18. Juni
Rating:4.5

Dieses Buch hat mich auf einer Ebene berührt, die ich vorher nicht erwartet hatte. Auch hier haben wir wieder ein Buch, bei dem ich gar nicht mehr wusste, was ich erwartet hatte – bei dem ich mich kaum noch an die Inhaltsbeschreibung erinnern konnte. :’D hach, ich liebe sowas. „Into the Light“ hat wehgetan. Es war rau und ehrlich, einfach wie ein spitzer Kieselstein im Schuh, der nicht verschwindet, egal wie oft man sich die Botten ausklopft. Unangenehm. Einfach nur unangenehm. Die Geschichte von Eli und Manny hat mich wütend und traurig gemacht. Hat wieder einmal gezeigt, wie ekelhaft (aber auch schön!) die Welt zu Kindern (Menschen generell) sein kann. Auch der Schreibstil und generell die Art zu erzählen (damit meine ich auch den Seitenaufbau) hat mich mitgerissen. Das Buch war unglaublich intensiv und hat mich so richtig in sich reingezogen. Den Twist, der bereits hinten auf dem Buch angeteasert wurde, hätte ich tatsächlich nicht gebraucht. Ich verstehe, was er auslösen soll und wofür er steht, aber irgendwie war es dennoch nicht so meins. (Kann hier nicht mehr dazu sagen, da ich sonst spoilern würde.) Auch war das Ende dann irgendwie ein wenig hektisch, nachdem sich mit allem davor so viel Zeit gelassen wurde. Und ich habe das „sich Zeit lassen“ sehr genossen. Dennoch kann ich das Buch nur jedem ans Herz legen, es hat mich wirklich tief berührt.

Into the Light
Into the Lightby Mark OshiroTor Teen