- 3 young men being suspects in the murder of their principal - multiple povs/ narrators (quiet confusing some times) - important and unfiltered portrait of being a brown or black boy/ man in America and how the law is treating them
was kinda cool - but tbh… what was Mrs. Hall‘s story? Doesn’t really get resolved at the end :(
Wie steht ihr zu Schulen mit festen Regeln und einem Punktesystem? Ich habe schon ein par Geschichten über solche Schulen gehört und war nicht nur dadurch, sondern auch aufgrund der Aufhänger und den Vergleichen mit anderen namenhaften Autoren aus dem Genre sehr gehyped auf das Buch. Gleich zu Beginn lernt man die drei Teenager kennen, die später unter Mordverdacht standen. Im Verlauf des Buches durchlebt man nicht nur den aktuellen Tag des Geschehens und den weiteren Verlauf, sondern schaut auch in die Vergangenheit, um mehr über die Charaktere zu erfahren. Schon da wird klar: Wer die drei wirklich kennt oder zu kennen glaubt, der wird hier nur schwer den Drang zum Morden finden können. Oder führt der Autor uns hier hinters Licht, indem er die guten Seiten beleuchtet? Spannend geht die Geschichte weiter und irgendwann beschließen die drei sich zu verbünden und den Hinweisen nachzugehen. Was sie dort finden, hätte wohl keiner damit gerechnet, ebenso wenig wie mit dem Ende der Geschichte. Was zwar etwas zu schnell kam, aber dennoch passend war. Doch leider werden hier nicht alle Antworten auf die Fragen gefunden, die während des Buches auftauchen, was ich ein wenig schade fand. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und passend. Denn je nach Perspektive wechselt auch die Ausdrucksweise und der Sprachgebrauch, was die jeweiligen Persönlichkeiten unterstrichen hat und diese authentischer macht. Für mich gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung und eine hohe Erwartung an den Autor, dass wir noch mehr Bücher wie dieses lesen dürfen.
Die Promise Prep School wird von Kenneth Moore geführt. Daher herrschen an dieser Schule strenge Regeln: Aufrechtes Sitzen, niemand unterhält sich und nicht einmal ein Grinsen ist erlaubt. Sollte jemand sich diesen Regeln wiedersetzen, gibt es einen Punktabzug als Strafe. Als dann der Direktor ermordet aufgefunden wird, geraten schnell drei Jugendliche in Verdacht. Sie haben zwar ihre Motive gehabt, bestreiten jedoch trotz allem ihre Schuld... doch wer ist dann der wahre Mörder? Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar in einer Leserunde auf LovelyBooks erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung! Ich war ja total gespannt auf diese Geschichte, weshalb ich mich umso mehr darauf gefreut habe, als ich es als Rezensionsexemplar bekommen habe. Und ich kann euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen – ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es regelrecht verschlungen und geliebt. Bereits am Anfang war ich sofort in dem Buch drinnen und war gepackt. Der Mord, die Motive, die Hinweise… alles hat dafür gesorgt, dass ich einfach dran bleiben musste. Zur Mitte hin wurde es für mich ein wenig langatmig und ich hatte das Gefühl, dass man das Buch somit etwas in die Länge ziehen wollte. Klar, waren die einzelnen Abschnitte interessant, trotz allem hat es sich echt gezogen. Zum Ende hin wurde es wieder richtig spannend und auch das Ende konnte mich überzeugen. Besonders gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Protagonisten und Charaktere. Keiner ist wie der andere, sie sind unterschiedlich und facettenreich – aber trotz allem sind sie immer sie selbst und greifbar. Ich kann mich über keinen Charakter wirklich beschweren. Auch beim Lesen wird deutlich, dass jeder Junge sein Päckchen zu tragen hat und diese bekommen hier ihren Platz. Sie werden nicht einfach abgefertigt, sondern es wird sich tiefergehend damit auseinandergesetzt. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich immer hin und hergerissen war und ständig darauf gewartet habe, dass sich endlich etwas offenbart, womit ich festmachen konnte, wer der wirkliche Täter ist und warum. Im Hinterkopf sollte man aber behalten, dass es in dem Buch viele Charaktere gibt und man sie nicht alle gut auseinanderhalten kann. Der Schreibstil von Nick Brooks war für mich neu, da dies das erste Buch war, was ich von dem Autoren gelesen habe. Dennoch konnte er mich mit seiner Schreibweise überzeugen. Der Inhalt lässt sich flüssig, locker und leicht lesen und gut fand ich auch, dass die Sätze so geschrieben wurden, somit es deutlicher wurde, dass sich hier gerade Jugendliche unterhalten. Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern durch den tollen Schreibstil positiv unterstützt. ,,Promise Boys‘‘ war für mich ein unterhaltendes Jugendbuch, was ich gerne gelesen habe. Natürlich habe ich beim Lesen mitgerätselt und ich muss sagen, dass ich mit einigen Vermutungen schon richtig lag. ;) Die Charaktere waren mir alle sympathisch und ich mochte sie richtig gerne. Sie haben die Geschichte erst komplett gemacht. Und der Zusammenhalt war einfach wundervoll. Trotz allem kann ich euch das Buch empfehlen, auch für Jugendliche ist es ein sehr spannendes Buch!
