Düsterer Folk Horror mit Hexenmythos, Waldatmosphäre und starker Kritik an Fanatismus.
Slewfoot: A Tale of Bewitchery ist ein düsterer Historical-Fantasy-Roman von Brom, der im puritanischen Neuengland des 17. Jahrhunderts spielt. Die Geschichte folgt Abitha, einer jungen Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem deutlich älteren Ehemann Edward in ein streng religiöses Dorf zieht. Dort wird sie von der puritanischen Gemeinschaft misstrauisch beobachtet, weil sie eigenständig denkt, Wissen über Kräuter besitzt und sich nicht völlig den Erwartungen der Männer unterordnet. Besonders Edwards fanatischer Bruder und andere Dorfbewohner sehen in ihr schnell eine Gefahr. Parallel dazu erwacht tief im Wald ein uraltes Wesen namens Slewfoot — gehörnt, wild und mit nur bruchstückhaften Erinnerungen daran, wer oder was er einst war. Die Bewohner halten ihn für den Teufel selbst. Zwischen Abitha und Slewfoot entsteht nach und nach eine ungewöhnliche Verbindung, während die Spannungen im Dorf eskalieren. Das Buch verbindet Folk Horror, Hexenmythen und feministische Themen mit einer sehr düsteren Atmosphäre. Es geht stark um religiösen Fanatismus, Angst vor weiblicher Selbstbestimmung, Isolation und darum, wie schnell Menschen jemanden zur „Hexe“ erklären. Gleichzeitig hat die Geschichte märchenhafte und fast mythische Elemente, besonders rund um den Wald und die alten heidnischen Kräfte. Und alles so wunderschön im gorthic Stil illustriert, Handarbeit vom Autor selbst und ganz ohne KI!!! Dafür zahlt man doch gern 20€ fürs Buch.






















