besten Freunden, ist als einer der stärksten Eishockey-Spieler des NewYork Admirals Teams bekannt und kauft eines morgens einen Blaubeer-Bananen-Smoothie in einer Smoothie-Bar. Leute, Kip ist einfach nur ein Herz. Er ist witzig (ja, hab wirklich beim Lesen gelacht und gekichert), sieht andere Menschen und ihre Bedürfnisse, sorgt sich um sie - wenn auch manchmal mehr als um sich selbst, und ist eine durch und durch gute Seele. Problematisch wird das, als Scott ihre Verbindung geheim halten möchte, um seine NHL Karriere nicht zu gefährden. Denn in der NHL sieht es ähnlich aus wie im deutschen Männer-Fußball - queer ist hier angeblich niemand. Auch wenn die Handlung zu 70% aus Sexszenen besteht und ich beim ersten Liebesgeständnis nicht ganz verstanden habe, wie man eine Person so sehr lieben kann, mit der man noch nie ein richtiges ehrliches Gespräch geführt hat, mochte ich Kip und Scott richtig richtig gerne. Ihre Beziehung wird nach außen verheimlicht, dennoch ist die Verbindung zwischen den zwei Protagonisten von Anfang an absolut ehrlich. Gebt den beiden eine Chance - sie haben viel mehr in sich, als die Serie ihnen zugesteht. Beim ersten Lesen und vor der Serie mochte ich sie - Schande über mein Haupt, ich weiß, ich weiß - sogar mehr als Shane und Ilya.


























































