Die Vorstellung, dass sich KI und Virtual Reality dahin entwickeln, ist so abgefucked.
Die Vorstellung von MetaChildren als weitere Vorstellung von Designerkindern und auch die Art und Weise, wie KI gemischt mit Virtual Reality sich entwickeln könnte und auf dem Weg dahin ist und auch das Wissen, wie weit Deepfakes mittlerweile schon sind und Leben zerstören können (man bedenke nur den Fall Collien Fernandes) ist mehr als nur beunruhigend. Und auch, dass so viel Menschengemachtes durch KI ersetzt wird und dabei einfach nur an Qualität, Charakter und Menschlichkeit verliert, ist nicht die Entwicklung von KI, die wünschenswert ist. Früherkennung von Krankheiten ist eines der positiven Dinge, aber deepfakes, hässliche KI-Videos und Bilder überall auf den social media Plattformen, KI-unterstützte Kriegsführung und KI-unterstützte Überwachung mit all den Fehlerquoten, macht diese Welt weder besser noch sicherer. Zu dem Buch: Sehr spannend, konnte es kurz vor Ende kaum aus der Hand legen, nur um dann am Ende doch ein bisschen gelangweilt zu sein. Die Story ist wirklich gut, allerdings war mir persönlich der Vibe mit den heldenhaften Männern und den labilen Frauen zu stark. Und das Kapitel "Mathéo" fand ich überflüssig und da hat mir auch die Erklärung gefehlt. Trotzdem würde ich es empfehlen, da die Geschichte echt gut ist und ein kleiner Weckruf, wohin uns KI, VR, autonome Autos und die die Gier danach, uns besser zu fühlen, indem wir andere be- und verurteilen z.B. über Trash- TV und Reality Shows, bringen kann. Vor allem, wenn durch Möglichkeiten Moral verloren geht.


