
Ein stilles, emotional tiefgehendes Buch über einen Vater, der alles tut, um seine Tochter zu beschützen. Als Elternteil hat mich die Geschichte besonders berührt – voller Liebe, Schuld, Hoffnung und der Frage, wie weit wir für unsere Kinder gehen würden. Wunderschön geschrieben und lange nachhallend.
Handlung: Kein Strom, keine Familie, keine Verbindung zur Außenwelt. Seit acht Jahren leben Cooper und seine junge Tochter Finch abgeschieden in einer entlegenen Hütte in den nördlichen Wäldern der Appalachen. Und genau so will Cooper es haben – denn er hat viel zu verbergen. Finch ist zwischen den Büchern aufgewachsen, die die Regale der Hütte füllen, und nach dem schönen, aber gnadenlosen Gesetz des Überlebens in der Wildnis erzogen worden. Doch sie beginnt, sich gegen das abgeschirmte Leben zu wehren, das Cooper für sie geschaffen hat – während ihn noch immer die schmerzhafte Wahrheit darüber verfolgt, was es gekostet hat, sie beide dorthin zu bringen. Die einzigen Menschen, die von ihrer Existenz wissen, sind ein geheimnisvoller, örtlicher Einsiedler namens Scotland und Coopers alter Freund Jake, der sie jeden Winter besucht und mit Nahrung und Vorräten versorgt. Doch in diesem Jahr taucht Jake nicht auf – und setzt damit eine unumkehrbare Kette von Ereignissen in Gang, die offenbart, wie brüchig ihre Lage tatsächlich ist. Plötzlich verschwimmen die Grenzen ihres vermeintlich sicheren Zufluchtsorts – und als eine Fremde in ihren Wäldern auftaucht, könnte Finchs wachsende Faszination für sie alle in Gefahr bringen. Nach einem schockierenden Verschwinden, das das einzige Leben bedroht, das Finch je gekannt hat, muss Cooper entscheiden, ob er sich weiter versteckt – oder sich endlich den Sünden seiner Vergangenheit stellt.