in the beginning i wasnt sure i was going to like this. a part of the reason for that being j.b. writing "shawty im into you, not metaphorically though, the physical"
"I don’t think people know how terrifying it is to have a gun pointed at you. It’s even worse when it’s a cop because unlike a robbery or something, you know that the person in the uniform can do whatever they want and nobody will say anything. When that gun is pointed at you, it’s scarier because that gun isn’t bound by the same rules."
I enjoyed this much more than I thought I would! -1 star bc I knew who did it as soon as he was introduced
Die Promise Prep Schule folgt der strengen Methode des Rektors Kenneth Moore. Die Jungen müssen sich an viele Regeln halten und es ist ihnen kaum gestattet, untereinander soziale Kontakte zu pflegen. Das Versprechen, das sie dafür bekommen ist, dass sie aus der Armut ihrer Wohngegend entfliehen können. Für die Ärmsten zahlt die Schule sogar die Kosten für das College. Doch dann wird Moore tot aufgefunden und drei Schüler scheinen die Hauptverdächtigen zu sein: J.B., der mit blutigen Händen am Tatort gesehen wurde, Ramón, dessen Cousin durch den Rektor festgenommen wurde und Trey, dem Moore die vielleicht einzige Chance auf ein Basketballstipendium genommen hat. Alle drei versuchen, den wahren Mörder zu finden, doch ist es wirklich jemand anderes? „Promise Boys“ kann man grob in zwei Teile einteilen. Etwa die erste Hälfte erzählt, was kurz vor dem Mord an Moore geschah, jeweils aus der Perspektive der drei Hauptverdächtigen. In der zweiten Hälfte beginnen dann die Ermittlungen der drei. Erzählt wird die Geschichte aus einer Vielzahl von Perspektiven. Zum Teil gibt es etwa interviewhafte Einschübe von Freunden und Bekannten der drei Jungs und von Zeugen. Dadurch können sich Lesende langsam mit zusammenpuzzlen, wer nun der*die Täter*in war. Mir hat der Aufbau des Buches sehr gut gefallen. Nach und nach lernte man die drei Jungen kennen, die die Polizei als Hauptverdächtige bezeichnete. Man konnte sich seine eigene Meinung bilden und überlegen, wie vertrauenserweckend ihre Aussagen waren. Auch für später eingeführte Verdächtige erhielt man Informationen, immer beschränkt auf das, was die Protagonist*innen selbst wussten und konnte dadurch miträtseln. Ich war mir bis zum Ende nicht sicher, wer es nun war, und hatte großen Spaß am miträtseln. Die Auflösung selbst fand ich dagegen leider ein wenig unbefriedigend aus Gründen, die ich hier nicht wirklich darlegen kann, ohne zu viel zu verraten. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es Sinn ergab, dass es die entsprechende Person war, hatte ich das Gefühl, dass das Buch hier eine bessere Darstellung hätte liefern können. Was mir allerdings sehr gefiel war der soziale Kommentar, den das Buch dazu lieferte, dass Schwarze Männer oftmals unter Generalverdacht gestellt werden. Die schreckliche Atmosphäre der Schule, zusammen mit dem Missbrauch durch die Lehrenden dort wurden als einzige Chance aus der unverschuldeten Armut dargestellt, den die Eltern für ihre Kinder sehen konnten. Ebenso wurden viele Fehler des amerikanischen Schulsystems gut dargestellt. Fazit: „Promise Boys“ ist ein spannender Jugendthriller, welcher einen wertvollen Kommentar zu sozialen Ungerechtigkeiten liefert. Trotz einer etwas unbefriedigenden Auflösung möchte ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen.







